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	<title>Fairey Fulmar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:07:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fairey_Fulmar&amp;diff=77493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Automobilia8545: /* Produktionszahlen */ Tippfehler korr.</title>
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		<updated>2026-02-06T19:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Produktionszahlen: &lt;/span&gt; Tippfehler korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = &lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Fairey Fulmar Mk I in twin formation over the sea.jpg|250px|Fairey Fulmar]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Jagdflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{GBR}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Fairey Aviation Company]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 13. Januar 1937&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1940&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fairey Fulmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. für „Eissturmvogel“) war ein für den Einsatz von [[Flugzeugträger]]n konzipiertes zweisitziges [[Vereinigtes Königreich|britisches]] [[Jagdflugzeug]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Royal Navy during the Second World War- Madagascar, April - May 1942 A9710.jpg|mini|alternativtext=Fairey Fulmar|Fairey Fulmar auf der HMS Formidable vor Madagaskar, 1942. Die Faltflügel sind gut zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
Sie wurde vom [[Air Ministry]] im Januar 1938 als Jagdflugzeug geordert, da die [[Fleet Air Arm]] dringend Ersatz für die veralteten Doppeldecker benötigte und um sich gegen einen möglichen Fehlschlag des [[Blackburn Skua|Blackburn-Skua]]-Jägers abzusichern.&lt;br /&gt;
Aus dem nach Spezifikation P.4/34 entwickelten Prototyp eines leichten Bombers [[Fairey P.4/34]] (der für die gleiche Ausschreibung wie die [[Hawker Henley]] entwickelt wurde) entstand nach einigen Änderungen gemäß Spezifikation O.8/38 die Fulmar, ein zweisitziges, trägergestütztes Jagdflugzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man davon ausging, dass sich die Besatzung über Wasser nicht gegen feindliche Jagdflugzeuge wehren müsse, wurden Flugleistung und Manövrierfähigkeit als weniger wichtig angesehen, dagegen waren die Prioritäten hohe [[Reichweite (Transportwesen)|Reichweite]] und gute Bewaffnung. Ebenso wurde ein [[Navigator]]/[[Funkanlage|Funker]] für die langen Flüge über See als notwendig erachtet. Dies war letztlich eine Fehleinschätzung, denn schon ab 1938 wurden britische Flugzeugträger erfolgreich mit einem damals hochmodernen Funksystem (homing beacon) ausgerüstet, mit dem die Flugzeuge ihren Flugzeugträger auf große Entfernung und sichtunabhängig wieder finden konnten und dessen Empfänger im Flugzeug auch vom Piloten allein bedient werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prototyp (K5099), noch als Fairey P.4/34 bezeichnet, machte am 13. Januar 1937 seinen Erstflug, angetrieben durch einen modifizierten [[Rolls-Royce Merlin]] II, der bei den Serienflugzeugen Fulmar Mk. I durch einen Merlin VIII ersetzt wurde. Die erste Serienmaschine (N1854), die sich vom Prototyp außer im Motor auch in der Kanzel und der Ausrüstung (einschließlich der Faltflügel) recht deutlich unterschied, flog am 4. Januar 1940, mit den ersten Auslieferungen an den [[Fleet Air Arm]] trat der Typ im Juni 1940 mit der Staffel 806 (später auf dem neuen Träger HMS Illustrious eingeschifft) in den Truppendienst. Die Einführung der Fulmar wurde unter außergewöhnlicher Geheimhaltung betrieben; erstmals im September 1940 wurde der Name überhaupt offiziell erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piloten befanden die Fulmar als leicht zu steuern, angenehm zu fliegen und ohne schwere Mängel, allerdings erwies sich die Längsstabilität bei voller [[Zuladung]] als mangelhaft. Erwartungsgemäß riefen Geschwindigkeit, Steigvermögen und [[Dienstgipfelhöhe]] Kritik hervor, dabei ist zu berücksichtigen, dass die Fulmar als Flugzeug konzipiert war, welches sich kaum jemals landgestützten Jägern mit überlegener Leistung entgegenzustellen hätte. Andererseits trug die Maschine doppelt so viel [[Munition]] wie die Jagdflugzeuge [[Hawker Hurricane]] und [[Supermarine Spitfire]] und erreichte mit einer Flugdauer von 5 Stunden ebenfalls das Doppelte dieser landgestützten Jäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewaffnung der Fulmar bestand aus acht 7,7-mm-Maschinengewehren und erwies sich im Einsatz als unzureichend. Obwohl sie zweisitzig ausgelegt war, war keine vom Funker bediente Abwehrbewaffnung vorgesehen. Die Fulmar verfügte über selbstdichtende Kraftstofftanks, bot aber mit Ausnahme einer Panzerglasscheibe für den Piloten der Besatzung keinerlei Panzerungsschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig bekannt, aber bedeutungsvoll war der Anteil der Fulmar bei der Verfolgung des deutschen Schlachtschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Bismarck (Schiff, 1940)|Bismarck]]&amp;#039;&amp;#039; im Mai 1941, wo die Fulmar der Staffel 800Z an Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Victorious (Schiff, 1941)|Victorious]]&amp;#039;&amp;#039; entscheidende Aufklärungsdaten lieferten, die den [[Fairey Swordfish]] Torpedobombern der &amp;#039;&amp;#039;[[Ark Royal (Schiff, 1938)|Ark Royal]]&amp;#039;&amp;#039; den entscheidenden Angriff ermöglichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fairey Fulmar Mk II from underside.jpg|mini|Fairey Fulmar Mk II]]&lt;br /&gt;
Nach 250 gebauten Fulmar Mk. I löste die Mk. II dieses Muster ab, die neue Version erhielt den Merlin-XXX-Motor mit 1300 PS, einen neuen [[Propeller]] sowie eine Tropenausrüstung. Durch verschiedene weitere Modifikationen wurde das Gewicht um 159&amp;amp;nbsp;kg gesenkt, insgesamt wurde die Steigfähigkeit stark verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 100 Fulmar Mk. II wurden zu Nachtjägern umgerüstet, diese wurden sowohl zur Schulung als auch für den Kampf eingesetzt. Ab Anfang 1942 konnte die Fulmar mit einer neuen, leichteren Funkanlage auch erfolgreich über dem Indischen Ozean als Langstreckenaufklärer operieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Muster wurde ab 1943 langsam von der [[Supermarine Seafire]] und der [[Fairey Firefly]] abgelöst, blieb aber bis 1945 als Jäger, Aufklärer und Nachtjäger im Einsatz. Die letzte überlebende Fairey Fulmar ist im Fleet Air Arm Museum in Yeovilton ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionszahlen ==&lt;br /&gt;
Die Fulmar wurde in Großbritannien bei Fairey in Heaton Chapel gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Produktion der Fairey Fulmar&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Public Record Office (National Archives), Kew, Bestand AVIA 10/311; Bestand AIR 19/524&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Version&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mk I&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mk II&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |350&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Summe&lt;br /&gt;
! 600&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Jährliche Produktion der Fairey Fulmar&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1940&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |315&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1942&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1943&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Summe&lt;br /&gt;
! 600&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten Fairey Fulmar Mk. II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 12,27 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 14,12 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,25 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtmasse || 4450 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb&lt;br /&gt;
| ein [[Rolls-Royce Merlin]] XXX V-12 mit {{PS2kW|1300|-1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 448 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 7930 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| normale Reichweite || 1280 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || acht 7,7-mm-[[Maschinengewehr|MGs]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Brown: &amp;#039;&amp;#039;Fairey Fulmar Mks I &amp;amp; II&amp;#039;&amp;#039;, Aircraft Profile #254, Profile Publications, Windsor 1973, ohne ISBN&lt;br /&gt;
* Michal Ovcacik, Karel Susa: &amp;#039;&amp;#039;Fairey Fulmar&amp;#039;&amp;#039;, 4+ publication, Prag 2001, ISBN 80-902559-5-7.&lt;br /&gt;
* Ron Mackay: &amp;#039;&amp;#039;Fleet Air Arm – British Carrier Aviation 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. squadron/signal publications, Carrollton (Texas) 2001, ISBN 0-89747-432-5.&lt;br /&gt;
* Cdr. D. A. Hobbs, RN: &amp;#039;&amp;#039;The Fleet Air Arm in Focus Part I (1914–1950)&amp;#039;&amp;#039;. Maritime Books, Liskeard o.&amp;amp;nbsp;J., ISBN 0-907771-45-9.&lt;br /&gt;
* Owen Thedford: &amp;#039;&amp;#039;British Naval Aircraft Since 1912&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Putnam/Conway, London 1991, ISBN 0-85177-849-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fairey Fulmar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7849904-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fairey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdflugzeug (1930–1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fairey Aviation Company|Fulmar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägergestütztes Flugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug des Fleet Air Arm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Automobilia8545</name></author>
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