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	<title>Fai&#039; - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fai%27&amp;diff=711527&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: zurück auf Los</title>
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		<updated>2024-01-19T09:28:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zurück auf Los&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|فيء|d=faiʾ|Das, was zurückkommt}}) ist ein Begriff des klassisch-islamischen Völkerrechts, der diejenige Güter bezeichnet, die die Muslime vom Feind ohne Gewaltanwendung erbeutet haben, darunter auch den Grund und Boden in den eroberten Gebieten. Gegenbegriff ist [[Ghanīma]], womit diejenige Beute bezeichnet wird, die die Muslime unter Gewaltanwendung (&amp;#039;&amp;#039;ʿanwatan&amp;#039;&amp;#039;) erworben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Khadduri 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fai&amp;#039; wird zum Eigentum aller Muslime, verwaltet vom Leiter (&amp;#039;&amp;#039;[[Imam]]&amp;#039;&amp;#039;) der Gemeinschaft der Muslime ([[Umma]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff geht auf [[Sure 59]], Vers 8–10 zurück, die [[Mohammed]] offenbart worden sein soll, als er die Juden vom Stamme der [[Banu Nadir]] vertrieb. Für gewöhnlich wurde die Kriegsbeute ([[Ghanima]]) unter den beteiligten [[Mudschahed]]in nach bestimmten Regeln verteilt, wobei der Führer ein Fünftel bekam. Fai&amp;#039; jedoch ging als ganzes in die Hände Mohammeds über, der es verwaltete und den Gewinn zum Wohle der muslimischen Gemeinschaft (Umma) verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Güter, die Mohammed den Juden in der Oase [[Chaibar]] (siehe: [[Zug nach Chaibar]]) abnahm, wurden zu Fai&amp;#039;. Bei späteren Eroberungen wurde der gesamte Grundbesitz der Harbis zu Fai&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asch-Schaibānī]] lehrte in seinem &amp;#039;&amp;#039;Kitāb as-Siyar&amp;#039;&amp;#039;, dass bei der muslimischen Eroberung eines Gebiets, das zum [[Dār al-Harb]] gehört, selbst die [[kāfir|ungläubige]] Frau, die mit einem Muslim verheiratet sei, zum Fai&amp;#039; gehöre und damit [[Sklaverei im Islam|versklavt]] werden könne. Das Gleiche gelte für ihr ungeborenes Kind.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Khadduri 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Majid Khadduri: &amp;#039;&amp;#039;The Islamic Law of Nations: Shaybānī&amp;#039;s Siyar.&amp;#039;&amp;#039; Baltimore: The Johns Hopkins Press 1966. S. 139–217.&lt;br /&gt;
* F. Løkkegaard: Art. &amp;quot;Fayʾ&amp;quot; in [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]] Bd. II, S. 869a-870a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamisches Fremden- und Völkerrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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