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	<title>Fahrwangen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-06-09T08:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Fahrwangen.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Fahrwangen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Fahrwangen 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Fahrwangen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Lenzburg|Lenzburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Lenzburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4196&lt;br /&gt;
| PLZ = 5615&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH FWG&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.29482&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.24221&lt;br /&gt;
| HÖHE = 543&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.01&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Silvan Zülle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.fahrwangen.ch/gemeinderat/21478| titel = Gemeinderat| abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.fahrwangen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrwangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˌfɑːrˈʋɑŋːə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=150–151 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Lenzburg]], liegt im [[Seetal]] unweit des [[Hallwilersee]]s und grenzt an den [[Kanton Luzern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in einer Mulde am sanft abfallenden, nordwestlichen Abhang des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]]. Der Dorfbach entwässert das Gemeindegebiet zum [[Hallwilersee]] hin, wobei er teilweise in einem [[Tobel]] verläuft. Vom Dorfzentrum aus erstreckt sich in nördlicher Richtung eine ausgedehnte Ebene. An der luzernischen Grenze, rund zwei Kilometer südlich des Dorfzentrums, besitzt Fahrwangen einen rund 500 Meter langen Uferstreifen am Hallwilersee. Das Dorf ist vollständig mit der Nachbargemeinde [[Meisterschwanden]] zusammengewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1110, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Gemeinde beträgt 401 [[Hektar]]en, davon sind 99 Hektaren mit Wald bedeckt und 71 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 660 Metern an der östlichen Gemeindegrenze, der tiefste auf 449 Metern am Ufer des Hallwilersees. Nachbargemeinden sind die aargauischen Gemeinden Meisterschwanden im Westen, [[Sarmenstorf]] im Norden und [[Bettwil]] im Osten sowie die luzernischen Gemeinden [[Aesch LU|Aesch]] und [[Schongau LU|Schongau]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Fahrwangen-LBS H1-009755.tif|mini|Luftbild (1954)]]&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Funde konnte nachgewiesen werden, dass die Gegend während der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] besiedelt war. Auch [[Römisches Reich|römische]] Mauerreste sowie [[Kelten|keltische]] und [[Alamannen|alamannische]] Gräber sind entdeckt worden. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Farnowanch&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 831. Der Ortsname stammt aus dem [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] und bedeutet «Abhang mit Farnkraut».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], ab 1173 in jenem der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]]. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen 1273 die [[Habsburg]]er die Landesherrschaft. Diese besassen sowohl die [[Blutgerichtsbarkeit]] als auch die [[niedere Gerichtsbarkeit]]. Zwischen 1354 und 1380 traten sie sämtliche Rechte an die [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyler]] ab. In Fahrwangen existierten ein [[Galgen]] und mehrere [[Richtstätte|Richtplätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Fahrwangen war zwar nun ein Teil des Untertanengebiets der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]], doch das Dorf blieb eine fast gänzlich autonome Gerichtsherrschaft der Hallwyler. Erst im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert konnten die Berner ihren Einfluss nach und nach ausdehnen. 1528 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Bis 1531 war Fahrwangen in kirchlichen Belangen der Pfarrei [[Sarmenstorf]] unterstellt. Als Sarmenstorf nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] wieder katholisch geworden war, wurde Fahrwangen der Pfarrei [[Seengen]] zugeteilt und war erst ab 1817 eine eigene Pfarrei (die Kirche steht in Meisterschwanden). Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Seither gehört Fahrwangen zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert hielten erste Formen der Industrie Einzug. Die [[Baumwolle|Baumwollweberei]] und später die [[Strohflechterei]] lösten allmählich die Landwirtschaft als wichtigsten Erwerbszweig ab. Der Anteil der Industriearbeiter blieb konstant hoch und betrug um 1920 über 60 %. Am 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 1916 erhielt Fahrwangen mit der Eröffnung der [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]] einen Anschluss ans Eisenbahnnetz. Diese elektrische Normalspurbahn stellte ihren Betrieb jedoch am 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1997 wieder ein. In der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stagnierte die Bevölkerung. Gleichzeitig nahmen die Dienstleistungsbetriebe auf Kosten der Landwirtschaft und der Industrie eine immer wichtigere Rolle ein. Aufgrund der attraktiven Wohnlage über dem Hallwilersee verdoppelte sich die Einwohnerzahl zwischen 1980 und 2020 beinahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Fahrwangen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Geteilt von Gelb mit schreitendem rotem Löwen und von Rot.» Das Wappen erschien erstmals 1811 auf dem Gemeindesiegel. Der Löwe erinnert an die Grafen von Kyburg, die hier einst Güter besassen. Die heute gültige Form besteht seit 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=154 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-20 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1693 || 1798 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 260 || 529 || 782 || 1019 || 1067 || 1052 || 1052 || 1210 || 1200 || 1388 || 1653 || 1862 || 2338&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4196}} Menschen in Fahrwangen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4196}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 32,9 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 30,3 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 36,8 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-20 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 89,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,0 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 2,0 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 1,6 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 0,7 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-20 |format=MS Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Lenzburg zuständig. Fahrwangen gehört zum Friedensrichterkreis XII (Seon).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Fahrwangen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 850 Arbeitsplätze, davon 5 % in der Landwirtschaft, 42 % in der Industrie und 53 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-20 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde besitzt neben zahlreichen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben auch über etwas Industrie in den Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung, Gerüstbau und Schuhfabrikation. Über die Hälfte der Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten ausserhalb, beispielsweise in den Regionen [[Wohlen]] und [[Lenzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrwangen Bahnhof.jpg|mini|Ehemaliger Bahnhof der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]]&lt;br /&gt;
Durch Fahrwangen führt die Kantonsstrasse 298 vom [[Bünz]]tal ins [[Seetal]]. Die Kantonsstrasse 292 führt nach [[Meisterschwanden]], die Kantonsstrasse 369 über den [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenberg]] nach [[Muri AG|Muri]]. Bis 1997 war Fahrwangen die Endstation der [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]]. Der ehemalige Bahnhof ist heute der Knotenpunkt der Buslinien [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]]–Fahrwangen–[[Bettwil]] ([[Regionalbus Lenzburg]]) und Wohlen–Fahrwangen–Meisterschwanden ([[Limmat Bus]]). An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Lenzburg über Fahrwangen nach [[Sarmenstorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über drei [[Kindergarten|Kindergärten]] und drei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]] und die [[Bezirksschule]] unterrichtet werden. Die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] können in Meisterschwanden oder Sarmenstorf besucht werden. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Während des [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkriegs]] von 1712 war Fahrwangen Aufmarschgebiet der reformierten Truppen. Als die Katholiken einen Gegenangriff starteten, sollen sie der Legende nach von den Frauen aus Fahrwangen und Meisterschwanden vertrieben worden sein. Die Berner waren vom Kampfesmut so angetan, dass sie den Frauen einen Tag zugestanden, an dem sie das Kommando übernehmen durften. Seitdem wird jeweils am zweiten Sonntag im Januar der «Meitlisunntig» (Mädchensonntag) gefeiert. Frauen aus beiden Dörfern ziehen mit Netzen durch die Strassen, fangen damit die Männer ein und lassen diese erst nach Bezahlung eines «Lösegelds» (meist in Form alkoholischer Getränke) wieder frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.meitlisonntag.ch/ |titel=Meitlisunntig |hrsg=Meitlisonntags-Vereinigungen Meisterschwanden und Fahrwangen |abruf=2012-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Kappeler (Bildhauer)|Otto Kappeler]] (1884–1949), Bildhauer, Bauplastiker und Kunstpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Lindenmann]] (1808–1871), Regierungsrat&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rodel]] (1901–1993), Journalist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Siegrist]] (* 1945), Regierungsrat und Nationalrat&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Simon (Chemiker)|Wilhelm Simon]] (1929–1992), Ingenieur-Chemiker&lt;br /&gt;
* Anni Lanz-Maurer (1926–2011), erste Frau Gemeindeammann (1984–1989) im Kanton Aargau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/sie-war-die-erste-frau-gemeindeammann-im-kanton-aargau-ld.2054750 |titel=Fahrwangen - Sie war die erste Frau Gemeindeammann im Kanton Aargau |datum=2011-04-21 |sprache=de |abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1761|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg, Brugg |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
* Yvonne Fischer: Meitlisonntags-Brauch Fahrwangen und Meisterschwanden um den 2. Sonntag im Januar. In: Heimatkunde im Seetal 74 (2001), S. 17–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fahrwangen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Fahrwangen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Lenzburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4733043-0|VIAF=245426516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 831]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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