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	<title>Fahrmarke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fahrmarke&amp;diff=2361504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geist, der stets verneint: commons wieder rein</title>
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		<updated>2025-03-07T19:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;commons wieder rein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Fahrmarke im Bergbau. Zu einer weiteren Bedeutung siehe [[Fahrmarke (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrmarke.jpg|mini|Fahrmarke der [[Grube Lüderich]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrmarke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine aus unterschiedlichen Materialien ausgestanzte oder ausgeschnittene Scheibe, die im [[Bergbau]] zur Anwesenheits- und [[Seilfahrt]]kontrolle diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrmarke war zugleich ein einfaches Mittel, das zur Verbesserung der [[Arbeitssicherheit]] diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Markenbrett.Jpg|mini|Markenbrett]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die [[Steiger (Bergbau)|Aufsichtspersonen]] oder die Werksleitung immer einen Überblick darüber hatten, welcher [[Bergmann]] sich jeweils zu welcher Zeit unter Tage befand, wurde ein System von unterschiedlichen Marken verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die Bergleute mussten sich vor der Anfahrt eine Fahrmarke an der [[Markenkontrolle]] abholen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Diese Marke gaben sie vor der Einfahrt dem [[Anschläger (Bergbau)|Anschläger]] [[Tag (Bergbau)|über Tage]] zur Aufbewahrung.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Der Anschläger zog über Tage die Fahrmarken auf einen eigens dafür vorgesehenen Drahtring. Nach der Seilfahrt wurden die Fahrmarken mit dem [[Förderkorb]] nach unter Tage geschickt. Am [[Schichtarbeit|Schichtende]] erhielt jeder Bergmann vom Anschläger unter Tage seine Fahrmarke zurück und gab sie nach der Ausfahrt bei der Markenkontrolle zurück. Damit eine geordnete und reibungslose Ausfahrt ermöglicht war und kein Bergmann benachteiligt wurde, gab der Anschläger die Fahrmarken so an die Bergleute zurück, dass sie in der Reihenfolge ausfahren konnten wie sie eingefahren waren. Dazu musste er nur den Drahtring umdrehen und die Marken entsprechend austeilen. Durch diesen Vorgang hatte man immer einen Überblick darüber, ob alle Bergleute ausgefahren waren. Waren noch Fahrmarken auf dem Drahtring, waren diese Bergleute nicht ausgefahren. Die Fahrmarke diente hierbei zugleich als Schichtmarke. Bei einigen [[Bergwerk]]en wurde zusätzlich zur Fahrmarke auch noch eine der Schichtzeit entsprechende Schichtmarke ausgegeben, so beispielsweise auf der [[Zeche Graf Bismarck]]. Die Fahrmarke wurde beim [[Anschläger (Bergbau)|Anschläger]] abgegeben und die Schichtmarke am Mann behalten. Beide Marken wurden nach der Ausfahrt wieder an der Markenkontrolle abgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form und Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrmarken.jpg|mini|Fahrmarken von der [[Grube Berzelius]]]]&lt;br /&gt;
Jeder Bergmann erhielt eine eigene individuelle Fahrmarke, in die seine Markennummer eingestanzt war.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrmarken der jeweiligen Schichten waren unterschiedlich geformt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Als Material wurde oftmals dünnes Messingblech verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Bei einigen Bergwerken bestanden die Fahrmarken aus Kunststoffplättchen. Diese Marken waren rechteckig geformt und hatten, je nach Schicht, eine unterschiedliche Färbung.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Bei anderen Bergwerken unterschieden sich die Fahrmarken durch ihre Form, für die Frühschicht wurde eine runde Fahrmarke, für die Mittagschicht eine quadratische Fahrmarke und für die Nachtschicht eine dreieckige Fahrmarke verwendet. Es gab hierbei jedoch regionale Unterschiede bei der Form der Fahr- und Schichtmarken. Auf der Zeche Graf Bismarck zum Beispiel waren die Schichtmarken rund, [[Sechseckgeflecht|sechseckig]], [[Achteck|achteckig]] oder [[Quadrat|quadratisch]] geformt, die Fahrmarke war generell [[Dreieck|dreieckig]] geformt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mining checks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Herbert Stahl]] (Redaktion), [[Gerhard Geurts]], Hans-Dieter Hilden, [[Herbert Ommer]], Siegfried Raimann: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Erzes, Band 4, Der Lüderich&amp;#039;&amp;#039;. Bergisch Gladbach 2008, S. 189ff  ISBN 3-932326-52-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;[[Fritz Baum]]: &amp;#039;&amp;#039;Einrichtungen zur Überwachung der Arbeiter in der Grube und Kontrollmaßnahmen zur Gewährleistung einer achtstündigen Ruhezeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Glückauf – Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift|Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; [[Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund]] (Hrsg.), Nr. 25, 44. Jahrgang, 20. Juni 1908, S. 889–895.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Hans-Dieter Hilden, Herbert Ommer, Siegfried Raimann: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Erzes, Band 2, Die Gruben auf den Gangerzlagerstätten im Erzrevier Bensberg&amp;#039;&amp;#039;. Köln, 2004, ISBN 3-00-014668-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitsprünge, Essen-Heisingen; Bergbau- und Heimatmuseum im Paulushof&amp;#039;&amp;#039;. [[Sutton Verlag]], Erfurt 2013, ISBN 978-3-95400-251-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Henryk A. Lange: &amp;#039;&amp;#039;Die Sonne über Schacht II&amp;#039;&amp;#039;. [[Books on Demand|BoD Books on Demand]], Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8482-1401-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geist, der stets verneint</name></author>
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