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	<title>Fahrlader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:17:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fahrlader&amp;diff=2156410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helium4: /* Aufbau und Funktion */leerraum</title>
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		<updated>2025-08-02T20:01:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau und Funktion: &lt;/span&gt;leerraum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sandvik LH517 LHD.JPG|mini|Fahrlader Sandvik LH 517&amp;lt;br /&amp;gt;Modelljahr 2008. Nutzlast: 17,2 Tonnen. Betriebsgewicht: 44 Tonnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Důlní nakladač.jpg|mini|Kleiner Fahrlader im Bergbaumuseum [[Příbram]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sandvik LH 514 - Ystad-2022.jpg|mini|Fahrlader Sandvik LH 514.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrlader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LHD &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aus dem Englischen für &amp;#039;&amp;#039;Load-Haul-Dump&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Scooptram&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; ist eine untergriffige Lademaschine,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; die im [[Untertagebau]] zum Wegfüllen und zum Transport von [[Haufwerk]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; über relativ kurze Strecken eingesetzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Typischerweise wird der Fahrlader in [[Teilsohlenbruchbau]] eingesetzt, um das in den [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]] liegende Haufwerk aufzunehmen und zum Abstürzen zu den nächstgelegenen [[Rolle (Bergbau)|Rollen]] zu bringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrstrecke beträgt in der Regel weniger als zweihundert Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrlader bestehen aus einem Chassis, in das sämtliche Antriebselemente integriert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Das Fahrzeug hat ein gummibereiftes Fahrwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrzeuge sind mit einem [[Allradantrieb]] ausgerüstet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Am vorderen Rahmen ist der Schaufelausleger mit der Laderschaufel montiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrzeuge sind mit einer [[Knicklenkung]] ausgerüstet, dadurch haben die Fahrzeuge einen geringen Kurvenradius.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Fahrerkabine ist sehr tiefliegend seitlich hinter der Knicklenkung angeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Die Kabinentür ist bei modernen Ladern überdurchschnittlich groß, dadurch ist das Ein- und Aussteigen wesentlich einfacher.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Damit der Lader sich nicht von alleine bewegen kann, verriegelt eine Sicherheitsschaltung bei geöffneter Fahrertür alle Systeme. Die Lenkung kann dann nicht mehr betätigt werden, der Ausleger der Schaufel wird verriegelt und die Bremssysteme werden auf Parken geschaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Der Fahrersitz ist entweder quer zur Fahrrichtung oder schwenkbar angeordnet. Dadurch bedingt kann der Bediener sowohl bei Vorwärts- wie bei Rückwärtsbewegung den Fahrweg einsehen. Bei Ladern mit schwenkbaren Fahrersitzen ist die Belastung der Halswirbelsäule des Fahrers deutlich geringer als bei starren Sitzen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; In einigen [[Bergwerk]]en werden auch halb- und vollautomatische Fahrlader eingesetzt. Bei diesen Systemen erfolgt die Aufnahme des Haufwerks ferngesteuert durch einen Bediener, der in einer Leitwarte sitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Nach Abschluss der Beladung fährt der Lader die Strecke selbsttätig zur Rolle und zurück zum Abbauort. Dort wartet der Fahrlader auf den Eingriff des Bedieners zur erneuten Aufnahme des Haufwerks. Bei diesen Systemen kann ein Bediener bis zu drei Fahrlader gleichzeitig fahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jahrbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energieversorgung und Antrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrlader ULE3.JPG|mini|Elektrischer Fahrlader ULE3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrieb des Fahrladers erfolgt entweder mittels [[Dieselmotor]] oder [[Elektromotor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bei Dieselfahrladern werden [[Turbolader|turbogeladene]] Dieselmotoren mit einer Leistung von 187 bis 320 [[Watt (Einheit)|Kilowatt]] verwendet. Es werden sowohl Motoren mit [[Luftkühlung]] als auch mit [[Wasserkühlung]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Der Antrieb mit Dieselmotor ist die häufigste Antriebsform bei Fahrladern. Hierdurch ist der Lader beliebig verfügbar und kann über beliebige Fahrstrecken bewegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Nachteilig ist die Belastung der [[Wetter (Bergbau)|Wetter]] mit Abgasen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Elektrofahrlader werden über ein 250 Meter langes [[Schleppkabel]] mit elektrischer Energie versorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Sie haben eine Leistung von bis zu 250 Kilowatt. Das Schleppkabel wird im Fahrzeugheck auf eine Kabeltrommel aufgewickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Der Antrieb der Kabeltrommel ist bei modernen Ladern [[mikroprozessor]]gesteuert. Dadurch wird das Kabel stets optimal aufgewickelt. Über [[Photodetektor|Fotosensoren]] wird der Durchhang des Schleppkabels überwacht. Besteht bei der Rückwärtsfahrt aufgrund zu starkem Durchhangs die Gefahr des Überfahrens des Schleppkabels, wird der Lader unverzüglich stillgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings haben Elektrofahrlader, bedingt durch das Schleppkabel, nur einen begrenzten Aktionsradius.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abmessungen und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Fahrlader haben eine geringe Bauhöhe, damit sie in den [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] verkehren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Kleinere Lader haben eine Höhe von 1,8 Metern, eine Breite von 1,22 Metern und eine Länge von 5 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Größere Lader sind bis zu 2,3 Meter hoch, 4 Meter breit und 12,93 Meter lang. Die Höhe des Motorraums liegt bei diesen Ladern unter 2 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Kleine Lader haben ein Fahrzeuggewicht von 5 Tonnen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; bei größeren Ladern beträgt dieses bis zu 58,5 Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Der Schaufelvolumen liegt, je nach Ladergröße, zwischen 2&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; und 10 Kubikmetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch bedingt beträgt die [[Nutzlast]] bei kleinen Ladern 1,5 Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Bei großen Ladern liegt die Nutzlast bei 20 Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Je nach Fahrbahnbeschaffenheit können Fahrlader, auch mit beladener Schaufel, eine Fahrgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde erreichen. Dadurch bedingt können Fahrlader auch über eine Fahrstrecke von bis zu 500 Metern effektiv eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Fahrlader werden auch in [[schlagwetter]]geschützter Ausführung hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Load Haul Dump|Fahrlader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Bischoff]], Heinz Bramann, [[Westfälische Berggewerkschaftskasse]] Bochum: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Bergbaulexikon.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jahrbuch&amp;quot;&amp;gt;Kjell Törmä: &amp;#039;&amp;#039;Kiruna 100-årsboken&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 91-630-9371-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Sandvik, 3. Januar 2008: {{Webarchiv|url=http://www.sandvik.com/Sandvik/0120/Internet/Atlanta/se02903.nsf/GenerateTopFrameset?ReadForm&amp;amp;menu=&amp;amp;view=http%3A%2F%2Fwww.sandvik.com%2Fsandvik%2F0120%2FInternet%2FAtlanta%2Fse02905.nsf%2FNAUnique%2FF08DE97B84B62C3C852573C5005AE850%3FOpenDocument&amp;amp;banner=%2FSandvik%2F0120%2FInternet%2FAtlanta%2Fse02903.nsf%2FLookupAdm%2FBannerForm%3FOpenDocument |wayback=20160401001449 |text=&amp;#039;&amp;#039;Sandvik Introduces Updated Underground Loaders&amp;#039;&amp;#039;}}, Pressemitteilung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Ernst-Ulrich Reuther: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, 12. Auflage, VGE Verlag GmbH, Essen 2010, ISBN 978-3-86797-076-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;[[Heinz Max Hiersig|Heinz M. Hiersig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;VDI-Lexikon Maschinenbau.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf 1995, ISBN 978-3-540-62133-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Wennmohs: &amp;#039;&amp;#039;Scooptram St 14 Fahrlader - Neue Maßstäbe in Bezug auf Technik, Sicherheit, Leistungsfähigkeit, Ergonomie und Wartungsfreundlichkeit im Marktsegment von 12 bis 16 t.&amp;#039;&amp;#039; In: Hossein H. Tudeshki (Hrsg.) AMS Online GmbH: Advanced Mining Solutions. 2010, Nr. 3, S. 88–93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Thomas Jacob, Rüdiger Triebel: &amp;#039;&amp;#039;Automatisierung im Bergbau der K+S Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; In: Kaliverein e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Kali und Steinsalz, Nr. 02, Druck Grafische Werkstatt (Kassel), Kassel 2002, {{ISSN|0022-7951}} S. 18–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Sönksen: &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Entwicklungen in der Abbauförderung im Kali- und Salzbergbau.&amp;#039;&amp;#039; In: Kaliverein e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Kali und Steinsalz, Nr. 1, Druck Grafische Werkstatt (Kassel), Kassel 2006, {{ISSN|0022-7951}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;Kommission der Europäischen Gemeinschaft Generaldirektion Energie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fördertechnik im Steinkohlenbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Glückauf GmbH, Luxemburg 1978, ISBN 3-7739-0233-6, S. 168–298.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;Hagen Jeschke, Ernest Kretschmann: &amp;#039;&amp;#039;Super-Low-Profile-Fahrlader mit 12 t Nutzlast.&amp;#039;&amp;#039; In: Ring Deutscher Bergingenieure e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Bergbau. Makossa Druck und Medien GmbH, Gelsenkirchen Juni 2008, {{ISSN|0342-5681}}, S. 282–285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grubenfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radlader]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helium4</name></author>
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