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	<title>Fahretoft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:05:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fahretoft&amp;diff=782899&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33581-61 am 17. Dezember 2025 um 20:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-17T20:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fahretoft kirche2.jpg|mini|[[St.-Laurentius-Kirche (Fahretoft)|St.-Laurentius-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahretoft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Nordfriesische Sprache|nordfriesisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Foortuft&amp;#039;&amp;#039;, [[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Fartoft&amp;#039;&amp;#039;) ist eine früher selbständige Gemeinde und seit 1978 ein Ortsteil der Gemeinde [[Dagebüll]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
Fahretoft liegt zwischen Dagebüll und [[Waygaard]], das ebenfalls zur Gemeinde Dagebüll gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Fahretoft gehören der Blomenkoog, der [[Bottschlotter Koog]], der [[Bottschlotter See]], der [[Fahretofter Süderkoog|Süderkoog]], der [[Fahretofter Norderkoog|Norderkoog]] und der [[Juliane-Marien-Koog]] sowie Teile des [[Hauke-Haien-Koog]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahretoft haus hause.jpg|mini|„Haus Hase“ auf einer Warft]]&lt;br /&gt;
Vor der [[Zweite Marcellusflut|ersten Mandränke]] 1362 war Fahretoft ein [[Kirchspiel]] mitten in der [[Nordfriesland|nordfriesischen]] [[Utlande]] und weit vom offenen Meer entfernt. Die Sturmflut zerstörte die westlichsten Dörfer des Kirchspiels Osewoldt, Spickebüll und Tocksbüll. Fahretoft wurde zu einer [[Hallig]], was heute noch an den vielen [[Warft]]en zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bökingharde]] hieß das Gebiet rings um die Geestinsel [[Risum-Lindholm|Risummoor]], zu welchem Ostermarsch und Westermarsch gehörten. Man verstand unter Ostermarsch den jetzigen Störtewerker-, Kohldammer- und Herrenkoog, unter Westermarsch die Halligen Fahretoft, [[Dagebüll]] und [[Galmsbüll]]. Alles, was dazwischen ist, wurde später eingedeicht und war vorher noch Watt. Die Halligen und der Landanwachs der Westermarsch wurden zunächst nur mit Sommerdeichen eingefasst. Im 16. Jahrhundert begannen größere Eindeichungsarbeiten. Von 1568 bis 1573 wurden mit Unterstützung holländischer Deichbaumeister die ersten vergeblichen Versuche unternommen. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert versuchte Herzog [[Friedrich III. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] von [[Schleswig-Holstein-Gottorf|Gottorf]] mit Hilfe einer [[Jesuiten]]gesellschaft, einen Deich in gerader Linie von [[Waygaard]] über Fahretoft, Dagebüll, Galmsbüll zur [[Wiedingharde]] zu errichten. Es gelang unter Aufbietung von 5500 Mann, die Durchdeichung des Bottschlotter Tiefs 1633 zu vollenden und den [[Bottschlotter Koog]] zu gewinnen, wobei das Militär für die Aufrechterhaltung der Ordnung sorgen musste. Die Eindeichung der Kleiseer Tiefe gelang nicht. Die [[Burchardiflut|zweite Mandränke]] 1634 machte einen Großteil der bisherigen Bemühungen zunichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Flut richtete sich die Aufmerksamkeit zunächst auf die Sicherung der zweiten Deichlinie. Erst 1648/52 gelang die Eindeichung des Blomenkoogs, der nach dem Amtsmann und nach der Aufgabe der meisten anderen Partizipanten Hauptanteilseigner des [[Oktroy (Friesland)|Oktroys]] Blome benannt ist. Noch war Fahretoft aber nicht von einem Seedeich geschützt. Letztendlich errichteten von 1686 bis 1688 die Bewohner von Fahretoft allein und ohne fremde Hilfe den Seedeich. Die Insel war damals größer als die jetzigen Köge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahretoft war von 1889 bis 1967 Sitz des [[Amt Fahretoft|gleichnamigen Amtsbezirks bzw. Amtes]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1978 wurde die Gemeinde Fahretoft nach Dagebüll eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Fahretoft führt die [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein#L 6|schleswig-holsteinische Landesstraße 6]] von der dänischen Grenze nach [[Ost-Bordelum]] zur [[Bundesstraße 5]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahretoft museum.jpg|mini|Jens-J.-Lützen-Haus]]&lt;br /&gt;
Ein Wahrzeichen des Ortes Fahretoft ist die [[St.-Laurentius-Kirche (Fahretoft)|St.-Laurentius-Kirche]], die 1703 gebaut wurde. Im August 2003 wurde das 300-jährige Jubiläum der Kirche gefeiert. Die Kirche befindet sich auf der Kirchwarft; direkt gegenüber auf der Gabrielswarft liegt das 1961 erbaute Pastorat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Wahrzeichen ist das [[Jens J. Lützen|Jens-J.-Lützen]]-Haus, ein heimatkundliches Museum, das im Oktober 2004 eröffnet wurde und in einen Museumspark integriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gab es die 1963 neu erbaute, aber schon seit 200 Jahren auf der Gabrielswarft bestehende [[Hans-Momsen-Schule]], benannt nach dem Mathematiker [[Hans Momsen]]. Die Schule hatte rund 50 Schüler und vier Lehrkräfte. Ein wichtiger Aspekt der Schule war die Pflege der [[Nordfriesische Sprache|nordfriesischen Sprache]]. Schon vom Kindergartenalter an erhielten alle Kinder Unterricht im [[Bökingharder Friesisch]], dabei stand jedem Kind ein erwachsener Muttersprachler als Pate zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines neuen Schulgesetzes, wonach Schulen mit weniger als 80 Kindern geschlossen werden müssen, wurde der Schulbetrieb zum Schuljahr 2009/2010 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatverein Dagebüll e.&amp;amp;nbsp;V. unterhält seit seiner Gründung 1982 einen „Dorfgeschichtlichen Wanderweg“ mit historischen Stationen (umfangreiche Gerätesammlung in dem jetzigen Gemeindehaus Hans Momsen, ein nachgebautes historisches Backhaus, einen Info-Schafstall mit Themendarstellungen, der Kirche, einem historischen „Klinkerweg“). Im Sommer werden Führungen angeboten; Gruppen können sich zu jeder Zeit anmelden. Über Fahretoft existiert eine sehr umfangreiche Literatur (Bildbände, Chronikbände, plattdeutsche Erzählungen etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
Fahretoft hat rund 600 Einwohner.&lt;br /&gt;
Viele Einwohner des Dorfes leben von der Landwirtschaft, einige auch vom Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der heimische Sportverein ist der TSV Fahretoft Waygaard e.&amp;amp;nbsp;V. Dieser hat Abteilungen für Fußball, Badminton, Tischtennis, Turnen und Senioren-Gymnastik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Mathematiker [[Hans Momsen]] (1735–1811) wurde in Fahretoft geboren und verbrachte sein ganzes Leben dort, Grabstein auf dem Friedhof der Gemeinde.&lt;br /&gt;
* Der Missionar [[Christian Jensen (Missionar)|Christian Jensen]] (1839–1900) stammte aus Fahretoft, Gedenkstein auf dem Friedhof der Gemeinde.&lt;br /&gt;
* [[René Leudesdorff]] (1928–2012) war Pastor in Fahretoft und Dagebüll von 1980 bis 1990, Grabstein auf dem Friedhof der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harry Kunz, [[Albert Panten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1996, ISBN 3-88007-251-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dagebuell.net/fahretoft.htm Fahretoft bei dagebüll.net]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.nf-verein.de/Dageb/Information.htm|wayback=20130117083210|text=Dorfgeschichtlicher Wanderweg vom Nordfriesischen Heimatverein Dagebüll}} (Archivversion)&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-dagebuell.de/Fahretofter%20Kirche.html Fahretofter Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/42/23/N |EW=8/47/36/E |type=city |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dagebüll)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warft]]&lt;/div&gt;</summary>
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