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	<title>Fahrdienstleiter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:09:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fahrdienstleiter&amp;diff=76580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florian Jesse: /* Aufgaben */ Zustimmung zur Abfahrt verlinkt</title>
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		<updated>2026-03-09T12:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufgaben: &lt;/span&gt; Zustimmung zur Abfahrt verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
[[Datei:DB ESTW Betriebszentrale Duisburg.jpg|mini|[[Elektronisches Stellwerk|ESTW]]-Arbeitsplatz eines Fahrdienstleiters in der Betriebszentrale Duisburg|340x340px]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrdienstleiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fdl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) werden Mitarbeiter von [[Eisenbahninfrastrukturunternehmen]] bezeichnet, denen auf den ihnen zugeordneten [[Betriebsstelle]]n eigenverantwortlich die Zulassung der [[Zug (Schienenverkehr)|Zugfahrten]] obliegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Fahrdienstleiter*in |Hrsg= |Sammelwerk=Zukunftsbranche Bahn |Band= |Nummer= |Auflage=11 |Verlag=Bahn-Media Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Suhlendorf |Datum=2019 |ISBN=978-3-9819896-1-8 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel von [[Stellwerk]]en aus bestimmen sie unter anderem über die Stellung von [[Eisenbahnsignal|Signalen]] und von [[Weiche (Bahn)|Weichen]], die für Zugfahrten benötigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bahn AG: https://db.jobs/de-de/berufe/zugverkehrssteuerer, abgerufen am 11. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Weininger_1969_am_Bf._Waldkirchen_an_der_Thaya.jpg|mini|hochkant|Fahrdienstleiter der ÖBB in zeittypischer Uniform im Bahnhof [[Thayatalbahn|Waldkirchen an der Thaya]] (1969)]]&lt;br /&gt;
Der Fahrdienstleiter ist für die sichere, pünktliche und wirtschaftliche Durchführung von Zugfahrten, deren [[Sicherung von Zugfahrten|Sicherung]] und aller damit zusammenhängenden Aufgaben innerhalb eines festgelegten Bereiches auf der vorhandenen Infrastruktur verantwortlich. Das grundlegende Regelwerk ist die [[Fahrdienstvorschrift]]. Er hat seinen Arbeitsplatz in einem [[Stellwerk]], in einer [[Betriebsleittechnik|Fernsteuerzentrale]] oder in einer [[Betriebszentrale]] eines Eisenbahninfrastrukturunternehmens. Ein Fahrdienstleiter, der die Einrichtungen im [[Fahrstraße|Fahrweg]] bedient, ist in dieser Funktion auch [[Weichenwärter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrdienstleiter disponiert den Zugverkehr in Abstimmung mit den [[Disponent]]en, die in Deutschland von einer Betriebszentrale aus mehrere [[Eisenbahnstrecke]]n überwachen. Soll eine Zugfahrt stattfinden, prüft der Fahrdienstleiter den Fahrweg des Zuges auf das Freisein von [[Fahrzeug]]en und sonstigen Fahrthindernissen ([[Fahrwegprüfung]]), [[Fahrstraße|stellt, sichert und legt ihn fest]]. Anschließend gibt er dem [[Triebfahrzeugführer]] die [[Zustimmung zur Fahrt]] in einen Gleisabschnitt des [[Bahnhof]]s und/oder einen solchen der [[Freie Strecke|freien Strecke]] durch einen Fahrtbegriff eines [[Hauptsignal]]s, durch [[Rangieren#Signale für das Rangieren|Rangier-]] oder [[Ersatzsignal]] bzw. durch einen schriftlichen oder mündlichen [[Befehl (Eisenbahn)|Befehl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenbereiche ==&lt;br /&gt;
Je nach Bauform der Stellwerksanlagen ist der Fahrdienstleiter für unterschiedlich große Stellbereiche verantwortlich. Im Stellbereich eines [[Mechanisches Stellwerk|mechanischen Stellwerkes]] oder eines [[Elektromechanisches Stellwerk|elektromechanischen Stellwerkes]] ist es in der Regel nicht möglich, mehr als eine Betriebsstelle zu steuern. Nur im Stellbereich von [[Relaisstellwerk]]en und [[Elektronisches Stellwerk|elektronischen Stellwerken]] lassen sich mehrere Betriebsstellen von einer Stelle aus [[Stellwerk#Fernstellung und Fernsteuerung|fernstellen oder fernsteuern]]. Dies ist möglich, weil hier so genannte [[Gleisfreimeldeanlage]]n die [[Fahrwegprüfung]] unterstützen und eine örtliche Besetzung entbehrlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrdienstleiter, die den Bahnbetrieb auf einer Strecke mit [[Zugleitbetrieb]] regeln, heißen &amp;#039;&amp;#039;[[Zugleiter]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Regel nimmt der Fahrdienstleiter eines an die Zugleitstrecke angrenzenden Bahnhofs, eines größeren Unterwegs- oder des Streckenendbahnhofs die Aufgaben des Zugleiters mit wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrdienstleiter einer örtlich besetzten [[Blockstelle]] wurden früher als &amp;#039;&amp;#039;Blockwärter&amp;#039;&amp;#039; (Blw) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Örtlich zuständiger Fahrdienstleiter}}Bei der [[DB InfraGO]] heißt ein Fahrdienstleiter, der einen bestimmten Stellbereich überwacht, &amp;#039;&amp;#039;örtlich zuständiger Fahrdienstleiter&amp;#039;&amp;#039; (özF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Einführung der Betriebszentralen war angedacht, dass Disponenten als &amp;#039;&amp;#039;Zuglenker&amp;#039;&amp;#039; aus den Leitsystemen einen steuernden Durchgriff auf das (elektronische) Stellwerk erhalten, d. h. der Disponent übernimmt Aufgaben des Fahrdienstleiters im Regelbetrieb. Maßnahmen im Störungsfall sowie Rangieren sollten weiterhin nur von den özF durchgeführt werden. Das Konzept des Zuglenkers wurde jedoch nicht in die Praxis überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Die Ausbildung zum [[Eisenbahner im Betriebsdienst]], Fachrichtung Zugverkehrssteuerung (bis August 2022 Fachrichtung Fahrweg)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vdv-dasmagazin.de/story_02_ausbildung.aspx |titel=Züge fahren oder steuern: Ausbildung wird zweigleisig |autor= |werk=[[Verband Deutscher Verkehrsunternehmen|VDV]] – Das Magazin |datum=2021-12-17 |abruf=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] (BBiG) und dauert in der Regel drei Jahre. Sie wird bei Bewerbern mit Realschulabschluss auf 2,5 Jahre und bei Bewerbern mit Abitur auf 2 Jahre verkürzt.&lt;br /&gt;
Größtes ausbildendes Eisenbahninfrastrukturunternehmen dieses Berufes ist in Deutschland die DB InfraGO AG, eine Tochter der Deutschen Bahn AG. Aber auch bei vielen anderen Eisenbahninfrastrukturunternehmen kann die Ausbildung erfolgen. Darüber hinaus bietet die Deutsche Bahn auch eine sechsmonatige Funktionsausbildung zum Fahrdienstleiter an. Diese beinhaltet zwei Monate Einsatz auf einem Stellwerk und vier Monate betriebliche [[Seminar]]e. Die Teilnahme an der Funktionsausbildung erfordert mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung sind meist ein guter Realschulabschluss und das Bestehen einer medizinischen Tauglichkeitsuntersuchung. Alle Ausbildungsbetriebe verlangen zusätzlich die Teilnahme an einem psychologischen Eignungstest vor der Einstellung. Neben Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität müssen potenzielle Bewerber die Bereitschaft haben, große Verantwortung zu übernehmen, da sie für die sichere Durchführung der Zug- und Rangierfahrten verantwortlich sind und bei Abweichungen vom Regelbetrieb einen kühlen Kopf behalten und unter Beachtung der jeweils gültigen Regelwerke situationsgerecht geeignete Maßnahmen ergreifen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung ist, wie viele Ausbildungsberufe in Deutschland, nach dem dualen System aufgebaut. Die Fachtheorie wird in der Berufsschule und in Seminaren vermittelt, die praktische Umsetzung des Erlernten wird vorwiegend in einem Stellwerk unter der Verantwortung des diensthabenden Fahrdienstleiters praktiziert. Daneben können auch [[Stellwerksimulation]]en eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung endet mit einer theoretischen und einer praktischen Abschlussprüfung vor der zuständigen [[Industrie- und Handelskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Eisenbahninfrastrukturunternehmen haben Schwierigkeiten, alle Ausbildungsplätze eines Jahrgangs mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Ursächlich für dieses Problem ist unter anderem, dass der Ausbildungsberuf bei Schulabgängern weitgehend unbekannt ist. Die Tätigkeit des Fahrdienstleiters findet eher im Verborgenen statt und wird daher in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Der Beruf des Fahrdienstleiters ist bedingt durch die Altersstruktur im Betriebspersonal und der noch hohen Zahl von dezentralen Stellwerken unverändert aktuell und auch in Zukunft sehr gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung und einiger beruflicher Erfahrung bestehen je nach Qualifikation und persönlicher Eignung gute Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise die Weiterbildung zum Fachwirt für den Bahnbetrieb (IHK). Nach erfolgreichem Abschluss hat der Fachwirt für den Bahnbetrieb die Qualifikation für Positionen wie Bezirksleiter Betrieb, Trassenkonstrukteur oder Disponent in einer Betriebszentrale erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleidung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fdl-Kappe-01.jpg|mini|[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-Fahrdienstleiterkappe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lokalbahn Szombathely–Koszeg - Bahnhof Köszeg (04).jpg|mini|Fahrdienstleiterin im Bahnhof Kőszeg (Ungarn) bei der Abfertigung eines Zuges.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Station ulrikfors 2010.jpg|mini|Fahrdienstleiter in [[Ulriksfors]] (Schweden) mit Befehlsstab]]&lt;br /&gt;
Der Begriff Fahrdienstleiter wird oft mit der „roten Mütze“ in Verbindung gebracht. In Österreich ist laut ÖBB-Betriebsvorschrift V3-30.01 die rote Kappe zur Uniform vom (diensthabenden) Fahrdienstleiter zu tragen, insofern er nicht ausschließlich Innendienst (im Stellwerk oder einer [[Betriebsführungszentrale]]) verrichtet und im Außenbereich nicht sichtbar ist. In Deutschland hingegen wurde sie (vor der [[Bahnprivatisierung#Deutschland|Privatisierung]] der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] und der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]]) von der &amp;#039;&amp;#039;Aufsicht&amp;#039;&amp;#039; getragen. Diese konnte zugleich Fahrdienstleiter sein, was jedoch eher selten zutraf und wenn, dann meist nur in kleinen Bahnhöfen an [[Nebenbahn]]strecken. Bei der Deutschen Bahn tragen Fahrdienstleiter keine Unternehmensbekleidung mehr, auf vereinzelten Betriebsstellen im vereinigten Dienst mit Kundenkontakt (beispielsweise Fahrkartenverkauf neben der Fahrdienstleitertätigkeit) kann nach örtlicher Festlegung Unternehmensbekleidung vorgesehen sein, wozu allerdings keine rote Mütze gehört. Der „Mann mit der roten Mütze“ nimmt heute in Deutschland in der Regel Serviceaufgaben wahr, in einigen großen Personenbahnhöfen gibt es ihn jedoch noch als [[Zugaufsicht|örtliche Aufsicht]]. Fahrdienstleiter, die auf Bahnhöfen ohne Ausfahrsignale Dienst tun und deshalb das [[Abfahrsignal]] mit dem [[Befehlsstab]] erteilen, tragen dazu zumindest in Mitteleuropa die rote Dienstmütze weiterhin, um für das Zugpersonal als dazu berechtigt erkennbar zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung außerhalb der Bahn ==&lt;br /&gt;
Auch bei vielen Hilfsorganisationen (z. B. der [[Johanniter-Unfall-Hilfe]]) gibt es die Funktionsbezeichnung „Fahrdienstleiter“. Dieser ist zumeist als Sachgebietsleiter unter anderem verantwortlich für das [[Flottenmanagement|Fuhrparkmanagement]] und die [[Personaleinsatzplanung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hauptverantwortliche Bediener von Großfahrattraktionen im Freizeitgewerbe, z. B. in [[Freizeitpark]]s und [[Schausteller|Kirmesunternehmen]] mit [[Fahrgeschäft]]en, werden häufig als Fahrdienstleiter bezeichnet. Dadurch soll deren besondere Sachkenntnis betont werden, wenngleich es sich hierbei um keinen Ausbildungsberuf handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mangel an Fahrdienstleitern ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 2012 wandten sich mehrere Wettbewerber der Deutschen Bahn aufgrund der mit der Personalknappheit in Bebra, Zwickau und Friedrichssegen verbundenen Netzzugangshemmnissen an die Bundesnetzagentur, die daraufhin ein Verfahren einleitete, um die Ursachen zu ermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-2013-09-02&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniela Kuhr |Titel=Probleme in Mainz waren lange bekannt |Sammelwerk=[[Süddeutsche Zeitung]] |Datum=2013-09-02 |ISSN=0174-4917 |Seiten=6 |Online=ähnliche Version mit anderem Titel [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-probleme-in-mainz-waren-lange-bekannt-1.1759951 online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 2013 standen von 15 zugeordneten Fahrdienstleitern am [[Mainz Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Mainz]] acht teils wegen Urlaubs, teils wegen Krankheit nicht zur Verfügung. Die Deutsche Bahn musste daraufhin den Zugverkehr zunächst nachts und ab dem 12.&amp;amp;nbsp;August 2013 auch tagsüber stark einschränken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/panorama/zugausfaelle-am-mainzer-hauptbahnhof-doering-will-fahrdienstleiter-aus-dem-urlaub-holen-1.1743693 Süddeutsche Zeitung über die Zugausfälle in Mainz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Chaos-in-Mainz-Deutsche-Bahn-raeumt-bundesweite-Probleme-ein |wayback=20130911005226 |text=Es fährt kein Zug nach Nirgendwo}}, Bericht in der HAZ vom 12. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand eine öffentliche Diskussion um die Personalsituation der Fahrdienstleiter in den Stellwerken der Deutschen Bahn. Aufgrund der Vorfälle wurde [[Hansjörg Hess]], Vorstandsmitglied der DB Netz AG, von seinen Aufgaben entbunden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rhein-main/13342072.htm |text=Personelle Konsequenzen nach Chaos am Mainzer Hauptbahnhof: Bahn-Manager Hansjörg Hess muss gehen |archive-is=20130813063703}}, Bericht im Wiesbadener Kurier über den Abschied von Hansjörg Hess&amp;lt;/ref&amp;gt; und der damalige [[Vorstandsvorsitzender|Vorstandsvorsitzende]] der Deutschen Bahn AG [[Rüdiger Grube]] beendete seinen eigenen Urlaub vorzeitig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/grube-will-lage-in-mainz-entschaerfen-bahnchef-sagt-urlaub-ab-12529572.html Bericht über den Urlaubsabbruch vom Bahnchef]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesnetzagentur drohte der DB 2013 ein Zwangsgeld von 250.000 Euro aufgrund fehlender Fahrdienstleiter in Mainz und 100.000 Euro für den Standort Bebra an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tsp-2013-21797-13&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=„So ein Desaster darf sich die Bahn nicht erlauben“ |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |Nummer=21797 |Datum=2013-09-02 |Seiten=13 |Online=[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bundesnetzagentur-chef-homann-das-schienennetz-sollte-bei-der-bahn-bleiben/8720434-2.html online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnchef Rüdiger Grube kündigte an, sein Unternehmen werde noch 2013 hunderte Fahrdienstleiter einstellen. In der Fünfjahresplanung seien 1500 neue Stellen vorgesehen. Mitte 2013 habe das Unternehmen nach eigenen Angaben 247 Fahrdienstleiter mehr beschäftigt als noch 2012.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stz-2013-09-02&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bahn stockt Zahl der Fahrdienstleiter auf |Sammelwerk=[[Stuttgarter Zeitung]] |Datum=2013-09-02 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigenen Angaben habe [[DB Netz]] (heute [[DB InfraGO]]) im Jahr 2013 die Zahl der einzustellenden Fahrdienstleiter von 340 auf 600 erhöht. Daneben kündigte das Unternehmen an, eine verbindliche Richtlinie zur Personalüberdeckung zwischen benachbarten Stellwerken einzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nn-2013-3-7&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=DB Netz stellt zusätzliche Fahrdienstleiter ein |Sammelwerk=Netznachrichten |Nummer=3 |Datum=2013 |Seiten=7 |Online=https://www.deutschebahn.com/file/4440900/data/netznachrichten_september_2013.pdf |Format=PDF |KBytes=700 |ZDB=2548162-9}} {{Webarchiv |url=https://www.deutschebahn.com/file/4440900/data/netznachrichten_september_2013.pdf |wayback=20130921060636 |text=Archivierte Version}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 begannen nach DB-Angaben 364 junge Menschen eine Ausbildung zum Fahrdienstleiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-2016-12-30&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/13019748/h20161230.html |titel=Ausbildungsoffensive geht weiter |hrsg=Deutsche Bahn |datum=2016-12-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161230113744/http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/13019748/h20161230.html |archiv-datum=2016-12-30 |abruf=2016-12-30 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 wurde zur Veranschaulichung des Fahrdienstleiterberufs der Begriff Zugverkehrssteuerer von der Deutschen Bahn eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zugverkehrssteuerer.de/ |hrsg=Zugverkehrssteuerer |titel=Zugverkehrssteuerer (EiB ZVS) – Bahn Deutschland |werk=zugverkehrssteuerer.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Train dispatchers|Fahrdienstleiter}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Fahrdienstleiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153544-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zugsicherung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahner (Beruf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florian Jesse</name></author>
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