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	<title>Fahrbenzin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:58:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fahrbenzin&amp;diff=1143263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-25T19:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrbenzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autobenzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in den 1930er Jahren bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]]  die Bezeichnung für [[Motorenbenzin]] geringer [[Klopffestigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leunabenzin_logo.jpg|mini|Werbung der [[Deutsche Gasolin|Deutschen Gasolin]], Berlin für [[Leuna-Benzin]] der [[I.G. Farben]]]]&lt;br /&gt;
Um im erdölarmen Deutschland der 1930er Jahre die Abhängigkeit von ausländischem [[Erdöl]] zu verringern und verstärkt inländische Rohstoffe zu verwenden, trat 1930 die &amp;#039;&amp;#039;Bezugsverordnung von Spiritus zu Treibstoffzwecken&amp;#039;&amp;#039; für alle Kraftstoffunternehmen in Kraft. Jeweils 2,5&amp;amp;nbsp;Gewichtsprozente der produzierten oder eingeführten Treibstoffmenge waren als Alkohol von der Reichsmonopolverwaltung zu beziehen und dem Benzin beizumischen. Diese Quote erhöhte sich bis Oktober 1932 schrittweise auf 10 %. So entstand ein durch Alkohol zu höheren [[Klopffestigkeit]]en normalisiertes Benzin, das in den 1930er Jahren die [[Oktanzahl]] 70 ROZ überschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Normalbenzinmarken der großen Tankstellengesellschaften hießen in den 1930er Jahren &amp;#039;&amp;#039;Standard&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dapolin&amp;#039;&amp;#039; wurde 1931 von der [[Deutsch-Amerikanische Petroleum Gesellschaft]] umbenannt), es gab &amp;#039;&amp;#039;Stellin&amp;#039;&amp;#039; ([[Rhenania-Ossag]]), &amp;#039;&amp;#039;Olexin&amp;#039;&amp;#039; ([[OLEX]]) und das synthetisch hergestellte [[Leuna-Benzin]] der [[I.G. Farben]], vertrieben durch die [[Deutsche Gasolin]]. Der [[Benzol-Verband]] vertrieb jetzt sein Benzin &amp;#039;&amp;#039;Deron&amp;#039;&amp;#039;. Von der [[NITAG]] gab es &amp;#039;&amp;#039;Nitalin&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus gab es unzählige mittelständisch geprägte Mineralöl- und Tankstellen-Gesellschaften, von denen sich viele in der [[UNITI]] zusammenschlossen. Bei der [[Reichsautobahn-Kraftstoff-GmbH]] hieß das Benzin einfach &amp;#039;&amp;#039;Reichsautobahnbenzin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autobenzin kostete in Deutschland im Jahr 1935 zwischen 38 und 42&amp;amp;nbsp;Pf. je Liter und wurde 1939 auf 40&amp;amp;nbsp;Pf. festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit – Wirtschaft:  Bundesbahn in der Abwehr, 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig erhöhten die I.G. Farben den Anteil des synthetischen Hydrierbenzins aus [[Braunkohle]] immer mehr, ab 1936 kam das erste synthetische Benzin aus [[Steinkohle]] aus dem [[Hydrierwerk Scholven]] hinzu, das auch vom Benzol-Verband als &amp;#039;&amp;#039;Leuna-Benzin&amp;#039;&amp;#039; vertrieben wurde. Die deutsche Benzinproduktion stieg von 1935 bis 1938 von etwa einer auf drei Millionen Tonnen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1938 erließ [[Reichsverkehrsministerium|Reichsverkehrsminister]] [[Julius Dorpmüller|Dorpmüller]] eine Anordnung, nach der nur noch private Kraftfahrzeuge zugelassen werden durften, deren Motoren mit 74&amp;amp;nbsp;ROZ auskämen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karlsch-stokes&amp;quot;&amp;gt;Rainer Karlsch, Raymond G. Stokes: &amp;#039;&amp;#039;Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C. H. Beck, München 2003. ISBN 3-406-50276-8, S.&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Normalbenzin vom Anfang des Jahres 1939 für den Normalverbraucher wurden damit die beiden Sorten des &amp;#039;&amp;#039;Fahrbenzins&amp;#039;&amp;#039; mit einer Oktanzahl von 74&amp;amp;nbsp;ROZ. Da es nicht mehr genügend Kartoffelalkohol gab, wurde das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordbenzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Fahrbenzin&amp;amp;nbsp;N&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Beimischung von 13 % dieses Alkohols und wenig Benzol hergestellt. Südlich einer Linie Elbe–Stade–Bremervörde–Soltau–Celle–Braunschweig–Berlin–Posen wurde das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südbenzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Fahrbenzin&amp;amp;nbsp;S&amp;#039;&amp;#039;) zur Erhöhung der Klopffestigkeit statt mit Alkohol mit dem Additiv [[Tetraethylblei|Bleitetraäthyl]] versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://members.fortunecity.de/wiso1/MOTOR/verbrennung/kraftstoffe.htm# | wayback=20040925071259 | text=Kraftstoffe}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umstellung auf die [[Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland#Kriegswirtschaft|Kriegswirtschaft]] im September 1939 und der damit einhergehenden staatlich zentralen Lenkung durch die [[Arbeitsgemeinschaft Mineralölverteilung]] (AMV) verschwanden die Markennamen, und die dem [[Zentralbüro für Mineralöl]] als Vertriebssyndikat der AMV unterstellten Tankstellen gaben gegen Tankausweis oder [[Lebensmittelmarke|Bezugsschein]] das Fahrbenzin nur noch markenlos ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Entwicklung der Ottokraftstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Kleinmanns: &amp;#039;&amp;#039;Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle.&amp;#039;&amp;#039; Jonas Verlag, Marburg 2002, ISBN 3-89445-297-8.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Karlsch]], Raymond G. Stokes: &amp;#039;&amp;#039;Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50276-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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