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	<title>Fadeout - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:00:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fadeout&amp;diff=1524398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Darealclub am 23. Januar 2026 um 14:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff in der Tontechnik. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Fadeout (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fadeout hey jude.jpg|mini|Wellenformdarstellung des Fadeouts des Liedes [[Hey Jude]] von [[The Beatles]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fadeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} für „ausblenden“) ist ein [[Tontechnik|tontechnischer]] Begriff und [[Soundeffekt]], der die allmähliche [[Lautstärke]]nminderung eines (in der Regel mehrfach wiederholten) musikalischen Vorgangs bis zu seiner vollständigen Auslöschung beschreibt. Dabei geschieht eine kontinuierliche Verminderung der [[Amplitude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Welche Aufnahme tatsächlich die erste war, die auf technischem Wege ausgeblendet wurde, ist schwer bestimmbar. Das hängt auch davon ab, was als Fadeout gelten soll. Bei den ersten [[Musikaufnahme]]n wurde entweder die Tonquelle immer weiter vom [[Mikrofon]] entfernt oder die Eingangslautstärke des Mikrofons verringert. Das [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Fife and Drum Corps spielt bei der am 19. Mai 1905 zum [[Urheberrecht|Copyright]] angemeldeten Aufnahme &amp;#039;&amp;#039;The Spirit of ’76&amp;#039;&amp;#039; und bewegt sich am Schluss vom Mikrofon weg. Das vermittelt dem Hörer den Eindruck, als ob die Band an ihm vorbeizieht. Auch das Orchesterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Die Planeten]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Gustav Holst]] aus dem Jahr 1916 gehört zu den ersten Musiktiteln, deren Ende ausgeblendet wurde. Der Chor des Stückes wurde in einem separaten Raum platziert, der durch eine geöffnete Tür mit dem Zuschauerraum verbunden war. Am Ende des Stückes wurde die Tür langsam geschlossen, so dass der Chor immer weniger zu hören war und am Ende ganz verstummte. Das von [[George Olsen]] am 5. September 1930 aufgenommene &amp;#039;&amp;#039;Beyond the Blue Horizon&amp;#039;&amp;#039; gilt als das erste „board fade“, also vom Mischpult gesteuerte Fadeout.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Popmusik werden Fadeouts gerne verwendet. Sie helfen beim [[Airplay]] den [[Radio]]-[[DJ]]s als Unterstützung, die Spieldauer des Musikstückes zu verkürzen, indem sie über das Fadeout sprechen und somit einen vollständigen Höreindruck verhindern. Als eines der ersten Fadeouts in der Popmusik gilt &amp;#039;&amp;#039;Open the Door, Richard!&amp;#039;&amp;#039; von [[Jack McVea]], produziert im Oktober 1946 von [[Ralph Bass]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Théberge: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=pJvzEzjahkQC&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=fade+out+music&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=E25VUaXPF8TgtQbwzYGoCA&amp;amp;sqi=2#v=onepage&amp;amp;q=fade%20out%20music&amp;amp;f=false Fade-In.]&amp;#039;&amp;#039; In: John Shepherd, David Horn, Dave Laing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Continuum Encyclopedia of Popular Music of the World.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Performance and Production.&amp;#039;&amp;#039; Continuum, London u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 0-8264-6322-3, S.&amp;amp;nbsp;132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei ungewöhnliche Fadeouts ragen aus den Standard-Ausblendungen heraus. Der [[The Beatles|Beatles]]-Hit &amp;#039;&amp;#039;[[All You Need Is Love]]&amp;#039;&amp;#039; (aufgenommen am 25. Juni 1967) enthält in der [[Coda (Musik)|Coda]] beim langsamen Fadeout die [[Inventionen und Sinfonien|achte zweistimmige Invention]] von [[Johann Sebastian Bach]], das englische Volkslied &amp;#039;&amp;#039;[[Greensleeves]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Glenn Miller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[In the Mood]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Hookline]]s aus den Beatles-Stücken &amp;#039;&amp;#039;[[She Loves You]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (Lied)|Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein weiteres ist bei [[Elvis Presley]]s Hit &amp;#039;&amp;#039;[[Suspicious Minds]]&amp;#039;&amp;#039; eingebaut. Während der Aufnahmen am 23. Januar 1969 im [[American Sound Studio]] entschied sich der Produzent [[Chips Moman]] zu einem ungewöhnlichen vorzeitigen Fadeout nach 3:36&amp;amp;nbsp;Minuten Spieldauer (Gesamtspieldauer: 4:22&amp;amp;nbsp;Minuten), um den echten Live-Auftritt von Elvis in [[Las Vegas]] zu reproduzieren. Das etwa 15&amp;amp;nbsp;Sekunden dauernde Fadeout mündet in ein Fadein, das zum normalen Lautstärkepegel des Songs zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in der Popmusik ==&lt;br /&gt;
Insbesondere in [[Popmusik|Pop]]-, [[Rockmusik]] und [[Schlager]]n wird das Fadeout als gestalterisches Stilmittel für Musikstücke verwendet, bei denen der Komponist keine definitive Schlusswendung vorgesehen hat. Anstatt dessen sinkt der Lautstärkepegel allmählich bis zur vollkommenen [[Stille]]. Es handelt sich um einen Soundeffekt, der keinen Bezug zur akustischen Wirklichkeit, etwa bei [[Konzert (Veranstaltung)|Live-Konzerten]], aufweist. Zudem fehlt es beim Fadeout an der räumlichen Konnotation, was dem Hörer den Eindruck vermittelt, als ob die Musik sich vom Hörer zurückzieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Timothy Warner: &amp;#039;&amp;#039;Pop Music. Technology and Creativity. Trevor Horn and the Digital Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Ashgate, Aldershot u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 0-7546-3131-1, [https://books.google.de/books?id=NWQ6xfA5hfQC&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;dq=fade+out+music&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=E25VUaXPF8TgtQbwzYGoCA&amp;amp;sqi=2#v=onepage&amp;amp;q=fade%20out%20music&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;32].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bisher einzige experimentelle Studie zur Wirkung des Fadeouts konnte nachweisen, dass die Version eines Stücks mit Fadeout im Vergleich zur Version mit arrangiertem Schluss – dem sogenannten [[Cold End|Cold end]] – in einer Mitklopfaufgabe bei Hörern zur Fortsetzung der Pulsationsempfindung nach dem physikalischen Ende des Stücks um 2,4&amp;amp;nbsp;Sekunden führt. Dies wird als &amp;#039;&amp;#039;Pulse Continuity Phenomenon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|last1=Kopiez|first1=Reinhard|last2=Platz|first2=Friedrich|last3=Müller|first3=Silvia|last4=Wolf|first4=Anna|year = 2015 |title=When the pulse of the song goes on: Fade-out in popular music and the pulse continuity phenomenon|journal=Psychology of Music|volume=43|issue=3|pages=359–374|doi=10.1177/0305735613511505|language=Englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erfolgreiches Fadeout ist technisch schwer zu erreichen, da es zum richtigen Zeitpunkt einsetzen muss und dann einem nichtlinearen Muster (größere Lautstärkenverminderung am Schluss) folgt. Es setzt häufig beim sich wiederholenden [[Refrain]] ein (daher auch der musiktechnische Ausdruck „chorus to fade“, also &amp;#039;&amp;#039;verblassender Refrain&amp;#039;&amp;#039;) und verwehrt dem Hörer die mehrfache Refrainwiederholung am Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fadein ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum &amp;#039;&amp;#039;Fadeout&amp;#039;&amp;#039; wird beim &amp;#039;&amp;#039;Fadein&amp;#039;&amp;#039; die Aufnahme nicht aus-, sondern eingeblendet. Sie beginnt also mit der vollständigen Stille, um dann permanent an Lautstärke bis zur Erreichung des endgültigen Pegels zuzunehmen. Es kommt bei Musikaufnahmen selten vor. Bei [[Abmischung]]sprozessen hingegen werden [[Tonspur]]en – für den Hörer nicht wahrnehmbar – häufig eingeblendet. Als erste Aufnahme mit einem Fadein gilt &amp;#039;&amp;#039;[[Eight Days a Week]]&amp;#039;&amp;#039; von den Beatles, aufgenommen am 6. Oktober 1964. Zunächst hatte die Aufnahme einen klassischen Beginn, erst ab [[Take (Musik)|Take]]&amp;amp;nbsp;6 wurde das Fadein in die Aufnahmesessions eingeführt und bis zum besten Take 13 beibehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mark Lewisohn]]: &amp;#039;&amp;#039;The Beatles Recording Sessions. The official Story of the Abbey Road Years.&amp;#039;&amp;#039; Hamlyn u.&amp;amp;nbsp;a., London 1988, ISBN 0-600-55798-7, S.&amp;amp;nbsp;49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Görne: &amp;#039;&amp;#039;Tontechnik.&amp;#039;&amp;#039; Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 3-446-40198-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroakustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikproduktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonbearbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darealclub</name></author>
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