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	<title>Fadenmolch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fadenmolch&amp;diff=143875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Fadenmolch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lissotriton helveticus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Gregoire de Razoumowsky|Razoumowsky]], 1789)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lissotriton&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pleurodelinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Echte Salamander&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Salamandridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Salamanderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Salamandroidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schwanzlurche&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caudata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Lissotriton helviticus both sexes.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Weibchen (oben) und Männchen (unten) des Fadenmolchs (&amp;#039;&amp;#039;Lissotriton helviticus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fadenmolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lissotriton helveticus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Triturus helveticus&amp;#039;&amp;#039;, vgl.: &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus]]&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Schwanzlurch]] aus der Familie der [[Echte Salamander|Echten Salamander und Molche]] (Salamandridae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Fadenmolch ist ein kleiner, zierlicher Molch – die Männchen werden 8,5, die Weibchen 9,5 Zentimeter lang. Der Rücken ist braun, die Flanken sind gelbbraun gefärbt. Die Bauchseite ist zur Paarungszeit hellgelb und weist in der Mitte keine Fleckung auf. Die Kehle ist perlmutt- bis fleischfarben ohne Punkte (vergleiche dagegen: [[Teichmolch]]). Weibchen in [[Landtracht]] sowie Jungtiere haben manchmal eine rote Linie auf dem Rücken. Die Männchen zeigen in der [[Wassertracht]] einen bis zu acht Millimeter langen Faden am Schwanzende und weisen auffallend große, dunkle Schwimmhäute an den Hinterfüßen auf. Ihre vergrößerte [[Kloake (Biologie)|Kloake]] ist dunkel pigmentiert. Bei den unscheinbaren Weibchen besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit denen des Teichmolches (siehe dort); der Fadenmolch ist jedoch, abgesehen von waldreichen Regionen atlantischer Mittelgebirge, wesentlich seltener. Fadenmolche beiderlei Geschlechts wirken durch hervortretende Rückendrüsenleisten im Querschnitt oft etwas &amp;quot;eckiger&amp;quot; als Teichmolche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Triturus helveticus dis.png|mini|Verbreitung des Fadenmolches]]&lt;br /&gt;
Die Art ist ein [[atlantisch]]es bis subatlantisches Faunenelement mit dem Verbreitungsschwerpunkt in [[Frankreich]]. Daneben werden die [[Großbritannien (Insel)|Britische Hauptinsel]], die [[Beneluxländer]], Teile Deutschlands, der [[Schweiz]] und der nördlichen [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] besiedelt. Innerhalb Deutschlands kommen Fadenmolche vor allem im Westteil vor, so im südlichen [[Niedersachsen]], Teilen [[Nordrhein-Westfalen]]s, im [[Saarland]], in [[Rheinland-Pfalz]], [[Hessen]] und [[Baden-Württemberg]]. Die östlichsten Vorposten der Verbreitung liegen im [[Erzgebirge]] sowie im [[Thüringer Wald]] und [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Auch im nordwestdeutschen Tiefland gibt es einige inselartige Vorkommen, so z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Lüneburger Heide]] und im [[Landkreis Ammerland|Ammerland]]. Die nordöstliche Verbreitungsgrenze bildet das [[Elbe]]-[[Urstromtal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schlüpmann (2006), S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Triturus helveticus(male).jpg|mini|Männchen in Wassertracht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Triturus vulgaris01.jpg|mini|Männchen in Landtracht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fadenmolchweibchen.jpg|mini|Fadenmolchweibchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptlebensraum sind zusammenhängende Laubwaldgebiete der [[Mittelgebirge]]. Dort werden kühle, meist besonnte bis halbschattige Kleingewässer zur Fortpflanzung aufgesucht, darunter auch Stau- und Quellgewässer sowie wassergefüllte Fahrspuren auf Waldwegen. Vollkommen beschattete und vegetationslose Gewässer werden eher gemieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schlüpmann (2007), S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft ist die Art dabei mit dem [[Bergmolch]] vergesellschaftet. Die Alttiere halten sich vom Beginn der Jahresaktivitätszeit – in Mitteleuropa: Februar/März – bis in den Frühsommer im Gewässer auf; die eigentliche [[Laichzeit]] reicht von März bis Mai. (Zum Balz- und Paarungsverhalten vergleiche Ausführungen unter [[Teichmolch]], [[Nördlicher Kammmolch]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus]]&amp;#039;&amp;#039;.) Danach kehren sie in ihre Land[[habitat]]e zurück, wo sie tagsüber unter Baumstümpfen, Steinen oder Falllaub ruhen und nachts auf die Jagd nach Insekten, Würmern und ähnlichem Kleingetier gehen. Im Laichgewässer fressen sie, wie alle Wassermolche, außerdem Insektenlarven, [[Wasserassel]]n, aber auch Molcheier und -larven (einschließlich der eigenen Art) und Frosch[[laich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Larven, die sich aus den maximal 450 Einzeleiern entwickeln, welche ein Weibchen pro Saison hervorbringen kann, benötigen nach einer drei- bis vierwöchigen Embryonalphase noch ungefähr zwei bis drei Monate bis zur [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]]. Bis dahin ernähren sich die Larven, die nicht von denen des Teichmolches unterschieden werden können, vor allem von Kleinstkrebsen und Mückenlarven. Nach ihrem Landgang, bei dem sie eine Länge von 30 bis 40 Millimetern aufweisen, dauert es bis zum zweiten Lebensjahr, ehe ihre Geschlechtsreife eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Bis zu einer in den letzten Jahren vorgenommenen weiteren Auftrennung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Triturus]]&amp;#039;&amp;#039; wurde der Fadenmolch ebenfalls in dieser bis zu 15 Arten umfassenden Gattung geführt. Der traditionelle Name &amp;#039;&amp;#039;Triturus helveticus&amp;#039;&amp;#039; wird jedoch immer noch manchmal verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Gesamtverbreitungsgebietes werden mehrere Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
* Unterart &amp;#039;&amp;#039;Lissotriton helveticus alonsai/sequeirai&amp;#039;&amp;#039; (nordwestliche Iberische Halbinsel)&lt;br /&gt;
* Unterart &amp;#039;&amp;#039;L. helveticus helveticus&amp;#039;&amp;#039; ([[Nominatform]]; weite Teile des Verbreitungsgebietes)&lt;br /&gt;
* Unterart &amp;#039;&amp;#039;L. helveticus punctillatus&amp;#039;&amp;#039; (Karstsee [[Pozo Negro]] in [[Spanien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Fadenmolchbestände leiden unter der Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern durch Zuschüttung oder Eintrag von Müll, Dünger und Umweltgiften. Werden von Menschen Fische in Kleingewässer eingesetzt, die dort natürlicherweise nicht vorkommen würden, führt dies in der Regel zum Zusammenbruch von Lurchpopulationen, da deren Laich und Larven von den meisten Fischen gefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei den saisonalen Wanderungen, beispielsweise vom Winterquartier zum Laichgewässer, erleiden Fadenmolche und andere Amphibien an vielen Stellen im dicht besiedelten Mitteleuropa Verluste durch den Straßenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzlicher Schutzstatus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://www.wisia.de/servlets/wisia/GetTaxInfo?knoten_id=19700&amp;amp;check_viewimg=1&amp;amp;lang=deu |text=Fadenmolch bei www.wisia.de |archivebot=2022-10-31 00:23:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bundesnaturschutzgesetz]] (BNatSchG): besonders geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationale Rote Liste-Einstufungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste.htm Online-Übersicht bei www.amphibienschutz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rote Liste gefährdeter Arten|Rote Liste]] der Bundesrepublik Deutschland: nicht gefährdet&lt;br /&gt;
:(in einigen Roten Listen der Bundesländer aber Einstufung in verschiedenen Gefährdungskategorien)&lt;br /&gt;
* Rote Liste Österreichs: Bundesweit nicht eingestuft, da erst seit 2008 aus dem [[Rheindelta (Bodensee)|Rheindelta]] bekannt. In Vorarlberg: DD (Data deficient)&amp;lt;ref&amp;gt;Aschauer, M., Grabher, M., Huber, D., Loacker, I., Tschisner, C. &amp;amp; G. Amann (2008): Rote Liste gefährdeter Amphibien und Reptilien Vorarlbergs. Rote Listen 5,inatura, Dornbirn, 124 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Grabher, M. &amp;amp; Niederer, W. (2011): Der Fadenmolch Lissotriton helveticus (Razoumowsky, 1789), eine neue Amphibienart für Österreich. UMG Berichte 7, 8 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rote Liste der Schweiz: VU (entspricht: gefährdet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Andreas Nöllert &amp;amp; Christel Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien Europas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos Naturführer, Stuttgart 1992. ISBN 3-440-06340-2&lt;br /&gt;
* Martin Schlüpmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Fadenmolch (Triturus helveticus) in Europa – Ansätze zur Erklärung eines Verbreitungsgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Feldherpetologie, Supplement 10, Bielefeld 2006, S. 91–112.&lt;br /&gt;
* Martin Schlüpmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien und Reptilien im Hagener und Herdecker Raum. Teil 6 Fadenmolch (Triturus helveticus).&amp;#039;&amp;#039; Cinclus 35 (1), Herdecke 2007, 12–21. {{ISSN|0342-8923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;References/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Lissotriton helveticus|Fadenmolch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.herp.it/SpeciesPages/TrituHelve.htm Fotos des Fadenmolchs bei www.herp.it]&lt;br /&gt;
* [https://www.infofauna.ch/de/beratungsstellen/amphibien-karch/die-amphibien/arten/fadenmolch#gsc.tab=0 Informationen zum Fadenmolch in der Schweiz], Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch)&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2013.1&lt;br /&gt;
| ID             = 59475&lt;br /&gt;
| ScientificName = Lissotriton helveticus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = Jan Willem Arntzen, Trevor Beebee, Robert Jehle, Mathieu Denoël, Benedikt Schmidt, Jaime Bosch, Claude Miaud, Miguel Tejedo, Miguel Lizana, Iñigo Martínez-Solano, Alfredo Salvador, Mario García-París, Ernesto Recuero Gil, Paulo Sá-Sousa, Philippe Geniez&lt;br /&gt;
| Download       = 20. November 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Salamander]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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