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	<title>Fabrikgut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fabrikgut&amp;diff=1501992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maximilian Reininghaus am 15. April 2026 um 17:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirchenfabrik Parndorf Grundbuchsauszug.pdf|mini|Ob ein Vermögen zur Kirchenfabrik gehört, kann sich bei Grundstücken auch aus dem Grundbuch ergeben, hier: fabrica ecclesiae (Dokumentenkopf, links oben) in [[Parndorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fabrikgut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kirchenfabrik, Kirchenärar&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fabrica ecclesiae&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet das [[Kirchengebäude]] sowie das zur Bestreitung der Kosten des [[Gottesdienst]]es und für die Unterhaltung des Kirchengebäudes oder der Stifts- oder Klostergebäude bestimmte Vermögen einer Kirche, eines [[Stift (Kirche)|Stifts]] oder eines [[Kloster]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Eigenkirche]]n- und Eigenklosterwesens stellte die Gesamtheit des Vermögens einer Kirche eine geschlossene Einheit dar, und der [[Kirchenpatronat|Kirchenherr]] konnte darüber frei verfügen. Erst mit dem Niedergang des Eigenkirchenwesens im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Entstehung eines gesondert verwalteten Kirchenguts möglich. Die Gemeinde, die für den Unterhalt der Kirche und die Kosten des Gottesdienstes spendete, hatte ein Interesse daran, diesen Teil des Kirchenvermögens dem Zugriff des [[Pfründe]]ninhabers zu entziehen. Daher wurde das aus verschiedenen Schenkungen, Stiftungen und Opfergaben bestehende Fabrikgut zunehmend gesondert verwaltet und erlangte im Laufe der Zeit eine erhebliche Selbständigkeit. Seit dem Beginn des 13. Jahrhunderts vermehrte sich das Fabrikgut durch [[Seelgerät]]stiftungen, [[Vermächtnis]]se, Schenkungen, [[Ablass]]gelder und [[Oblation (Opfer)|Oblationen]]. Zur Verwaltung wurden seit dieser Zeit zunehmend sogenannte [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Augsburger Urkunde von 1298 erwähnt den „Zechmaistaer“ der Frauenkirche und andere „phlegaern“ ([[Rudolf Zinnhobler]], 1961).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchenfabrik Mailänder Dom.jpg|mini|Wirtschaftliche Aktivität der Kirchenfabrik am [[Dom zu Mailand|Mailänder Dom]]]]&lt;br /&gt;
Zumindest in den Städten geriet das vom Pfarrvermögen weitgehend unabhängige Fabrikgut der [[Pfarrkirche]]n schon im Laufe des 14. Jahrhunderts zunehmend in die Verfügungsgewalt des [[Stadtrat|Rates]], der zugleich auf andere Bereiche des Kirchenwesens größeren Einfluss erlangte, insbesondere kirchenbauliche Aufgaben weitgehend unter eigene Kontrolle nahm und zu deren Finanzierung vor allem das aus Spenden der Gemeinde bestehende Fabrikgut heranzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Gentz, S. 20–21.&amp;lt;!-- Wer oder was soll ein „Gentz“ sein??????????? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ländlichen Pfarreien bestand das [[Pfarrgut]] nicht zuletzt aus landwirtschaftlichen Flächen, je nach der Gliederung der [[Feldmark]] des Sprengels als [[Pfarrhufe]] oder [[Pfarracker]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der katholischen Kirche in Österreich hat die [[Österreichische Bischofskonferenz|Bischofskonferenz]] 1984, in Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des neuen [[Codex Iuris Canonici|CIC]], das Vermögensrecht vereinfacht. Es blieben zunächst alle kirchlichen Rechtspersonen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzbuches am 27. November 1983 in Osterreich bestanden, weiterhin aufrecht (sodass z. B. Grundbuchseintragungen nicht verändert werden müssen). Allerdings wurde die neue Rechtsperson „[[Pfarrei#Im katholischen Kirchenrecht|Pfarre]]“ auch Eigentümerin von Sondervermögen, sodass eigene Rechtspersonen für Sondervermögen (wie davor die „[[Pfarrkirche]]“, ein „Fabrikgut“  oder die „[[Pfründe|Pfarrpfründe]]“) seither nicht mehr notwendig sind und auch nicht mehr errichtet werden müssen. Auch in den schon bestehenden Pfarren sollte ab 27. November 1983 neues Vermögen anstelle der Rechtsperson Pfarrkirche von der Rechtsperson Pfarre erworben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bischofskonferenz.at/dl/onpmJKJKKoKKlJqx4KMJK/Amtsblatt_Nr__01_pdf Amtsblatt der Österreichischen Bischofskonferenz, Dekrete über juristische Personen.] Jahrgang 1984 Nr. 1, {{ZDB|3036487-5}}, S. 7, Punkt 15. (abgerufen am 24. Jänner 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Fabrica |Band=6 |Seite=246 |zenoID=20006583377}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Kirchenärār |Band=11 |Seite=40 |zenoID=2000689481X}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Zinnhobler: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des Welser Lichtamtes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;, Linz, 1961, Jg. 15, Heft 4, S. 269–272 (Hrsg.: Institut für Landeskunde von Oberösterreich); {{OoeGeschichte |pdf=hbl1961 4 269-272.pdf |KBytes=424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum und Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maximilian Reininghaus</name></author>
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