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	<title>FTSV Lorbeer Rothenburgsort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:41:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=FTSV_Lorbeer_Rothenburgsort&amp;diff=1199516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-10-09T04:58:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CADCFB;&amp;quot;| Freie Turn- und Sportvereinigung Lorbeer-Rothenburgsort von 1896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;| [[Datei:FTSV Lorbeer Rothenburgsort.gif]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Vereinsdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gründung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[1896]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mitglieder || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 377 (2004)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Adresse/&amp;lt;br /&amp;gt;Kontakt || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Marckmannstraße 125&amp;lt;br /&amp;gt;20539 Hamburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vereinsfarben || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Weiß-Blau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Fußball-Abteilung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielklasse 1. Herren || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Kreisklasse B 02&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fussball.de/mannschaft/lorbeer-1-lorbeer-hamburg/-/saison/2324/team-id/011MIDDEG0000000VTVG0001VTR8C1K7#!/ Mannschaftsinfo] auf www.fussball.de, abgerufen am 17. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielstätte || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Marckmannstraße,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hamburg-Rothenburgsort]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Vereinserfolge || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bundesmeister des [[Arbeiter-Turn- und Sportbund|ATSB]] 1929, 1931&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--|-&lt;br /&gt;
|Saison 2006/07 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Internet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Homepage || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [https://www.ftsvlorbeer.de www.ftsvlorbeer.de]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vereinshaus von FTSV Lorbeer Rothenburgsort in der Marckmannstraße.jpg|mini|Vereinshaus von FTSV Lorbeer Rothenburgsort in der Marckmannstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sportplatz mit neuem Kunststoffrasen.jpg|mini|Sportplatz von FTSV Lorbeer Rothenburgsort mit neuem Kunststoffrasen (2023)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freie Turn- und Sportvereinigung Lorbeer Rothenburgsort von 1896 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sportverein aus dem Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Rothenburgsort|Rothenburgsort]]. Er stammt in seiner Tradition aus der [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportbewegung]] und war vor allem im Fußball erfolgreich. Die erste Herren-Mannschaft gewann [[Deutsche ATSB-Fußballmeisterschaft 1928/29#Endrunde um die Bundesmeisterschaft|1929]] und [[Deutsche ATSB-Fußballmeisterschaft 1930/31#Endrunde um die Bundesmeisterschaft|1931]] die [[Arbeitersport in Deutschland#Fußball im ATSB|ATSB-Bundesmeisterschaft]]. Die erste Damen-Mannschaft errang 1972 den ersten Hamburger Meistertitel im Frauenfußball und spielte von [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#1986/87|1986]] bis [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#1993/94|1994]] in der [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#Geschichte|Oberliga Nord]], der seinerzeit höchsten Spielklasse im [[Frauenfußball in Deutschland|deutschen Frauenfußball]]. Daneben bestehen auch Abteilungen für [[Karate]], [[Qigong]], [[Gymnastik]] sowie Mutter-und-Kind-Turnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner heutigen Form besteht Lorbeer Rothenburgsort erst seit dem 24. August 1946, als sich zwei Vorgängervereine zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FTSVgg Hammerbrook-Rothenburgsort von 1896 ==&lt;br /&gt;
Der ältere der beiden Vereine wurde 1896 als &amp;#039;&amp;#039;Freie Turnerschaft Hammerbrook, Rothenburgsort und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Er entstand als Abspaltung vom &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter Turnverein von 1893 Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Nach Aufhebung der [[Sozialistengesetz]]e bildeten sich überall im Deutschen Reich [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportvereine]], wie der ATV 93. Da dieser schnell Zulauf erhielt, wurde er bald so groß, dass es sich lohnte, regionale Vereine zu bilden, um den Arbeitersport auch wohnortnah zu verankern, und so gründeten auch die Arbeitersportler aus Hammerbrook und Rothenburgsort einen eigenen Verein. Als im Verein nicht mehr nur geturnt wurde, benannte sich der Verein 1927 in &amp;#039;&amp;#039;Freie Turn- und Sportvereinigung Hammerbrook-Rothenburgsort von 1896&amp;#039;&amp;#039; um. 1933 wurde der Verein durch die [[Nationalsozialisten]] verboten und zwangsweise aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SC Lorbeer 06 ==&lt;br /&gt;
Bereits 1901, also fünf Jahre vor der offiziellen Vereinsgründung, bildete sich eine [[Schlagball]]mannschaft aus Arbeitern, die sich &amp;#039;&amp;#039;Lorbeer&amp;#039;&amp;#039; nannte. Nachdem man zum Fußball gewechselt hatte, bestand auch Interesse, am organisierten Arbeitersport teilzunehmen, so dass die Gründung eines regelrechten Vereins notwendig wurde. Dieses geschah 1906 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sport-Club Lorbeer von 1906&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SC Lorbeer konnte schon bald ebensolchen ernten. Insgesamt fünfmal gewannen die Rothenburgsorter die Meisterschaft des Hamburger Arbeitersportkartells. Zweimal kamen sie in das Endspiel der Bundesmeisterschaft und hatten dort quasi ein Heimspiel, denn diese beiden Endspiele wurden im [[Stadion Hoheluft]] des [[SC Victoria Hamburg]] ausgetragen. Vor jeweils mehr als 15.000 Zuschauern konnten die Rothenburgsorter um [[Erwin Seeler]], den Vater von [[Uwe Seeler|Uwe]] und [[Dieter Seeler|Dieter]], den Heimvorteil nutzen. Im Mai 1929 gab es einen 5:4-Erfolg gegen die [[FT Döbern]] und zwei Jahre danach wurde der [[TuS Pegau|SV 1912 Pegau]] mit 4:2 bezwungen. Zum Skandal kam es ein Jahr später, als mit Seeler und [[Alwin Springer]] die beiden Leistungsträger des Vereins zum bürgerlichen SC Victoria wechselten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Diercks]]: Hamburger Fußball im Nationalsozialismus, S. 30, Erwin Seeler - eine Hamburger Fußballerlaufbahn, Herausgeberin: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Hamburger Echo]], eine [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Zeitung, warf den Spielern vor, sie seien „verirrte Proletarier“, die ihre Wurzeln verleugneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Lorbeer wurde 1933 als Arbeitersportverein verboten und liquidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiedergründung und Fusion ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gründeten sich zunächst beide Vereine wieder. Aber bereits am 24. August 1946 kam es zur Fusion der durch Verfolgung und Krieg dezimierten Clubs unter dem heutigen Namen. Die Mannschaft schloss sich nun dem „bürgerlichen [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]“ an. Sie schaffte es jedoch nie wieder, die Stellung zu erreichen, die sie im Arbeitersport gehabt hatte. Heute spielen die Herren nur noch in der Kreisliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige [[Türkeistämmige in Deutschland|deutschtürkische]] Profifußballspieler [[Serdar Dursun]] stammt aus der Jugendabteilung des Vereins.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.greuther-fuerth.de/profis/spieler/profil/pt3/267/serdar-dursun.html |titel=Spieler der SpVgg Greuther Fürth: Serdar Dursun |hrsg=greuther-fuerth.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170405165957/http://www.greuther-fuerth.de/profis/spieler/profil/pt3/267/serdar-dursun.html |archiv-datum=2017-04-05 |offline=1 |abruf=2017-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolgreiche Frauen ==&lt;br /&gt;
Als der [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] das Verbot des Damen-Fußballs aufhob, bildete sich auch bei Lorbeer schnell ein weibliches Team. Die Mannschaft gehörte sofort zur Hamburger Spitze und gewann 1972 die erste ausgespielte Hamburger Meisterschaft. Neben drei weiteren Meisterschaften konnte 15 Mal der Hamburger Pokal gewonnen werden. Von [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#1986/87|1986]] bis [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#1993/94|1994]] gehörte die FTSV Lorbeer Rothenburgsort der [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#Geschichte|Oberliga Nord]] an. Zu den größten Erfolgen gehören zwei Deutsche Meisterschaften (1987 und [[Fußball-Regionalliga Nord (Frauen)#1987/88|1988]]) und der Einzug ins [[DFB-Pokal 1986/87 (Frauen)#Halbfinale|Halbfinale]] des [[DFB-Pokal (Frauen)|DFB-Pokal]]-Wettbewerbs 1986/87. Dieses wurde dann allerdings deutlich mit 0:4 gegen den [[STV Lövenich]] verloren. Nachdem zwischenzeitlich keine Damen-Mannschaft aktiv gewesen war, hat der Verein seit der Saison 2018/19 wieder eine Frauenmannschaft gemeldet, die zuletzt in der Saison 2020/21 in der Bezirksliga Ost spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783895334771|Seiten=208–209|Kapitel=Lorbeer Rothenburgsort, FTSV 1896.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rothenburgsort FTSV Lorbeer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein im Hamburger Fußball-Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karateverein aus Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Rothenburgsort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1896|FTSV Lorbeer Rothenburgsort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitersportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitersport (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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