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	<title>FN-Motorräder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:53:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=FN-Motorr%C3%A4der&amp;diff=1319348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-11-12T07:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt FN als Motorradhersteller; FN als Automobil- und Nutzfahrzeughersteller siehe [[FN-Automobile]], als Rüstungshersteller siehe [[Fabrique Nationale d’Armes de Guerre]].}}&lt;br /&gt;
Die [[Belgien|belgische]] Firma &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Fabrique Nationale Herstal|Fabrique Nationale d’Armes de Guerre]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fabrique Nationale Herstal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), besser bekannt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fabrique Nationale (FN)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit Sitz in [[Herstal]] bei [[Lüttich]] wurde 1889 gegründet. Außer Waffen wurden früher auch [[Automobil]]e, [[Motorrad|Motorräder]] und [[Fahrrad|Fahrräder]] hergestellt. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den von FN gebauten Motorrädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1901 wurden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FN-Motorräder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Das erste Motorrad hatte einen 133-cm³-[[Einbaumotor]] des Herstellers [[De Cosmo]] mit 1,25&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] (919&amp;amp;nbsp;W). Der [[Viertaktmotor]] hatte ein Einlass-[[Schnüffelventil]], die Kraftübertragung zum Hinterrad übernahm ein breiter Lederriemen. Im Aussehen war es mehr ein [[Fahrrad mit Hilfsmotor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später erschien ein Modell mit 188-cm³-Motor, der 1904 auf 300&amp;amp;nbsp;cm³ vergrößert wurde. Dieses Motorrad hatte [[Fahrradpedal|Pedale]] zum Mittreten beim Anfahren und bei Bergauffahrten, der Motor saß jetzt vor dem [[Innenlager|Tretlager]]. Das bei der ersten Maschine außenliegende Schwungrad war jetzt im Motorgehäuse. Im April 1904 erreichte Osmont (Startnummer 58) auf einer FN&amp;amp;nbsp;300 im Ausdauerrennen Paris–Bordeaux–Paris nach 1.200&amp;amp;nbsp;km als Vierter das Ziel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Allgemeine Automobil-Zeitung |Titel=Betriebssicherheitsfahrt Paris-Bordeaux-Paris |Hrsg=Felix Sterne, Adolf Schmal-Filius |Sammelwerk= |Band=I |Nummer=18 |Auflage= |Verlag=Friedrich Beck |Ort=Wien |Datum=1904-05-01 |ISBN= |Seiten=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 brachte FN das erste Motorrad mit einem [[Vierzylindermotor|Vierzylinder]]-[[Reihenmotor]] auf den Markt. Es war unter der Leitung von Paul Kelecom entwickelt worden, hatte 362&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum und Schnüffelventile auf der Einlassseite. Die Kraft wurde ohne [[Kupplung (Kraftfahrzeug)|Kupplung]] über eine gelenklose Antriebswelle (keine [[Kardanwelle]]) zum Hinterrad übertragen. Eine Besonderheit war die gefederte Vorderradgabel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Allgemeine Automobil-Zeitung |Titel=Das vierzylindrige Motorzweirad F.N. |Hrsg=Felix Sterne, Adolf Schmal-Filius |Sammelwerk= |Band=II |Nummer=48 |Auflage= |Verlag=Friedrich Beck |Ort=Wien |Datum=1904-11-27 |ISBN= |Seiten=29-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=The Motor-Car Journal |Titel=The F.N. Four-Cylinder Motor Bicycle |Hrsg=Charles Cordingley |Sammelwerk= |Band=VI |Nummer= |Auflage= |Verlag=Cordingley &amp;amp; Co. |Ort=London |Datum=1904-11-26 |ISBN= |Seiten=806}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 wurde der Motor auf 410&amp;amp;nbsp;cm³ vergrößert und ab 1908 wurde auch eine Kupplung eingebaut. Eine bei der [[Isle of Man TT]] 1908 gestartete FN errang mit dem Piloten Ronald Clark den dritten Platz im &amp;#039;&amp;#039;Twin-Cylinder&amp;#039;&amp;#039;-Rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 erschien eine 250-cm³-Maschine, ebenfalls mit Wellenantrieb und auf Wunsch mit zwei Gängen. Im Jahr 1911 wurden bereits rund 2.600 Motorräder produziert und in 41 Länder exportiert. Auch die [[Kaiserlich Russische Armee|Armee des Zaren]] fuhr FN. 1913 baute FN in der Vierzylindermaschine ein Zweiganggetriebe hinter der Antriebswelle ein und ein Jahr später ein separates Zweiganggetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vierzylindermodell wurde bis 1926 gebaut, ab 1920 mit einem 750-cm³-Motor. Eine völlig neue Konstruktion erschien 1923. Der 350-cm³-Motor war [[SV-Ventilsteuerung|seitengesteuert]] und hatte ein gemeinsames Gehäuse mit dem Getriebe, ab 1926 hatte der Motor die Ventile im [[Zylinderkopf]]. Diese Motorräder wurden unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;M60&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;M70&amp;#039;&amp;#039; verkauft, wobei letzteres noch den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;[[Sahara]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt, nachdem drei belgische Offiziere eine 8.800&amp;amp;nbsp;km lange [[Afrika]]durchquerung mit der &amp;#039;&amp;#039;M67&amp;#039;&amp;#039; gemacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit wurden auch zwei 500-cm³-Modelle vorgestellt, eine seitengesteuerte und eine [[OHV-Ventilsteuerung|OHV]]-Maschine (M67). Die Motorräder wurden kontinuierlich verbessert und 1937 entstand ein überwiegend für militärische Zwecke gebautes Motorrad mit einem 992&amp;amp;nbsp;cm³ großen [[Zweizylindermotor|Zweizylinder]]-[[Boxermotor]], die [[FN M12]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden 1945 einige neue Modelle, die alle auf den Vorkriegskonstruktionen basierten, gebaut (unter anderem die [[FN M13]]) und bis Mitte der 1960er Jahre wurden hauptsächlich Mopeds produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osmont auf FN 300cc (1904 Paris-Bordeaux-Paris).jpg|alt=Osmont auf FN 300cc (1904 Paris-Bordeaux-Paris)|Osmont auf FN 300 (Paris–Bordeaux–Paris 1904)&lt;br /&gt;
F.N. 3.5 HP 4 cyl. (1904).jpg|alt=FN 3.5 HP 4 cyl. (1904).|FN 3.5 HP 4 cyl. (1904).&lt;br /&gt;
F N 1903.JPG|FN von 1903&lt;br /&gt;
FN 498ccm 1909 DZM.jpg|FN-Vierzylinder mit Kardanantrieb 1909&lt;br /&gt;
FN1909 4zyl.jpg|Vierzylindermotor 1909&lt;br /&gt;
FN 1913 4 1.jpg|FN 500 1913 mit Kardangetriebe&lt;br /&gt;
FN motorcycle on grass.jpg|FN-Einzylinder&lt;br /&gt;
FN M86 Super Sport 1937.jpg|FN-M86&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FN Racer.jpg|mini|FN-Rennmaschine]]&lt;br /&gt;
== FN und der Motorradsport ==&lt;br /&gt;
Ab 1922 baute FN Motorräder für den [[Motorradsport|Rennsport]], mit denen viele Siege und Weltrekorde errungen wurden. Bereits 1923 gewann FN mit dem Fahrer [[Jean Huynen]] den [[Großer Preis von Belgien (Motorrad)|belgischen Grand Prix]] in der 350-cm³-Klasse. 1926 stellte die belgischen Fahrer &amp;#039;&amp;#039;Flintermann&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lovinfosse&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sbaiz&amp;#039;&amp;#039; in [[Monza]] innerhalb von 24 Stunden 17 Weltrekorde in der 350-cm³-Kategorie auf. Der Rekord über 24 Stunden wurde auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 105,25&amp;amp;nbsp;km/h verbessert. Im Herbst 1926 wurden drei Weltrekorde über kürzere Distanzen erreicht. In der 500-cm³-Klasse 127,7&amp;amp;nbsp;km/h für den stehenden Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 engagierte FN den englischen Konstrukteur &amp;#039;&amp;#039;Dougal Marchant&amp;#039;&amp;#039; für die Weiterentwicklung der Rennmaschinen. Der neu entwickelte [[Königswelle]]nmotor mit [[Haarnadelventilfeder]]n war schnell, aber noch nicht zuverlässig. Trotzdem stellte [[Wal Handley]] am 24. August 1931 mit der 500er einen neuen Weltrekord über die fliegende Meile auf (195,14&amp;amp;nbsp;km/h). Mit einer 350er-Maschine fuhr er den Weltrekord über fünf Kilometer mit 179,6&amp;amp;nbsp;km/h im Schnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1932 beteiligte sich FN wieder am Straßenrennsport. Unter der Leitung des Ingenieurs &amp;#039;&amp;#039;Van Hout&amp;#039;&amp;#039; wurde eine 500-cm³-[[Verdichter|Kompressormaschine]] gebaut, die 54&amp;amp;nbsp;PS (40&amp;amp;nbsp;kW) leistete und mit der [[René Milhoux]] 1934 einen neuen Rekord über den fliegenden Kilometer mit 224,019&amp;amp;nbsp;km/h aufstellte. Bei der [[Dutch TT]] in [[TT Circuit Assen|Assen]], bei dem [[Motorrad-Europameisterschaft 1934|1934]] die EM-Titel vergeben wurde, gewann der FN-Fahrer [[Pol Demeuter]] die [[Motorrad-Europameisterschaft|Europameisterschaft]] in der 500er-Klasse. Einige dieser Rennmotorräder wurden auch an Privatfahrer verkauft und eine Straßenversion kam in den Handel, die &amp;#039;&amp;#039;M 86 Grand Prix&amp;#039;&amp;#039;, jedoch mit einem einfacheren Motor mit seitlicher Nockenwelle. Für dieses Motorrad garantierte FN eine Höchstgeschwindigkeit von 160&amp;amp;nbsp;km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 ging FN beim [[Großer Preis der Schweiz (Motorrad)|Großen Preis der Schweiz]] in [[Circuit des Nations|Genf]] mit einer neuen Zweizylinder-[[OHC-Ventilsteuerung|OHC]]-Kompressormaschine an den Start, die sich als zu schwer und nicht sehr standfest erwies. Da FN mittlerweile auch die Montage von [[Peugeot]]-Fahrzeugen für Belgien übernommen hatte und die Waffenproduktion stark zunahm, wurde die Weiterentwicklung von Motorrädern eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Automobil und Motorradchronik Heft 3/1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|FN motorcycles|FN-Motorräder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fn-Motorrader}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Motorradhersteller (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Herstal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1889]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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