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	<title>FM-Synthese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:45:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=FM-Synthese&amp;diff=1240397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2024-03-16T04:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FM-Synthese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frequenzmodulationssynthese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein technisches [[Modulation (Technik)|Modulationsverfahren]], das auf der [[Frequenzmodulation]] basiert. Dabei wird im einfachsten Fall mittels zweier [[Oszillator]]en die erste [[Frequenz]] direkt von der [[Amplitude]] des zweiten Oszillators frequenzmoduliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu der in der [[Radio]]- und [[Nachrichtentechnik]] als Übertragungssystem verwendeten Frequenzmodulation liegen die beiden Frequenzen bei der FM-Synthese spektral nahe beieinander. Die Motivation ist die Gewinnung komplexer Signalverläufe, die mit einzelnen Oszillatoren nicht zu gewinnen sind. Die einzelnen Grundfrequenzen bewegen sich für Anwendungen aus dem Bereich der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]] und der [[Tontechnik]] im für den Menschen hörbaren Frequenzbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mathematischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Frequenzmodulationssynthese ist ein Teil der [[nichtlinear]]en analogen [[Synthese (Elektrotechnik)|Synthesetechnik]] und lässt sich leicht auf digitalem Weg simulieren, wenn man unter Beachtung des [[Abtasttheorem]]s die sogenannte [[Nyquist-Frequenz]] für die erzeugten Teiltöne nicht überschreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;s_\text{fm}(t) = A \cdot \cos \left( \omega_\text{c} t + \beta \cdot \cos(\omega_\text{m} t) \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;math&amp;gt;s_\text{fm}(t)&amp;lt;/math&amp;gt; für das frequenzmodulierte, zeitabhängige Signal, &amp;lt;math&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt; für die Amplitude, &amp;lt;math&amp;gt;\omega_\text{c}&amp;lt;/math&amp;gt; für die [[Kreisfrequenz]] des [[Träger (Nachrichtentechnik)|Träger]]s ({{enS|carrier}}), &amp;lt;math&amp;gt;\omega_\text{m}&amp;lt;/math&amp;gt; für die Modulationskreisfrequenz, &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt; für den [[Frequenzmodulation#Kenngrößen|Modulationsindex]] und &amp;lt;math&amp;gt;t&amp;lt;/math&amp;gt; für die [[Zeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfache Frequenzmodulationssynthese ==&lt;br /&gt;
[[Datei:frequencymodulationdemo-td.png|mini|Ein Ton mit 220&amp;amp;nbsp;Hz moduliert mit 440&amp;amp;nbsp;Hz mit unterschiedlichen Modulationsindizes &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:frequencymodulationdemo-fd.png|mini|Die zugehörigen [[Akustisches Spektrum|Spektren]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kern einer einfachen FM-Synthese ist ein Paar [[Oszillator]]en, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Operatoren&amp;#039;&amp;#039;. Die Frequenz des ersten Oszillators lässt sich durch den zweiten Oszillator steuern. Der erste Oszillator ist der &amp;#039;&amp;#039;Träger&amp;#039;&amp;#039; und der zweite der &amp;#039;&amp;#039;Modulator&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Prinzip ist aus der [[UKW]]-Radioübertragung schon länger bekannt. Bei langsamer Modulation bis 10 Hz entsteht ein [[Vibrato]]; bei Modulation des Trägers mit einer Frequenz im hörbaren Bereich (also von 20 Hz aufwärts) ist kein Vibrato mehr zu hören, stattdessen kommen zum [[Grundton]] des Trägers weitere [[Oberton|Obertöne]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplexe Frequenzmodulationssynthese ==&lt;br /&gt;
Von komplexer FM-Synthese spricht man bei der Verwendung von mehreren Modulatoren, die einen einzigen Träger modulieren. In diesem Fall setzt sich das resultierende [[Frequenzspektrum]] prinzipiell aus den Einzelspektren jedes Modulator-Träger-Paares zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallelschaltung der Modulatoren ===&lt;br /&gt;
Modulator 1 und mindestens ein weiterer Modulator 2 werden moduliert und letzterer dann dem Träger zugeführt. Das Endsignal setzt sich aus dem Frequenzspektrum Modulator 1, Modulator 2 und Träger so zusammen, dass es einer Addition der Spektren aus Modulator 1 + Träger und Modulator 2 + Träger entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaskadenschaltung der Modulatoren ===&lt;br /&gt;
Bei der Kaskadenschaltung wirkt das Modulatorenpaar 1 + 2 wie ein Modulator-Träger-Paar in Reihe. Jeder Teilsinuston moduliert nun den Träger. Prinzipiell entsteht dabei ein der Parallelschaltung sehr ähnliches Frequenzspektrum. Es kommt lediglich hinzu, dass die [[Seitenband|Seitenbänder]] von Modulator 2 in den meisten Verschaltungsmöglichkeiten wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die theoretischen Grundlagen der Frequenzmodulation wurden, aufbauend auf den Überlegungen [[Jean Baptiste Joseph Fourier]]s, 1922 von [[John Renshaw Carson]] für Zwecke der [[Nachrichtentechnik]] entwickelt. 1967 entdeckte der Amerikaner [[John Chowning]] an der [[Stanford University]] bei der Modulation zweier Sinusschwingungen die Entstehung extrem obertonreicher Spektren. Er ließ seine Entdeckung von der Stanford University patentieren und veröffentlichte die Ergebnisse seiner Forschung 1973. 1974 lizenzierte die Firma [[Yamaha Corporation|Yamaha]] das [[Patent]]. Im Jahre 1982 präsentierte Yamaha die [[Synthesizer]] [[GS1 (Synthesizer) | GS1]] und GS2, die erstmals mit dieser Technik arbeiteten, allerdings erst Jahre, nachdem das [[Synclavier]] von der Firma &amp;#039;&amp;#039;New England Digital&amp;#039;&amp;#039; bereits mit FM-Synthese arbeitete, welches mithin als der erste kommerziell produzierte FM-Synthesizer gelten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der breitentauglichste und daher populärste FM-Synthesizer ist der 1983 vorgestellte [[Yamaha DX7]], der auch heute noch als virtueller Synthesizer von [[Native Instruments]] unter dem Namen FM8 angeboten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John M. Chowning: &amp;#039;&amp;#039;The Synthesis of Complex Audio Spectra by Means of Frequency Modulation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Audio Engineering Society.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21, Nr. 7, 1973, {{ISSN|1549-4950}}, S. 526–534.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Herausgeber = Curtis Roads, John Strawn&lt;br /&gt;
|Titel = Foundations of Computer Music&lt;br /&gt;
|Verlag = MIT Press |Ort = Cambridge MA u. a.|Jahr = 1985 |ISBN = 0-262-18114-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = John M. Chowning, David Bristow&lt;br /&gt;
|Titel = FM Theory &amp;amp; Applications. By Musicians for Musicians&lt;br /&gt;
|Verlag = Yamaha Music Foundation |Ort= Tokyo|Jahr = 1986 |ISBN = 4-636-17482-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fm-Synthese}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klangsynthese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modulation (Technik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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