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	<title>FM-Schwelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T00:27:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=FM-Schwelle&amp;diff=642698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Urs Peter Herzog: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0 */</title>
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		<updated>2025-02-02T13:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FM-Schwelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;FM threshold effect&amp;#039;&amp;#039;}}) ist bei [[Winkelmodulation]]sverfahren wie der [[Frequenzmodulation]] (FM) ein Grenzwert der Signalleistung, bei dessen Unterschreitung es zu deutlichen Störungen des zu übertragenden Signals kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Jede Signalübertragung beansprucht eine minimale [[Bandbreite]], die von den [[Bandpass|Filtern]] des Empfängers durchgelassen werden muss, um Verzerrungen zu vermeiden. Auf dem Übertragungsweg oder auch im Empfänger selbst wird immer störendes Rauschen addiert, das geringer als das [[Nutzsignal]] sein soll. Bei Winkelmodulationen beobachtet man, dass das [[Signal-Rausch-Verhältnis]] (SNR) &amp;#039;&amp;#039;nach&amp;#039;&amp;#039; dem Demodulator deutlich vom [[Signal-Rausch-Verhältnis#Träger-Rausch- und Träger-Interferenz-Verhältnis|Träger-Rausch-Verhältnis]] (CNR) der modulierten Hochfrequenz &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; dem Demodulator abweicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für Signalleistungen unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;FM-Schwelle&amp;#039;&amp;#039; ist das Rauschen erheblich verstärkt.&lt;br /&gt;
* Für hohe Signalleistungen verringert die Demodulation das Rauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen beiden Bereichen wird als &amp;#039;&amp;#039;FM-Schwelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der konkrete Wert der FM-Schwelle hängt unter anderem vom verwendeten [[Frequenzmodulation#Kenngrößen|Modulationsindex]] und der Art des FM-Demodulators ab. Übliche Werte liegen bei einem Signal-Rausch-Verhältnis des modulierten Trägers im Bereich von 10 bis 20&amp;amp;nbsp;[[Dezibel|dB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Amplitudenmodulation]] (AM), diese zählt nicht zu den Winkelmodulationen, degradiert das SNR kontinuierlich. Das ist ein Grund, weshalb beim [[Flugfunk]] AM verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-Schwelle SNR-B über SNR-C.svg|mini|Bereich der FM-Schwellen bei Variation des Modulationsindexes rot hinterlegt. Die Vergleichsgerade gilt für AM mit Synchrondemodulator.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal-Rausch-Verhältnis vor dem Demodulator wird im Folgenden als &amp;#039;&amp;#039;CNR&amp;#039;&amp;#039;, das SNR des demodulierten Nutzsignals im [[Basisband]] als &amp;#039;&amp;#039;SNR&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In nebenstehender Skizze ist zur Verdeutlichung der FM-Schwelle das SNR als Funktion von CNR aufgetragen. Der Zusammenhang der beiden Signal-Rausch-Verhältnisse ist oberhalb der FM-Schwelle über folgende lineare Gleichung gegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{SNR_B} = \mathrm{SNR_C} + \mathrm{Gain_{FM}(\eta)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Summand &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{Gain_{FM}(\eta)}&amp;lt;/math&amp;gt; steht für den sogenannten [[Modulationsgewinn]], welcher&lt;br /&gt;
unter anderem von dem Modulationsindex &amp;lt;math&amp;gt;\eta&amp;lt;/math&amp;gt; abhängt. Je nach Modulationsindex &amp;lt;math&amp;gt;\eta&amp;lt;/math&amp;gt; liegt dieser Gewinn im Bereich einiger dB bis zu Werten um 20&amp;amp;nbsp;dB. Eine Verdoppelung des Modulationsindexes bewirkt eine Verbesserung des SNR um etwa den Faktor 4 bzw. 6 dB (Dieser Zusammenhang gilt jedoch nur bei kleinen &amp;lt;math&amp;gt;\eta&amp;lt;/math&amp;gt;, bei &amp;lt;math&amp;gt;\eta\gtrapprox3&amp;lt;/math&amp;gt; verhält sich der Modulationsgewinn eher wie eine [[kubische Funktion]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Der, Lawrence, Ph.D., &amp;#039;&amp;#039;Frequency Modulation (FM) Tutorial&amp;#039;&amp;#039;, Silicon Laboratories, Inc., [https://web.archive.org/web/20190303023627/http://pdfs.semanticscholar.org/c122/bb065f9a5540970b7a1298a908e88af6dfb9.pdf Archiviert auf Internet Archive], abgerufen am 27. Nov. 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größerem Modulationsindex steigt die [[Frequenzmodulation#Kenngrößen|Carson-Bandbreite]] des modulierten Signals und gleichzeitig steigen durch den Modulationsgewinn das SNR und die FM-Schwelle als Knick im Verlauf, im Diagramm als rot hinterlegter Bereich dargestellt. Dieser wird im Diagramm nach rechts verschoben. Daraus ergibt sich, dass bei höherem Modulationsindex &amp;lt;math&amp;gt;\eta&amp;lt;/math&amp;gt; ein größeres CNR benötigt wird, um über der FM-Schwelle zu bleiben (gilt nur für alte Demodulationsverfahren wie z.&amp;amp;nbsp;B. den Gegentakt-Flanken-Diskriminator, nicht für PLL-Demodulatoren). Die Punkteschar der FM-Schwellen liegt, als primäre Funktion des Modulationsindexes, im Bereich von 10&amp;amp;nbsp;dB bis knapp über 20&amp;amp;nbsp;dB CNR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die CNR vor einem FM-Demodulator über der FM-Schwelle, so kann die nach dem Demodulator erzielte SNR alternativ mit einer höheren Bandbreite und geringeren Leistung im HF-Bereich erreicht werden. Oberhalb der FM-Schwelle können Leistung und Bandbreite gegeneinander ausgetauscht werden. Der erzielbare Modulationsgewinn wird z.&amp;amp;nbsp;B. in der Satellitenkommunikation genutzt, um Leistung und somit Gewicht zu sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Unterhalb der FM-Schwelle kommt es zu massiven Störungen im Basisbandsignal, was sich im Diagramm durch einen fast senkrechten Abfall unterhalb der FM-Schwelle auf Werte um 0&amp;amp;nbsp;dB SNR und einen negativen Modulationsgewinn darstellt. Bei Sprachübertragung bedeutet das ein drastisches Ansteigen des Rauschpegels bei nur Unterschreitung einer gewissen Mindestfeldstärke, was in Funksprechgeräten durch eine [[Rauschsperre]] detektiert wird und zur Abschaltung des Lautsprechers führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell beim UKW-Empfang durch Autoradios können so große Feldstärkeschwankungen auftreten, dass ein entfernterer Sender kurzzeitig höhere Feldstärke erzeugt. Dann führt der [[Schwelleneffekt (Physik)|Schwelleneffekt]] dazu, dass das jeweils stärker einfallende Sendesignal demoduliert und das schwächere ähnlich wie Rauschen fast vollständig unterdrückt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diru-beze.de/modulationen/skripte/SuS_W0506/Modulation_Noise_WS_0506.pdf Modulation und Rauschen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kanalkapazität#AWGN-Kanal|Kanalkapazität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Rudolf Mäusel, Jürgen Göbel&lt;br /&gt;
|Titel = Analoge und digitale Modulationsverfahren&lt;br /&gt;
|Verlag = Hüthig | Jahr = 2002 | Seiten = 101 | ISBN = 3-7785-2886-6 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Hans Dieter Lüke&lt;br /&gt;
|Titel = Signalübertragung&lt;br /&gt;
|Verlag = Springer | Jahr = 1995 | Auflage = 6. | Seiten = 237 - 241 | ISBN = 3-540-58753-5 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = John G. Proakis, Masoud Salehi&lt;br /&gt;
|Titel = Communication Systems Engineering&lt;br /&gt;
|Verlag = Prentice Hall | Auflage = 2. | Jahr = 2002 | Seiten = 244 - 247 | ISBN = 0-13-095007-6 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modulation (Technik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Urs Peter Herzog</name></author>
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