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	<title>FF Meta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T14:42:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=FF_Meta&amp;diff=315995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: wf</title>
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		<updated>2024-09-02T11:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meta-Schriftprobe.png|mini|300px|Schriftprobe der FF Meta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FF Meta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von [[Erik Spiekermann]] gestaltete und in der [[FontFont]]-Bibliothek veröffentlichte digitale [[Schriftart]]. Sie zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Schriften und wird in die Gruppe der (humanistischen) [[Serifenlose Linear-Antiqua|serifenlosen Linear-Antiqua]] bzw. [[Dynamische Grotesk|dynamischen Grotesken]] (nach [[Hans Peter Willberg]] und [[Indra Kupferschmid]]) eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Charakter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berliner Büro der Londoner Designagentur Sedley Place Design sollte 1985 ein [[Corporate Design]] für die [[Deutsche Bundespost]] entwickeln, wobei deutlich wurde, dass die bis dahin als Hausschrift verwendete [[Helvetica (Schriftart)|Helvetica]] vielen Anforderungen nicht gewachsen war. Da es keine Schrift gab, die den Kriterien für eine neue Hausschrift genügte, wurden von Spiekermann mehrere existierende Schriftfamilien (u.&amp;amp;nbsp;a. Polo, Syntax, News Gothic und Akzidenz Grotesk&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fontblog.de/das-geruecht-meta-sei-eine-kopie-von-polo#comment-73179 Das Gerücht, Meta sei eine Kopie von Polo]&amp;lt;/ref&amp;gt;) analysiert und geeignete Merkmale in den neuen Entwurf, der unter dem Namen „PT 55“ erstellt wurde, übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;„Made With FontFont“ hrsg. von Jan Middendorp und Erik Spiekermann (2006) bei BIS Publishers, Amsterdam, ISBN 978-90-6369-129-5, S. 20–23&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgebogenen Anstriche und die vergleichsweise schmale Proportion der Versalien stammen so beispielsweise von der [[Letter Gothic]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.100besteschriften.de/27_Letter+Gothic.html#a27 |wayback=20081218194527 |text=100 Beste Schriften: Letter Gothic }}&amp;lt;/ref&amp;gt;; die abgeschrägten und teilweise leicht gebogenen oberen [[Abschluss (Typografie)|Abschlüsse]] der Vertikalen bei Kleinbuchstaben und ein ähnliches g findet man auch bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Polo GST]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Georg Salden]] von 1972 bis 1976 entwickelt hatte. Weitere Merkmale sind eine eher großzügige Laufweite und runde Punkte bei i und j. Ein Hauptgestaltungsprinzip der Meta ist der Kontrast zwischen leicht eckigen Innenräumen und ovalen Außenkonturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderer Wert wurde auf die gute Unterscheidbarkeit aller Buchstaben gelegt, so hat der Kleinbuchstabe l (wie bei „lange“) einen Bogen, um ihn besser vom Großbuchstaben I (wie bei „Indien“) unterscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Post entschied sich 1986 kurzfristig doch für die Beibehaltung der [[Helvetica (Schriftart)|Helvetica]], und die Meta wurde erst 1991 mit dem Programm Ikarus M auf dem Macintosh digitalisiert und als FF Meta in der FontFont-Schriftbibliothek von [[FSI FontShop International]] veröffentlicht. Benannt ist die Schrift nach der Designagentur [[MetaDesign]], die unter anderem von Erik Spiekermann gegründet wurde und deren [[Hausschrift]] lange die FF Meta war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schriftart existiert sowohl in der Breite Normal als auch Condensed in den fünf Strichstärken Normal, Book, Medium, Bold und Black, jeweils mit [[Kapitälchen]] und passender [[Kursivschrift]], bei der zahlreiche Buchstaben eine entsprechende kursive Form aufweisen. Sowohl [[Mediävalziffer]]n als auch [[Versalziffer]]n stehen zur Verfügung. Im Laufe der Zeit wurde die FF Meta immer wieder um Spracherweiterungen ergänzt. So ist sie u.&amp;amp;nbsp;a. auch mit griechischen und kyrillischen Zeichen erhältlich. Auch die Fettegrade wurden erweitert. In den Strichstärken Hairline, Thin und Light gibt es bisher nur die aufrechten Schnitte der FF Meta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte 2005 steht mit der &amp;#039;&amp;#039;FF Meta Headline&amp;#039;&amp;#039; eine Variante der FF Meta zur Verfügung, die speziell für den Einsatz in großen Schriftgraden entwickelt wurde und über ein wesentlich ruhigeres Schriftbild mit weniger Rundungen verfügt. Es gibt sie in den Strichstärken Light, Regular, Bold und Black. Außerdem gibt es die &amp;#039;&amp;#039;FF Meta Correspondence&amp;#039;&amp;#039;, die eine größere Laufweite hat und für den Korrespondenzeinsatz gedacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2007 ist die &amp;#039;&amp;#039;FF Meta Serif&amp;#039;&amp;#039;, eine Serifenversion der FF Meta, die in Mittellänge und Strichstärke mit der serifenlosen FF Meta abgestimmt ist, im Vertrieb der [[FontShop]] AG&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_meta_sans_ff_meta_serif/ FF Meta Serif im Vertrieb der FontShop AG]&amp;lt;/ref&amp;gt; erhältlich. Erik Spiekermann arbeitete hierfür zusammen mit den Schriftgestaltern [[Christian Schwartz (Schriftgestalter)|Christian Schwartz]] und Kris Sowersby am Ausbau der [[Schriftsippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich für gute Lesbarkeit bei kleinen [[Schriftsatzmaß|Schriftgraden]] konzipiert, hat sie in den 1990er Jahren weite Verbreitung bei Zeitschriften und Beschilderungen gefunden. Momentan ist die FF Meta unter anderem [[Hausschrift]] des [[Westdeutscher Rundfunk|WDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wdrdesign.de/_media/pdf/WDRdesign_alle.pdf |wayback=20070928031315 |text=Corporate Design Manual des WDR}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[AVM GmbH]], der japanischen Automarke [[Infiniti]], des [[Universitätsklinikum Heidelberg|Universitätsklinikums Heidelberg]], der [[Universität Paderborn]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-paderborn.de/fileadmin/hochschulmarketing/corporate-design/UPB_CORPMANUAL_2012.pdf |wayback=20121114211852 |text=CD-Handbuch der Uni Paderborn }} (PDF; 572&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[BHT Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth-hochschule.de/styleguide/ Styleguide der BHT Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt; und vieler anderer. Seit dem 10. April 2007 wird die Schrift auch vom [[ORF]] für Bildschirminhalte verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FF Meta Web war die erste kommerziell eingesetzte Schrift im neuen [[Webfont]]-Format [[WOFF]]. Die [[Mozilla]]-Foundation erwarb anlässlich der Veröffentlichung des ersten Browsers, der dieses Format unterstützte ([[Firefox]] 3.6), eine Sonderlizenz für die entsprechende Website des Browsers.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.fontshop.com/fonts/downloads/fontfont/ff_meta_web_pro/ FF Meta Web auf FontShop&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mozilla.com/en-US/firefox/3.6/firstrun/ Mozilla-Firefox-3.6-Website mit FF Meta Web&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FF Meta gilt heute neben dem Klassiker Helvetica als erfolgreichste Schrift der 1990er und frühen 2000er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
* Nach [[DIN 16518]] kategorisiert man die FF Meta in der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VIb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Serifenlose Linear-Antiqua mit Renaissance-Charakter)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Willberg]] würde sie in seiner Klassifikationsmatrix als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dynamische Grotesk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erik Spiekermann, Jan Middendorp: &amp;#039;&amp;#039;Made with FontFont.&amp;#039;&amp;#039; Book Industry Services (BIS), 2006, ISBN 978-90-6369-129-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Link scheint inaktiv, da Blog neu aufgesetzt wurde, ggf. später noch einmal überprüfen * [http://www.spiekermann.com/iblog/C61720386/E150639911/ Erik Spiekermanns Blogeintrag zur Entstehung der Schrift] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.100besteschriften.de/18_Meta.html#a18 Die FF Meta in der Rangliste der 100 besten Schriften.] &amp;lt;small&amp;gt;(FontShop AG Hrsg., 2007.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.fontfont.com/fonts/meta Übersicht über die Schriftfamilie und Anwendungsbeispiele] &amp;lt;small&amp;gt;(englisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftart|Ff Meta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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