<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=F%C3%BCrstprimas</id>
	<title>Fürstprimas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=F%C3%BCrstprimas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=F%C3%BCrstprimas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T05:39:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=F%C3%BCrstprimas&amp;diff=290367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=F%C3%BCrstprimas&amp;diff=290367&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-01T12:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Fürstprimas des Rheinbundes. Für den Fürstprimas von Ungarn siehe [[Primas von Ungarn]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischof Dalberg.jpg|mini|Fürstprimas von Dalberg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fürstprimas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; führte den Vorsitz der Fürsten des [[Rheinbund]]es. Das Amt entstand auf Veranlassung [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] im Jahre 1806 und ging 1813 mit dem Rheinbund unter. Der einzige Inhaber des Titels Fürstprimas blieb [[Karl Theodor von Dalberg]]. Er übte das Amt vom 25. Juli 1806 bis 19. Oktober 1813 aus und regierte als Fürstprimas von 1806 bis 1810 den [[Staat des Fürstprimas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]] seinen Sitz in [[Regensburg]] hatte, beschloss man im [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803, auch den Sitz des [[Reichserzkanzler]]s in Regensburg anzusiedeln. Dieses Amt war an den [[Erzbischof von Mainz]] gebunden, so dass zugleich die [[Kurfürst]]enwürde an das [[Fürstentum Regensburg]] gelangte, welches dem Reichserzkanzler übergeben worden war. Da die Stadt [[Mainz]] an [[Erstes Kaiserreich|Frankreich]] gefallen war, wurde auch der [[Metropolit]]ansitz von Mainz nach Regensburg verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Primas (Religion)|Primas]] sollte er Metropolit der Kirche des [[Heiliges Römisches Reich|Reichs]] sein, ausgenommen die [[Königreich Preußen|preußischen Staaten]] und die [[Kaisertum Österreich|österreichischen]] [[Kirchenprovinz]]en [[Kirchenprovinz Wien|Wien]], [[Kirchenprovinz Salzburg|Salzburg]], [[Erzbistum Prag|Prag]] und [[Erzbistum Olmütz|Olmütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Bischof von Regensburg [[Joseph Konrad von Schroffenberg-Mös]] zum Zeitpunkt der Errichtung des Fürstprimates noch lebte, beschränkte sich der Fürstprimas zunächst auf die weltliche Verwaltung des Fürstentums Regensburg. Die kirchliche Amtsführung im Gebiet des [[Bistum Regensburg|Bistums Regensburg]] beanspruchte er erst ab dessen Tod im April 1803, wobei er allerdings auf den erbitterten Widerstand des [[Königreich Bayern|Königreichs Bayern]] stieß. Bayern konnte bei Papst [[Pius VII.]] geschickt durchsetzen, dass er auf dem Gebiet dieses Königreiches keine Befugnisse besaß. So blieb es lediglich bei der Administration innerhalb der Stadt Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rheinbund von 1806 wurde der Reichserzkanzler zum Fürstprimas. Theoretisch sollte der Fürstprimas zum Vorsitzenden eines [[Bundestag (Rheinbund)|Bundestags]] werden, der aber nicht realisiert wurde. Im Jahr 1807 verlegte der Fürstprimas seinen Sitz nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einziger Metropolit und [[Erzbischof]] des Rheinbunds. Sein Herrschaftsgebiet bestand aus dem [[Fürstentum Aschaffenburg]] (bisher [[Kurmainz]]), der [[Freie und Reichsstädte|Reichsstadt]] [[Wetzlar]] und dem Fürstentum Regensburg, bestehend aus den vormaligen Gebieten von [[Hochstift Regensburg|Hochstift]] und Reichsstadt Regensburg und der dortigen [[Reichsstift]]er [[Kloster Sankt Emmeram|Sankt Emmeram]], [[Stift Obermünster|Ober-]] und [[Stift Niedermünster|Niedermünster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 gab Napoleon das Fürstentum Regensburg an Bayern und schuf für Karl Theodor von Dalberg aus den Fürstentümern Aschaffenburg, [[Fürstentum Hanau|Hanau]] und [[Hochstift Fulda|Fulda]] sowie der Grafschaft Wetzlar das [[Großherzogtum Frankfurt]], welches jedoch nichts mehr mit einer geistlichen Würde zu tun hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Brandt]], [[Ewald Grothe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinbündischer Konstitutionalismus&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Rechtshistorische Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 350). Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2007, ISBN 978-3-631-56489-9.&lt;br /&gt;
* [[Max Braubach]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der französischen Revolution bis zum Wiener Kongress&amp;#039;&amp;#039;. München 1974, ISBN 3-423-04214-1.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Börner]]: &amp;#039;&amp;#039;Krise und Ende des Rheinbundes – hauptsächlich unter militärpolitischem Aspekt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, S. 7–38.&lt;br /&gt;
* [[Karl von Beaulieu-Marconnay]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl von Dalberg und seine Zeit. Zur Biographie und Charakteristik des Fürsten Primas.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände, Weimar 1879.&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Furstprimas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Napoleonische Zeit (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschertitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchlicher Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischöfliches Amt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl Theodor von Dalberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
	</entry>
</feed>