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	<title>Führerhauptquartier Werwolf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:41:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz am 8. April 2026 um 21:00 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-08T21:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Winnyzja-Ukraine-Map.png|mini|Lage]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Führerhauptquartier]] Werwolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine nördlich von [[Winnyzja|Winniza (Winnyzja)]] errichtete Befehlsstelle [[Adolf Hitler]]s als [[Oberkommando der Wehrmacht|Oberbefehlshaber]] der [[Wehrmacht]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], in einem Wald bei dem [[Ukraine|ukrainischen]] Ort [[Stryschawka]] in der Landschaft [[Podolien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werwolf Vinnytsia 1.jpg|mini|Reste der Bunkeranlagen des Führerhauptquartiers Werwolf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vinnytsia-werwolf.jpg|mini|Blick über weitere Reste der Anlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erkundete [[Rudolf Schmundt]], der [[Chefadjutant]] der [[Wehrmacht]] bei [[Adolf Hitler]], einen Ort für ein neues Führerhauptquartier (FHQ), das im Vergleich zum FHQ [[Wolfsschanze]] in Ostpreußen näher an der Frontlinie liegen sollte. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;November 1941 wurde die Anlage bei der Ortschaft [[Stryschawka]] unter dem Decknamen „Eichenhain“ von 8000 Arbeitern der [[Organisation Todt]] und 1000 örtlichen Ukrainern bis September 1942 errichtet. Von Januar bis Juli 1942 errichteten 1250 Arbeiter weitere Gebäudeteile. Bei Kalinowka existierte ein Flugfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe befanden sich auch die Baracken des Chefs des [[Oberkommando der Wehrmacht|Oberkommandos der Wehrmacht]] (OKW), Generalfeldmarschall [[Wilhelm Keitel]], und die des Wehrmachtführungsstabes unter General [[Alfred Jodl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage lag in einem Tannenwald acht Kilometer nördlich von Winniza. Sie bestand aus 20 Holzbaracken und bis zu drei teils unterirdischen Bunkern der „Klasse B“, umgeben von Stacheldrahtzaun und Verteidigungsstellungen, die durch Tunnel verbunden waren. Einige Beobachtungsstellungen befanden sich auf Plattformen in Eichen außerhalb des Tannenwaldes. Es standen zudem Teehaus, Friseur, Bad, Sauna, Kino und ein Schwimmbecken zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Juli 1942 und Februar 1943 befand sich das deutsche [[Führerhauptquartier]] dort. Adolf Hitler hielt sich meist im FHQ [[Wolfsschanze]] auf; er war nur dreimal im FHQ Werwolf:&lt;br /&gt;
* 16.&amp;amp;nbsp;Juli bis 30.&amp;amp;nbsp;Oktober [[1942]], hier empfing Hitler am 24.&amp;amp;nbsp;September auch den kroatischen Staatschef [[Ante Pavelić]]&lt;br /&gt;
* 19.&amp;amp;nbsp;Februar bis 13.&amp;amp;nbsp;März [[1943]]&lt;br /&gt;
* 27.&amp;amp;nbsp;August 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1944 wurde das Führerhauptquartier von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen. Zuvor sprengten deutsche Soldaten die Bunkeranlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werwolf-information plate.JPG|mini|Zweisprachige historische Informationstafel auf dem Areal]]&lt;br /&gt;
Im Juli 2011 wurde an der Stelle der ehemaligen Führerbunkeranlage Werwolf eine historische Gedenkstätte eingerichtet und das Areal mit zweisprachigen Hinweistafeln (Ukrainisch und Englisch) museal erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Історико-меморіальний комплекс пам&amp;#039;яті жертв фашизму. Вінницький краєзнавчий музей. Архів оригіналу за 2013-08-13. Процитовано 2013-08-06.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gedenkstätte ist eine Zweigstelle des Regionalmuseums Winnyzja und wird durch Mittel des Regionalverbandes Winnyzja finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.vinnitsa.info/news/stavka-gitlera-pod-vinnitsey-stala-filialom-muzeya.html Ставка Гитлера под Винницей стала филиалом музея.]&amp;#039;&amp;#039; Auf &amp;#039;&amp;#039;www.vinnitsa.info&amp;#039;&amp;#039;, vom 18. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massaker an Juden ==&lt;br /&gt;
[[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]] haben im September 1941 in der Stadt [[Winnyzja|Winniza]] mindestens 10.000 [[Juden]] getötet. In und um Winniza lebten 1942 trotz der deutschen [[Massaker]] noch etliche jüdische [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]], die als Sicherheitsrisiko für [[Adolf Hitler|Hitler]] eingestuft wurden. Am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1942 befahl die [[Schutzstaffel|SS]] den Juden, sich zu einer „[[Umsiedlung]]“ zusammenzufinden. Sie wurden jedoch wieder nach Hause geschickt, weil der Boden so hart gefroren war, dass es nicht gelungen war, Gruben auszuheben. Daraufhin stellte die SS im zum Führerhauptquartier nächstgelegenen Dorf 227 Juden an die Wand des örtlichen [[NKWD]]-Gefängnisses, sprengte die Mauer und begrub so diese Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Rhodes (Schriftsteller)|Richard Rhodes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Mörder. Die SS-Einsatzgruppen und der Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe, Bergisch Gladbach 2004, ISBN 3-7857-2183-8, S. 330 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16.&amp;amp;nbsp;April 1942 wurden weitere 4800 Juden getötet. Bis zur Ankunft Hitlers im FHQ im Juli 1942 sollte SS-Brigadeführer [[Max Thomas]] die letzten in Zwangsarbeit befindlichen Juden „verschwinden lassen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feldkommandostelle Hegewald und Planung Kolonie „Hegewald“ ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Feldkommandostelle Hegewald|Hegewald (Gebiet)}}&lt;br /&gt;
Unweit von Winniza plante [[Heinrich Himmler]] in seiner Funktion als [[Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums]] die Einrichtung einer Kolonie unter dem Namen „[[Hegewald (Gebiet)|Hegewald]]“, in der nach der Vertreibung von 15.000 [[Ukrainer]]n 10.000 [[Volksdeutsche]] an ihrer statt angesiedelt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Longerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Himmler. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; München, Siedler 2008, ISBN 978-3-88680-859-5, S. 605.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wendy Lower]]: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Empire-Building and the Holocaust in Ukraine.&amp;#039;&amp;#039; University of North Carolina Press, Chapel Hill NC u. a. 2005, ISBN 0-8078-2960-9, S. 162–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hegewald war zunächst nur die Bezeichnung der Feldkommandostelle nahe [[Schytomyr]] (Schitomir) für den [[Reichsführer SS]]. Hier war ein ehemaliger sowjetischer Luftwaffenstützpunkt, dessen Gebäude auch von Reichsaußenminister [[Joachim von Ribbentrop]] und dem Chef der Reichskanzlei, [[Hans Heinrich Lammers]] genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Залишки ставки Гітлера „Вервольф” 03.JPG&lt;br /&gt;
Залишки ставки Гітлера „Вервольф” - територія із залишками бетонних брил.jpg&lt;br /&gt;
Залишки ставки Гітлера „Вервольф” - бетонна брила.jpg&lt;br /&gt;
Werwolf-pool.JPG|Reste des ehemaligen Löschwasserreservoirs – der einzige Bau, der weder von den Nazis selbst noch von der Roten Armee gesprengt wurde&lt;br /&gt;
Werwolf-2013-1.JPG&lt;br /&gt;
Werwolf-2013-2.JPG&lt;br /&gt;
Werwolf-2013-3.JPG&lt;br /&gt;
Залишки ставки Гітлера „Вервольф” 04.JPG&lt;br /&gt;
Залишки ставки Гітлера „Вервольф” 02.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz W. Seidler]], [[Dieter Zeigert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Führerhauptquartiere. Anlagen und Planungen im Zweiten Weltkrieg. Mit Übersichtstabellen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Sonderproduktion. Herbig, München 2001, ISBN 3-7766-2154-0.&lt;br /&gt;
* [[Christa Schroeder (Sekretärin)|Christa Schroeder]]: &amp;#039;&amp;#039;Er war mein Chef. Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Anton Joachimsthaler]]. Langen Müller, München u. a. 1985, ISBN 3-7844-2059-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Werwolf (Wehrmacht headquarters)|Führerhauptquartier Werwolf|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/91fcd8f7-3b9e-48b6-af41-8bea78f9f8fb/ Die Führerhauptquartiere auf bundesarchiv.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49/18/27.59/N|EW=28/29/40.20/E|type=landmark|region=UA-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fuhrerhauptquartier Werwolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Führerhauptquartier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Oblast Winnyzja)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Werwolf]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Übersicht der Führerhauptquartiere}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
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