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	<title>Förtchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:41:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=F%C3%B6rtchen&amp;diff=790178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Konvexkonkav: Autorin ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-29T21:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Autorin ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aebleskiver1.jpg|mini|Förtchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förtchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pförtchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pförte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[plattdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Förden, Pförden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind eine traditionelle [[Mehlspeise]] der [[Schleswig-Holsteiner Küche|schleswig-holsteinischen Küche]], insbesondere im Landesteil [[Holstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johanna Kusz |url=http://digital.slub-dresden.de/id312607881/270 |titel=Die holsteinische Küche oder Anleitung zur Führung des Hausstandes in einer Anzahl auf Erfahrung begründeter, bewährter Anweisungen |werk=digital.slub-dresden.de |sprache=de |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kochbuch aus Holstein von einst und jetzt |Hrsg=Landfrauen-Verein Schenefeld |Auflage=1. |Verlag=George-Druck |Ort=Itzehoe |Datum=1988 |Seiten=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer [[Fruchtsauce|Fruchtsoße]] oder einem [[Kompott|Fruchtkompott]], gegebenenfalls auch lediglich mit etwas [[Marmelade]] oder Zucker, werden die Förtchen als süße [[Mahlzeit|Hauptmahlzeit]] gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teig und Herstellung ==&lt;br /&gt;
Grundlage für die Förtchen ist üblicherweise ein verfeinerter [[Pfannkuchen]]teig mit einem hohen Anteil an Milch und Eiern. Das Eiweiß wird als fest geschlagener [[Eischnee]] untergehoben, sodass eine lockere, luftige Masse entsteht. Es gibt eine Vielzahl an [[Kochrezept|Rezepten]] für Förtchen, zum Beispiel auch solche aus einem [[Hefeteig|Hefe-]] oder [[Brandmasse|Brandteig]]. Allen gemein ist, dass das geschlagene Eiweiß für eine fluffige [[Konsistenz (Speisen)|Konsistenz]] sorgt. Ausgebacken werden die Förtchen in einer speziellen [[Pfanne]] mit halbrunden Vertiefungen, den sogenannten Augen. Nach dem Einfetten der Augen gießt man etwas Teigmasse hinein. Sobald der Teig außen fest und goldbraun geworden ist, wird er mit Hilfe einer Gabel gewendet und die zweite Hälfte des Förtchens wird gebacken. Idealerweise entsteht so eine Kugelform. Vor dem Wenden können die Förtchen gefüllt werden. Als Füllung eignen sich Apfelstückchen, [[Trockenpflaume|Backpflaumen]], [[Apfelmus]] oder [[Pflaumenmus]]. Eine ähnliche Mehlspeise wie die Förtchen kennt die [[böhmische Küche]] mit den [[Dalken]]. Auch die niederländischen [[Poffertjes]] und die dänischen [[Aebleskiver]] ähneln den Förtchen bezüglich der Teigmasse und der Herstellung in einer Augenpfanne; bei beiden handelt es sich jedoch um [[Gebäck]]spezialitäten. Nicht zu verwechseln sind die Förtchen dagegen mit den [[Futtjes]], die man eher in die nördlichen [[Region]]en Schleswig-Holsteins verorten kann und bei denen es sich um ein [[Fettgebäck]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förtchenpfanne ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pförtchenpfanne.jpg|mini|Moderne Förtchenpfanne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden die Förtchenpfannen (Augenpfannen) als [[Irdengut|Irdenware]] für den [[Backofen|Holzbackofen]] hergestellt. Später gab es Exemplare aus [[Eisen]], deren Vertiefungen mit einer weißen [[Email]]leschicht versehen waren und die für ein offenes [[Herd]]feuer gedacht waren. Nach dem Herausnehmen der Herdringe konnten sie in den Herd hineingesetzt werden. Zum sicheren Anfassen besaßen sie zwei Handgriffe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.museen-sh.de/objekte/DE-MUS-009814/lido/MSE2016-18 |titel=Pförtchenpfanne |werk=museen-sh.de |sprache=de |abruf=2025-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die heutigen [[Elektroherd]]e gibt es Förtchenpfannen mit einer glatten Unterseite. Bei den historischen Förtchenpfannen wurden die Vertiefungen mit reichlich [[Schmalz]] oder Butter ausgefettet, auch um die Mehlspeise nahrhafter zu machen; bei den modernen [[Antihaftbeschichtung|Pfannen mit Antihaftbeschichtung]] kann man weitgehend auf ein Ausfetten verzichten.&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten gehörten die Förtchen zu den traditionellen Speisen zum [[Jahreswende|Jahreswechsel]]. In einem der überlieferten Lieder, die beim [[Rummelpottlaufen]] gesungen wurden und werden, heißt es dazu: &amp;#039;&amp;#039;Oldjohr, Niejohr, Mudder, sünd de Förden gor?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ankieken.de/schleswigholstein/pages/rummelpottlieder.htm |titel=Rummelpottlieder |werk=ankieken.de |sprache=de |abruf=2024-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Kochbuch/ Förtchen|Rezept für Förtchen|suffix=-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fortchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleswig-Holsteiner Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neujahrsbrauchtum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Konvexkonkav</name></author>
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