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	<title>Exuperantius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>93.236.76.70: +Kategorie:Hingerichtete Person (4. Jahrhundert)</title>
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		<updated>2025-05-02T22:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hingerichtete_Person_(4._Jahrhundert)&quot; title=&quot;Kategorie:Hingerichtete Person (4. Jahrhundert)&quot;&gt;Kategorie:Hingerichtete Person (4. Jahrhundert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Elgg - Reformierte Kirche mit Pfarrhaus, Lindenplatz - Innenansicht - Exuperantius 2011-09-20 17-32-42.jpg|mini|Exuperantius, reformierte Kirche in Elgg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfäffikon - Reformierte Kirche - Michael und Felix, Regula &amp;amp; Exuperantius 2010-10-19 15-33-26 ShiftN.jpg|mini|Fresco der drei Stadtheiligen in der reformierten Kirche in Pfäffikon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Stadtsiegel 1347.jpg|mini|Die heute übliche Siegelform geht zurück auf das seit 1348 verwendete sogenannte [[Siegel#Sekretsiegel|Sekretsiegel]] des Rates von Zürich. Umschrift: SECRETVM CIVIVM THVRICENSIVM.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sk.zh.ch/internet/sk/de/staatskanzlei/port/staatssiegel.html Staatskanzlei des Kantons Zürich: Zur Geschichte des Staatssiegels]&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuerich Siegel 1225.jpg|mini|Die ältesten Stadtsiegel Zürichs, beide aus dem Jahr 1225. Auf dem einen Siegel sind drei, auf dem anderen nur zwei Schutzheilige dargestellt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Felix und Regula - Hard - Katholische Kirche Felix &amp;amp; Regula 2011-08-16 16-07-28.jpg|mini|Martyrium von Exuperantius, Felix und Regula, Moderne Reliefs in der katholischen [[St. Felix und Regula (Zürich-Hard)|Kirche Felix und Regula in Zürich-Hard]] (1950).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exuperantius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* unbekannt; † nach [[302]] in [[Zürich]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Exsuperantius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Exuperius&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Exsuperius&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Häxebränz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;stadt-zuerich.ch: {{Webarchiv |url=http://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/stadtarchiv/fragen_und_antworten_faq/felix_und_regula.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Fragen und Antworten (FAQ) – Felix und Regula&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150517063309 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist mit [[Felix und Regula]] der dritte Zürcher [[Schutzpatron]], ein [[Heiliger]] und [[Märtyrer]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedenktag dieser drei Märtyrer ist der 11.&amp;amp;nbsp;September.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Ökumenisches Heiligenlexikon&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle drei Heiligen gehören zur Gruppe der [[Cephalophore]]n („Kopfträger“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exuperantius fehlt in der frühmittelalterlichen Legende von Felix und Regula. Seine Verehrung als dritter Schutzpatron wird ab dem 13. Jahrhundert fassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legende ==&lt;br /&gt;
Exuperantius soll der Diener von Felix und Regula gewesen sein, wie sie ein Angehöriger der legendären [[Thebäische Legion|Thebäischen Legion]], und während der [[Christenverfolgung]]en in der Amtszeit von Kaiser [[Diokletian]] als Märtyrer getötet worden sein. Nach seinem Märtyrertod soll Exuperantius, Felix und Regula vorausgehend, seinen Kopf 40 [[Elle (Einheit)|Ellen]] das Ufer der [[Limmat]] hinaufgetragen, sich niedergekniet und schließlich zur Ruhe gelegt haben. An diesem Ort sollen die drei Stadtheiligen bestattet und im 9. Jahrhundert das ihnen geweihte [[Grossmünster]] der Stadt Zürich erbaut worden sein.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Zitat aus dem Buch Heimatkunde der Stadt Zürich (Seite 7), [[Karl der Große|Karl der Grosse]] und der Hirsch: «Als Kaiser Karl, da er noch König war, einst von der Stadt Köln aus auf die Jagd geritten war, stiess er auf einen grossen, schönen Hirsch … Also jagte er ihm nach, von Köln bis nach Zürich … ob dem Schloss [[Turicum]] [die ehemalige Pfalzburg auf dem [[Lindenhof (Zürcher Hügelzug)|Lindenhof]] am linken Limmatufer] jenseits des Wassers, fiel der Hirsch auf die Knie. Desgleichen taten auch die Hunde und wollten nicht weiter laufen. Dieses Wunder berichteten die Jäger dem König, der eilends herbeiritt, um es zu sehen. Als die Pferde herzukamen, fielen sie auch auf die Knie. Da verstand der König wohl, dass Gott ihm den Hirsch gesandt, weil er hier ein Wunder wirken wollte. Karl stieg von seinem Pferde und bat Gott, er möge ihm seinen Willen offenbaren. Alsobald erschienen zwei Einsiedler, welche in der Gegend wohnten. Sie sagten, dass da drei Heilige begraben lägen, die vormals um des christlichen Glaubens willen gemartert worden wären. Da nahm der Kaiser in Stadt und Schloss Turicum, die ja gleich dabei lagen, Wohnung. Er berief alle Priester des Landes und berichtete ihnen das grosse Wunder, das ihm begegnet war. Er liess graben und die Märtyrer suchen. Nachdem sie gefunden waren, wurden sie zu hohen Ehren erhoben und heilig gesprochen. Über den Gräbern der Heiligen baute Karl der Grosse etliche Jahre später die Felix- und Regulakirche [Grossmünster].»&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Hinrichtungsstein auf einer kleinen Insel in der Limmat, Ort ihres Martyriums und der [[Enthauptung]]en, wurde die [[Wasserkirche]] errichtet. Das Umfeld der mittelalterlichen Grabstelle und des vermeintlichen Hinrichtungssteins in der [[Krypta]] der Wasserkirche datiert ins 11. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Grabungsbericht (Wasserkirche) vom 7. Dezember 2004, Amt für Städtebau, Archäologie, Dölf Wild&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Deutung ==&lt;br /&gt;
Die  schriftliche Überlieferung der Legende von [[Felix und Regula]] beginnt am Ende des 8. Jahrhunderts (Codex 225, [[Stiftsbibliothek St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;R. Luginbühl (Hrsg.): Heinrich Brennwald, &amp;#039;&amp;#039;Schweizerchronik im Anschluss zur Schweizergeschichte,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;613&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese frühkarolingische Überlieferung nennt mehrere «Gefährten» der beiden Heiligen, ohne explizite Erwähnung eines Dieners. Die erste  urkundliche Erwähnung des Exuperantius datiert auf den 21. Januar 1257, als die Wasserkirche anlässlich ihrer Inkorporation in das Grossmünsterstift als  Martyriumsstätte von Felix, Regula und Exuperantius erwähnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Heidi Leuppi, &amp;#039;&amp;#039;Der Liber ordinarius des Konrad von Mure: die Gottesdienstordnung am Grossmünster in Zürich&amp;#039;&amp;#039; (1995), S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;#039;&amp;#039;corpora tria sanctorum Fœlicis, Regulae ac Exuperantii&amp;#039;&amp;#039; erwähnt in der &amp;#039;&amp;#039;Descriptio&amp;#039;&amp;#039; von [[Conrad Türst]] (1495/8).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Schweizer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;  5–6 (1881), S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Stumpf]] in seiner  &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Chronik&amp;#039;&amp;#039; von 1547/48 behauptet, Exuperantius sei seit dem  13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine im Volk beliebte Heiligenfigur gewesen. Das für Glaubensfragen in Zürich massgebliche Grossmünster soll sich aber gegen diesen unrechtmässigen Heiligen verwahrt haben, bis ihm 1264 ein Bürger seine Ländereien unter der Bedingung vermachte, dass Exuperantius von nun an auch in die [[Liturgie]] aufgenommen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;stadt-zuerich.ch: {{Webarchiv | url=http://www.stadt-zuerich.ch/internet/stadtarchiv/home/fragen_und_antworten/fragen_und_antworten0/fragen_und_antworten3.html | archive-is=20070620 | text=&amp;#039;&amp;#039;Fragen und Antworten zum Titel Felix und Regula&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--stimmt möglicherw. nicht, Dändliker (1908:117) scheint Urkunden von 1256/7 zu kennen.&lt;br /&gt;
Eine zeitgenössische Quelle zu den von Stumpf überlieferten Ereignissen aus dem 13. Jahrhundert fehlt.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Legende von Felix und Regula werden die beiden Heiligen von Decius gefragt, ob sie nicht etwa Gefährten der im Wallis hingerichteten Mauritius, Exuperius, Victor und Candidus seien. Exuperius und Exuperantius sind zwei Varianten desselben Namens, und es wurde vermutet, dass Exuperantius im Ursprung mit dem [[Exuperius (Thebaische Legion)|Exuperius von Agaunum]] identisch sei, dessen Martyrium damit einfach aus dem Wallis nach Zürich verlegt worden wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Friedrich Gelpke, &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (1856), [https://books.google.ch/books?id=aUkwAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA208 S. 208].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Dändliker (1908) nennt 1256 und 1257 als frühesten Hinweis auf die Verehrung eines Exuperantius in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;Dändliker, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Zürich&amp;#039;&amp;#039; (1908), S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits das erste bekannte Stadtsiegel von 1225, das nur fragmentarisch erhalten ist, stellt drei Heiligenfiguren dar.&lt;br /&gt;
Ein zweites, besser belegtes Siegel, das ebenfalls 1225 verwendet wurde, zeigt nur Felix und Regula. Auch weitere drei Stadtsiegel, die im 13. und frühen 14. Jahrhundert verwendet wurden, zeigten nur die zwei Stadtpatrone. Erst mit der Einführung des sechsten Siegels 1347/8, also bereits nach der [[Brunsche Zunftverfassung|Zunftrevolution von 1336]], wurde Exuperantius wieder eingeführt. Spätere Siegel lehnten sich stets an das Vorbild von 1348 an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Siegel der Stadt Zürich und der Landstädte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich&amp;#039;&amp;#039; 9 (1853/6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwanken zwischen zwei und drei Stadtheiligen im Zürich des 13. und 14. Jh. wurde dahingehend gedeutet, dass Exuperantius&lt;br /&gt;
ein bürgerlich-volkstümlicher Heiliger war, der von der kirchlichen Elite als unhistorisch abgelehnt wurde. Damit spiegelt die Durchsetzung der Verehrung des Exuperantius, laut Stumpf ab 1264, und seine Wiederaufnahme in das Stadtsiegel nach der Zunftrevolution Bruns, die politische Rivalität zunächst des Grossmünsterstifts gegen das Fraumünsterstift, und dann der bürgerlichen Mittelschicht gegen die kirchliche Elite.&amp;lt;ref&amp;gt;Joan A. Holladay: &amp;#039;&amp;#039;The Competition for Saints in Medieval Zurich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gesta&amp;#039;&amp;#039; 43.1 (2004), 41–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Schädelreliquien von Felix und Regula, die im Stiftsschatz des Grossmünsters aufbewahrt wurden, wurde vermutlich auch im 13. Jahrhundert eine Schädelreliquie des Exuperantius zugesellt. Bei der Räumung des Stiftsschatzes während der Reformation, am 2. Oktober 1525, werden vier kostbare Schädelreliquiare erwähnt, die dem Rat übergeben wurden:  &amp;#039;&amp;#039;S. Felix houpt bild obenusshin silberin. S. Reglen haupt. S. Exuperantzen haupt. [[Placidus und Sigisbert von Disentis|S. Placidus]] haupt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Wallimann, &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation – Bildnisse wechseln die Seite&amp;#039;&amp;#039; (2013), 9f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schädelreliquien von Felix und Regula wurden laut einer erst im 17. Jh. aufgezeichneten Überlieferung nach [[Andermatt]] gerettet. Die dort erhaltenen Reliquien wurden 1988 wissenschaftlich untersucht.&lt;br /&gt;
Dabei stellte sich heraus, dass der Regula-Schädel aus Fragmenten zweier Individuen aus der Römerzeit zusammengesetzt ist, während der Felix-Schädel mittelalterlich ist, er stammt von einem Mann, der im 11. oder 12. Jh. verstarb und danach etwa hundert Jahre lang beerdigt war, und damit etwa im 13. Jh. exhumiert wurde; es handelt sich bei diesem Schädel vermutlich um den seit dem 13. Jh. als Reliquie des Exuperantius verehrten Schädel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Wallimann, &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation – Bildnisse wechseln die Seite&amp;#039;&amp;#039; (2013), 9–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--entfernt als völlig unbelegt. exuperantius heisst nicht &amp;quot;hingebungsvoll&amp;quot;, und diese &amp;quot;Deutung&amp;quot; ist in der Literatur nicht nachweisbar.&lt;br /&gt;
Ein Erklärungsversuch, wie die Figur des Exuperantius entstanden sein könnte, geht von der Formulierung&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Felix exuperantius et Regula&amp;#039;&amp;#039; aus (angelehnt an die Nennung von &amp;#039;&amp;#039;Felix, Exuperantius et Regula&amp;#039;&amp;#039; in einer Handschrift um 1490&amp;lt;ref&amp;gt;Türsts &amp;#039;&amp;#039;Descriptio&amp;#039;&amp;#039; in der gedruckten Version nennt die Heiligen in der Reihenfolge Felix, Regula und Exuperantius. Daneben zitiert Motta (1881) eine Handschrift des Textes, die die Heiligen als &amp;#039;&amp;#039;Felix, Exuperantius et Regula&amp;#039;&amp;#039; aufzählt.&lt;br /&gt;
Vgl. Emilio Motta, &amp;quot;Eine Mailänder Handschrift von C. Türst&amp;#039;s &amp;#039;Descriptio&amp;#039;&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Schweizer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;  5-6 (1881), S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Der Name &amp;#039;&amp;#039;Exuperantius&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;quot;der Überragende&amp;quot;, und die Vermutung hier ist, dass &amp;quot;überragend, hervorragend&amp;quot; zunächst ein auf Felix bezogenes Adjektiv gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser &amp;quot;Erklärungsversuch&amp;quot; konnte bisher nicht in der Fachliteratur nachgewiesen werden. Er wird erwähnt in einer Publikation der Katholischen Kirche des Kantons Zürich von 2009:&lt;br /&gt;
&amp;quot;es gibt auch Deutungen, die den Text «Felix exuperantius et Regula» so deuten, dass damit «Felix, der sich hingebende, zusammen mit Regula» gemeint war.&amp;quot; [https://www.zhkath.ch/ueber-uns/organisation/generalvikariat/arbeitshilfen/unterlagen-fuer-die-pastorale-planung/exuperantius/exuperantius-2/@@download/file/Exuperantius-02.pdf Exuperantius Nr. 2], Juni 2009;&lt;br /&gt;
da diese Vermutung bereits im November 2007 (ohne Angabe von Belegen) [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Exuperantius&amp;amp;oldid=39245789 in Wikipedia] eingetragen wurde ist die Annahme nicht abwegig, dass der Verweis &amp;quot;es gibt auch Deutungen&amp;quot; von 2009 sich auf Wikipedia stützte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die volksetymologische Umdeutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Exuperantius&amp;#039;&amp;#039; als  &amp;#039;&amp;#039;Häxebränz&amp;#039;&amp;#039; (wohl angelehnt an &amp;#039;&amp;#039;Bränz&amp;#039;&amp;#039; «Weinbrand») im Zürcher Dialekt ist im Schweizerischen Idiotikon (1903) verzeichnet (ohne Datierung).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Schweizerisches Idiotikon]], Band V, Spalte 765, s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039;Branz&amp;#039;&amp;#039;, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Häxe&amp;lt;sup&amp;gt;n&amp;lt;/sup&amp;gt;bränz&amp;#039;&amp;#039; (gedruckt 1903) ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/131752 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Felix und Regula]]&lt;br /&gt;
* [[Thebäische Legion]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Wappen des Kantons und der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Fraumünster]]&lt;br /&gt;
* [[Grossmünster]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hansueli F. Etter, Urs Baur, Jürg Hanser, Jürg E. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula. Legenden, Reliquien, Geschichte und ihre Botschaft im Licht moderner Forschung&amp;#039;&amp;#039;. Büro für Archäologie der Stadt Zürich, Zürich 1988, ISBN 3-905243-01-6.&lt;br /&gt;
* K. Werner Glaettli: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Sagen.&amp;#039;&amp;#039; 2., vermehrte Auflage. Rohr, Zürich 1970.&lt;br /&gt;
* Iso Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die frühkarolingische Passio der Zürcher Heiligen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für schweizerische Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;65, 1971, {{ISSN|0044-3484}}, S.&amp;amp;nbsp;132–187, [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=zfk-001:1971:65::138 online].&lt;br /&gt;
* Cécile Ramer: &amp;#039;&amp;#039;Felix, Regula und Exuperantius. Ikonographie der Stifts- und Stadtheiligen Zürichs.&amp;#039;&amp;#039; Antiquarische Gesellschaft, Zürich 1973 (&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich.&amp;#039;&amp;#039; 47, {{ZDB|280134-6}} = &amp;#039;&amp;#039;Neujahrsblatt.&amp;#039;&amp;#039; 137). (Zugleich: Diss. Univ. Zürich, 1972: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Stadtheiligen Felix, Regula und Exuperantius in Legende und Kunst.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Cécile Ramer: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Stadtheiligen Felix, Regula und Exuperantius in Legende und Kunst. (9.–17. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;N., Zürich 1972 (Teildruck, Zürich, Univ, Diss., 1972).&lt;br /&gt;
* Paul W. Roth: &amp;#039;&amp;#039;Soldatenheilige.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Styria, Graz Wien Köln, 1993, ISBN 3-222-12185-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Exuperantius (Zurich)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hist.uzh.ch/de/fachbereiche/altegeschichte/lehrstuehle/naef/forschung/projektkulturwege/felixregula/stationen.html Website Universität Zürich: Eine Stadt und ihre Märtyrer – ein multimedialer Pfad]&lt;br /&gt;
* {{Hl-Lex|b|Exuperantius.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=144004631|LCCN=n84154204|VIAF=38321962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Religion (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thebaische Legion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiktive Person (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cephalophore]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Exuperantius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Häxebränz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mit Felix und Regula der dritte Zürcher Schutzpatron, ein Heiliger und Märtyrer der Römisch-katholischen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 302&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.76.70</name></author>
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