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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Extremalpunkt</id>
	<title>Extremalpunkt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:30:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Extremalpunkt&amp;diff=1216930&amp;oldid=prev</id>
		<title>128.176.164.66: R^n ordentlich formatiert</title>
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		<updated>2019-11-29T09:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;R^n ordentlich formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Extremalpunkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einer [[konvexe Menge|konvexen Menge]] &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039; eines [[Körper der reellen Zahlen|reellen]] [[Vektorraum]]s ist ein Punkt &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;, der sich nicht als [[Konvexkombination]] zweier verschiedener Punkte aus &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039; darstellen lässt, also zwischen keinen zwei anderen Punkten aus &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039; liegt. Das heißt, es gibt keine Punkte &amp;lt;math&amp;gt; a \ne b \in K &amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;x = \lambda a+(1-\lambda)b&amp;lt;/math&amp;gt; für ein &amp;lt;math&amp;gt;0 &amp;lt; \lambda &amp;lt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterungen und Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Extreme points.svg|mini|Extremalpunkte &amp;#039;&amp;#039;(rot)&amp;#039;&amp;#039; einer konvexen Menge K &amp;#039;&amp;#039;(blau und rot)&amp;#039;&amp;#039; können nicht als Konvexkombination zweier verschiedener Punkte aus K dargestellt werden]]&lt;br /&gt;
# Ein Punkt &amp;lt;math&amp;gt;x \in K&amp;lt;/math&amp;gt; ist genau dann ein Extremalpunkt der konvexen Menge &amp;lt;math&amp;gt;K&amp;lt;/math&amp;gt;, wenn die [[Restmenge]] &amp;lt;math&amp;gt;K\setminus\{x\}&amp;lt;/math&amp;gt; ihrerseits eine konvexe Menge ist.&lt;br /&gt;
# Ein [[Dreieck]] ist eine konvexe Menge, die Extremalpunkte sind genau die Ecken des Dreiecks.&lt;br /&gt;
# Eine [[abgeschlossene Menge|abgeschlossene]] [[Kugel]] im &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb{R}^n&amp;lt;/math&amp;gt; ist konvex, die Extremalpunkte sind genau die [[Randpunkt]]e. Das gilt in allen [[Hilbertraum|Hilberträumen]] oder allgemeiner in allen [[Strikt konvexer Raum|strikt konvexen Räumen]]. Eine [[Offene Menge|offene]] Kugel hat keine Extremalpunkte.&lt;br /&gt;
# Die positiven [[Funktional]]e mit [[Norm (Mathematik)|Norm]] 1 einer kommutativen [[C*-Algebra]] bilden eine konvexe Menge. Die Extremalpunkte sind genau die multiplikativen Funktionale.&lt;br /&gt;
# Nach dem [[Satz von Birkhoff und von Neumann]] sind die Permutationsmatrizen genau die Extremalpunkte der doppelt-stochastischen Matrizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
* Die Extremalpunkte eines [[Polyeder]]s nennt man [[Ecke]]n. Sie spielen eine wichtige Rolle der [[Lineare Optimierung#Geometrische Interpretation|geometrischen Interpretation der linearen Optimierung]].&lt;br /&gt;
* In vielen Situationen gelingen Charakterisierungen von Extremalpunkten als Objekte mit besonderen Eigenschaften wie im Beispiel 3. Der [[Satz von Krein-Milman]] führt dann zu Sätzen über die Existenz solcher Objekte.&lt;br /&gt;
* In der [[Choquet-Theorie]] wird die Vorstellung, dass ein Punkt einer konvexen Menge als Mittelung über deren Extremalpunkte darstellbar ist, präzisiert.&lt;br /&gt;
* Die Extremalpunkte spielen in der [[Analysis]], der [[Lineare Optimierung|Linearen Optimierung]] und der [[Variationsrechnung]] eine wichtige Rolle, da durch sie die Bestimmung von [[Extremwert|Extremstellen]] gewisser [[stetig]]er [[reellwertige Funktion|reellwertiger]] [[Funktional]]e erheblich vereinfacht wird. Dieser Sachverhalt wird durch das [[Maximumprinzip von Bauer]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschlusseigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ExtremalpunkteDoppelkegel.PNG|miniatur|links]]&lt;br /&gt;
Die Menge der Extremalpunkte ist im Allgemeinen nicht abgeschlossen. Ein dreidimensionales Beispiel erhält man durch das Zusammenfügen zweier schiefer Kegel zu einem Doppelkegel, so dass die Verbindungsstrecke zwischen den Spitzen &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; (siehe nebenstehende Skizze) auf den Mantelflächen verläuft und die gemeinsame Kreislinie in einem Punkt &amp;lt;math&amp;gt;Q&amp;lt;/math&amp;gt; trifft. Die Menge der Extremalpunkte dieses Doppelkegels besteht aus den Kegelspitzen &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; und allen Punkten der Kreislinie ohne &amp;lt;math&amp;gt;Q&amp;lt;/math&amp;gt;, denn dieser Punkt lässt sich ja aus &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; konvex kombinieren. &amp;lt;math&amp;gt;Q&amp;lt;/math&amp;gt; liegt aber im Abschluss der Extremalpunktmenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ExtremalpunkteEinheitskugel.PNG|miniatur]]&lt;br /&gt;
Im unendlichdimensionalen Fall kann die Menge der Extremalpunkte dicht liegen. Ein einfaches Beispiel ist die Einheitskugel &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; in einem unendlichdimensionalen [[Hilbertraum]] &amp;lt;math&amp;gt;H&amp;lt;/math&amp;gt; mit der [[schwache Topologie|schwachen Topologie]] (bezüglich dieser ist &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; kompakt). &lt;br /&gt;
Die Extremalpunktmenge ist die Menge aller Vektoren mit Länge 1. &lt;br /&gt;
Um zu sehen, dass die Extremalpunktmenge dicht in &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; liegt, sei &amp;lt;math&amp;gt;x_0&amp;lt;/math&amp;gt; ein Vektor mit &amp;lt;math&amp;gt;\|x_0\|&amp;lt;1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; eine schwache Umgebung von &amp;lt;math&amp;gt;x_0&amp;lt;/math&amp;gt;. Dann gibt es Vektoren &amp;lt;math&amp;gt;y_1,\ldots,y_n \in H&amp;lt;/math&amp;gt; und ein &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon &amp;gt; 0&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;\{x\in H;\,|\langle x-x_0, y_i\rangle | &amp;lt; \varepsilon\,\mbox{ für alle } i=1,\ldots n\} \subset V&amp;lt;/math&amp;gt;. Da &amp;lt;math&amp;gt;H&amp;lt;/math&amp;gt; unendlichdimensional ist, gibt es einen zu den &amp;lt;math&amp;gt;y_i&amp;lt;/math&amp;gt; orthogonalen Vektor &amp;lt;math&amp;gt;y&amp;lt;/math&amp;gt; und dann ein &amp;lt;math&amp;gt;\lambda &amp;gt; 0&amp;lt;/math&amp;gt;, so dass der Vektor &amp;lt;math&amp;gt;x_0+\lambda y&amp;lt;/math&amp;gt; die Länge 1 hat und folglich ein Extremalpunkt ist. Da  &amp;lt;math&amp;gt;\langle (x_0+\lambda y)-x_0,y_i\rangle = \lambda \langle y,y_i\rangle = 0&amp;lt;/math&amp;gt;, folgt &amp;lt;math&amp;gt;x_0+\lambda y \in V&amp;lt;/math&amp;gt;. Damit ist gezeigt, dass jede schwache Umgebung eines Vektors der Länge &amp;lt; 1 einen Extremalpunkt enthält. Daher fällt der Abschluss der Extremalpunktmenge mit &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Extremale Mengen ==&lt;br /&gt;
Die Definition eines Extremalpunktes lässt sich auf natürliche Weise auf Mengen übertragen: Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;extremale Menge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Teilmenge]] einer [[konvexe Menge|konvexen Menge]] mit der Eigenschaft, dass sich Punkte aus dieser Menge nur dann als [[Konvexkombination]] von Punkten aus der konvexen Menge darstellen lassen, wenn diese Punkte bereits in der Teilmenge selbst enthalten sind. Formal:&lt;br /&gt;
:Sei &amp;lt;math&amp;gt;X&amp;lt;/math&amp;gt; ein Vektorraum, &amp;lt;math&amp;gt;K\subset X&amp;lt;/math&amp;gt; konvex und &amp;lt;math&amp;gt;M\subset K&amp;lt;/math&amp;gt;. Dann ist &amp;lt;math&amp;gt;M&amp;lt;/math&amp;gt; eine extremale Menge, falls gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\forall\, \alpha \in (0, 1) ~ \forall \, x_1,x_2\in K\!:~ \alpha x_1+(1-\alpha)x_2\in M ~ \Rightarrow ~ x_1,x_2\in M.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typische Beispiele sind Seiten oder Kanten von Polyedern. Ein oft benutzter Satz ist, dass Extremalpunkte von extremalen Mengen bereits Extremalpunkte der umgebenden konvexen Menge sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Kadison|R.V. Kadison]], [[John Ringrose|J. R. Ringrose]]: &amp;#039;&amp;#039;Fundamentals of Operator Algebras&amp;#039;&amp;#039;, Academic Press 1983&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Nicolas Bourbaki|N. Bourbaki]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Topological Vector Spaces: Chapters 1 - 5 &lt;br /&gt;
   |Auflage=&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Springer Science%2BBusiness Media|Springer Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin, Heidelberg, New York, London, Paris, Tokyo&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-13627-4&lt;br /&gt;
   |Online=[https://mathscinet.ams.org/mathscinet/search/publdoc.html?arg3=&amp;amp;co4=AND&amp;amp;co5=AND&amp;amp;co6=AND&amp;amp;co7=AND&amp;amp;dr=all&amp;amp;pg4=AUCN&amp;amp;pg5=TI&amp;amp;pg6=PC&amp;amp;pg7=ALLF&amp;amp;pg8=ET&amp;amp;review_format=html&amp;amp;s4=Bourbaki&amp;amp;s5=Topological&amp;amp;s6=&amp;amp;s7=&amp;amp;s8=All&amp;amp;sort=Newest&amp;amp;vfpref=html&amp;amp;yearRangeFirst=&amp;amp;yearRangeSecond=&amp;amp;yrop=eq&amp;amp;r=1&amp;amp;mx-pid=910295 MR0910295]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geometrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionalanalysis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>128.176.164.66</name></author>
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