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	<title>Extrapolation (Album) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Extrapolation_(Album)&amp;diff=2236134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dentalum: Parameter korr., Form</title>
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		<updated>2025-07-16T22:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter korr., Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Musikalbum&lt;br /&gt;
| Typ          = Studio&lt;br /&gt;
| Titel        = Extrapolation&lt;br /&gt;
| Interpret    = [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]]&lt;br /&gt;
| Genres       = [[Jazz]], [[Fusion (Musik)|Rockjazz]]&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung = [[Musikjahr 1969|1969]]&lt;br /&gt;
| Aufnahme     = 1968&lt;br /&gt;
| Label        = Marmalade Records, [[Polydor Records|Polydor]]&lt;br /&gt;
| Formate      = LP, CD&lt;br /&gt;
| AnzahlTitel  = 10&lt;br /&gt;
| Laufzeit     = 39:57&lt;br /&gt;
| Besetzung    = &lt;br /&gt;
* Gitarre: [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]]&lt;br /&gt;
* [[Baritonsaxophon|Bariton-]] und [[Sopransaxophon]]: [[John Surman]]&lt;br /&gt;
* [[Bass (Instrument)|Bass]]: [[Brian Odgers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Odgers wird auf dem Album fälschlicherweise „Odges“ geschrieben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlagzeug]]: [[Tony Oxley]]&lt;br /&gt;
| Produzent    = [[Giorgio Gomelsky]]&lt;br /&gt;
| Studio       = Advision Studios [[London]]&lt;br /&gt;
| Vorheriges   = &lt;br /&gt;
| Nächstes     = Where Fortune Smiles&amp;lt;br /&amp;gt;(1970)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Debütalbum]] des [[Jazzgitarre|Jazzgitarristen]] [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]]. Es erschien zunächst bei &amp;#039;&amp;#039;Marmalade Records&amp;#039;&amp;#039;; auch aufgrund des Zusammenbruchs dieses Labels wurde das Album international erst seit 1972 vertrieben. Es gilt heute als eines der klassischen Alben des britischen Jazz, auf dem „Jazz und [[Rockmusik|Rock]] paradigmatisch fusioniert“ werden ([[Ulrich Kurth (Musikjournalist)|Ulrich Kurth]]).&amp;lt;ref name=UK&amp;gt;U. Kurth &amp;#039;&amp;#039;The Forth Quarter of the Triad&amp;#039;&amp;#039;, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
McLaughlin hatte als Gitarrist in der englischen [[Bluesrock]]-Szene begonnen und in den Gruppen von [[Graham Bond (Musiker)|Graham Bond]], [[Brian Auger]], [[Herbie Goins]] und [[Georgie Fame]] gespielt. Außerdem begleitete er amerikanische [[Soul]]sänger auf ihren Europatourneen. Daneben hatte er auch schon in den Bands von Jazzmusikern wie [[Kenny Wheeler]], [[Sandy Brown (Musiker)|Sandy Brown]] oder [[John Stevens (Musiker)|John Stevens]] gespielt und trat gelegentlich im Vorprogramm in [[Ronnie Scott’s Jazz Club]] auf. Dort spielte er häufig im Trio mit Bassist [[Dave Holland (Bassist)|Dave Holland]] und Schlagzeuger [[Tony Oxley]]. Bereits 1967 war er mit [[Gordon Beck]] (und Oxley) im Studio, um für &amp;#039;&amp;#039;Marmalade&amp;#039;&amp;#039; aufzunehmen; mit [[Gunter Hampel]] spielte er 1968 auf den [[Internationale Essener Songtage|Essener Songtage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Debütalbum wollte McLaughlin zunächst im Trio mit Holland und Oxley aufnehmen; da Holland aufgrund des Drängens von [[Miles Davis]] nach Amerika ging, trat [[Brian Odgers]] an seine Stelle. Relativ kurzfristig wurde entschieden, das Trio um [[John Surman]] zu erweitern,&amp;lt;ref name=PS&amp;gt;P. Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039;, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Album wurde am 16. Januar 1969 in [[London]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039; (S. 27) sowie [http://www.cs.cf.ac.uk/Dave/mclaughlin/disc/ McLaughlin-Diskografie]. Nach anderen Quellen, etwa [http://mysite.verizon.net/vze8f4kf/surman.htm John Surman Diskografie], war die Aufnahmesession am 18. Januar 1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Produzent Giorgio Gomelsky wollte mit dem Album ein [[Prog Rock|Prog-Rock]]-Publikum ansprechen.&amp;lt;ref name=PS /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Musik ==&lt;br /&gt;
Das Thema das Titelstücks &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; ist [[bebop]]artig und wird nach einer Einleitung durch Odgers und Oxley, die Eric Thaker an die Arbeit von [[Charlie Haden]] und [[Billy Higgins]] in [[Lonely Woman]] denken lässt,&amp;lt;ref name=EJR&amp;gt;M. Harrison u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;The Essential Jazz Records.&amp;#039;&amp;#039; S. 450–452&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst im [[Unisono]] von Gitarre und Saxophon vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039;, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;It’s Funny&amp;#039;&amp;#039; erinnert thematisch, insbesondere in der Saxophonlinie, an [[Goodbye Pork Pie Hat]] von [[Charles Mingus]] und stellt das Können des von der Kritik unterbewerteten Studiomusikers Brian Odgers heraus.&amp;lt;ref name=EJR/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arjen’s Bag&amp;#039;&amp;#039; spielt auf den niederländischen Bassisten [[Arjen Gorter]] an („one of Holland&amp;#039;s greatest musicians“, so McLaughlin in seinen [[Liner Notes]]), die Hülle von dessen Bass sei immer dort, wo man sie nicht erwarte. Ähnlich verhält es sich hier mit der rhythmischen Betonung: Das Stück hat einen 11/8-Takt, den [[Roger T. Dean]] in seiner Analyse nach den Akzenten des Schlagzeugers in 4/4 und 3/8 unterteilte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Roger Dean &amp;#039;&amp;#039;Structures in Jazz&amp;#039;&amp;#039;, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieser Akzentuierung der ungeraden Metren entstehen hier zwei Pulsgeschwindigkeiten, über die parallel improvisiert werden kann.&amp;lt;ref name=UK/&amp;gt; Später entwickelte McLaughlin das Stück zu &amp;#039;&amp;#039;Follow Your Heart&amp;#039;&amp;#039; weiter.&amp;lt;ref name=Stump/&amp;gt; Dieses oszillierende „11/8-Metrum geht im nächsten Stück nahtlos in einen schnellen 3/8 Takt über“:&amp;lt;ref name=Uli&amp;gt;U. Kurth &amp;#039;&amp;#039;The Forth Quarter of the Triad&amp;#039;&amp;#039;, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Pete the Poet&amp;#039;&amp;#039;, ein „treffend trolliges“ Stück,&amp;lt;ref name=EJR/&amp;gt; war nach dem Lyriker und Sänger [[Pete Brown (Songwriter)|Pete Brown]] benannt. Dort setzte McLaughlin einen kräftig fetten Gitarrenton ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039;, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;This Is for Us to Share&amp;#039;&amp;#039; hat große [[Rubato]]-Bögen, zu denen McLaughlin auf der akustischen Gitarre beeindruckend beiträgt.&amp;lt;ref name=EJR/&amp;gt; Losgelöst vom Tempo nutzt Oxley sein Schlagzeug hier, um inspirierende Klänge auf seinen Trommeln und [[Becken (Musikinstrument)|Becken]] zu erzeugen.&amp;lt;ref name=Uli/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Spectrum&amp;#039;&amp;#039; konnte Surman nach dem unisono vorgestellten Thema zunächst ein Baritonsaxophon-Solo spielen, bevor ein schnelles Solo der Gitarre folgte. Das Stück geht über in &amp;#039;&amp;#039;Binky’s Beam&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Musikstück wird aufgrund eines Druckfehlers auf dem Cover der Erstausgabe auch heute noch häufig als „Binky’s Dream“ geführt. Vgl. Walter Kolosky {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;John McLaughlin Binky’s Dream (Binky’s Beam)&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.jazz.com/music/2008/8/1/john-mclaughlin-binky-s-dream-binky-s-beam |wayback=20160201031621 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Bassisten [[Binky McKenzie]], dem McLaughlin diese Komposition des Albums widmete, spielte McLaughlin unter anderem in Pete Browns Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Huge Local Sun&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://musiciansolympus.blogspot.com/2010/03/binkymckenzie-bass.html Musicians&amp;#039; Olympus: Binky McKenzie]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den Liner Notes pries er Binky McKenzie als einen der besten Bassisten; er war damals zusammen mit seinem Bruder Bunny verurteilt worden, nach Ansicht des Gitarristen ungerechterweise.&amp;lt;ref&amp;gt;Wie er in den [[Liner Notes]] schrieb. McLaughlin hatte mit ihm bereits bei [[Duffy Power]] gespielt und ist mit ihm bis heute befreundet. Vgl. auch P. Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039;, S. 29f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Binky’s Beam&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Jazzblues]] im 11/8-Takt.&amp;lt;ref name=UK/&amp;gt; Später entstand aus diesem Thema das 1973 mit dem [[Mahavishnu Orchestra]] eingespielte &amp;#039;&amp;#039;Celestial Terrestrial Commuters&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Stump/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in diesem Stück überlagert Oxley auch in &amp;#039;&amp;#039;Really You Know&amp;#039;&amp;#039; die verschiedenen Metren „mit delikater Leichtigkeit“, wie dessen Biograph Ulrich Kurth feststellt; die Selbstverständlichkeit, mit der Oxley spielt, „verleiht dem Album einen tänzerischen Gestus.“&amp;lt;ref name=Uli/&amp;gt; In &amp;#039;&amp;#039;Two for Two&amp;#039;&amp;#039;, der nach McLaughlins Biograph Paul Stump „prophetischsten Nummer des Albums“, spielt McLaughlin ein „wild geschrummeltes Solo“,&amp;lt;ref name=Stump&amp;gt;Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039;, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Flamenco]]anklänge hat.&amp;lt;ref name=EJR/&amp;gt; Das letzte Stück des Albums, &amp;#039;&amp;#039;Peace Piece&amp;#039;&amp;#039;, das dem Frieden gewidmet war und zunächst Züge der gleichnamigen Melodie von [[Bill Evans (Pianist)|Bill Evans]] hat, spielte McLaughlin unbegleitet auf der akustischen Gitarre; auch hier ist jedoch kein hymnischer, sondern ein vergleichsweise aggressiver und „brutaler Zugang“ des Gitarristen feststellbar.&amp;lt;ref name=Stump/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titelliste ==&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; – 2:57&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;It’s Funny&amp;#039;&amp;#039; – 4:25&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Arjen’s Bag&amp;#039;&amp;#039; – 4:25&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Pete the Poet&amp;#039;&amp;#039; – 5:00&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;This Is for Us to Share&amp;#039;&amp;#039; – 3:30&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Spectrum&amp;#039;&amp;#039; – 2:45&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Binky’s Beam&amp;#039;&amp;#039; – 7:05&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Really You Know&amp;#039;&amp;#039; – 4:25&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Two for Two&amp;#039;&amp;#039; – 3:35&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Peace Piece&amp;#039;&amp;#039; – 1:50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
[[Stuart Nicholson (Autor)|Stuart Nicholson]] zufolge ist das Album nicht nur „rhythmisch und harmonisch flüssig“, sondern benutzt sowohl [[Modal Jazz|modale Harmonien]] und das &amp;#039;&amp;#039;Time, no Change&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip als Basis der Improvisationen, wobei die Komposition Tempo, Tonart und Stimmung festlegt, aber die Wahl der Akkordwechsel der spontanen Wechselwirkung von Interpret und Begleitmusikern überlässt.&amp;lt;ref&amp;gt;zit. n. Stump &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John&amp;#039;&amp;#039;, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Musikzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Jazzwise]]&amp;#039;&amp;#039; nahm das Album in die Liste &amp;#039;&amp;#039;[[The 100 Jazz Albums That Shook the World]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Stuart Nicholson schrieb in seiner Begründung: „&amp;#039;&amp;#039;Extrapolation is the most prophetic, not only as a stepping stone in McLaughlin’s career – from Extrapolation to [[Tony Williams]]’ Lifetime to [[Bitches Brew]] to the [[Mahavishnu Orchestra]] are indeed surprisingly small strides – but for how change in jazz in the late 1960s and early 1970s would shape up. This mixture of freedom (often “time, no changes”) and structure as well as the increasing sense of identity in McLaughlin’s playing framed by Surman and Oxley make for compelling listening&amp;#039;&amp;#039;“. [http://www.jazzwisemagazine.com/reviews-mainmenu-132/11585?task=view The 100 Jazz Albums That Shook The World]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Ian Carr]] war &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; eines der klassischen Jazzalben des Jahrzehnts und eine virtuelle Zusammenfassung der geläufigen Combo-Spieltechniken; es antizipierte den Jazzrock der 1970er Jahre und zeigte, dass McLaughlin bereits ein guter Komponist war ebenso wie er großartiger und origineller Jazzgitarrist war.&amp;lt;ref&amp;gt;Carr &amp;#039;&amp;#039;Jazz: The Essential Companion&amp;#039;&amp;#039; zit. n. Ben Watson &amp;#039;&amp;#039;Derek Bailey and the Story of Free Improvisation&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; Eric Thacker schließt sich diesem Urteil an und betont die „schön konsistente Folge von Jazz-Spitzenleistungen“, in denen sich bereits das freie Spiel reflektiere. Es handele sich um eines der originellsten und prophetischsten Alben, das im britischen Jazz zum Übergang in die 1970er Jahre entstanden sei.&amp;lt;ref name=EJR/&amp;gt; Scott Albin betont, dass das Album ein Klassiker sei, und McLaughlin es nie getoppt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;jazz.com: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;John McLaughlin: Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; |url=http://jazz.com/music/2008/2/20/john-mclaughlin-extrapolation |wayback=20091216030849 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Scott Yanow]] hat &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; für [[Allmusic]] mit viereinhalb von fünf Punkten bewertet; er ist der Ansicht, dass John Surman stellenweise das Album dominiere. Für [[Richard Cook]] und [[Brian Morton]], die im [[The Penguin Guide to Jazz|Penguin Guide to Jazz]] &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; mit der Höchstnote samt Krone auszeichneten, ist es „eines der großartigsten Alben, die je in Europa aufgenommen wurden […] Es ist essentiell und zeitlos.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Richard Cook &amp;amp; Brian Morton: &amp;#039;&amp;#039;The Penguin Guide to Jazz on CD&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. ISBN 0-14-051521-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Schmitz meint, dass McLaughlin mit &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; „sein eigenes Denkmal gebaut hatte, das bis heute stabil und weithin sichtbar in der weiten Landschaft der Jazz- und Fusiongitarristik steht, ein Monolith, an dem niemand vorbei kommt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2016-02-01 |offline=ja |url=http://www.archtop-germany.de/AGAS/agas-Online-Textarchiv/Coryell_Spaces.htm |autor=Alexander Schmitz |werk=archtop-germany.de |titel=Gehör der Menschlichkeit }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen ist Ben Watson der Ansicht, dass das Album wenig Innovatives habe, sondern auf banalen und harmonisch beschränkten Läufen und Melodien beruhe, auch wenn etwas in McLaughlins Spielhaltung hier „reiner [[Derek Bailey|Bailey]]“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Watson &amp;#039;&amp;#039;Derek Bailey and the Story of Free Improvisation&amp;#039;&amp;#039;, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch sieht &amp;#039;&amp;#039;Extrapolation&amp;#039;&amp;#039; auch der Sender [[Österreich 1|Oe1]], in dem es als „Meilenstein“ vorgestellt wird, und meint: „John McLaughlin, in jungen Jahren noch ohne Kontakte zur spirituellen Welt Indiens, zeigt schon vieles von seiner später berühmten [[Virtuosität]].“ Allerdings würden die von ihm auf der Gitarre gespielten Linien „spröde, abgehackt, ja, gehetzt“; damit betonten sie die „raue, rücksichtslose Klangwelt“, welche das Album dominiere, ohne das geklärt werden könnte, woher dieses Spiel herrühre – man habe McLaughlin nie wieder so gehört wie dort, nicht einmal auf den Alben von Miles Davis. Auch John Surman sei „noch ein ganz anderer“, mit einem rohen und zornigen Spiel, aus dem die Melancholie seiner Improvisationen der späteren Jahre kaum durchblitze. Tony Oxley gebe „diesem wütenden, schwarzen Gebet“ gemeinsam mit Brian Odgers einen „zeitlos-modernen Drive“. Man stünde staunend vor diesem Album als einem Kunstwerk, von dem niemand so recht wisse, warum es so geworden sei, wie es geworden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oe1.orf.at/programm/20190804/560568/John-McLaughlins-Debuet-von-1969-Extrapolation |titel=John McLaughlins Debüt von 1969: &amp;quot;Extrapolation&amp;quot; |werk=oe1 |datum=2019-08-04 |abruf=2024-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ron Brown schrieb im [[Jazz Journal]], es sei bezeichnend, dass John McLaughlin seit der Aufnahme dieses Albums so viel Zeit mit [[Miles Davis]] verbracht hat, da es den Einfluss des Trompeters in vielerlei Hinsicht widerspiegele, nicht nur, weil sein emotionales Klima den Alben vor Miles’ Jazzrock-Phase ähnele. Dave Hollingworth hätte es mit &amp;#039;&amp;#039;[[ESP (Album)|ESP]]&amp;#039;&amp;#039; verglichen, doch nach Ansixht des Autors sei eher &amp;#039;&amp;#039;[[Miles Smiles]]&amp;#039;&amp;#039; näher; er findet aber auch, weil es eine strukturelle Einheit und einen Gruppenzusammenhalt zeige, wie sie Miles in seinen Sessions immer wieder schuf. Neben dem Gruppengefühl sei die Soloarbeit auch durchweg ausgezeichnet. Mächtig agiere Surman mit seinem rumpelnden Baritonsaxophon und bringe ein wehmütiges, [[John Coltrane|Coltrane]]-artiges Sopran in „It&amp;#039;s Funny“ ein, während McLaughlin sein Instrument wirklich zum Singen bringe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jj&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://jazzjournal.co.uk/2020/08/29/jj-08-70-john-mclaughlin-extrapolation/ |titel=JJ 08/70: John McLaughlin – Extrapolation |werk= |hrsg=Jazz Journal |datum=2020-08-28 |zugriff=2020-09-01 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chartplatzierungen ==&lt;br /&gt;
{{Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
|{{Charts|USA-A|152|6|Q=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.billboard.com/artist/john-mclaughlin/chart-history/ |titel=Chartplatzierung in den USA |werk=billboard.com |sprache=en |abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Harrison]], Eric Thacker, Stuart Nicholson: &amp;#039;&amp;#039;The Essential Jazz Records. Vol. 2: Modernism to Postmodernism&amp;#039;&amp;#039; London, New York, Mansell 2000, ISBN 0720118220.&lt;br /&gt;
* Ulrich Kurth: &amp;#039;&amp;#039;The 4th Quarter of the Triad: Tony Oxley. Fünf Jahrzehnte improvisierter Musik.&amp;#039;&amp;#039; Wolke Verlag, Hofheim am Taunus 2011, ISBN 978-3-936000-48-1.&lt;br /&gt;
* Paul Stump: &amp;#039;&amp;#039;Go Ahead John: The Music of John McLaughlin&amp;#039;&amp;#039; Firefly Publications 1999, ISBN 978-0946719242.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000263810|Linktext=Extrapolation}}&lt;br /&gt;
* [http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=10787 Besprechung bei AllAboutJazz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album (Fusion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dentalum</name></author>
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