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	<title>Extraktion nach Twisselmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:10:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Extraktion_nach_Twisselmann&amp;diff=176208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Johannes Schneider am 26. Januar 2025 um 20:31 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-26T20:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Extraktor nach Twisselmann.jpg|mini|Extraktor nach Twisselmann, &amp;lt;br /&amp;gt;rechts: Extraktionshülse]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Extraktion nach Twisselmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (D.R.P. 519371)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=519371| Code=C| Titel=Laboratoriums-Extraktionsapparat| A-Datum=1929-05-26| V-Datum=1931-02-27| Erfinder=Arnold Fliedner}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine kontinuierliche Heiß[[Extraktion (Verfahrenstechnik)|extraktion]] und damit ein chemisch-thermisches [[Trennverfahren (Verfahrenstechnik)|Trennverfahren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Extraktion nach Twisselmann ähnelt der [[Soxhlet-Aufsatz|Soxhlet-Extraktion]], führt aber zu einer schnelleren Extraktion und einer stärkeren Extraktion von Störstoffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maier&amp;quot;&amp;gt;H.-G. Maier: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel- und Umweltanalytik.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-72436-7, S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie alle Extraktionen dient sie der Trennung zweier [[Stoff (Chemie)|Stoff]]e oder Stoffgruppen, die in einem – oftmals pflanzlichen – Produkt enthalten sind. Oftmals geht es um die Trennung einer Fett- oder Öl[[Phase (Materie)|phase]] von Ballaststoffen wie [[Faser]]n, [[Zellwand]] oder Holzanteilen. Diese Phase wird durch ein erhitztes [[Lösungsmittel]] kontinuierlich aus der Probe herausgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bömer&amp;quot;&amp;gt;A. Bömer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Lebensmittelchemie&amp;#039;&amp;#039;, Band I, zweiter Teil &amp;#039;&amp;#039;Chemische und Biologische Methoden - Allgemeine Untersuchungsmethoden.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-02244-3, S.&amp;amp;nbsp;828.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wachsender Bedeutung von [[Verbundwerkstoff]]en, die auf [[Kunststoff]]en, verstärkt mit natürlichen [[Rohstoffe]]n, beruhen, werden Extraktionen wie die nach Twisselmann aber auch immer bedeutsamer in der [[Qualitätssicherung]] der [[Serienfertigung]]. Zum Beispiel kann dabei durch Extraktion der Volumenanteil der natürlichen Verstärkungsfasern in einer Kunststoffmatrix bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip ist demjenigen nach [[Soxhlet-Aufsatz|Soxhlet]] sehr ähnlich. Aber im Gegensatz zu anderen Extraktionen wie beispielsweise derjenigen nach [[Franz von Soxhlet]] ist die Temperatur im Twisselmann-Extraktor auf der Höhe der Probe sehr hoch (nahe am Siedepunkt des Lösungsmittels). Dies verspricht eine erhöhte [[Löslichkeit]] der zu extrahierenden Phase und damit eine verkürzte Extraktionszeit. Diese erhöhte Extraktionstemperatur ergibt sich aus der Tatsache, dass sowohl das kondensierte, abfließende Lösungsmittel als auch der aufsteigende, heiße Lösungsmitteldampf, ähnlich wie in einer [[Destillationskolonne]], durch denselben Extraktionskolben strömen. Dadurch entsteht eine Gemischtemperatur, die höher liegt, als diejenige des kondensierten Lösungsmittels. Die [[Extraktion nach Knöfler-Böhm]] funktioniert nach dem gleichen Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Extraktionsaufsatz nach Twisselmann ist folgendermaßen aufgebaut: &lt;br /&gt;
Der eigentliche Extraktionskolben ist zur besseren Isolation in einen Vakuummantel eingelassen. Kleine Distanzhalter am unteren Ende des Kolbens halten die Cellulose-Extraktionshülse etwas über dem unteren Abfluss. Damit kann der Lösungsmitteldampf sowohl durch die Hülse durch- als auch an der Hülse vorbeiströmen. Oben befindet sich ein Schliff für den [[Rückflusskühler]]-Aufsatz, unten einer, um den [[Rundkolben]] anzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verwendete Lösungsmittel ist abhängig von den jeweils zu extrahierenden Stoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Extraktionsmethode wurde 1923 von H. Twisselmann veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Twisselmann&amp;quot;&amp;gt;H. Twisselmann, in: &amp;#039;&amp;#039;Chem.-Ztg.&amp;#039;&amp;#039; (1923), Band 47, S. 506.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.glas-im-labor.de/standartlaborapparate/soxhlet.html Standardlaborapparate]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link|url=http://www.behr-labor.com/htemel/neu/twisselmann.html |text=Twisselmann (Behr-Labor) }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Extraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelanalytik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Johannes Schneider</name></author>
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