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	<title>Extra ecclesiam nulla salus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:36:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Extra_ecclesiam_nulla_salus&amp;diff=597647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2024-09-12T06:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Extra ecclesiam nulla salus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die gewöhnlich zitierte Kurzfassung eines Satzes von [[Cyprian von Karthago]], der im Original lautet: &amp;#039;&amp;#039;[…] quia salus extra ecclesiam non est […]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cyprian von Karthago |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10792519?page=382,383 |titel=S. Thasci Caecili Cypriani Opera omnia. 2: Epistulae LXXIII, C.18 |werk=Münchener Digitalisierungszentrum, Digitale Bibliothek |abruf=2023-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; („[...] weil es außerhalb der Kirche kein Heil gibt [...]“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cyprian von Karthago |url=https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-50/versions/briefe-bkv-8/divisions/421 |titel=Briefe (Epistolae) - 73. Brief - 21. Kapitel |werk=[[Bibliothek der Kirchenväter]] |hrsg=[[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Freiburg]] |datum=258 |abruf=2019-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grundgedanke, dass es außerhalb der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] kein [[Heil]] gibt, wurde in der [[Konzil von Basel/Ferrara/Florenz|Allgemeinen Kirchenversammlung zu Florenz]] (1438–1445) als [[Dogma]] festgeschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß‚ niemand außerhalb der katholischen Kirche — weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter — des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [d. i. der Kirche] anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt‘ ([[Fulgentius von Ruspe|Fulgentius]]).&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Glaubenssatz 350 auf den Seiten 212 und 213 in: Josef Neuner S.J. und Heinrich Roos S.J.: &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung.&amp;#039;&amp;#039; Vierte verbesserte Auflage, herausgegeben von Karl Rahner S.J. – Regensburg: Verlag Friedrich Pustet, 1954. [[Imprimatur]] 27. Juni 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Firmiter credit, profitetur et predicat nullos extra ecclesiam catholicam existentes, non solum paganos, sed nec iudeos aut hereticos atque scismaticos eterne vite fieri posse participes, sed in &amp;#039;&amp;#039;ignem eternum&amp;#039;&amp;#039; ituros, qui &amp;#039;&amp;#039;paratus est dyabolo et angelis eius&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|Mt|25|41}}, nisi ante finem vite eidem fuerint aggregati, tantum que valere ecclesiastici corporis unitatem, ut solis in ea manentibus ad salutem ecclesiastica sacramenta proficiant et ieiunia, elemosine ac cetera pietatis officia et exercitia militie christiane premia eterna parturiant, neminem que quantascunque elemosinas fecerit, et si pro Christi nomine sanguinem effuderit, posse salvari, nisi in catholice ecclesie gremio et unitate permanserit.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Eugen IV.]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Cantate Domino]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Cantate Domino. Bulla unionis Coptorum Aethiopumque&amp;#039;&amp;#039; – [[Päpstliche Bulle|Bulle]] vom 4. Februar 1442 ([https://w2.vatican.va/content/eugenius-iv/la/documents/bulla-cantate-domino-4-febr-1442.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz ist zu allen Zeiten [[Theologie|theologisch]] kontrovers diskutiert worden. Sofern er bedeutet, dass &amp;#039;&amp;#039;alle&amp;#039;&amp;#039; Menschen, die nicht durch Taufe und Glauben zur &amp;#039;&amp;#039;Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia&amp;#039;&amp;#039;, d. i. zur „Einen Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche“ ([[Nicäno-Konstantinopolitanum|Großes Glaubensbekenntnis]]) gehören, vom ewigen Heil, dem [[Reich Gottes]], &amp;#039;&amp;#039;ausgeschlossen&amp;#039;&amp;#039; seien, ist er vom [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Lehramt]] nur mit Einschränkungen rezipiert worden. Denn daneben hat die Lehre von besonderen und verborgenen Heilswegen Gottes immer Geltung behalten, die für all jene Menschen gelten, die niemals die Möglichkeit hatten, den katholischen Glauben kennenzulernen (etwa durch isolierte Lebensweise). So stellte Papst [[Pius IX.]] in seiner Ansprache &amp;#039;&amp;#039;[[Singulari quadam (Pius IX.)|Singulari Quadam]]&amp;#039;&amp;#039; 1854 bekräftigend und erläuternd fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Im Glauben müssen wir festhalten, daß außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils und jeder, der nicht in sie eintritt, muß in der Flut untergehen. Aber ebenso müssen wir sicher daran festhalten, daß von dieser Schuld vor den Augen des Herrn niemand betroffen wird, der da lebt in unüberwindlicher Unkenntnis der wahren Religion.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Glaubenssatz 351 auf Seite 213 in: Josef Neuner S.J. und Heinrich Roos S.J.: &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung.&amp;#039;&amp;#039; Vierte verbesserte Auflage, herausgegeben von Karl Rahner S.J. – Regensburg: Verlag Friedrich Pustet, 1954. [[Imprimatur]] 27. Juni 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsens innerhalb der katholischen (und großer Teile der nichtkatholischen) Theologie ist daher, dass das &amp;#039;&amp;#039;Heil&amp;#039;&amp;#039; der Menschen Ziel und Sinn des Wirkens und Opfers [[Jesus Christus|Jesu Christi]] und Daseinszweck der [[Ekklesiologie|Kirche]] ist. Der „Normalzustand“ aller Menschen diesseits des [[Sündenfall]]s ist demnach &amp;#039;&amp;#039;Unheil&amp;#039;&amp;#039;, das heißt unaufhebbare Trennung von [[Gott]], der Quelle alles Guten, und Ausgeliefertsein an die Mächte des Bösen, deren Zerstörungskraft schon jetzt erfahrbar ist und die individuell und kollektiv, zeitlich und ewig zum Tod führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der vollkommenen Liebeshingabe Jesu bis zum Kreuzestod – und nur von ihr – gehen nach christlichem Glauben Versöhnung und Heilung für jeden Menschen und für die Menschheit aus. Diese Liebeshingabe setzt sich bis ans Ende der Zeiten fort in der Verkündigung und in den [[Sakrament]]en der Kirche. Deren volle Wirksamkeit, die uneingeschränkte leibhafte Gegenwart des auferstandenen Herrn, findet sich nach katholischem Glauben nur innerhalb der Kirche, die in [[Apostolische Sukzession|ungebrochener glaubensmäßiger und sakramentaler Kontinuität]] zu den [[Apostel]]n steht, das heißt der römisch-katholischen Kirche und den alten [[Ostkirche]]n. Insofern gilt aus katholischer Sicht im objektiven Sinn: „Nur in der Kirche wird das volle Heil angeboten.“ (vgl. [[Lumen gentium]], Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der subjektiven Seite, im Bereich des biografisch realisierten [[Glaube (Religion)|Glaubens]] und christlich-menschlichen Lebens ist dagegen sowohl mit Verlorengehen &amp;#039;&amp;#039;innerhalb&amp;#039;&amp;#039; der Kirche wie mit Gerettetwerden &amp;#039;&amp;#039;außerhalb&amp;#039;&amp;#039; der Kirche zu rechnen. In dem Maß allerdings, wie ein Mensch die Heilsmittlerschaft Christi &amp;#039;&amp;#039;erkannt&amp;#039;&amp;#039; hat, ist er verpflichtet, seiner Einsicht auch äußerlich-kirchlich zu folgen, da er sich sonst wissentlich vom Heil ausschließen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ganzen vgl. die &amp;#039;&amp;#039;Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen [[Nostra Aetate]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Erklärung über die Religionsfreiheit [[Dignitatis humanae]]&amp;#039;&amp;#039; (1965) des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] und die Erklärung &amp;#039;&amp;#039;[[Dominus Iesus]]&amp;#039;&amp;#039; (2000) der [[Dikasterium für die Glaubenslehre|Kongregation für die Glaubenslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyprian versteht &amp;#039;&amp;#039;salus&amp;#039;&amp;#039; nicht in erster Linie als „ewiges Seelenheil“, sondern im Blick auf die in der Kirche vorfindbaren Heilsgüter, nämlich die rechtmäßigen Sakramente (&amp;#039;&amp;#039;legitima sacramenta&amp;#039;&amp;#039;) und die rechte Lehre (&amp;#039;&amp;#039;recta doctrina&amp;#039;&amp;#039;). Beides ist nach Cyprian nur in der Kirche, die von einem rechtmäßigen Bischof geleitet wird, zu finden. Der Satz &amp;#039;&amp;#039;extra ecclesiam salus non est&amp;#039;&amp;#039; steht also auch im engen Zusammenhang mit dem Sakramentenverständnis des Cyprian, insbesondere mit seiner Ablehnung der Gültigkeit der von [[Häresie|Häretikern]] gespendeten Taufe (vgl. [[Ketzertaufstreit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Begierdetaufe|Exklusivismus|Leonard Feeney}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Hartl: &amp;#039;&amp;#039;Außerhalb der Kirche kein Heil? Die Stellungnahme des Hl. Offiziums zur	Feeney-Affäre vor 30 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Theologie und Philosophie]] 54 (1979), S. 418–425.&lt;br /&gt;
* [[Johannes van der Ploeg]]: &amp;#039;&amp;#039;Extra Ecclesiam nulla salus – &amp;quot;Außerhalb der Kirche kein Heil&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Theologisches]] 27 (2/1997), Sp. 9–19.&lt;br /&gt;
* Francis A. Sullivan: &amp;#039;&amp;#039;Salvation outside the Church&amp;#039;&amp;#039;, New York/Mahwah, NJ 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.theologie-heute.de/Extra_ecclesiam1.pdf &amp;#039;&amp;#039;Außerhalb der Kirche kein Heil?&amp;#039;&amp;#039;] von [[Joseph Schumacher (Theologe)|Joseph Schumacher]] (PDF-Datei; 49&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.joerg-sieger.de/glaube/themen/religio.htm &amp;#039;&amp;#039;Gibt es außerhalb der Kirche kein Heil?&amp;#039;&amp;#039;] von Joerg Sieger&lt;br /&gt;
* Keppeler, Cornelius, Heil ohne Kirche? Antworten von Karl Rahner, dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der Erklärung Dominus Iesus, Skepping-Verlag, Hofheim 2015 (ISBN 978-3-9815322-5-8) oder neobooks, München 2015 (ISBN 978-3-7380-5266-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekklesiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Theologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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