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	<title>Extensionshülse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:07:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Extensionsh%C3%BClse&amp;diff=1562903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-29T15:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Extensionshülse (&amp;quot;Mädchenfänger&amp;quot;) 2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Aushang&amp;#039;&amp;#039; der Hand bei [[Distale Radiusfraktur|distaler Radiusfraktur]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchenfänger.png|mini|Darstellung einer medizinisch verwendeten Extensionshülse &amp;#039;&amp;#039;(Mädchenfänger)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Extensionshülse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Medizin, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mädchenfänger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;(Grenzach-Wyhlen)2003&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Hoffmann-La-Roche-Aktiengesellschaft (Grenzach-Wyhlen)|title=Roche Lexikon Medizin|url=https://books.google.com/books?id=UJe3tx9KQ-AC&amp;amp;pg=PA1154|year=2003|publisher=Elsevier Health Sciences|isbn=3-437-15156-8|pages=1154 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, wird eine Vorrichtung bezeichnet, mit deren Hilfe es möglich ist, ausgestreckte Finger zu fixieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der „Mädchenfänger“ war anfänglich ein aus Palmblättern gefertigter Scherzartikel, der bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt war und verkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|title=“Die” Neue Zeit: Olmüzer politische Zeitung|url=https://books.google.com/books?id=402PBDYhJ1gC&amp;amp;pg=PA79|year=1869|publisher=Slavik|pages=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1870 berichtete Dr. Steinberger, ordinierender Arzt im [[Rudolfstiftung|Rudolfsspital]] in Wien, der &amp;#039;&amp;#039;K. k. [[Gesellschaft der Ärzte in Wien|Gesellschaft der Ärzte]]&amp;#039;&amp;#039; von der Entdeckung seines Aspiranten (Doktorand) Schmall, der „auf die Idee verfallen“ sei, diesen Scherzartikel für die Extension von Extremitäten zu verwenden, was effektiver sei als die Verwendung von Extensionsbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|title=Wiener medizinische Wochenschrift: WMW : offizielles Organ des Wissenschaftlichen Vereines der Ärzte in Steiermark, der Medizinischen Gesellschaft für Oberösterreich, der Gesellschaft der Gutachter-Ärzte Österreichs &amp;amp;#91;u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;#93;|url=https://books.google.com/books?id=94pAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA303|year=1870|publisher=Springer|pages=303}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Prinzip wurde für die Anwendung in der Chirurgie angepasst&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|title=Österreichische Zeitschrift für praktische Heilkunde|url=https://books.google.com/books?id=Y4dAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA241|year=1870|publisher=Veit|pages=241}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde bereits 1873 als „Schmall’sches Extensionsgeflecht“ bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|title=Jahresbericht über die Leistungen und Fortschritte in der gesammten Medicin ...|url=https://books.google.com/books?id=mmxMAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA347|year=1873|publisher=A. Hirschwald|pages=347}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die Extensionshülse ist ein aus einem Geflecht bestehendes Rohr, das an einem Ende verschlossen, am anderen offen ist. Das Geflecht besteht aus [[Bastfaser|Bast]] oder Kunststoff und ist an einem Ende an einem zylinderförmigen Abschlussstück befestigt, das mit einem Haken versehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchenfaenger-Funktion.png|mini|Funktionsweise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiebt man einen Gegenstand mit einem passenden oder etwas größeren Durchmesser in die Extensionshülse hinein, so staucht sich das aus Geflecht bestehende Rohr und sein Durchmesser vergrößert sich. Versucht man, den Gegenstand (der Wandkontakt hat) wieder herauszuziehen, so zieht sich das Rohr in die Länge und sein Durchmesser verkleinert sich auf ein Niveau, das kleiner ist als der Ausgangsdurchmesser. So erhöht sich die [[Haftreibung]] und der eingebrachte Gegenstand ist in der Extensionshülse fixiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Die Extensionshülse wird dabei über einen Finger oder Zeh gestülpt. Wird anschließend ein Zug auf die entsprechende Gliedmaße ausgeübt, zieht die Hülse sich fest zusammen und fixiert die Gliedmaße, indem sie sie gleichmäßig fest umschließt, solange der Zug anhält.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Ucke: &amp;#039;&amp;#039;Physikalische Spielereien.&amp;#039;&amp;#039; TU-München, 2006. [http://users.physik.tu-muenchen.de/cucke/ftp/lectures/Raubling_3_5_06.pdf (pdf)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Medizin wird die Extensionshülse als &amp;#039;&amp;#039;Mädchenfänger&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und findet insbesondere bei der [[Reposition (Medizin)|Reposition]] gelenksnaher [[Distale Radiusfraktur|Radiusfraktur]]en oder bei der Lagerung zur [[Arthroskopie]] des Handgelenkes Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Tscherne: &amp;#039;&amp;#039;Tscherne Unfallchirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2001, ISBN 3-540-63300-6, S. 270–272. [http://books.google.de/books?id=dzzagfYkqrsC&amp;amp;pg=PA272&amp;amp;dq=M%C3%A4dchenf%C3%A4nger&amp;amp;as_brr=3#PPA272,M1 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Gerstorfer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;80 Fälle Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2006, ISBN 3-437-42715-6, S.&amp;amp;nbsp;233. [http://books.google.de/books?id=7YBLh2Df4d0C&amp;amp;pg=PA233&amp;amp;dq=M%C3%A4dchenf%C3%A4nger&amp;amp;as_brr=3 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*In der Tiermedizin wird einer der Extensionshülse nachempfundene Nahttechnik, die [[chinesische Fingerfallennaht]], eingesetzt, um Sonden zu befestigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marian C. Horzinek |Titel=Krankheiten der Katze |Auflage= |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=9783830410492 |Seiten=733 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Finger trap toys.jpg|mini|Scherzartikel &amp;#039;&amp;#039;Fingerfalle&amp;#039;&amp;#039;]] An beiden Enden offen zur Einführung zweier Finger ist sie als Scherzartikel unter den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;Fingerfalle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chinese finger trap&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Chinese handcuffs&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
* Zum Einziehen von [[Elektrische Leitung|Leitungen]] oder [[Kabel]]n in Rohre wird sie &amp;#039;&amp;#039;Kabeleinziehstrumpf&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Als [[Pneumatischer Muskel]], bei dem in das Gewebe ein druckdichter Schlauch eingearbeitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chinese finger traps}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Extensionshulse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scherzartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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