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	<title>Exposure (Finanzwirtschaft) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:27:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Exposure_(Finanzwirtschaft)&amp;diff=348337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DJNevage am 1. August 2025 um 15:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-01T15:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exposure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Engagement&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kreditinanspruchnahme&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Risiko&amp;#039;&amp;#039;}}) ist im [[Bankwesen]] ein [[Anglizismus]] für offene [[Risikoposition]]en von [[Finanzinstrument]]en und [[Basiswert]]en innerhalb des [[Geschäftsvolumen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
„Exposure“ bedeutet allgemein in der [[Wirtschaft]], einem [[Risiko]] ausgesetzt zu sein. Der Begriff des Exposures hat sich zunächst bei [[Nichtbank]]en erstmals für offene [[Fremdwährung]]spositionen durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Adler/Bernard Dumas, &amp;#039;&amp;#039;Exposure to Currency Risk&amp;#039;&amp;#039;, in: Financial Management, vol. 13, 1984, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Exposure sollte innerhalb der [[Finanzplanung|Finanz-]] und [[Liquiditätsplan]]ung eines [[Unternehmen]]s grundsätzlich als offene Tagesposition je Währung ermittelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Gehrmann/Hans-Eckart Scharrer, &amp;#039;&amp;#039;Währungsrisiko und Währungsverhalten deutscher Unternehmen im Außenhandel&amp;#039;&amp;#039;, 1978, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Ermittlung des Exposure sind alle bis zum [[Planungshorizont]] erwarteten Zahlungsströme zu prognostizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Boothe/Jeff Madura, &amp;#039;&amp;#039;Long Range Planning&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriffsinhalt dehnte sich später auf alle Risikopositionen eines Unternehmens aus und gelangte schließlich in die [[Finanzwirtschaft]]. In der neueren [[Fachliteratur]] werden die Begriffe [[Kreditäquivalent]] oder &amp;#039;&amp;#039;Kreditexposition&amp;#039;&amp;#039; manchmal gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=dykjBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA15&amp;amp;dq=Recovery+Rate+kreditrisiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Recovery%20Rate%20kreditrisiko&amp;amp;f=false Thomas Söhlke, &amp;#039;&amp;#039;Regulatorische Erfassung des Kreditrisikos&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 14]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezugswerte ==&lt;br /&gt;
Als [[Bezugswert]]e kommen bei [[Kreditinstitut]]en Basiswerte und Finanzinstrumente in Frage, insbesondere [[Kreditgeschäft]]e, [[Wertpapier]]e, [[Devisen]], [[Sorten]], [[Edelmetall]]e, [[Derivat (Wirtschaft)|Derivate]] oder [[Commodities]]. Ihre Bestandshaltung führt zu [[Kreditrisiko|Kreditrisiken]], [[Marktrisiko|Marktrisiken]] ([[Kursrisiko]], [[Währungsrisiko]]) und/oder [[Zinsänderungsrisiko|Zinsänderungsrisiken]]. Diese Risiken sind nach der [[Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Kapitaladäquanzverordnung)|Kapitaladäquanzverordnung]] (englische Abkürzung CRR) mit [[Eigenmittel (Kreditinstitut)|Eigenmitteln]] des bilanzierenden Kreditinstituts zu unterlegen. Ausgangspunkt für die Berechnung ist nach Art. 111 Abs. 1 CRR der Risikopositionswert. Um diese Eigenmittelbindung zu vermeiden, werden die Kreditinstitute mittelbar im [[Eigenhandel]] gezwungen, diese offenen Positionen möglichst [[Glattstellung|glattzustellen]]. Glattgestellte Positionen sind nicht mit Eigenmitteln zu unterlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmungsgrößen des Kreditrisikos sind im von der Kapitaladäquanzverordnung gewählten Ansatz die Ausfallwahrscheinlichkeit, das [[Ausfallvolumen]] und die [[Ausfallverlustquote]]:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=J1cpBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA6&amp;amp;dq=Exposure-Risiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Exposure-Risiko&amp;amp;f=false Maria Stefanova, &amp;#039;&amp;#039;Recovery Risiko in der Kreditportfoliomodellierung&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 5 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist die [[Eintrittswahrscheinlichkeit]] eines [[Kreditereignis]]ses,&lt;br /&gt;
* Das Ausfallvolumen bemisst die Höhe des in Zukunft vom [[Forderungsausfall|Kreditausfall]] bedrohten Kreditbetrags. Von entscheidender Bedeutung hierfür sind [[Kreditlinie]]n und [[Fazilität]]en, deren Inanspruchnahme im Zeitverlauf schwanken kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Ackermann, &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Verbriefung von Forderungen für die Interne Revision am Beispiel des Kreditpoolings&amp;#039;&amp;#039;, in: Axel Becker/Arno Kastner (Hrsg.), Prüfung des Kreditgeschäfts durch die Interne Revision, 2007, S. 535&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem [[Rating (Finanzwesen)|Rating]] des [[Kreditnehmer]]s und der Inanspruchnahme derartiger Kreditlinien besteht eine positive [[Korrelation]], so dass bei sich verschlechternder [[Bonität]] die [[Wahrscheinlichkeit]] einer höheren Kreditinanspruchnahme zunimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=E7WAEOcsPWIC&amp;amp;pg=PA9&amp;amp;dq=Exposure-Risiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Exposure-Risiko&amp;amp;f=false Eva Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Credit Default Swaps und Informationsgehalt&amp;#039;&amp;#039;, 2008 S. 9 FN 33]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die Ausfallverlustquote (oder kürzer Verlustquote) ist der Anteil des zum Ausfallzeitpunkt nicht wieder eintreibbare Kreditbetrags, dessen [[Komplementärwert]] die [[Erlösquote]] (Rückzahlungsquote auch aus der [[Verwertung]] von [[Kreditsicherheit]]en) darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausfallvolumen steht hierbei für das „Exposure-Risiko“. Entsprechend spricht man im [[Aktienhandel]] von einem &amp;#039;&amp;#039;Aktienexposure&amp;#039;&amp;#039;, im [[Devisenhandel]] vom &amp;#039;&amp;#039;Devisenexposure&amp;#039;&amp;#039; usw., worunter die [[Marktwert]]e dieser [[Bilanzposition]]en zu verstehen sind. Bei [[Kreditversicherung]]en ist das Exposure der vom Zahlungsausfall oder Zahlungsverzug bedrohte Betrag, das Exposure-Risiko ist entsprechend die [[Ungewissheit|ungewisse]] [[Schaden]]sbelastung im Zeitpunkt des [[Versicherungsfall]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3j8QJ3W8hIcC&amp;amp;pg=PA13&amp;amp;dq=Exposure+risiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Exposure%20risiko&amp;amp;f=false Steffen Ciupke, &amp;#039;&amp;#039;Wertpotenziale der Kreditversicherung&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 13]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird zwischen drei Arten:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Wirtschaftstheorie/9CokBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=totale+Faktorproduktivit%C3%A4t+lexikon&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaftstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 103 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=sndaCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA72&amp;amp;dq=Exposure-Risiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Exposure-Risiko&amp;amp;f=false Springer Fachmedien (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;250 Keywords Bankwirtschaft: Grundwissen für Fach- und Führungskräfte&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 72 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Transaction exposure&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Transaktionsrisiko“}}): Sind [[Wechselkursrisiko|Wechselkursrisiken]], die aus eingegangenen [[Geschäft (Wirtschaft)|Geschäften]] resultieren wie etwa das Risiko der [[Abwertung (Währung)|Abwertung]] eines auf [[US-Dollar]] lautenden [[Guthaben|Fremdwährungsguthabens]] oder der [[Aufwertung (Währung)|Aufwertung]] eines auf US-Dollar lautenden [[Fremdwährungskredit]]s.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Translation exposure&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Umrechnungsrisiko“}}) ist das Risiko, dass in [[Fremdwährung]] [[Denomination (Währung)|denominierte]] [[Aktiva]] oder [[Passiva]] am [[Bilanzstichtag]] über den aktuellen [[Wechselkurs]] in die in [[Inlandswährung]] aufgestellte [[Bilanz]] umgerechnet werden müssen (&amp;#039;&amp;#039;Währungsumrechnung&amp;#039;&amp;#039;) und sich ungünstig entwickeln können.  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strategic exposure&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„strategisches Risiko“}}) sind Risiken bei [[Nichtbank]]en, wonach sich Wechselkursveränderungen auf die [[Export]]- oder [[Import]]chancen eines Unternehmens auswirken können. Gewährt beispielsweise der [[Exporteur]] seinem [[Importeur]] einen [[Lieferantenkredit]] in Fremdwährung, ist er einem [[Wechselkursrisiko]] ausgesetzt. Das gilt auch für den Importeur, wenn er seinem Exporteur einen [[Kundenkredit]] ([[Vorauszahlung]]) in Fremdwährung einräumt.&lt;br /&gt;
Sämtliche Risiken können durch [[Sicherungsgeschäft]]e ganz oder teilweise ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offene Positionen ==&lt;br /&gt;
Offene Positionen sind alle [[Aktiva|aktivischen]] ([[Passiva|passivischen]]) [[Risikoposition]]en, denen keine ebenso hohe und [[Fristenkongruenz|kongruente]] passivische (aktivische) Position gegenübersteht. Eine offene Position liegt auch dann vor, wenn künftigen [[Auszahlung]]en ([[Einzahlung]]en) nicht zeitgleich Einzahlungen (Auszahlungen) gegenüberstehen ([[Liquiditätsrisiko]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine offene aktivische Position heißt auch [[Long und Short|„Long“-]] oder &amp;#039;&amp;#039;Plusposition&amp;#039;&amp;#039;, eine offene passivische wird in der [[Fachsprache]] entsprechend als „Short“- oder &amp;#039;&amp;#039;Minusposition&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Eine Bank, die in ihrem gesamten Devisenbestand 120 % „Long“ und 50 % „Short“-Positionen aufweist, besitzt eine &amp;#039;&amp;#039;Netto-Exposure&amp;#039;&amp;#039; von 70 %. Die Netto-Exposure ist ein [[Risikomaß]] für das im [[Portfolio]] vorhandene Marktrisiko:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Marktrisiko des Netto-Exposure} = \frac{\text{Long-Positionen}-\text{Short-Positionen}}{\text{Eigenmittel}} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Banken brauchen lediglich die Netto-Exposures mit Eigenmitteln unterlegt zu werden (Art. 204 Abs. 1 CRR). Sind alle Positionen glattgestellt, fällt mithin keine Eigenmittelunterlegung an. Als &amp;#039;&amp;#039;Brutto-Exposure&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;gross-exposure&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnet man die Addition von „Long“- und „Short“-Positionen, um die Summe aller offenen Positionen erkennen zu können. Der obige Devisenbestand weist mithin eine Brutto-Exposure von 170 % auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure-Strategien ==&lt;br /&gt;
Durch [[Hedging]] werden offene Positionen glattgestellt und der Eigenmittelbelastung entzogen. Es erfordert bei Währung, Betrag und Laufzeit deckungsgleiche [[Gegengeschäft]]e. Beim [[Netting (Finanzen)|Netting]] werden die zu verrechnenden Positionen [[Saldo|saldiert]], so dass als Überschuss ein Netto-Exposure verbleibt. Dieses kann eine „Short“- oder „Long“-Position sein, die durch Hedging glattgestellt werden kann. Das Netting ist zur Ermittlung der tatsächlichen Exposure von großer Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=bV7SBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA15&amp;amp;dq=Exposure+offene+position&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=exposure%20&amp;amp;f=false Matthias S. Beck, &amp;#039;&amp;#039;Devisenmanagement: Wechselkursrisiken aus operativer und strategischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 22]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bestandshaltungen sind in die [[Kategorie (IFRS)|IFRS-Kategorien]] &amp;#039;&amp;#039;Held to Maturity&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Held for Trading&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Available for Sale&amp;#039;&amp;#039; zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Zunächst wird am Bilanzstichtag die Exposure jedes Finanzinstruments bestimmt. Dabei gibt es Instrumente mit einem stabilen Exposure (die Exposure liegt nahe bei [[pari]] wie bei [[Floater]]n) und mit einem marktabhängigen variablen Exposure (etwa [[festverzinsliches Wertpapier|festverzinsliche Anleihen]]). Danach sind die etwaigen ratingbedingten Wertänderungen zu berücksichtigen. Sodann werden die [[Volatilität]]en der Finanzinstrumente zusammengefasst und eine [[Aggregation (Wirtschaft)|aggregierte]] Portfoliovolatilität errechnet, aus der der [[Value at Risk]] abgeleitet werden  kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iU_OBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA341&amp;amp;dq=aktien+market+Exposure&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Exposure&amp;amp;f=false Henner Schierenbeck, &amp;#039;&amp;#039;Ertragsorientiertes Bankmanagement&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Band 2: Risiko-Controlling und Bilanzstruktur-Management&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 234]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Marktbewertungsmethode sind alle offenen Positionen derivativer Finanzinstrumente entweder mit den aktuellen [[Wiederbeschaffungskosten]] ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;current exposure&amp;#039;&amp;#039;}}) oder mit einem {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;[[Potential future exposure add-on factor|Add-on]]&amp;#039;&amp;#039;}}, einem laufzeitbezogenen Zuschlag als künftige Wiederbeschaffungskosten ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;potential exposure&amp;#039;&amp;#039;}}) zu bewerten. Das bankinterne [[Settlement (Finanzwesen)|Erfüllungsrisiko]] ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;pre-settlement-risk&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Exposure, die sich aus den aktuellen [[Marktwert]]en ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;current exposure&amp;#039;&amp;#039;}}) und der über die gesamte Laufzeit erwarteten maximalen Wertveränderung ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;potential exposure&amp;#039;&amp;#039;}}) zusammensetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=sNwnBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA534&amp;amp;dq=Exposure-Risiko&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Exposure-Risiko&amp;amp;f=false Reinhold Hölscher/Ralph Elfgen (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Herausforderung Risikomanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 534]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit werden vom Begriff des Exposures im Rahmen des Erfüllungsrisikos auch die Wiederbeschaffungskosten erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wrong Way Risk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Bank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Versicherung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilanzrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DJNevage</name></author>
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