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	<title>Export (Bier) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:02:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Export_(Bier)&amp;diff=104439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-07-22T04:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Export hell seidel steiner.png|mini|hochkant|Exportbier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Export&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exportbier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist heute im deutschsprachigen Raum ein [[helles]], [[Untergärige Hefe|untergäriges]] [[Vollbier]] mit einer [[Stammwürze]] von 12 % bis 13,5 % und einem [[Ethanol|Alkoholgehalt]] von meistens etwas über 5 Vol-%. Export mit einem Stammwürzeanteil von mindestens 13,6 % wird als (Oktober-)Festbier bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenchnerbier.de/news/oktoberfestbier-wird-geschuetzte-geografische-angabe |titel=Oktoberfestbier wird „geschützte geografische Angabe“ |hrsg=Verein Münchener Brauereien e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2022-10-28 |abruf=2025-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur einfacheren Unterscheidung wird heutzutage das traditionelle [[Dunkelbier|dunkle]] Münchner Export als [[Münchner Dunkel]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu [[Obergärige Hefe|obergärigen]] Bieren ist Export durch die untergärige Brauweise länger haltbar. Dadurch war es möglich, das Bier (zunächst über die Stadtgrenze hinaus) zu exportieren. Das im 19. Jahrhundert in [[Dortmund]] erstmals hergestellte Bier war ursprünglich zum Ausschank in weit entfernte Gasthäuser&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Was trinken wir heute? Ein Export.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;2. Dezember.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; vorgesehen. Im Unterschied zu den für den heimischen Markt bestimmten Bieren wurden die für den [[Export]] gedachten stärker [[Bier#Brauprozess|gebraut]]. Der mit diesem stärkeren Einbrauen verbundene kräftigere Geschmack und auch der erhöhte Alkoholgehalt machten diese Biere bald auch auf den heimischen Märkten populär. In den 1970ern begann jedoch vielerorts ein Umsatzrückgang der Exportbiere zugunsten des [[Pilsner Bier|Pilseners]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie andere untergärige [[Lagerbier]]e, somit auch Pils, konnten sich Exportbiere erst durchsetzen, als die Erfindung der [[Kältemaschine]] ganzjährig die für untergäriges Brauen benötigte Temperatur von 4&amp;amp;nbsp;°C bis 9&amp;amp;nbsp;°C ermöglichte. Vorher konnten nur bis ins Frühjahr [[Märzenbier|Märzen]] gebraut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Export gibt es in den traditionellen Dortmunder, Münchner und Wiener Brauarten. In anderen Ländern kann die Bezeichnung „Export“ auch für andere Biersorten verwendet werden, etwa für [[Starkbier]]e oder sogar für obergärige [[Ale (Bier)|Ales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dortmunder Export ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Export&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dortmunder, Dortmunder Helles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Bier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1843 erstmals von [[Heinrich Wenker]] und seinem Vater in der [[Privatbrauerei Dortmunder Kronen|Krone am Markt]] gebraut. Heinrich Wenker hatte während seiner Ausbildung zum [[Brauer]] in [[München]] und [[Wien]] die bayerische Brauweise mit untergäriger Hefe kennengelernt und setzte sie als Erster in [[Dortmund]] ein (die bis dahin gebrauten, obergärigen Biere ähnelten eher dem heutigen [[Altbier]]). Gemeinsam mit dem Aufkommen der [[Massenproduktion|Massenfertigung]] und der [[Kältemaschine|künstlichen Kühlung]] im Rahmen der [[Industrialisierung]] und der wiederum dadurch erhöhten [[Nachfrage]] bildete diese Brauart die Grundlage für das Entstehen von Großbrauereien und damit auch zu Dortmunds Aufstieg als Europas größter Bierproduzent (beispielsweise durch die [[Dortmunder Union-Brauerei]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Export war lange Zeit das unumstrittene Bier der Arbeiterklasse, insbesondere an den Kohle- und Stahlstandorten des [[Ruhrgebiet]]s. Als in den 1970er Jahren die Industriearbeiter immer häufiger bezahlte Kuren (oft im [[Sauerland]]) nahmen und Bekanntschaft mit den dort üblichen, schlanken und hopfigeren [[Pilsner Bier|Pilsbieren]] machten und diese schnell mit Urlaub in der Natur assoziierten, wurde das Export für sie zunehmend ein [[Synonym]] für den grauen Arbeitsalltag am Industriestandort. Diesen Trend erkannten und nutzten vor allem die sauerländischen Pilsbrauereien und verkauften von nun an ihr Bier erfolgreich auch in Dortmund. Die Dortmunder Brauereien nahmen daraufhin auch Pilsener in ihre Sortimente auf. Bis heute führen aber noch fünf der neun Dortmunder Biermarken ein Export in ihrem Sortiment. Außerdem wurde 2002 die [[Bochum]]er Marke [[Schlegel Brauerei|Schlegel]] wiederbelebt, deren einziges Bier ebenfalls ein Dortmunder Export ist. Seit 1998 darf Dortmunder Bier das [[Europäische Union|EU]]-Siegel &amp;#039;&amp;#039;[[Herkunftsbezeichnung#Deutsche g. g. A.-Produkte|Geschützte Geografische Angabe]]&amp;#039;&amp;#039; tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|1998|1549|titel=der Kommission vom 17. Juli 1998 zur Ergänzung des Anhangs der Verordnung (EWG) Nr. 1107/96 der Kommission zur Eintragung geographischer Angaben und Ursprungsbezeichnungen gemäß dem Verfahren nach Artikel 17 der Verordnung (EWG) Nr. 2081/92 des Rates}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgesetzt, es wird in Dortmund mit Dortmunder Wasser gebraut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nrw-isst-gut.de/leidenschaft-fuer-spezialitaeten/ |titel=Nordrhein-Westfälische Spezialitäten – Vielfalt pflegen und schützen |hrsg=Ernährung-NRW e. V. |abruf=2021-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisches Dortmunder Export ist kräftig goldgelb gefärbt, hat einen kräftig-malzigen Geschmack und eine leichte Süße. Es ist spürbar gehopft, aber nicht ganz so stark wie ein klassisches Pils. Das Dortmunder [[Brauwasser]] hat einen hohen Anteil an [[Sulfat-Ion]]en, was den Geschmack beeinflussen mag. Dortmunder oder kurz Dort ist heute noch eine Bezeichnung für Biere in den [[Niederlande]]n, die teils wirklich nach Dortmunder Art gebraut sind, teils aber auch stärker sind und eigentlich den Namen zu Unrecht tragen. Auch in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] brauen mittlerweile einige kleinere Brauereien Biere, die „Dortmunder“ im Namen tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münchner Export ==&lt;br /&gt;
Das klassische Münchner Exportbier wird aus dem (im Vergleich zu Pils und Export) deutlich dunkleren [[Braumalz#Münchner Malz|Münchner Malz]] gebraut, das es in verschiedenen Farbstufen gibt. Die Farbe entsteht durch eine höhere [[Darre|Darrtemperatur]], die dem Malz auch ein kräftigeres, bisweilen dezent röstiges Aroma gibt. Anders als bei den hopfenbetonten Dortmunder oder Wiener Bieren dominiert im Münchner Export das Malz den Geschmack, sowohl durch kernige, als oft auch durch deutlich süße Karamellmalznoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die original Münchner Brauweise (dunkles Malz, wenig Hopfen) ist historisch durch zwei Umstände bedingt: Zum einen braute man in München schon lange vor der Erfindung von Methoden zur Herstellung heller Gerstenmalze. Zum anderen ist das Münchner Wasser stark kalkhaltig, sodass zu starke Hopfengaben zu einem kratzigen, unangenehmen Geschmack geführt hätten. Später wurde auch in München begonnen, helles Exportbier herzustellen. Dieses entspricht in der [[Bitter]]nis in etwa dem dunklen Münchner, ist aber meist etwas hopfenaromatischer. Es ist ansonsten ebenfalls sehr malzbetont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Münchner Dunkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiener Export ==&lt;br /&gt;
Dieser Typ ist heute (zumindest unter seinem ursprünglichen Namen) kaum noch verbreitet. Er wurde bzw. wird aus dem nach wie vor handelsüblichen [[Braumalz#Wiener Malz|Wiener Malz]] hergestellt. Die Stammwürze beträgt 13 % bis 14 %. Wiener Export ist mit seinem Kupferton kräftiger gefärbt als Dortmunder oder helles Münchner, jedoch heller als das klassische Münchner Dunkel. Es ist vergleichsweise kräftig gehopft. Am ehesten vergleichbar ist es mit dem Bier, das heute die meisten Münchner Großbrauereien auf dem [[Oktoberfest]] als „Wiesnbier“ ausschenken. Auch einige heute als [[Märzenbier|Märzen]] angebotene Biere sind genaugenommen vom klassischen Wiener Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franken ==&lt;br /&gt;
In der [[Franken (Region)|Region Franken]] tragen dem [[Märzenbier]] sehr ähnliche Varianten der Sorte Export auch den Namen „Spezial“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Was trinken wir heute? Einen Müller-Thurgau ... alias Rivaner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;16. November&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ist aber zu beachten, dass es sich beim „Spezial Märzen“ um ein [[Rauchbier]] der [[Bamberg]]er [[Brauerei Spezial]] handelt. Dieses Märzen ähnelt der Farbe nach einem &amp;#039;&amp;#039;Wiener Export&amp;#039;&amp;#039;, dagegen werden viele fränkische Biere vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Export&amp;#039;&amp;#039; einfach als &amp;#039;&amp;#039;Export&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Oliver Volmerich&lt;br /&gt;
   |Titel=Hopfen und Malz – Dortmunder Bier- und Brauereigeschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wartberg-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Gudensberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8313-2102-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Export (beer)|Export (Bier)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Exportbier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biersorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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