<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Explosionskrater</id>
	<title>Explosionskrater - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Explosionskrater"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Explosionskrater&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T17:46:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Explosionskrater&amp;diff=58920&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29829-70: Fehlendes Wort ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Explosionskrater&amp;diff=58920&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-23T19:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sedan Plowshare Crater.jpg|mini|Krater, der durch den [[Sedan (Kernwaffentest)|Sedan-Kernwaffentest]] entstanden ist]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Explosionskrater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine meist trichterförmige Vertiefung der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Arten von Explosionskratern:&lt;br /&gt;
* Natürliche Krater, die durch vulkanische Ereignisse einer [[Phreatische Explosion|phreatischen]] oder [[Phreatomagmatische Explosion|phreatomagmatischen Explosion]] entstandene Krater,&lt;br /&gt;
* Künstliche Krater, die durch die [[Explosion]] einer [[Bombe]] oder eines [[Artillerie]]geschosses entstandene Krater entstanden sind. Sie werden auch als Bomben- oder Granattrichter bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandt mit dem Explosionskrater ist der durch [[Impakt|Einschlag]] eines Himmelskörpers verursachte [[Einschlagkrater|Impaktkrater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkanische Explosionskrater ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Explotion-Crater-nearby-Brekkulægur.JPG|mini|Vulkanischer Explosionskrater bei Brekkulægur südlich von [[Hvammstangi]] in Island]]&lt;br /&gt;
Explosionskrater ist eine Sammelbezeichnung für vulkanisch entstandene [[Maar]]e, [[Tuffring]]e, [[Tuffkegel]] oder auch [[Pseudokrater]]. Sie sind das Ergebnis von [[Wasserdampfexplosion]]en ([[Phreatische Explosion|phreatische]] oder [[phreatomagmatische Explosion]]), wobei heißes [[Magma]] mit Wasser in Kontakt kommt. Durch die hohe Energie werden Gestein und Magma sehr fein zerstäubt und als [[vulkanische Asche]] oder [[Lapilli]] abgelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.archive.org/web/20100514061119/http://arc.govt.nz/environment/volcanoes-of-auckland/definitions.cfm Definition Explosionskrater] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist der Explosionskrater bzw. der Tuffring des [[Hverfjall|Hverfell]] in [[Island]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bomben- und Granattrichter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochnagar Crater Ovillers.JPG|mini|Lochnagar-Krater mit Besuchern im Oktober 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Car bombing, Baghdad.jpg|mini|Krater durch eine von [[Insurrektion|Aufständischen]] gezündete [[Autobombe]] in [[Bagdad]] während der [[Besetzung des Irak 2003–2011|Besetzung des Irak]] durch die USA, 2000er Jahre]]&lt;br /&gt;
Bei der Explosion einer [[Sprengbombe|Bombe]] ([[Bodennullpunkt]]) wird durch den extremen Explosions[[druck (Physik)|druck]] das Erdreich zu den Seiten und nach oben hin verdrängt. Es entsteht eine meist kreisförmige Senke. An den Rändern entsteht aus einem Teil des ausgeworfenen Materials ein Wall, ein weiterer Teil fällt in den Krater zurück.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Stärke der Bombe oder Granate, der Bodenart und -feuchtigkeit sind Bomben- oder Granattrichter unterschiedlich groß, tief und langlebig. Heute finden sich noch zahlreiche Bombentrichter aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in extensiv genutzten Landschaftsbereichen, wie Wäldern und Weiden. Im Lauf der Zeit können sich in Bombentrichtern auf vom Grundwasser beeinflussten Böden Kleingewässer und ökologisch wertvolle Klein[[biotop]]e entwickeln. Ein Beispiel dafür ist der [[Luftangriff auf Wangerooge]] vom 25. April 1945. Einige Kraterlandschaften gelten heute als [[Bodendenkmal]], wie Gebiete nach der [[Schlacht im Hürtgenwald]]. Im Siedlungsraum oder auf [[Landwirtschaft|bewirtschafteten]] Feldern wurden Bombentrichter meist schnell wieder mit Erde verfüllt und sind nur noch [[Archäologie|archäologisch]] nachzuweisen. Die Verfüllungen erfolgten auch mit anderem verfügbarem Material, wie Trümmerschutt und später auch mit Siedlungsabfall. Die Auffüllung von Trichtern hält bis heute an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dr-kerth-lampe.de/pdf/neuigkeiten/download.php?f=267.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kriegsbeeinflusste Böden in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;] auf der Jahrestagung des Bundesverbands Boden vom 18. September 2014 (PDF, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich sind weite Teile der Schlachtfelder des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] in Staatsbesitz und zur „[[zone rouge]]“ (rote Zone) erklärt worden. Hier darf keine Landwirtschaft betrieben und nicht gebaut werden. Ziel ist es, die vor allem durch Artilleriefeuer verwüsteten Landstriche weitgehend unverändert zu lassen. Das Terrain der Front war nach den Schlachten buchstäblich tot und glich einem Sondermülldepot: der Boden war metertief verbrannt und von Sprengstoff und Gasmunition vergiftet worden. Überall lagen Utensilien und Gegenstände des Frontalltags herum, dazwischen verwesende Leichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/militaer/verdun/schlachtfeldtourismus.jsp Kampfschauplätze heute] bei planet-wissen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Minenkrieg]], bei dem unter den gegnerischen Stellungen große Mengen Sprengstoff zur Explosion gebracht wurden, hinterließ große Krater. So hat der am 1. Juli 1916 entstandene, heute noch existierende [[Lochnagar-Krater]] einen Durchmesser von 91 und eine Tiefe von 21 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Explosionskrater in Deutschland ist in [[Prüm]] zu finden. Er stammt von der [[Explosionskatastrophe in Prüm|Explosionskatastrophe von 1949]], bei der ein Munitionslager aus bis heute unbekannten Gründen explodierte und große Teile der Stadt zerstört wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durch Fliegerbomben ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fliegerbombe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durch Kernwaffenexplosion ===&lt;br /&gt;
Eine Kraterbildung erfolgt nur bei [[Kernwaffenexplosion#Bodenexplosion|Bodendetonationen]] oder bei Untergrunddetonationen, die in geringer Tiefe stattfinden. Bei einem statischen [[Druck (Physik)|Überdruck]] von etwa 10&amp;amp;nbsp;[[Pascal (Einheit)|GPa]] kommt es zur Kraterbildung. Die Kraterbildung einer [[Kernwaffenexplosion]] soll ausgenutzt werden, um Erdwälle wie z.&amp;amp;nbsp;B. aufgeschüttete Staudämme zu zerstören. Die entstehende [[Stoßwelle]] im Untergrund soll [[Bunker]]anlagen und [[Raketensilo]]s zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot; | Sprengkraft&lt;br /&gt;
! 20 kt&lt;br /&gt;
! 100 kt&lt;br /&gt;
! 500 kt&lt;br /&gt;
! 4,5 Mt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Bombentyp&lt;br /&gt;
| Typ [[Fat Man|Nagasaki-Bombe]]&lt;br /&gt;
| GB/USA [[Trident (SLBM)|Trident&amp;amp;nbsp;I]]&lt;br /&gt;
| GUS [[RS-12M|SS-25]], [[Topol-M|SS-27]]&lt;br /&gt;
| China [[Dongfeng_5|DF-5]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Zielpunktabweichung&lt;br /&gt;
| mehrere Kilometer&lt;br /&gt;
| 90 m&lt;br /&gt;
| 350 m&lt;br /&gt;
| 500–1500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Kraterdurchmesser{{FN|1}}&lt;br /&gt;
| 45 m&lt;br /&gt;
| 73 m&lt;br /&gt;
| 118 m&lt;br /&gt;
| 228 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Bunker zerstört&lt;br /&gt;
| 56 m&lt;br /&gt;
| 91 m&lt;br /&gt;
| 147 m&lt;br /&gt;
| 285 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNBox |&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Diese Werte für den Kraterdurchmesser gelten für die Detonation auf trockenem und festem Untergrund, wobei der größte Teil der [[Energie]] oberirdisch als Luft[[druckwelle]] und [[Wärmestrahlung]] abgegeben wird (Prinzip des geringsten Widerstands); unterirdische Explosionen führen zu weitaus größeren Kratern.}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Explosionskrater ist der Krater des &amp;#039;&amp;#039;[[Sedan (Kernwaffentest)|Sedan-Experiments]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Operation Plowshare]] vom 6. Juli 1962 auf dem [[Nevada Test Site|Nevada-Testgelände]]. Die Sprengung war Teil eines [[Ziviler atomarer Sprengsatz|Programms]] zur friedlichen Nutzung von [[Kernwaffe]]n für Erdbewegungsarbeiten. Der Sprengkopf hatte eine Sprengkraft von 104&amp;amp;nbsp;kt und wurde als Untergrunddetonation in 193&amp;amp;nbsp;m Tiefe gezündet. Die Explosion bewegte 12&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;t Erdreich, verursachte ein künstliches [[Erdbeben]] der Stärke 4,75 auf der [[Richterskala]] und hinterließ einen [[Radioaktivität|radioaktiv verstrahlten]] Krater mit 390&amp;amp;nbsp;m Durchmesser und einer Tiefe von 97&amp;amp;nbsp;m, also wesentlich größer als der Tabellenwert. Ähnliches gilt auch für [[Einschlagkrater|Impaktkrater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei feuchtem oder weichem Untergrund entstehen sehr große Krater. Einer der größten Kernwaffenkrater überhaupt stammt vom [[Operation Castle|Castle-Bravo-Test]] (mit 15&amp;amp;nbsp;Mt die größte von den USA gezündete Bombe) auf dem [[Bikini-Atoll]]; sein Durchmesser beträgt ca. 2000&amp;amp;nbsp;m, seine Tiefe dagegen nur ca. 80&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bomb craters|Bombenkrater}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endogene Morphodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-29829-70</name></author>
	</entry>
</feed>