<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Explosionskatastrophe_in_Pr%C3%BCm</id>
	<title>Explosionskatastrophe in Prüm - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Explosionskatastrophe_in_Pr%C3%BCm"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Explosionskatastrophe_in_Pr%C3%BCm&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T06:18:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Explosionskatastrophe_in_Pr%C3%BCm&amp;diff=2196192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lulaci am 17. März 2026 um 12:31 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Explosionskatastrophe_in_Pr%C3%BCm&amp;diff=2196192&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-17T12:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R78214, Prüm, Zerstörung nach Explosion.jpg|miniatur|Das zerstörte Prüm nach der Explosionskatastrophe von 1949]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R78389, Prüm, Zerstörung nach Explosion, Kinder.jpg|miniatur|Die Prümer Bevölkerung bei der Suche nach Habseligkeiten in den Trümmern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Explosionskrater Prüm 2014.jpg|miniatur|Der Explosionskrater, gesehen vom Gedenkkreuz auf dem Kalvarienberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkkreuz Explosionskatastrophe Prüm 2014.jpg|miniatur|hochkant|Das Gedenkkreuz auf dem Kalvarienberg]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Explosionskatastrophe in Prüm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; detonierte am 15. Juli 1949 ein [[Munitionslager]] im [[Kalvarienberg (Prüm)|Kalvarienberg]] nordwestlich der Stadt. Die Ursache der [[Explosion]], bei der weite Teile von [[Prüm]] in der [[Eifel]] zerstört oder schwer beschädigt und 12 Menschen getötet wurden, konnte nie geklärt werden. Der bis heute sichtbare [[Explosionskrater]] ist einer der größten, die von Menschenhand verursacht wurden. Auf dem Kalvarienberg erinnert ein Gedenkkreuz an die Opfer der Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der Errichtung des [[Westwall|Westwalls]] war 1939 im Kalvarienberg ein [[Bunker (Bauwerk)|Bereitschaftsbunker]] der [[Wehrmacht]] angelegt worden. Der Hohlgangbunker lag 20 bis 30 Meter tief unter der Bergkuppe und bestand aus einem 100 und einem 60 Meter langen Stollen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] deponierte die [[Französische Besatzungszone|französische Besatzungsarmee]] dort 500 Tonnen Munition, die zur Sprengung der Westwallbefestigungen dienen sollte. Die Prümer Bevölkerung wusste um diese Einlagerung und war darüber besorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 1949 kam es zu einem [[Brand]] im Bunker. Die Prümer [[Freiwillige Feuerwehr]] löste kurz vor 19&amp;amp;nbsp;Uhr Feueralarm aus und versuchte, das Feuer zu löschen, konnte aber in den tiefen Stollen nicht bis zum [[Brandherd]] vordringen. Es gelang noch rechtzeitig, sie abzuziehen und große Teile der Bevölkerung aus Prüm zu [[Evakuierung|evakuieren]], was vielen Menschen das Leben rettete. Gegen 20:22 Uhr explodierte das Munitionslager. Dabei wurden 250.000 m³ Steine, Erde und Bunkertrümmer in die Luft geschleudert, die auf Prüm niedergingen. Zwölf Menschen wurden getötet, 15 Menschen schwer oder leicht verletzt, 965 Personen wurden obdachlos. Die [[Wasserversorgung]] brach zusammen, die Telefonleitungen und ein Teil der Straßenverbindungen waren völlig zerstört. Das [[St. Joseph-Krankenhaus Prüm|Krankenhaus]], die Schule und die Post sowie zahlreiche Wohnhäuser lagen in Trümmern. Der [[Explosionskrater]] hatte eine Größe von 190 × 90 Metern und war über 20 Meter tief. Die Explosion wurde sogar von [[Erdbebenwarte|Erdbebenwarten]] registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war die zweite Zerstörung von Prüm in kurzer Zeit, nachdem die Stadt zuvor bei [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg|Luftangriffen]] und Bodenkämpfen im Zweiten Weltkrieg zu 92 Prozent zerstört worden war. Da Prüm bis 1949 noch nicht vollständig wieder aufgebaut war, lebten 900 seiner früheren Einwohner immer noch außerhalb der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosionskatastrophe kamen der Stadt die luxemburgische Armee aus der Garnison in [[Bitburg]] und die französische Armee mit Sanitätsabteilungen zu Hilfe. An den Rettungsaktionen waren auch die [[Feuerwehr in Rheinland-Pfalz|Feuerwehren]] und Mannschaften des [[Deutsches Rotes Kreuz|Roten Kreuzes]] aus der ganzen [[Eifel]] sowie aus [[Feuerwehr Koblenz|Koblenz]] und [[Neuwied]] beteiligt. Ministerpräsident [[Peter Altmeier]] und Minister [[Johann Junglas]] eilten noch in der Nacht in das Katastrophengebiet. Die Anteilnahme des Landes war sehr groß und so konnte mit Hilfe von [[Spende|Spenden]] die Stadt wieder aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache des Unglücks, das in Prüm und Umgebung Verwüstungen anrichtete, konnte nie aufgeklärt werden. Die Vermutung, dass es sich um einen [[Sabotage]]akt gehandelt habe, hielt sich auch 60 Jahre später noch in Teilen der Bevölkerung. Ende der 1990er Jahre versuchte Verteidigungsminister [[Rudolf Scharping]] zusammen mit dem [[Archives nationales|französischen Nationalarchiv]] ohne Erfolg eine Erklärung zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kalvarienberg erinnert seit 1979 ein sieben Meter hohes, von dem Künstler Johann Baptist Lenz aus [[Oberkail]] geschaffenes Gedenkkreuz aus [[Basalt]] an die Explosionskatastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der größten künstlichen, nichtnuklearen Explosionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* H. Bonus: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an die Explosionskatastrophe in Prüm vor 40 Jahren&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkalender Landkreis Bitburg-Prüm 1989, hg. von der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, S. 54–56, Trier 1988.&lt;br /&gt;
* E. Urbanus: &amp;#039;&amp;#039;Wie ich die Explosionskatastrophe erlebte&amp;#039;&amp;#039; in: Der Prümer Landbote. Zeitschrift des Geschichtsvereins &amp;quot;Prümer Land&amp;quot;. Das Prümer Land in Geschichte und Gegenwart, 24/89, S. 160, Prüm 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Explosion disaster in Prüm|Explosionskatastrophe in Prüm}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landeshauptarchiv.de/index.php?id=504 Der 15. Juli 1949. Die Explosionskatastrophe in Prüm.] in: [[Landeshauptarchiv Koblenz]]&lt;br /&gt;
* [http://www.volksfreund.de/nachrichten/Und-dann-wurde-es-finster;art159212,2138010 Und dann wurde es finster ...] in: [[Trierischer Volksfreund]] Wochenendjournal, 11./12. Juli 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.pruemnetz.de/html/kalvarienberg2.html Explosionskatastrophe in Prüm] in: pruemnetz.de&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=fFdicFHHtKA&amp;amp;feature=youtu.be Interview von Manfred Trost mit einem Zeitzeugen]&lt;br /&gt;
* Wolfgang Brenner: [https://www.spiegel.de/einestages/pruem-warum-1949-der-kalvarienberg-explodierte-und-die-eifelstadt-zerstoerte-a-1276952.html &amp;#039;&amp;#039;Als der Himmel „blutige Tränen“ weinte&amp;#039;&amp;#039;] in [[Der Spiegel]] vom 15. Juli 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/12/37/N |EW=6/24/35/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Explosionskatastrophe|Prüm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinland-Pfälzische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Prüm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophe 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lulaci</name></author>
	</entry>
</feed>