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	<title>Experimentelle Ökonomik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:16:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kein Einstein: /* Weblinks */  Links formatiert und via Webarchiv überhaupt zugänglich gemacht</title>
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		<updated>2025-05-21T12:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;  Links formatiert und via Webarchiv überhaupt zugänglich gemacht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Ökonomik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;experimentelle Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;experimentelle Wirtschaftsforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Teildisziplin der [[Wirtschaftswissenschaft]], die sich mit der experimentellen Bewertung ökonomischer Theorien beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pioniere dieser Disziplin sind [[Vernon L. Smith]] und [[Daniel Kahneman]], die 2002 für ihre Arbeiten den [[Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften]] erhielten, in Deutschland [[Reinhard Selten]] (Nobelpreisträger 1994) und [[Reinhard Tietz]], die etwa zeitgleich wie die amerikanischen Forscher ähnliche Ergebnisse fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökonomische Experimente überprüfen in der Regel psychologische Grundlagen individuellen Handelns in ökonomisch relevanten Entscheidungssituationen. Die zu prüfenden Situationen werden dabei häufig sehr abstrakt und unter Rückgriff auf Modelle der [[Entscheidungstheorie]] und [[Spieltheorie]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel werden ökonomische Experimente in Computerlaboren durchgeführt, in denen jeder Teilnehmer („Proband“) unter kontrollierten äußeren Bedingungen mit Hilfe eines Computers Entscheidungen zu treffen hat. Um die Motivation der Probanden zu steigern, werden diese zumeist nach dem Experiment in Abhängigkeit vom Resultat ihrer Entscheidungen entlohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Gegenstände ökonomischer Experimente sind die Überprüfung der Theorie des [[Vollkommener Markt|vollkommenen Marktes]], der Theorie [[öffentliche Güter|öffentlicher Güter]] oder die Gestaltung von [[Auktion]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Rolle kommt der experimentellen Ökonomik bei der mathematischen Modellierung von Entscheidungsregeln über verschiedene Alternativen zu (besonders bei Entscheidungen unter Unsicherheit und/oder Risiko).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Experimenten bezüglich des Konkurrenzmarktes zeigt sich, dass in Gütermärkten die Preise gegen die Werte konvergieren, die von der Theorie des vollkommenen Marktes vorhergesagt werden. Dies gilt auch dann, wenn nicht alle Annahmen dieser Theorie zutreffen.&lt;br /&gt;
Wiederholte Experimente über menschliches Entscheidungsverhalten deckten immer wieder auf, dass die Axiome ökonomischer Entscheidungsrationalität (engl.: „Expected Utility Theory“) oft grundlegend verletzt werden. Seit den 1950er Jahren (siehe auch [[Allais-Paradoxon]]) und besonders intensiv seit den 1970er Jahren versuchen Ökonomen wie Psychologen mit Hilfe der in vielen Experimenten gewonnenen Daten alternative Theorien zu konstruieren. Diese enge Nachbardisziplin wird als [[Verhaltensökonomik]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Labore zur Durchführung ökonomischer Experimente finden sich im deutschsprachigen Raum unter anderem an den Universitäten in Zürich, Mannheim, Magdeburg, Köln, Hamburg, Erfurt und Bonn ([[BonnEconLab]]), am [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruher Institut für Technology]] (KD&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Lab), sowie an den [[Max-Planck-Institut für Ökonomik|Max-Planck-Instituten für Ökonomik]] in Jena und für [[Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern|Gemeinschaftsgüter]] in Bonn, als auch neuerdings am Thurgauer Wirtschaftsinstitut an der [[Universität Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John H. Kagel]] und [[Al Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;The Handbook of Experimental Economics&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, Princeton 1995, ISBN 0-691-05897-0&lt;br /&gt;
* Charie Plott und Vernon Smith: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Experimental Economics Results&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, North Holland, 2008, ISBN 0-444-82642-4&lt;br /&gt;
* [[Experimental Economics]], Zeitschrift des Verlags [[Springer Science+Business Media]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Christine Mattauch: [https://web.archive.org/web/20151218034950/https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/oekonomie/nachrichten/wirtschaftsforschung-der-bruderkampf-der-oekonomen/3427408.html &amp;#039;&amp;#039;Der Bruderkampf der Ökonomen&amp;#039;&amp;#039;], [[Handelsblatt.com]], 4. Mai 2010 (abruf im Webarchiv)&lt;br /&gt;
* Elke Pickartz: [https://web.archive.org/web/20130409143136/http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/volkswirtschaftslehre-der-boom-der-experimentaloekonomie/8026516.html &amp;#039;&amp;#039;Der Boom der Experimentalökonomie&amp;#039;&amp;#039;], Handelsblatt.com, 7. April 2013 (abruf im Webarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4252654-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialwissenschaftliches Experiment| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kein Einstein</name></author>
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