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	<title>Exklusionsgrad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:39:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Exklusionsgrad&amp;diff=401273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: Artikel erweitert +Quellen +Kat.</title>
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		<updated>2022-01-19T11:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel erweitert +Quellen +Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Güterarten nach Ausschließbarkeit und Rivalität}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exklusionsgrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeigt in der [[Volkswirtschaftslehre]] an, ob und inwieweit ein [[Nachfrage]]r von der [[Güternachfrage]] nach einem bestimmten [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gut]] oder einer bestimmten [[Dienstleistung]] ausgeschlossen werden kann. Korrespondierender Begriff ist der [[Rivalitätsgrad]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Güter/Dienstleistungen können auch danach eingeteilt werden, ob Konsumenten oder Nutzer bei der Nachfrage der [[Ausschließbarkeit]] unterliegen. Werden Konsumenten ausgeschlossen, können sie das Gut weder erwerben noch nutzen. Dabei zeigt der Exklusionsgrad das Ausmaß an, in welchem [[Zahlungsbereitschaft (Volkswirtschaft)|zahlungsunwillige]] [[Wirtschaftssubjekt]]e unter Inkaufnahme vertretbarer Kosten wirksam vom Konsum ausgeschlossen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=SEGDVBC_rm8C&amp;amp;pg=PA31&amp;amp;dq=Exklusionsgrad&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiWzrqfi571AhWrR_EDHSEHCloQ6AF6BAgBEAE#v=onepage&amp;amp;q=Exklusionsgrad&amp;amp;f=false Thomas Düker/Daniel N. Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Satellitennavigationssystem Galileo&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 29]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mathematische Darstellung ==&lt;br /&gt;
Das Ausmaß, durch das zahlungsunwillige Wirtschaftssubjekte unter Inkaufnahme vertretbarer Kosten wirksam vom Konsum ausgeschlossen werden können, wird Exklusionsgrad genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel N. Schmidt/Thomas Düker, &amp;#039;&amp;#039;Satellitennavigationssystem Galileo&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exklusionsgrad &amp;lt;math&amp;gt;e&amp;lt;/math&amp;gt; ist die relative Änderung der Bereitstellungskosten für ein Gut &amp;lt;math&amp;gt;BK&amp;lt;/math&amp;gt; bei einer relativen Änderung der Anzahl der Nutzer &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=jB_RDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA329&amp;amp;dq=Rivalit%C3%A4tsgrad&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjrgM2dkp31AhUcQvEDHcINBgIQ6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=Rivalit%C3%A4tsgrad&amp;amp;f=false Mathias Erlei/Martin Leschke/Dirk Sauerland, &amp;#039;&amp;#039;Neue Institutionenökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 328]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;e = \frac{\Delta BK}{{\Delta n}} \cdot \frac{n}{{BK}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ein Exklusionsgrad von &amp;lt;math&amp;gt;e = 0&amp;lt;/math&amp;gt; sagt aus, dass niemand vom Konsum oder der Nutzung ausgeschlossen werden kann. Entsprechend bedeutet &amp;lt;math&amp;gt;e = 1&amp;lt;/math&amp;gt;, dass eine Ausschließbarkeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grad der Exkludierbarkeit hängt mit [[Externer Effekt|externen Effekten]] zusammen. Sie zeigen sich darin, dass negative oder positive Wirkungen vom Konsum eines Wirtschaftssubjektes auf den [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]] eines anderen Wirtschaftssubjektes ausgehen, ohne dass diese im [[Marktpreis]] abgegolten werden. Sind externe Effekte vernachlässigbar, liegt der Exklusionsgrad bei &amp;lt;math&amp;gt;e = 1&amp;lt;/math&amp;gt;. Sind [[Internalisierung (Wirtschaft)|internalisierungsbedürftige]], aber nicht dominierende externe Effekte vorhanden, liegt ein partieller Exklusionsgrad (&amp;lt;math&amp;gt;&amp;gt; 0 &amp;lt;1&amp;lt;/math&amp;gt;) vor, dominieren die externen Effekte, besteht eine Nicht-Exkludierbarkeit (&amp;lt;math&amp;gt;e = 0&amp;lt;/math&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=YJquBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;dq=Exklusionsgrad+Bereitstellungskosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjgqduW9ab1AhXR26QKHTN7DO4Q6AF6BAgIEAE#v=onepage&amp;amp;q=Exklusionsgrad%20Bereitstellungskosten&amp;amp;f=false Gustav Dieckheuer, &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur angewandten Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 16]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Güterarten ==&lt;br /&gt;
[[Öffentliches Gut|Öffentliche Güter]] und [[Allmendegut|Allmendegüter]] weisen allgemein keine Exkludierbarkeit auf, bei [[privates Gut|privaten Gütern]] und [[Klubgut|Klubgütern]] ist eine Ausschließbarkeit vorhanden. Bei der [[Bildung]] als einem öffentlichen Gut gibt es vereinzelt Ausschlussmöglichkeiten, wenn beispielsweise der Zugang zu [[Universität]]en vom [[Abitur]] abhängig gemacht wird oder die Belegung eines [[Studienfach]]es durch [[numerus clausus]] blockiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Der Exklusionsgrad bestimmt sich dadurch, ob und inwieweit es möglich ist, andere Nachfrager oder Benutzer auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3XYfBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;dq=Exklusionsgrad&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiWzrqfi571AhWrR_EDHSEHCloQ6AF6BAgFEAE#v=onepage&amp;amp;q=Exklusionsgrad&amp;amp;f=false Ute Knippenberger, &amp;#039;&amp;#039;Regionale Governance des Funktionswandels von Flughäfen&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 50 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Nachfrager/Benutzer lassen sich leicht exkludieren bei privaten Gütern (wie [[Konsumgüter]]n) und Klubgütern. Erwirbt ein Verbraucher einen Apfel und isst ihn auf, steht dieser Apfel anderen Konsumenten nicht mehr zur Verfügung. Das Verspeisen, aber vorher auch der [[Eigentum]]serwerb, bewirken die Ausschließbarkeit vom Konsum [[Dritter]]. Klubgüter sind geradezu vorbestimmt für die Ausschließbarkeit. Die [[Mitgliedschaft]] im [[Sportverein]] berechtigt nur die Vereinsmitglieder zur Ausübung des Sports. Schwierig bis unmöglich ist die Exklusion bei öffentlichen Gütern (wie etwa die [[Landesverteidigung]]) und Allmendegütern ([[Straßennetz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Knippenberger, &amp;#039;&amp;#039;Regionale Governance des Funktionswandels von Flughäfen&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Öffentliche Verkehrsmittel]] erheben einen [[Tarifbestimmungen|Fahrpreis]], so dass alle zahlungsunwilligen Bürger von der Nutzung ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher der Exklusionsgrad eines Gutes ist, umso leichter ist der Nutzen dieses Gutes durch Nachfrager zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul A. Samuelson]], &amp;#039;&amp;#039;The pure Theory of Public Expenditure&amp;#039;&amp;#039;, in: Review of Economics and Statistics 36 (4), 1954, S. 387 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Exklusionsgrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonomischer Markt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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