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	<title>Existenz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Mathematischer Grundbegriff entfernt: laut Diskussion</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Mathematischer_Grundbegriff&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Mathematischer Grundbegriff (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Mathematischer Grundbegriff&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/Dezember/10&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/Dezember/10 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem philosophischen Begriff der Existenz. Für den gleichnamigen Film von David Cronenberg siehe [[eXistenZ]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Existenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;existentia&amp;#039;&amp;#039;}}  „Bestehen, Dasein“) bezeichnet in der [[Philosophie]] das [[Sein|Vorhandensein]] eines Dinges ohne nähere Bestimmung, ob es sich um einen materiellen oder ideellen [[Gegenstand]] handelt. In der [[Existenzphilosophie]] und im [[Existentialismus]] wird der Begriff oft synonym für „menschliches [[Dasein]]“ gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich bezeichnet Existenz auch die wirtschaftliche Lebensgrundlage eines [[Mensch]]en, zum Beispiel in Form eines wirtschaftlichen Betriebes (Handelsgeschäft, Anwaltskanzlei oder Ähnliches).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Prädikatenlogik]] wird mit Existenz die Voraussetzung für eine [[Prädikat (Logik)|Prädikatszuweisung]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das lateinische &amp;#039;&amp;#039;existo&amp;#039;&amp;#039; („ich existiere“) geht seinerseits wieder auf das griechische &amp;#039;&amp;#039;existemi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ek-histemi&amp;#039;&amp;#039;) zurück und wird oft mit dem ähnlich lautenden &amp;#039;&amp;#039;exeinai&amp;#039;&amp;#039; verwechselt, welches tatsächlich „[[Sein (Philosophie)|sein]]“ bedeutet. &amp;#039;&amp;#039;Existemi&amp;#039;&amp;#039; hingegen bedeutet „auslegen, aufstellen, herausstehen“, also „räumlich vorhanden sein“. In einem philosophischen Zusammenhang taucht der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Existentia&amp;#039;&amp;#039; erstmals bei [[Marius Victorinus]] (um 360) als Übersetzung des griechischen &amp;#039;&amp;#039;Hyparxis&amp;#039;&amp;#039; auf und wird dabei der &amp;#039;&amp;#039;[[Substanz|Substantia]]&amp;#039;&amp;#039; (griechisch &amp;#039;&amp;#039;[[Ousia]]&amp;#039;&amp;#039;) gegenübergestellt. Während Existentia das reine Vorhandensein von etwas bezeichnet, wird im Gegensatz dazu das [[Wesen (Philosophie)|Wesen]] eines Dinges mit [[Wesen (Philosophie)|Essenz]] (&amp;#039;&amp;#039;Essentia&amp;#039;&amp;#039;) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mathematik/Logik ==&lt;br /&gt;
In der klassischen Mathematik hat man für den Beweis der Existenz eines mathematischen Objekts (einen &amp;#039;&amp;#039;Existenzbeweis&amp;#039;&amp;#039;) mehrere Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
* die explizite Angabe dieses Objekts,&lt;br /&gt;
* eine Anleitung zur Konstruktion aus schon existierenden Objekten,&lt;br /&gt;
* der Beweis, dass die Annahme der Nichtexistenz dieses Objekts zu einem Widerspruch führt (ein &amp;#039;&amp;#039;indirekter Existenzbeweis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Konzeptionen der Mathematik ([[Intuitionismus]], [[konstruktive Mathematik]]) wird der indirekte Existenzbeweis durch Herbeiführung von Widersprüchen aus der Annahme der Nichtexistenz abgelehnt, wenn unendlich viele Objekte zu untersuchen sind (siehe [[tertium non datur]]). Danach existiert ein Objekt nur dann, wenn es explizit angegeben wird, oder wenn ein Algorithmus angegeben werden kann, mit dem es sich (beim Intuitionismus in endlich vielen Schritten) konstruieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der modernen Diskussion der Grundlagen der Mathematik wurde im Grundsatz die Fragestellung des [[Universalienstreit]]s wieder aufgenommen. Die Annahme der eigenständigen Existenz von Zahlen und geometrischen Figuren in der klassischen Mathematik wird als [[Platonismus]] bezeichnet und entspricht der Position des Realismus bei den Universalien. Der Konstruktivismus hat seine Entsprechung in der Vorstellung des [[Konzeptualismus]]. Die axiomatische Mathematik [[David Hilbert|Hilberts]] hingegen betrachtet Mathematik als rein formale Schöpfung des Menschen ([[Formalismus (Mathematik)|Formalismus]]) und entspricht damit dem [[Universalienproblem|Nominalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolutionsbiologie ==&lt;br /&gt;
Als Existenz (&amp;#039;&amp;#039;Existence of Evolution&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete man in der [[Evolutionsbiologie]] ein grundlegendes Theorem, nach dem es die [[Evolution]] überhaupt gibt. Der Begriff ist aufgrund seiner trivialen Aussage heute nicht mehr gebräuchlich, war aber zu [[Charles Darwin|Darwins]] Zeiten überaus bedeutsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz (der Evolution) wurde auch schon vor Darwin angenommen, darunter von [[Jean-Baptiste de Lamarck]]. Darwin konnte sie aber durch seine Beobachtungen erstmals belegen und damit eine erweiterte und konsistente Theorie entwickeln. Doch Darwin starb an Krebs, bevor er seine Forschungen beenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
In der [[Philosophie]] gibt es grundsätzlich drei Arten von Existenzen:&lt;br /&gt;
* Notwendige Existenz: Ist die Existenz, die die Ursache für alles Andere ist und allem zu Grunde liegt. Sie wird in manchen Philosophien auch Gott genannt.&lt;br /&gt;
* Nicht notwendige Existenz: All die Existenzen, auf die andere Existenzen nicht angewiesen sind.&lt;br /&gt;
* Unmögliche Existenz: Existenzen, die im Widerspruch zur Notwendigen Existenz stehen. Beispiel in einer Philosophie, die als notwendige Existenz einen allmächtigen Gott sieht, wäre ein Stein, der schwerer ist als Gott ihn heben könnte. (Dieser kann nicht existieren und auch der Allmächtige kann ihn nicht erschaffen, obwohl er alles kann, denn die Existenz dieses Steines ist unmöglich - sprich im Widerspruch zu der Allmächtigkeit Gottes.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophisch ist die Existenz in Frage zu stellen: Ist etwas da, nur weil wir es [[Wahrnehmung|wahrnehmen]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Wenn man einen [[Gegenstand]] sieht, kann man ihn sich einbilden. Diese eventuelle [[Phantasie|Einbildung]] kann durch das Benutzen anderer [[Sinnesorgan]]e scheinbar widerlegt werden. Eine scheinbar sichere Möglichkeit, eine Nichtexistenz auszuschließen, ist die Befragung eines anderen Menschen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, dass sich in jedem Menschen die gleichen biologischen Prozesse abspielen, die ihn einen Gegenstand wahrnehmen lassen, obwohl dieser gar nicht existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres [[Phänomen]] diesbezüglich sind psychische [[Krankheit]]en. Wenn ein [[Schizophrenie|schizophrener]] Mensch sein Gegenüber fragt, ob ein Gegenstand existiert, um wie im ersten Fall seine Wahrnehmung zu verifizieren, spricht er womöglich mit einem Menschen, den er sich eingebildet hat. Somit kann nicht davon ausgegangen werden, dass das [[Objekt (Philosophie)|Objekt]] nicht auch eingebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weiterführung dieses Gedankens ist es nur möglich, sich seiner eigenen Existenz bewusst zu sein. Hierbei ist es nicht nachweisbar, ob ein Universum bzw. eine Welt außerhalb des eigenen Bewusstseins real ist oder existiert. Nur die eigene Existenz ist dann sicher, jedoch nicht die Existenz von Menschen, der Umwelt und dem Universum an sich, da man sich nur seiner eigenen Existenz in Bewusstseinsform (intuitiv) sicher sein kann. Selbst die eigene Existenz als Mensch ist somit nicht nachweisbar, da man lediglich das eigene Bewusstsein als mit Sicherheit existent wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Solipsismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begriffsgeschichte in der Philosophie ===&lt;br /&gt;
In der [[Philosophie des Mittelalters]] wurde die Existenz als Tatsache nicht näher betrachtet. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag beim Wesen der Dinge, ihrer Essenz, als der Möglichkeit der existierenden Dinge, während das reale Bestehen eines Sachverhaltes mit [[Subsistenz]] im Sinne eines [[Realismus (Philosophie)#Ontologischer Realismus|ontologischen Realismus]] wiedergegeben wurde. Ähnlich war die Sichtweise in der Philosophie des [[Rationalismus]] ([[René Descartes|Descartes]], [[Baruch de Spinoza|Spinoza]], [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]]), wo der Grund für die Existenz eines Dings in seiner Essenz angenommen wurde. Das Denken oder die Definition von Dingen führt zu ihrer Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine veränderte Bedeutung erhält die Existenz eines Gegenstandes im [[Empirismus]] sowie in der Lehre von den zwei Stämmen der Erkenntnis bei [[Immanuel Kant|Kant]], indem aus der Erfahrung den Dingen (bei Kant als Erscheinung) eine eigene Existenz zugemessen wurde (siehe [[Ding an sich]]). Im Gegensatz dazu sah [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegel]] die Einheit von Wesen und Erscheinung, von Essenz und Existenz, als das an, was die [[Wirklichkeit]] ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem [[Sören Kierkegaard|Kierkegaard]] wandte gegen Hegel ein, dass das individuelle, unableitbare Leben des einzelnen Menschen auf seine Existenz beschränkt ist. Das Selbst ist ein Verhältnis, das sich nur zu sich selbst verhält und nicht in einem anderen, zum Beispiel Absoluten aufgeht. Mit dieser Sicht gilt Kierkegaard als Begründer der [[Existenzphilosophie]]. [[Martin Heidegger|Heidegger]] nahm in [[Sein und Zeit]] diese Bestimmung der Existenz auf: &amp;#039;&amp;#039;Das Sein selbst, zu dem das Dasein sich so oder so verhalten kann und immer irgendwie verhält, nennen wir Existenz.&amp;#039;&amp;#039; (Sein und Zeit, 12). Ausgehend von den lateinischen Wortradikalen „ex - sistere“ definiert Heidegger die Existenz auch als das &amp;#039;&amp;#039;Sein desjenigen Seienden, das offen steht für die Offenheit des Seins, in der es steht, indem es sie „aus - steht“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WIM&amp;quot;&amp;gt;[[Martin Heidegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Metaphysik?&amp;#039;&amp;#039; Vittorio Klostermann Frankfurt, &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;1969; S.&amp;amp;nbsp;15 zu Stw. „Existenz als metaphysischer Begriff“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiter verschärft wurde diese Sicht im [[Existentialismus]] [[Jean-Paul Sartre]]s, für den die Existenz dem Wesen, der Essenz vorausgeht, der Mensch allein auf sich verwiesen ist, also nur über die Perspektive der Subjektivität verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Existenz“ ist vom Heidegger’schen Begriff „[[Existenzialien]]“ zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Semantische Existenz ===&lt;br /&gt;
Die reale Existenz ist entweder als physische durch Sinneserfahrungen belegbar oder als psychische Existenz uns durch innere, psychische Wahrnehmung gegeben. Diese ist jeweils nur in unserem Bewusstsein, nicht in der Außenwelt, und dennoch insofern realer als die physische, als wir sie unmittelbar, untrüglich wahrnehmen und somit weniger bezweifeln können als jene.&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 126–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus führt [[Rafael Ferber]] noch einen Begriff der &amp;#039;&amp;#039;semantischen Existenz&amp;#039;&amp;#039; für die Bedeutung abstrakter Wörter ein. Da die Bedeutungen der Wörter in die [[Semantik]] gehören, haben [[Abstrakta]] keine reale, „aber semantische Existenz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Das normative „ist“, [das Sein Gottes und die Leibniz-Schellingsche Frage]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Philosophische Forschung&amp;#039;&amp;#039;, 42, 1988 S. 371–396. Zitiert nach: Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 139, Fn. 146 bzw. S. 217 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Semantische Existenz definiert Ferber so, dass „die Bedeutung des Ausdrucks, von dem Existenz ausgesagt wird - (… Beispiele …) - keinen erfahrbaren Bezugsgegenstand mehr in der Realität hat, sondern selber zum Bezugsgegenstand wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Semantische Existenz ist „eine vom Menschen geschaffene“, entstanden „durch die menschliche Fähigkeit, die entsprechenden abstrakten Ausdrücke zu bilden“. Sie können „beliebig vermehrt werden. Dem Reich der semantischen Tatsachen ist keine andere Grenze gesteckt als die, dass sie sich nicht logisch widersprechen dürfen.“&lt;br /&gt;
„Klassen und Hierarchien von Klassen haben nur eine semantische Bedeutung, da wir sinnvoll darüber sprechen können.“ Keine semantische Existenz hat dagegen ein „rundes Quadrat“, da wir davon nicht sinnvoll sprechen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 141–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der semantischen Existenz ermöglicht, das Problem [[fiktiv]]er Dinge wie auch des [[Nichts]] anzugehen. Fiktive Dinge - vorausgesetzt sie sind [[Logik|logisch]] möglich - können, obwohl es sie nicht gibt, semantisch existieren, insofern wir von ihnen logisch widerspruchsfrei sprechen können. Ebenso gibt es „das Nichts“ wenngleich nicht realiter, so doch semantisch. Diese Gegenstände existieren nicht in der Außenwelt, aber doch als „Sinn des Ausdrucks“. Damit ist der Sinn von Namen für fiktive Dinge vergegenständlicht. „Der Unterschied zwischen realen und fiktiven Gegenständen besteht so wesentlich darin, dass der Kontext, in dem sie existieren, anders ist.“ Doch sei auch die reale Welt kontextabhängig, nämlich „vom Kontext der artspezifischen menschlichen Erfahrung.“ Ferber unterscheidet damit drei Welten: die reale physische, die reale psychische und die semantische Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 153–158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Meta-Ontologie]]&lt;br /&gt;
* [[Quantor]]&lt;br /&gt;
* [[Satz vom ausgeschlossenen Dritten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Existenz}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Existenz}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/existence/ || Michael Nelson}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.muenster.org/august/philosophie/projekte/9899112/sartre.html#entwurf | wayback=20130805191601 | text=Textauszug Sartre mit erläuternden Grafiken}}&lt;br /&gt;
* [[Rafael Hüntelmann]]: [http://www.metaphysica.de/texte/mpsh2.pdf Existenz und Möglichkeit] (PDF; 549&amp;amp;nbsp;kB), METAPFYSCA Sonderheft 2/1, Röll, Dettelbach 2002&lt;br /&gt;
* [[Volker Peckhaus]]: [https://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/fakultaet/Institute/philosophie/Peckhaus/Schriften_zum_Download/becker_hilbert.pdf Über Oskar Beckers Kritik am Formalismus]&lt;br /&gt;
* Thomas Schumacher: [http://www.denken-im-glauben.de/Download_christliche%20Existenz.pdf christliche Existenz] (PDF; 475&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4015968-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metaphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ontologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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