<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Exhibitionismus</id>
	<title>Exhibitionismus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Exhibitionismus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Exhibitionismus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T21:50:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Exhibitionismus&amp;diff=58942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaterMcFly: /* Rechtswissenschaften */ Das ist dort ausführlich erklärt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Exhibitionismus&amp;diff=58942&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-31T20:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtswissenschaften: &lt;/span&gt; Das ist dort ausführlich erklärt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exhibitionismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|exhibere}}, unter anderem „heraushalten, darbieten, vorzeigen, darstellen, zeigen, wahrnehmbar machen, vorführen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Georges-1913-Latein |Lemma=exhibeo |Band=1 |Spalte=2552 |SpalteBis=2554 |zenoID=20002373602}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet die [[Nacktheit|Entblößung]] von – im Alltag in der Regel verdeckten – Geschlechtsorganen oder den Vollzug von [[Sex|sexuellen Aktivitäten]] in der Öffentlichkeit. Die Handlung soll die Aufmerksamkeit umstehender bzw. zuschauender Personen wecken und entsprechende Reaktionen auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die exhibitionistische Handlung in ihrer Intention darauf abzielt, in anderen Personen einen Eindruck oder eine Reaktion zu erzeugen, ist der sozio-kulturelle Kontext der Handlung (d.&amp;amp;nbsp;h. die Erwartbarkeit für andere Personen, in dieser Situation mit Nacktheit konfrontiert zu werden) entscheidend dafür, ob eine Handlung als exhibitionistisch zu bewerten ist. In diesem Sinne wäre öffentliche Nacktheit in einem kulturell dafür vorgesehenen Rahmen, in dem diese akzeptiert und mitunter sogar gefordert wird (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sauna]], [[Freikörperkultur|FKK-Strand]] oder [[World Naked Bike Ride]]), nicht als Form des Exhibitionismus zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff wird in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen verschieden verwendet. Im engeren, medizinisch-psychologischen Sinne verweist er auf eine [[Sexualpräferenz]], bei der durch Entblößung oder den Vollzug intimer Handlungen in der Öffentlichkeit sexuelle Lust gewonnen wird. Er stellt somit das Gegenstück zum [[Voyeurismus]] dar und kann – muss aber nicht – [[Paraphilie|paraphile Ausformungen]] annehmen. Die sexuelle Motivation für die exhibitionistische Handlung ist zwar im ursprünglichen, engeren Sinn des Begriffs als wesentlicher Bestandteil enthalten. Im heutigen, alltäglichen Sprachgebrauch umfasst der Begriff jedoch oft auch Handlungen wie [[Mooning]] oder [[Flashing]], die eher durch ein spielerisch-scherzhaftes Herausfordern und Übertreten von gesellschaftlichen Normen und Tabus als durch einen sexuellen Lustgewinn motiviert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendungen des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Der Begriff des erstmals 1877 von [[Ernest-Charles Lasègue|Lasègue]] beschriebenen sexualpsychopathologischen Zustandsbildes&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Mester: &amp;#039;&amp;#039;Zur Phänomenologie und Entstehungsgeschichte des Exhibitionismus.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird im medizinischen, juristischen und umgangssprachlichen Kontext mit unterschiedlicher Bedeutung verwendet.&lt;br /&gt;
* Bei Vorliegen entsprechender Bedingungen werden exhibitionistische Handlungen aus &amp;#039;&amp;#039;medizinischer Perspektive&amp;#039;&amp;#039; als krankhaft diagnostiziert und aus juristischer Sicht als strafbar beurteilt. Wenn Menschen exhibitionistische Aspekte ihrer Sexualität unter der Prämisse der Einvernehmlichkeit ohne einen (medizinisch relevanten) Leidensdruck oder eine (strafrechtlich relevante) Belästigung anderer ausleben, greift diese Kategorisierung jedoch nicht.&lt;br /&gt;
* Beim exhibitionistischen Verhalten kann es sich um sexuelle Ersatzbefriedigung, ein Infantilverhalten oder eine neurotische Verhaltensstörung handeln,&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Haring, Karl Heinz Leickert: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart/New York 1968, S.&amp;amp;nbsp;211.&amp;lt;/ref&amp;gt; das nicht nur bei [[Psychoneurose|Neurotikern]] und [[Psychopathie|Psychopathen]], sondern auch bei [[Schwachsinn|Oligophrenen]] auftreten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Klemens Dieckhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Stefan Zweig (1881–1942) und die Bedeutung des Bionegativen in seinem Leben. Ein Beitrag zur Frage seines Exhibitionismus und als Kommentar aus psychiatrischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, 2015, S.&amp;amp;nbsp;129–135, hier: S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zunehmend werden von Privatpersonen intime Bilder und Videos in sozialen Medien und auf verschiedenen Plattformen im Internet verbreitet. Das Hochladen der Darstellungen von sexuellen Handlungen oder erotischer Nacktheit wird für den Sender als lustvoll erlebt. Laut dem Psychologen und Medienexperten Michael Thiel handele es sich um „eine Mischung aus Exhibitionismus und Voyeurismus, aus Stolz auf den eigenen Körper und einer sexuell anregenden Spielform“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/leben/nackt-im-netz-warum-machen-menschen-nackt-selfies-von-sich/85.349.642 &amp;#039;&amp;#039;Nackt im Netz: Der neue Online-Exhibitionismus&amp;#039;&amp;#039;.] Kurier.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten Frauen unaufgefordert das Bild eines erigierten Penis, wird von [[Inge Bell]] (Vorstand von [[Terre des Femmes]]) empfohlen, [[Strafanzeige|Anzeige]] zu erstatten. Sie tat dies 2017 wegen [[Sexuelle Belästigung|sexueller Belästigung]]; verurteilt wurde der Täter wegen „[[Pornografie im Internet#Rechtslage in Deutschland|Verbreitung pornographischer Schriften]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/inge.bell/posts/10157258961038933 Öffentlicher FB-Post von Inge Bell, vom 21.&amp;amp;nbsp;Januar 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei der Produktion von [[Pornografie]] gilt eine exhibitionistische Neigung als wünschenswerte Qualifikation eines Darstellers.&lt;br /&gt;
* Aus [[Entwicklungspsychologie|entwicklungspsychologischer]] Sicht wird die im frühen Kindesalter zu beobachtende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeigelust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wertfrei beschrieben. Sie könne auf eine gewisse exhibitionistische Grundveranlagung des Menschen schließen lassen und wurde vom Sexualforscher [[Ernst Bornemann|Ernest Borneman]] als &amp;#039;&amp;#039;kindliche Form des Exhibitionismus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Bornemann|Ernest Bornemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ullstein Enzyklopädie der Sexualität.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main / Berlin 1990, ISBN 3-550-06447-0, S.&amp;amp;nbsp;877.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = F65.2&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Exhibitionismus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Nach [[ICD-10]] ist der Exhibitionismus eine Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung in Form einer Störung der Sexualpräferenz (Schlüssel F65.2).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-who/kode-suche/htmlamtl2019/block-f60-f69.htm |titel=Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (ICD10 F60-F69 |hrsg=Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die wiederkehrende oder anhaltende Neigung, die eigenen Genitalien vor meist gegengeschlechtlichen Fremden in der Öffentlichkeit zu entblößen, ohne zu einem näheren Kontakt aufzufordern oder diesen zu wünschen. Meist wird das Zeigen von sexueller Erregung begleitet und im Allgemeinen kommt es zu nachfolgender Masturbation.&lt;br /&gt;
 |Quelle=F65.2 Exhibitionismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Definition nach ICD-10 ist gemäß {{§|295|sgb_5|juris}} (1) und {{§|301|sgb_5|juris}} (2) [[Fünftes Buch Sozialgesetzbuch]] für [[Deutschland]] rechtsverbindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in [[Schweden]] durchgeführte Studie kam zu dem Schluss, dass Exhibitionismus bei Männern häufiger vorkomme als bei Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niklas Långström, Michael C. Seto |Titel=Exhibitionistic and Voyeuristic Behavior in a Swedish National Population Survey |Sammelwerk=Archives of Sexual Behavior |Band=35 |Nummer=4 |Datum=2006-08-01 |ISSN=0004-0002 |Seiten=427–435 |DOI=10.1007/s10508-006-9042-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICD-11 ===&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 6D30&lt;br /&gt;
| Data-01 = Exhibitionistische Störung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In der seit 2022 gültigen [[ICD-11]] gilt die &amp;#039;&amp;#039;Exhibitionistische Störung&amp;#039;&amp;#039; mit dem Code 6D30 als [[Paraphile Störung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die exhibitionistische Störung ist durch ein anhaltendes, fokussiertes und intensives Muster sexueller Erregung gekennzeichnet, das sich in anhaltenden sexuellen Gedanken, Phantasien, dranghaften Bedürfnissen oder Verhaltensweisen äußert und die Entblößung der eigenen Genitalien vor einer ahnungslosen Person an einem öffentlichen Ort beinhaltet, in der Regel ohne dass ein engerer Kontakt gewünscht oder beabsichtigt wird. Damit eine exhibitionistische Störung diagnostiziert werden kann, muss die betreffende Person diese Gedanken, Phantasien oder dranghaften Bedürfnisse ausgelebt haben oder darunter stark leiden. Die exhibitionistische Störung schließt ausdrücklich einvernehmliche exhibitionistische Verhaltensweisen aus, die mit dem Einverständnis der betroffenen Person(en) erfolgen, sowie gesellschaftlich sanktionierte Formen des Exhibitionismus.&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[ICD-11]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html |titel=BfArM  -  ICD-11 in Deutsch - Entwurfsfassung |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250812122711/https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html |archiv-datum=2025-08-12 |abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtswissenschaften ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;!--Straffreiheit, --&amp;gt;Ordnungswidrigkeit bis Straftat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- FKK-Strand ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;quot;In der Schamhaftigkeit offenbart sich vor allem die Scheu des Menschen, die eigene Nacktheit unberufenen fremden Blicken auszusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;BGHSt 1, 288 ff, 290&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr kann es aber auch widerstreben, mit nackten fremden Menschen konfrontiert zu werden. Die Anschauungen darüber, ob das Schamgefühl der Allgemeinheit in diesem Sinne tangiert wird, sind freilich zeitbedingt und damit dem Wandel unterworfen. Doch hat die Rechtsprechung sich nicht nach den Auffassungen besonders prüder oder ungewöhnlich großzügiger Kreise zu richten.&amp;lt;ref&amp;gt;BGHSt 3, 295; 23, 40 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings sind tiefgreifende und nachhaltige Änderungen der sittlichen Wertvorstellungen der Allgemeinheit, die von einer gegenüber früheren Zeiten unbefangeneren und freieren Auffassung hinsichtlich der Konfrontation mit menschlicher Nacktheit gekennzeichnet sind, zu berücksichtigen. Maßgeblich für die Beurteilung, ob das nackte Auftreten in der Öffentlichkeit die in der ungeschriebenen Gemeinschaftsordnung verankerte Toleranzgrenze überschreitet, ist, dass die zu bewertende Handlung objektiv jenes Minimum an Regeln grob verletzt, ohne deren Beachtung auch eine für Entwicklungen offene Gesellschaft nicht auskommt .&amp;lt;ref&amp;gt;Senge in KK-OWiG § 118 Rdn. 6; ders. in Erbs-Kohlhaas, Strafrechtliche Nebengesetze OWiG § 118 Rdn. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Entscheidend sind die Umstände des Einzelfalles. So hat hinsichtlich nackten Badens an Stränden oder in Schwimmbädern, auch wenn es sich nicht um ein abgeschlossenes FKK-Areal handelt, gegenüber früheren Zeiten eine unbefangenere und freiere Einstellung breiten Raum gewonnen. Ob insoweit noch eine ungehörige Handlung im Sinne des § 118 OWiG angenommen werden könnte, bedarf jedoch vorliegend keiner Entscheidung. ... das ... unbekleidete Präsentieren eines menschlichen Körpers auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen steht jedenfalls nach wie vor regelmäßig im Gegensatz zu den allgemein anerkannten Regeln der ungeschriebenen Gemeinschaftsordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rebmann/Roth/Herrmann OWiG § 118 Rdn. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;owig118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;Unerwartete [[Nacktheit]] an öffentlichen Orten, derart, dass anderen der Anblick des nackten Körpers aufgedrängt wird, kann nach {{§|118|owig_1968|juris}} [[Gesetz über Ordnungswidrigkeiten|OWiG]] i.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;m. {{§|17|owig_1968|juris}} mit einer Geldbuße zwischen 5 und 1000 [[Euro]] geahndet werden, wobei in nicht unerheblichen Fällen auch die wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters in Betracht kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;owig118&amp;quot;&amp;gt;600 DM für Nacktjoggen, umfangreiche Begründung und Abgrenzung der Strafbarkeit: [https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Karlsruhe&amp;amp;Datum=04.05.2000&amp;amp;Aktenzeichen=2%20Ss%20166/99 OLG Karlsruhe 04.05.2000 2 Ss 166/99 23 OWi AK 139/99]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle hartnäckiger Wiederholung kommt die Festsetzung eines Zwangsgelds in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%FCrttemberg&amp;amp;Datum=03.09.2002&amp;amp;Aktenzeichen=1%20S%20972/02 VGH Baden-Württemberg, 03.09.2002 – 1 S 972/02.] 3000 Euro falls „Passanten unfreiwillig den Schambereich … bei seinen Spaziergängen wahrnehmen können und der Schambereich damit auf sie nackt wirkt“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dennoch darf öffentliche Nacktheit nicht mit Exhibitionismus gleichgesetzt werden, und erstere ist im Allgemeinen auch nicht strafbar (vgl. [[Nacktheit#Recht|Rechtliche Anspekte im Artikel Nacktheit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Straftatbestand]] des Exhibitionismus in {{§|183|stgb|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|Strafgesetzbuch]] ist nur dann erfüllt, wenn die Entblößung der sexuellen Befriedigung dient.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bayerisches Oberlandesgericht München|BayObLG]] (2. Strafsenat), Urteil vom 16. Juni 1998 – 2 St RR 86/98, NJW 1999, 72&amp;lt;/ref&amp;gt; Elementar ist die Belästigung einer anderen Person durch die exhibitionistische Handlung. Dazu muss die Handlung eine Person nicht unerheblich in deren Empfinden beeinträchtigen, z.&amp;amp;nbsp;B. indem sie Gefühle von Ekel, Schock oder Schrecken verursacht oder das Schamgefühl verletzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer-Rn6&amp;quot;&amp;gt;Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Strafgesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;. 61. Auflage. 2014, §&amp;amp;nbsp;183 Rn. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Belästigung ist nicht gegeben, wenn die Reaktion des oder der Betroffenen [[Interesse (Psychologie)|Interesse]], Verwunderung oder [[Mitleid]] ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer-Rn6&amp;quot; /&amp;gt; Die Straftat wird mit [[Geldstrafe (Deutschland)|Geldstrafe]] oder [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] bis zu einem Jahr bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exhibitionistische Handlungen vor Kindern werden als [[Sexueller Missbrauch von Kindern (Deutschland)|sexueller Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt mit dem Kind]] gemäß {{§|176a|stgb|juris}} StGB mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft,&amp;lt;ref&amp;gt;seit 1. Juli 2021. Gemäß § 176 Abs. 4 StGB a. F. von 1. April 2004 bis 30. Juni 2021 mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren; bis 31. März 2004 mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren&amp;lt;/ref&amp;gt; exhibitionistische Handlungen vor Schutzbefohlenen nach {{§|174|stgb|juris}} StGB.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Fischer (Jurist)|Thomas Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Strafgesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;. 61. Auflage. 2014, §&amp;amp;nbsp;183 Rn. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlecht und Schuldfähigkeit des Täters ===&lt;br /&gt;
Täter einer Straftat nach §&amp;amp;nbsp;183 StGB kann nur ein Mann sein. Eine darauf gestützte Verfassungsbeschwerde wurde durch Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des [[Bundesverfassungsgericht]]s (BVerfG) vom 22.&amp;amp;nbsp;März 1999 nicht zur Entscheidung angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bverfg.de/e/rk19990322_2bvr039899.html Bundesverfassungsgericht 2 BvR 398/99]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verbot der Benachteiligung wegen des Geschlechts ([[Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Artikel 3 des Grundgesetzes]]) sei auf die Strafbarkeit von Exhibitionismus ebenso wenig anwendbar wie auf die früher bestehende Strafbarkeit homosexueller Handlungen zwischen Männern ([[§ 175 Strafgesetzbuch (Deutschland)|§ 175 Strafgesetzbuch]]), um das es im Urteil des Ersten Senats vom 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1957 gegangen war.&amp;lt;ref&amp;gt;1 BvR 550/52, BVerfGE 6, 389 &amp;lt;423 f.&amp;gt;  [https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006389.html unibe.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für die Beschränkung auf Männer war laut den Gesetzgebungsmaterialien, dass exhibitionistische Handlungen von Frauen extrem selten seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Strafgesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;. 61. Auflage. 2014, §&amp;amp;nbsp;183 Rn. 4 unter Verweis auf die Protokolle des Sonderausschusses des Deutschen Bundestages für die Strafrechtsreform, 6.&amp;amp;nbsp;Wahlperiode, S.&amp;amp;nbsp;900&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exhibitionismus einer Frau bzw. einer [[divers]]en oder geschlechtslosen Person kann nach {{§|183a|StGB|dejure}} StGB –&amp;amp;nbsp;[[Erregung öffentlichen Ärgernisses]]&amp;amp;nbsp;– strafbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 2017 beschloss der [[Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages]] einstimmig, dass er die Forderung nach geschlechtsneutraler Formulierung des § 183 StGB unterstütze.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/presse/hib/2017_01/490402-490402 &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Meldung zur Sitzung Petitionsausschusses vom 25.01.2017: Exhibitionistische Handlungen&amp;#039;&amp;#039;.] Deutscher Bundestag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Reformkommission zum Sexualstrafrecht&amp;#039;&amp;#039; legte dem Bundesjustizminister am 19. Juli 2017 einen Abschlussbericht vor, in dem sie empfiehlt, § 183 StGB zu streichen (Punkte 52, Seite 20) und für den Fall, dass er nicht gestrichen wird, ihn auf Täterseite geschlechtsneutral zu fassen (Punkt 53, Seite 20).&amp;lt;ref&amp;gt;Abschlussbericht der Reformkommission zum Sexualstrafrecht. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, vorgelegt am 19. Juli 2017; {{Webarchiv |url=https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Service/StudienUntersuchungenFachbuecher/Abschlussbericht_Reformkommission_Sexualstrafrecht.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |text=bmjv.de |format=PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20210121022116 |archiv-bot=2023-12-21 06:21:31 InternetArchiveBot}} 1399 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer Antwort auf eine [[Kleine Anfrage]] der [[AfD-Fraktion]] „sieht die Bundesregierung –&amp;amp;nbsp;unabhängig von der genannten Entscheidung des BVerfG und den Änderungen im Personenstandsgesetz, auf welche die Frage Bezug nimmt&amp;amp;nbsp;– die Notwendigkeit, die Ausgestaltung von § 183 StGB zu überprüfen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/198/1919875.pdf Drucksache 19/19875.] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB) Bundestag.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schuldunfähigkeit|Schuldfähigkeit]] des Täters muss besonders geprüft werden, da Exhibitionismus (sofern er F65.2 [[ICD-10]] entspricht) als „andere schwere seelische Störung“ im Sinne von {{§|20|stgb|juris}} und {{§|21|stgb|juris}} StGB eingestuft werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Strafgesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;. 61. Auflage. 2014, §&amp;amp;nbsp;183 Rn. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
Wegen exhibitionistischer Handlungen wurden in Deutschland im Jahr 2008 751, im Jahr 2007 841 und im Jahr 2006 748 Männer verurteilt. Wegen Taten nach § 176 Abs.&amp;amp;nbsp;4 StGB a. F. (ab 1. Juli 2021 § 176a StGB), unter die auch exhibitionistische Handlungen vor Kindern fielen, wurden 2008 456, 2007 390 und 2006 321 Personen bestraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoernle&amp;quot;&amp;gt;Münchener Kommentar zum StGB – &amp;#039;&amp;#039;Hoernle&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. 2012, §&amp;amp;nbsp;183 Rn. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Verurteilungen wegen exhibitionistischer Handlungen stellen damit ca. 12–14 % aller Verurteilungen wegen eines Sexualdelikts dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoernle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jährlich werden etwa 7000 Fälle von Exhibitionismus angezeigt, wie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mitteilte. Für das Jahr 2014 weist die polizeiliche Kriminalstatistik 7007 Fälle von Exhibitionismus aus. 2013 gab es 740 Verurteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffserweiterung im allgemeinen Sprachgebrauch ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Allgemein gebraucht bedeutet der Begriff eine übertriebene [[Selbstdarstellung]] in der Öffentlichkeit, etwa in der [[Kunst]], im Rahmen von [[Talkshow]]s oder im [[Internet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgangssprache spricht man dann oft davon, dass jemand „exhibitionistisch veranlagt“ sei. Dies kann sich ohne jeden sexuellen Kontext auf Handlungsweisen bestimmter Personen (wie [[Schauspieler]] oder [[Politiker]]) beziehen, aber es können auch Menschen gemeint sein, die sich gerne knapp bekleidet oder nackt zeigen (z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Sonnenbaden]] oder [[Sauna|Sauna-/Thermenbesuch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nude in Public ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nude man and woman wearing sunglasses and leis at outdoor event.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Nude in Public&amp;#039;&amp;#039; – Personen feiern nackt auf einem Festival]]&lt;br /&gt;
Nude in Public ({{enS}} für &amp;#039;&amp;#039;Nackt in der Öffentlichkeit&amp;#039;&amp;#039;), häufig auch &amp;#039;&amp;#039;NIP&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt, ist eine besondere Variante des Exhibitionismus, bei der das unvorhergesehene, spontane Zurschaustellen von Geschlechtsteilen in der [[Öffentlichkeit]] im Vordergrund steht. Dies entspricht auch dem deutschen Straftatbestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich entblößenden Personen erfreuen sich dabei an den Reaktionen der anderen und mögen den Reiz des ungewöhnlichen, gesellschaftlich anstößigen Verhaltens. Viele ziehen daraus eine Bestätigung für sich, da sie den Mut dazu aufbringen, oder für ihren Körper, da er die Blicke anderer auf sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine extreme Form von &amp;#039;&amp;#039;Nude in Public&amp;#039;&amp;#039; sind sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit, bei denen bewusst in Kauf genommen oder sogar gewünscht wird, dass Zuschauer vorhanden sind. Während in [[Pornofilm]]en meistens [[Statist]]en engagiert werden und Zuschauer somit erwünscht sind, können im privaten Bereich auch unwissende Personen Augenzeuge sexueller Handlungen werden. Die [[Sexualpraktik]] steht dabei meistens in engem Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flashing ===&lt;br /&gt;
„Flashing“ (zu {{enS|flash}} für „Blitz“ oder „Blitzen“) bezeichnet ein kurzes und unvermitteltes öffentliches Entblößen von Geschlechtsorganen. Es kann sich dabei zum Beispiel um das Entblößen der weiblichen Brüste durch Hochziehen der Oberbekleidung oder um das Entblößen der männlichen Geschlechtsteile handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dictionary.cambridge.org/dictionary/english/flashing |titel=Flashing |werk=Oxford English Dictionary |sprache=en |abruf=2022-08-16}} {{&amp;quot; |Sprache=en |Text=If a man flashes, he shows his sexual organs in public}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Flashing wird oftmals vor Partyfotografen in [[Diskothek]]en oder Konzerten praktiziert. Das Phänomen gilt in den USA als verbreiteter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.festivalguide.de/storys/flashing |text=Flashing – Der neue Trend aus Amerika. |wayback=20180125015350}} festivalguide.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flitzer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MIT streaker at HarvardYale game.jpg|mini|Ein Flitzer bei einer öffentlichen Sportveranstaltung.]]&lt;br /&gt;
Exhibitionisten können sich auch als sogenannte [[Flitzer]] darstellen. Dabei zeigen sie sich nackt bei öffentlichen Anlässen, indem sie z.&amp;amp;nbsp;B. während einer laufenden Sportveranstaltung über das Spielfeld rennen. Viele Flitzer haben bei diesem Tun allerdings keine sexuelle Motivation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Neben wissenschaftlicher Literatur gibt es Veröffentlichungen aus Sicht Betroffener wie Ratgeberliteratur. Alfred Esser, Vorsitzender von Deutschlands erster und bislang einziger deutscher Selbsthilfegruppe für Exhibitionisten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13498114 |Titel=Unglaubliches Hochgefühl |Jahr=1989 |Nr=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb das Buch &amp;#039;&amp;#039;Zeigen verboten! Exhibitionismus – ein verkanntes Problem&amp;#039;&amp;#039;. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch eines Exhibitionisten – sich vor unfreiwilligem Publikum zu entblößen&amp;#039;&amp;#039; brachte Norman Schulz seine Erlebnisse mit Frauen, der Polizei und der Justiz zu Papier. Zudem behandelt er kuriose Gerichtsurteile, Exhibitionisten-Witze und Zeitungsartikel und gibt Ratschläge, wie sich Frauen gegenüber einem „Entblößer“ verhalten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anasyrma]]&lt;br /&gt;
* [[FKK]]&lt;br /&gt;
* [[Mooning]]&lt;br /&gt;
* [[öffentlicher Geschlechtsverkehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Mester: &amp;#039;&amp;#039;Zur Phänomenologie und Entstehungsgeschichte des Exhibitionismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie&amp;#039;&amp;#039;, Band 52, 1984, S.&amp;amp;nbsp;237–249.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst Mester&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Exhibitionismus&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;Kritik nur biologisch orientierter Interpretationen dieser Sexualstörungen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zschr.psychosom. Med.&lt;br /&gt;
   |Band=31&lt;br /&gt;
   |Nummer=&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |Seiten=156–171}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Fritz Morgenthaler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Stellung der Perversionen in Metapsychologie und Technik&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Psyche&lt;br /&gt;
   |Band=28&lt;br /&gt;
   |Nummer=&lt;br /&gt;
   |Datum=1974&lt;br /&gt;
   |Seiten=1077–1098}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Horst Petri]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Exhibitionismus: Theoretische und soziale Aspekte und die Behandlung mit Antiandrogen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Der Nervenarzt&lt;br /&gt;
   |Band=&lt;br /&gt;
   |Nummer=5&lt;br /&gt;
   |Datum=1969&lt;br /&gt;
   |Seiten=220–228}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Reinhard Plassmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Die supportive Behandlung des Exhibitionismus. Ein psychoanalytischer Ansatz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Psyche&lt;br /&gt;
   |Band=41&lt;br /&gt;
   |Nummer=&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |Seiten=140–147}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=F. Popp, W. Sperr, J. Wächter&lt;br /&gt;
   |Titel=Zur Frage der Rechtsmedizinischen Beurteilung des Exhibitionismus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Forensia&lt;br /&gt;
   |Band=&lt;br /&gt;
   |Nummer=4 (1975/76)&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Seiten=324–339}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Gustav Schmaltz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Beitrag zum Problem des Exhibitionismus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Psyche&lt;br /&gt;
   |Band=6 (1952/53)&lt;br /&gt;
   |Nummer=&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Seiten=699–713}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Matthias Weihrauch&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Henner Hess]], Hans Udo Störzer, [[Franz Streng]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Zur Strafverfolgung beim Exhibitionismus&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;vor und nach dem vierten Gesetz zur Reform des Strafrechts von 1975&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Sexualität und soziale Kontrolle. Beiträge zur Sexualkriminologie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kriminalistik-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=1978&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7832-0678-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Exhibitionism|Exhibitionismus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk19990322_2bvr039899.html Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur verfassungsrechtlichen Zulässigkeit der Bestrafung nur von Männern nach §&amp;amp;nbsp;183 Abs.&amp;amp;nbsp;1 StGB; nicht zur Klage zugelassen.]&lt;br /&gt;
* [http://www.thestreaker.org.uk/main.htm Website] des englischen Streakers Mark Roberts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153306-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualpraktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualpräferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Besondere Strafrechtslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nacktheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualkriminalität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paraphilie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaterMcFly</name></author>
	</entry>
</feed>