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	<title>Ex oriente lux - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T23:05:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ex_oriente_lux&amp;diff=310256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florian Blaschke: Was daran fraglich sein soll, erschließt sich mir nicht. Im 3. Jahrtausend v. Chr. hatte der Alte Orient eine hochstehende Kultur, als Europa noch von schreibunkundigen Barbaren bevölkert war.</title>
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		<updated>2026-04-15T19:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Was daran fraglich sein soll, erschließt sich mir nicht. Im 3. Jahrtausend v. Chr. hatte der &lt;a href=&quot;/index.php/Alter_Orient&quot; title=&quot;Alter Orient&quot;&gt;Alte Orient&lt;/a&gt; eine hochstehende Kultur, als Europa noch von schreibunkundigen Barbaren bevölkert war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ex oriente lux&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein lateinisches Schlagwort, das übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Osten (kommt) das Licht&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;„Ursprünglich auf den Sonnenaufgang, später auf das Christentum und die Kultur bezogen“ laut &amp;#039;&amp;#039;Großes Fremdwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Leitung der Autoren: Ruth Küfner, Leipzig, 1977, S. 228 Spalte 1; {{DNB|790250381}} &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich bezog sich dieser Spruch wahrscheinlich nur auf den [[Sonnenaufgang]] („Im Osten geht die Sonne auf“), wurde dann aber wohl übertragen auf das [[Christentum]], das von Europa aus gesehen aus dem Osten kam, dem [[Orient]], und in dem Sinne verwendet, dass von dort die Erleuchtung (die Weisheit Gottes, Christus bzw. seine frohe Botschaft) gekommen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Klassik|Klassik]] und [[Romantik]] wurde dieser Spruch wieder umgedeutet und gab die fragliche&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Kunitzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft im Dialog zwischen Orient und Okzident.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen&amp;#039;&amp;#039; 8/9, 2012/2013 (2014), S. 477–482 (&amp;#039;&amp;#039;Festvortrag anläßlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Ex Oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft“ des Landesmuseums Natur und Mensch in Oldenburg am 25. Oktober 2009&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auffassung wieder, dass die menschliche (Hoch-)Kultur (die Erkenntnis, das Wissen, die Wissenschaft) aus dem [[Alter Orient|(Alten) Orient]] oder gar dem Fernen Osten komme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Schlagwort im Sinne der Kulturbringerschaft vor allem in Kreisen der [[Rassenideologie|Rassenideologen]] und so genannten [[Völkische Bewegung|völkischen Bewegung]] mit dem umgemünzten Schlagwort [[ex septentrione lux]] –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;aus dem Norden (kommt) das Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– heftig bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der russischen Kulturgeschichte spielte der Slogan im Zusammenhang mit der Frage, ob Russland zu Europa oder zu Asien gehöre, eine Rolle. [[Wladimir Sergejewitsch Solowjow|Wladimir Solowjow]]s Gedicht „Ex oriente lux“ von 1890 inspirierte unter anderem die [[Eurasismus]]-Bewegung um Fürst [[Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]] bezog ideologisch mit der angelehnten Wendung „Ex oriente pax“ („aus dem Osten kommt der Frieden“) im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine humorvolle Ergänzung bekam die Formulierung „Ex oriente lux“ mit der Erwiderung „Ex occidente luxus“ („aus dem Westen kommt der Luxus“) des polnischen Schriftstellers und Aphoristikers [[Stanisław Jerzy Lec]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/guben/ex-oriente-lux-_-aus-dem-osten-kommt-das-licht-34126168.html &amp;#039;&amp;#039;Ex oriente lux – aus dem Osten kommt das Licht&amp;#039;&amp;#039;], in der [[Lausitzer Rundschau]] vom 5. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geflügeltes Wort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florian Blaschke</name></author>
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