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	<title>Ewigkeitskosten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:47:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewigkeitskosten&amp;diff=399754&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-17T05:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Condordia-See Oberhausen (vor 1883).jpg|mini|[[Concordiasee (Oberhausen)|Concordiasee]], Oberhausen, Ende des 19. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewigkeitskosten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewigkeitslasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewigkeitsaufgaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Folgekosten]] und Belastungen, die zum Beispiel nach Beendigung des [[Bergbau]]s an bestimmten Orten entstehen oder bleiben und zumindest für längere Zeit anfallen werden. Der Begriff wurde im Zusammenhang mit der endgültigen [[Stilllegung]] des deutschen [[Steinkohlenbergbau]]s geprägt; man kann ihn auch für die Folgekosten anderer Bergbauzweige (beispielsweise des [[Uran]]bergbaus in [[Sachsen]] und [[Thüringen]]) und anderer Industriezweige anwenden. Ewigkeitslasten kennzeichnen einen Industriezweig (neben einem unwiederbringlichen Verbrauch der [[Ressourcen]]) als [[Nachhaltigkeit|nicht nachhaltig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbaufolgelandschaft ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bergbaufolgelandschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bergbaulandschaft]]en, darunter sind sowohl die direkt als auch die indirekt von der bergbaulichen Tätigkeit beeinflussten Räume zu verstehen, durchlaufen vom Zeitpunkt der vorbergbaulichen Landschaft bis zu einem „stabilen Endzustand“ mehrere Phasen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Tischew: &amp;#039;&amp;#039;Renaturierung nach dem Braunkohleabbau.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, S.&amp;amp;nbsp;25–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem die Sanierung der [[Bergbaufolgelandschaft]]en nimmt sehr lange Zeiträume und sehr hohe finanzielle Mittel in Anspruch. Die dafür anfallenden gesellschaftlichen Kosten werden als Ewigkeitslasten bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/kosten-braunkohle-foes-greenpeace-20151110_0.pdf Gesellschaftliche Kosten der Braunkohle (S. 6 f.)] [[Greenpeace]], abgerufen am 25. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/kohle/kohle_vorsorge_braunkohle_studie.pdf Finanzielle Vorsorge im Braunkohlebereich (S. 48 f.)] [[Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft]], abgerufen am 25. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print/die_welt/article158457994/Eine-Frage-der-Kohle.html Eine Frage der Kohle] [[Die Welt]] vom 30. September 2016, abgerufen am 25. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ewigkeitslasten im deutschen Steinkohlenbergbau ==&lt;br /&gt;
Zu den Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus gehören die [[Grubenwasserhaltung]], die [[Poldermaßnahme]]n und die [[Grundwasserreinigung]]. Hierzu gehört insbesondere das Pumpen von Wasser in die aufgrund der [[Bergsenkung]] höher liegende [[Vorflut]] (zum Beispiel bei dem Fluss [[Boye (Fluss)|Boye]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Steinkohlenbergbau wurde die Erdoberfläche bis zu 40 Meter abgesenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;daserste&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2010/land-unter-leben-auf-pumpen-100.html |titel=Land unter – Leben auf Pump(en) |werk=Webseite der Sendung [w] wie wissen |hrsg=Das Erste |datum=2014-06-18 |abruf=2018-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten und Finanzierung ===&lt;br /&gt;
Laut einem 2006 erstellten Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft [[KPMG]] im Auftrag des [[Bundeswirtschaftsministerium]]s belaufen sich die Ewigkeitskosten des deutschen Steinkohlebergbaus auf mindestens 12,5 bis 13,1 Milliarden Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kpmg_pressemitteilung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.pressebox.de/pressemitteilung/verlagsgruppe-handelsblatt-gmbh-wirtschaftswoche/KPMG-Studie-Ewigkeitskosten-der-Kohle-betragen-13-Milliarden-Euro-Unwaegbare-Risiken-fuer-Trinkwasser/boxid/87142 |titel=KPMG-Studie: Ewigkeitskosten der Kohle betragen 13 Milliarden Euro - Unwägbare Risiken für Trinkwasser |werk=PresseBox-Webseite |hrsg=Pressemitteilung Wirtschaftswoche |datum=2006-12-14 |abruf=2018-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grubenwasserhaltung verursacht mit 5 Milliarden Euro die höchsten Kosten, Risiken für das [[Trinkwasser]] sind nicht eingerechnet. Dem gegenüber stehen [[Rückstellungen]] der [[RAG Aktiengesellschaft|RAG]] von nur 6 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übernahme der Ewigkeitskosten des deutschen Steinkohlenbergbaus ist durch das [[Steinkohlefinanzierungsgesetz]] vom Dezember 2007 geregelt. Im Vorfeld wurde auf Wunsch der RAG Aktiengesellschaft und im Einvernehmen mit dem [[Bundesrepublik Deutschland|Bund]], den Bundesländern [[Nordrhein-Westfalen|NRW]] und [[Saarland]] sowie der [[Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie|IG BCE]] die [[RAG-Stiftung]] gegründet. Zweck und Aufgabe der RAG-Stiftung ist es unter anderem, ein Stiftungsvermögen zu verwalten, das seit 2019 zur Finanzierung der Ewigkeitskosten (Dauerbergschäden, Grubenwasserhaltung und Grundwasserreinigung) verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG&amp;lt;ref name=&amp;quot;kpmg_pressemitteilung&amp;quot; /&amp;gt; sollte der Kapitalstock der Stiftung bis Ende 2018 ein Niveau von mindestens 8 Milliarden Euro erreichen. Dazu wurde im Jahr 2007 zwischen der RAG-Stiftung und der RAG Aktiengesellschaft ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Außerdem erwarb die RAG-Stiftung die [[Evonik Industries]] von der RAG Aktiengesellschaft. Im Mai 2024 betrug das Stiftungsvermögen rund 18 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;NTV: &amp;#039;&amp;#039;Vermögen der RAG-Stiftung steigt auf 18 Milliarden Euro&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 2024 [https://www.n-tv.de/wirtschaft/Vermoegen-der-RAG-Stiftung-steigt-auf-18-Milliarden-Euro-article25005791.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2023 waren 266 Millionen Euro für „Ewigkeitsaufgaben“ aufgewendet worden, 19 Millionen Euro mehr als 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ewigkeitslasten des Ruhrreviers ===&lt;br /&gt;
Im Steinkohlenbergbau des Ruhrgebiets wurde die Erdoberfläche bis zu 25 Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;daserste&amp;quot; /&amp;gt; abgesenkt. Die Innenstadt [[Essen]]s liegt beispielsweise 16 Meter tiefer. Ohne ständiges Pumpen des [[Grundwasser]]s wären weite Teile des [[Ruhrgebiet]]s eine Seenlandschaft. Fast ein Fünftel der Region (in den Grenzen des [[Regionalverband Ruhr|Regionalverbands Ruhr]] mit 4.435 km² Fläche) stünde unter Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mader: [https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/wenn-die-pumpen-stillstaenden-id12358775.html &amp;#039;&amp;#039;Warum das Ruhrgebiet ohne Pumpen eine Seenplatte wäre.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in [[Duisburg-Walsum]] werden 20 Millionen Kubikmeter jährlich abgepumpt. Die Entwicklung geht dahin, zentrale Pumpanlagen wie in Walsum zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quarks (Fernsehsendung)|Quarks]]: [https://www.youtube.com/watch?v=TjQdgGl8P5k &amp;#039;&amp;#039;Wie wir die Folgen des Bergbaus bewältigen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit wird an zehn Stellen im Ruhrgebiet Grubenwasser an die Oberfläche gepumpt, an zwei weiteren wird derzeit gearbeitet, eine dreizehnte Stelle lag mit Stand von 2016 trocken. Insgesamt werden im Ruhrgebiet rund 80 Millionen Kubikmeter jährlich an die Oberfläche gepumpt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Roland Knauer | url=https://www.welt.de/print/die_welt/article158457994/Eine-Frage-der-Kohle.html | titel=Eine Frage der Kohle | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2016-09-30 |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen der [[RAG Aktiengesellschaft]] sahen vor, dass mit dem Ende der Kohlesubventionen und dem Ende des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet 2018 das Abpumpen des Grundwassers eingestellt wird, wodurch jährliche Kosten von etwa 200 Millionen Euro entfallen. Dadurch drohen sich Wässer mit starker Salzbelastung und anderen Schadstoffen wie etwa [[Polychlorierte Biphenyle|PCB]] mit dem Grundwasser zu mischen. Die neuen Planungen der RAG (Stand 2019) sehen eine Wasserhaltung mit sechs Standorten vor. Der erste Schritt im Genehmigungsverfahren ist die [[Umweltverträglichkeitsprüfung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Heibach: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg in die Ewigkeit. Auftakt für die abschließenden Genehmigungsverfahren zum Grubenwasserkonzept NRW&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Steinkohle. Das Mitarbeitermagazin der RAG Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2019, Heft 3, S.&amp;amp;nbsp;8–9, hier S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund bergrechtlicher Genehmigungen (die umweltrechtliche Genehmigungen entbehrlich machten) wurden in den 1990er Jahren in vier Zechen (darunter die [[Zeche Consolidation]], [[Zeche Haus Aden]] und [[Zeche Walsum]], testweise auch [[Zeche Zollverein]] in Essen und [[Zeche Ewald]]/[[Zeche Hugo]] in Gelsenkirchen) im Ruhrgebiet mehr als 700.000 Tonnen hochgiftiger Filterstäube aus [[Müllverbrennungsanlage]]n entsorgt. Nach der Einstellung der künstlichen Senkung des Grundwasserspiegels durch Abpumpen droht eine Belastung des Grundwassers, befürchtet zum Beispiel [[Harald Friedrich (Biochemiker)|Harald Friedrich]]. Die diesbezüglichen Diskussionen waren Mitte 2013 noch nicht abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Nitschmann | url= https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article118385281/Tickende-Zeitbomben-in-stillgelegten-Zechen.html | titel=Tickende Zeitbomben in stillgelegten Zechen | hrsg= | werk=Die Welt | datum=2013-07-28 |abruf=2018-02-10 | sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Timo Kessler, Elke Mugova, Henning Jasnowski-Peters, Thomas Rinder, Marion Stemke, Christian Wolkersdorfer, Sylke Hilberg, Christian Melchers, Wilhelm Struckmeier, Georg Wieber, Maria-Th. Schafmeister |Titel=Grundwasser in ehemaligen deutschen Steinkohlenrevieren – ein wissenschaftlicher Blickwinkel auf Grubenflutungen |Sammelwerk=Grundwasser |Band=25 |Nummer=4 |Datum=2020-12 |ISSN=1430-483X |DOI=10.1007/s00767-020-00460-0 |Seiten=259–272 |Online=https://link.springer.com/10.1007/s00767-020-00460-0 |Abruf=2023-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ewigkeitslasten im Saarrevier ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 schloss im Saarland die letzte Zeche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Gebiete im [[Saarrevier]], die wegen Absenkung aufgrund des Bergbaus tiefer liegen als die Entwässerungssysteme, ist [[Reisbach (Saarwellingen)|Reisbach]] in [[Saarwellingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die RAG AG plant im Saarrevier, die Grubenwasserhaltung langfristig einzustellen. Der Grubenwasserspiegel soll in mehreren Phasen ansteigen; bis zum Jahr 2035 sollen die Bergwerke im Saarland komplett geflutet sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Janosch Neumann |url=https://umweltrecht.legal/2018/07/nicht-ewige-ewigkeitslasten-bundesregierung-beantwortet-rechtsfragen-zum-geplanten-grubenwasseranstieg-im-saarrevier/ |titel=Bergrecht, Wasserrecht. Nicht ewige Ewigkeitslasten: Bundesregierung beantwortet Rechtsfragen zum geplanten Grubenwasseranstieg im Saarrevier |werk=umweltrecht.legal |hrsg=Heinemann &amp;amp; Partner Rechtsanwälte Partnergesellschaft mbB |datum=2018-07-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181118212702/https://umweltrecht.legal/2018/07/nicht-ewige-ewigkeitslasten-bundesregierung-beantwortet-rechtsfragen-zum-geplanten-grubenwasseranstieg-im-saarrevier/ |archiv-datum=2018-11-18 |abruf=2021-01-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erblastenvertrag aus dem Jahr 2007 schließt das nicht aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Schleuning |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/rag-sieht-keine-pflicht-zum-ewigen-pumpen_aid-7108826 |titel=Grubenwasser: RAG sieht keine Pflicht zum „ewigen Pumpen“ |werk=saarbruecker-zeitung.de |datum=2018-01-25 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber den geplanten Kosten 16,5 Millionen Euro für die Hebung von 18 Millionen Kubikmetern Grubenwasser aus den geschlossenen Saar-Zechen pro Jahr liegen die Kosten 2019 bei rund 50 Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-1246860&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/saarland-streit-ueber-flutungen-der-alten-steinkohle-bergwerke-spitzt-sich-zu-a-1246860.html |titel=Saarland: Streit über Flutungen der alten Steinkohle-Bergwerke spitzt sich zu |autor=Alexander Preker |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2019-02-09 |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ewigkeitslasten im deutschen Braunkohletagebau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Braunkohleabbau vorzugsweise im [[Tagebau]] führt zu erheblichen Landschaftsveränderungen, etwa am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] oder im [[Lausitzer Braunkohlerevier]]. Auch der [[Tiefbau]] führt, meist über Bergsenkungen, zu erheblichen Landschaftsveränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Ewigkeitsfolgen soll beispielsweise im Braunkohlenbergbau durch Gestaltung einer [[Bergbaufolgelandschaft]] entgegengewirkt werden. Dabei wird zum Beispiel die natürliche Terrassenlandschaft aus den Uferterrassen des Rheins durch eine [[Landschaftsarchitektur|Kunstlandschaft]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den künstlichen Seen entstehen zuweilen [[Liste von Rutschungen im Bergbau|Rutschungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ewigkeitslasten im deutschen Uranbergbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und 1990 förderte die [[Wismut (Unternehmen)|Wismut]] in [[Sachsen]] und [[Thüringen]] Uran sowohl im Tage- als auch hauptsächlich im Untertagebau. Das sich in diesen Bergbauanlagen sammelnde Wasser muss ausgepumpt und gereinigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/manuskript-vom-umgang-mit-ewigkeitslasten.media.e8953620795d41d1f55c7ece8ec53e18.txt |wayback=20181118035203 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-21 05:25:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ewigkeitslasten der Kernenergie in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert, hoch radioaktive Abfälle über eine Million Jahre sicher von der Umwelt abzuschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fr-320210&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.fr.de/meinung/ewigkeitslasten-atomzeitalters-11096434.html |titel=Die Ewigkeitslasten des Atomzeitalters – Meinung |autor=Klaus Brunsmeier, Michael Müller |werk=fr.de |datum=2016-07-04 |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein tiefengeologisches [[Endlager (Kerntechnik)|Endlager]] für Atommüll nach deutschem Recht würde die Abfälle „passiv und wartungsfrei“ entsorgen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/endlsianfv/__19.html |titel=§ 19 EndlSiAnfV - Einzelnorm |abruf=2022-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – ein geologisch geeigneter und politisch durchsetzbarer Standort ist allerdings noch nicht gefunden ([[Endlagersuche in Deutschland|Endlagersuche]]). Daher wird deutscher Atommüll in oberirdischen Zwischenlagern gelagert, was mit erheblichen Kosten verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=TjQdgGl8P5k Quarks, Gefährliches Erbe - wie wir die Folgen des Bergbaus bewältigen, WDR, Ausstrahlung: 6. November 2018, auf Youtube.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltschäden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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