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	<title>Ewerführer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewerf%C3%BChrer&amp;diff=193351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hinnerk11: verlinkt</title>
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		<updated>2026-01-15T15:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Everführer 1888.jpg|mini|Ewerführer 1888]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewerführer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Hafenjargon &amp;#039;&amp;#039;Schlickschuber, Schutenschubser&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung des Führers einer [[Schute (Schiffstyp)|Schute]] im [[Hamburg]]er Stromgebiet. Der Name Ewerführer leitet sich vom Bootstyp [[Ewer]], einem Elbsegelboot, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Holländische Reihe 1884.jpg|mini|Zwei Ewer, beladen und mit umgelegten Masten, Hamburg 1884]]&lt;br /&gt;
Ewerführer ist nach dem Beruf des [[Stauer]]s im [[Hamburger Hafen]] der zweitälteste Hafenberuf. Anfänglich wurden Boote mit umlegbaren Segelmasten eingesetzt, um wenigstens einige Strecken segeln und trotzdem in die innere Stadt gelangen zu können. Da sich Segelboote im Hafen als unpraktisch erwiesen, wurden sie durch Schuten – offene Boote ohne eigenen Antrieb – ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ewerführer mit ihren Schuten hatten die Aufgabe im Hamburger Hafengebiet Güter von und auf die Seeschiffe zu befördern, wenn diese nicht an Land anlegen konnten. Da die Mehrzahl der Kaianlagen erst ab den 1880er Jahren erbaut wurden, war vorher die Beförderung von Waren im Hamburger Hafen durch Schuten die Regel. Noch 1913 wurden 52&amp;amp;nbsp;Prozent der Güter vom [[Hamburger Hafen und Logistik#Geschichte|Staatskai]] mit Schuten verfrachtet. 1896 beteiligten sich die gut organisierten Ewerführer zu 95&amp;amp;nbsp;Prozent am großen [[Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97|Hamburger Hafenarbeiterstreik]]. 1899 arbeiteten rund 2.000  Menschen auf den Schuten in Hamburg und [[Hamburg-Altona|Altona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schauerleute]] entluden die Ladungen der Seeschiffe auf Schuten. Diese wurden von den Ewerführern übernommen, um zu den Speichern und Lagerhäusern, ab 1888 ausschließlich in die [[Speicherstadt]] oder zu anderen Schiffen gebracht und dort wieder entladen zu werden. Die Schuten wurden ursprünglich durch Muskelkraft fortbewegt. Entweder wurde dabei [[Wriggen|gewriggt]] oder mit einem &amp;#039;&amp;#039;[[Bootshaken|Peekhaken]]&amp;#039;&amp;#039; gestakt oder mit Ziehen und Stoßen an den dafür an den Kaimauern eingelassenen Ringen bzw. Metallstäben (welche heutzutage noch sehr gut erkennbar sind) bzw. an Pfählen und anderen Schiffen sich fortbewegt. Später, als der Hafen sich auf die Südseite der Elbe ausbreitete, wurden Schlepper eingesetzt. Je mehr sich die Schlepper und größere Kähne durchsetzten, desto geringer wurde die Bedeutung des Ewerführers als ausgebildeter Schiffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben der Ewerführer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchenpauerkai 1899.JPG|mini|Ewerführer 1899]]&lt;br /&gt;
Bis Ende der 1880er Jahre lebten Ewerführer noch auf ihren Schuten, was in dieser Zeit üblich war. Sie hatten vom Laderaum einen abgetrennten Raum, in dem sich [[Koje]], Tisch und Stuhl und eine Kochstelle befanden. Somit waren sie für die [[Lichterführung|Befeuerung]] immer anwesend und gegen eventuelle Plünderungen der Ladung ständig vor Ort. Die Ewerführer waren durchaus kreativ, was die Einrichtung und Innenraumausstattung  anging. Ein Ewerführer lebte teilweise mehrere Wochen auf seiner Schute, bevor es an Land zu seiner Familie ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der Ewerführer war ein Lehrberuf, der ursprünglich eine vierjährige Ausbildung erforderte. Heute ist der Ewerführer ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem  [[BBiG|Berufsbildungsgesetz]], der nicht mehr ausgebildet wird. Er ist keinem Berufsfeld zugeordnet. Der [[Monoberuf]] wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Hafenbetrieben ausgebildet, die Ausbildung dauert drei Jahre. 2005 gab es sechs Auszubildende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verordnung wurde 2006 aufgehoben und durch den Beruf [[Hafenschiffer]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation des Berufsstands ==&lt;br /&gt;
Um 1980 gab es noch um die 70 bis 80 Ewerführereien; 2008 waren es noch drei bis fünf Firmen. Der Beruf des Ewerführers ist vom Aussterben bedroht, da immer mehr konventionelles [[Stückgut]] in Containern verfrachtet wird. Deshalb haben sich die restlichen Ewerführereien umorientiert und verschiffen mit ihren Schuten Container im Hamburger Hafengebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: Arbeitswelt an der Wasserkante. Sozialgeschichte der Hamburger Hafenarbeiter 1886–1914, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1984;&lt;br /&gt;
* [[Arnold Kludas]] und  Harry Braun: &amp;#039;&amp;#039;Ewerführer. Eine illustrierte Geschichte der Ewerführerei auf Hamburgs Wasserstraßen&amp;#039;&amp;#039;. Die Hanse in der Europäischen Verlagsanstalt; Auflage: 2 (2002), ISBN 3-434-52602-1.&lt;br /&gt;
* Maria Möring / Gisela Kühn: Der Hamburger Ewerführer im Wandel der Zeiten, Verlag Hanseat. Merkur, Hamburg 1965;&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Rath]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit im Hamburger Hafen.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1988, ISBN 3-925622-41-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Berufenet|7288|Hafenschiffer/in}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ewerfuhrer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seefahrtsberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschifffahrtsberuf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hinnerk11</name></author>
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