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	<title>Ewald Wicke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Wicke&amp;diff=784979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-05T08:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewald Wicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1914]] in [[Elberfeld]]; † [[7. März]] [[2000]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ewald Wicke studierte von 1933 bis 1938 an den Universitäten [[Universität Köln|Köln]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] [[Chemie]], [[Physik]] und [[Physikalische Chemie]]. Während seines Studiums wurde er 1933 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und 1937 nach der Lockerung der [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP|Aufnahmesperre]] Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 675.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Göttingen wurde er 1938 bei [[Arnold Eucken]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 habilitierte sich Ewald Wicke mit einer Schrift zur [[Adsorptionskalorimetrie]] an katalytisch wirksamen Oberflächen. 1949 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Nach dem Tode Euckens wurde er für mehrere Jahre mit der kommissarischen Leitung des Göttinger Instituts für Physikalische Chemie beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 erhielt er den „Nernst-Haber-Bodensteinpreis“ der [[Bunsen-Gesellschaft|Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie]], die damit seine Arbeiten zur wissenschaftlichen Begründung der Technischen Reaktionsführung würdigte. Im gleichen Jahr nahm er einen Ruf an die [[Universität Hamburg]] an und übernahm dort die Leitung des Instituts für [[Physikalische Chemie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später folgte er einem Ruf an die [[Westfälische Wilhelms-Universität]] nach [[Münster]] als Direktor des Physikalisch-Chemischen Instituts. In den bald zweieinhalb Jahrzehnten seiner Tätigkeit in Münster ist dieses Institut zu einer der bedeutendsten Forschungs- und Unterrichtsstätten für Physikalische Chemie in Deutschland geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Wicke ist durch nahezu 300 wissenschaftliche Publikationen international bekannt geworden, was in einer Reihe von Auszeichnungen Ausdruck gefunden hat: Die  Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.&amp;amp;nbsp;V. erkannte ihm 1962 die Arnold-Eucken-Medaille zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gvt.org/%C3%9Cber+GVT/Arnold_Eucken_Medaille/_/Liste%20Arnold-Eucken-Preistr%C3%A4ger.pdf |titel=Liste der Arnold-Eucken-Preisträger |hrsg=Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.&amp;amp;nbsp;V. |format=PDF |abruf=2024-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Deutsche Gesellschaft für chemisches Apparatewesen ([[DECHEMA]]) zeichnete ihn 1976 mit der [[DECHEMA-Medaille]] aus. Seit 1972 war er Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=ewald-wicke |Name=Ewald Wicke |Datum=30. Januar 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften]] wählte ihn 1976 zu ihrem ordentlichen, die [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]] 1980 zu ihrem korrespondierenden Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/ewald-wicke/| titel=Mitglieder: Ewald Wicke| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2026-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[National Academy of Engineering]] der USA berief ihn 1983 zu ihrem Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.nae.edu/28090/Dr-Ewald-Wicke| titel=Member Directory: Ewald Wicke| hrsg=National Academy of Engineering| zugriff=2026-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überregionale Wertschätzung von Wicke kommt auch in der Verleihung der Ehrendoktorwürde der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]] (1975) und der [[Karlsruher Institut für Technologie|Universität Karlsruhe]] (1991) zum Ausdruck. Die [[Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie]], deren Vorsitzender er in den Jahren 1975/76 war, verlieh ihm 1981 die &amp;quot;Bunsen-Denkmünze&amp;quot; für seine richtungsweisenden wissenschaftlichen Arbeiten und ernannte ihn im Jahr 1990 zu ihrem Ehrenmitglied. Zusammen mit der Ewald-Wicke-Stiftung vergibt die Bunsen-Gesellschaft seit 2012 den Ewald-Wicke-Preis an Wissenschaftler bis zum Alter von 35 Jahren, die herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der physikalischen Chemie vorweisen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bunsen.de/preistraeger/ewald-wicke-preis |titel=Ewald-Wicke Preis |werk=bunsen.de |hrsg=Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie |abruf=2022-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123216486}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chemie.uni-hamburg.de/institute/pc/publikationen/db/wicke.html Ewald Wicke]  Universität Hamburg Fachbereich Chemie&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|67996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123216486|LCCN=n/88/266401|VIAF=110571690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wicke, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Karlsruher Instituts für Technologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Bunsen-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wicke, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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