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	<title>Ewald Schmidt di Simoni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:46:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Schmidt_di_Simoni&amp;diff=2211838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chattus: Unbelegter und historisch unsinnig erscheinender Satzteil entfernt (eine britische Waffenstillstandskommission gab es nicht nach dem Zweiten Weltkrieg, und schon gar nicht eine, die ausgerechnet von einem Deutschen geleitet wurde).</title>
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		<updated>2026-01-18T22:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unbelegter und historisch unsinnig erscheinender Satzteil entfernt (eine britische Waffenstillstandskommission gab es nicht nach dem Zweiten Weltkrieg, und schon gar nicht eine, die ausgerechnet von einem Deutschen geleitet wurde).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewald Schmidt di Simoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1898]] in [[Berlin-Treptow|Treptow]] als &amp;#039;&amp;#039;Ewald Otto Erich Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Treptow Geburtsregister Nr. 83/1898&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[2. September]] [[1980]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Christian Haase, Axel Schildt |Titel=Die Zeit und die Bonner Republik: eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung |Reihe=Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte |BandReihe=43 |Verlag=Wallstein Verlag GmbH |Ort=Göttingen |Datum=2008 |ISBN=978-3-8353-0243-3 |Seiten=14 |Online={{Google Buch | BuchID=a8IaAQAAIAAJ | Seite=14 | Hervorhebung=&amp;quot;ewald schmidt di simoni&amp;quot;}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1980/38/zeitspiegel/seite-2 &amp;#039;&amp;#039;Zeitspiegel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit Online.&amp;#039;&amp;#039; 12. September 1980, abgerufen am 30. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Verleger, Journalist und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Arztes war mit 16 Jahren als Freiwilliger und [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] für die [[Kaiserliche Marine|Kriegsmarine]] des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreiches]] aktiv. Nach einem sehr guten Marine-Examen war er aufgrund [[Offizierspatent|Vorpatentierung]] sofort als [[Leutnant zur See|Leutnant der Marine]] tätig. 1918 entlassen begann er ein Studium in Hannover für Hoch- und Tiefbautechnik bis zum Vorexamen. Aus finanziellen Gründen (Tod seines Vaters als [[Stabsarzt]]) trat er in die Verlagsbranche ein. Er arbeitete im [[Ullstein-Verlag]], zuletzt als Vertriebsleiter in Berlin. 1923 heiratete er die geschiedene Ada Bekkevold geb. Bobzien. Die Ehe wurde 1926 wieder geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Berlin-Treptow Heiratsregister Nr. 60/1923&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann wechselte er zur &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und war dort Hauptvertriebsleiter. 1927 folgte die Heirat mit Else Walter (1928 Geburt des ersten Sohnes Kay in Frankfurt; 1938 Geburt des zweiten Sohnes Thomas Ingo in Düsseldorf). Nach 1933 im Zuge der NS-Situation wechselte er 1934 an die &amp;#039;&amp;#039;Kölnische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; bei Neven-Dumont als dessen rechte Hand. Aus dieser Zeit existiert ein Brief an den dortigen NS-Gauleiter, der ihn für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] werben wollte, doch Schmidt di Simoni wollte mit ihm und seiner &amp;#039;&amp;#039;Partei in Vergangenheit und Zukunft nichts zu tun haben&amp;#039;&amp;#039;. Dies führte zum Hinauswurf aus der NS-Pressekammer. Nun wechselte er für seinen Verleger nach Düsseldorf und war dort von 1937 bis 1938 als Zeitungsgroßhändler tätig. Wegen der NS-Umstände erfolgte ein erneuter Hinauswurf aus der [[Reichskulturkammer]], so dass auch jede Tätigkeit in der Presse verboten wurde. Er fand dann ein Textil-Vertriebsunternehmen in Chemnitz. Dort konnte er an Hunderte von Kunden in Deutschland kaufmännisch nahezu unverändert als Generaldirektor textile Waren vertreiben. Die Firma dort (Fa. Hofmann &amp;amp; Co.) arbeitete reichsweit schon mit dem [[Hollerithmaschine|Hollerith-System]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewald Schmidt di Simoni wurde 1939 zur [[Kriegsmarine]] eingezogen. Durch seine Organisationsbegabung avancierte er zum [[Korvettenkapitän]], war dann tätig im Bereich des MOK-Nord-Admiralsstabs. Nach Kriegsende wurde er als persönlich „unbelastet“ eingestuft. 1946 nahm er den neuen Familiennamen Schmidt-di Simoni an&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Treptow Geburtsregister Nr. 83/1898&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aufgrund seiner Verdienste und Fähigkeiten erhielt er die britische Lizenz für einen Zeitungsverlag. Er gründete dann mit [[Gerd Bucerius]] (um behördliche und rechtliche Probleme abzudecken), mit [[Lovis H. Lorenz]] (als Feuilletonisten) und [[Richard Tüngel]] (Schriftleitungsposition), &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; als kommentative Wochenzeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf Dahrendorf |Titel=Liberal und unabhängig: Gerd Bucerius und seine Zeit |Verlag=C.H.Beck |Ort=München |Datum=2000 |ISBN=3-406-46474-2 |Seiten=71 |Online={{Google Buch | BuchID=fu4bnj1mkOQC | Seite=71 | Hervorhebung=&amp;quot;ewald schmidt di simoni&amp;quot; 1898}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle erwarben alsbald die wesentlich marktgängigere Illustrierte &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; vom Nannenverlag in Hannover dazu. Aufgrund interner Auseinandersetzungen trennten sich Schmidt di Simoni und Tüngel (Lorenz war schon vorher ausgeschieden) später von Bucerius, der dann den gesamten Verlag neu strukturierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 erhielt Schmidt di Simoni 1 Million Mark als Abfindung.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Janszen, Zeit Magazin Nr. 9/1996, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ewald Schmidt di Simoni: &amp;#039;&amp;#039;plus und minus&amp;#039;&amp;#039;, Busse-Seewald Verlag, 1976, ISBN 3-512-00419-9&lt;br /&gt;
* Ewald Schmidt di Simoni: &amp;#039;&amp;#039;Die edlen Weine der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Busse-Seewald Verlag, 1968, ISBN 3-512-00160-2&lt;br /&gt;
* Ewald Schmidt di Simoni: &amp;#039;&amp;#039;Rettet den Verkehr&amp;#039;&amp;#039;, Höhr-Grenzhausen bei Koblenz Starczewski, 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067602542|VIAF=314869620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt Di Simoni, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt di Simoni, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Ewald Otto Erich (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger, Journalist und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Treptow&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chattus</name></author>
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