<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ewald_Munschke</id>
	<title>Ewald Munschke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ewald_Munschke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Munschke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T06:11:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Munschke&amp;diff=2102471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Munschke&amp;diff=2102471&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-23T23:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewald Munschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1901]] in [[Berlin]]; † [[21. Oktober]] [[1981]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher [[Internationale Brigaden|Interbrigadist]], SED-Funktionär und General ([[Kasernierte Volkspolizei|KVP]], [[Nationale Volksarmee|NVA]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Steinmetz und einer Köchin blieb nach absolvierten 8 Klassen ohne Berufsausbildung. Zunächst arbeitete er von 1915 bis 1917 als Bote für eine Lebensversicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend leistete er bis Kriegsende an der Ostfront in einem Infanterieregiment Hilfs- und Kurierdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verdiente er sich bis 1919 als Zugabfertiger und Kutscher seinen Lohn, bevor er bis 1920 als Eisenbahner im Eisenbahnregiment 4 tätig war. Zugleich trat er 1920 in die Gewerkschaft ein. Anschließend war er bis 1931 als Arbeiter tätig, u. a. als Packer und Bauarbeiter. 1923 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei, aus der er jedoch 1924 zunächst wieder austrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde Munschke wieder KPD-Mitglied und von da an Mitarbeiter des Militärpolitischen Apparates der KPD. Zwischen 1931 und 1933 war Munschke arbeitslos. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte er im Oktober 1933 in die Sowjetunion, wo er sich bis 1936 aufhielt. Dort studierte Munschke  von 1934 bis 1936 an der [[Kommunistische Universität der nationalen Minderheiten des Westens|Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens]] in Moskau.  1936 ging er nach Spanien zu den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]], die im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] kämpften. Dort war Munschke zunächst Kriegskommissar im [[Tschapajew-Bataillon]] der [[XIII. Internationale Brigade|XIII. Internationalen Brigade]]. Später leitete er eine Kommissar- bzw. Parteischule. 1938 floh er zunächst nach Frankreich, später Belgien. Bis 1945 war er im antifaschistischen Widerstandskampf in Frankreich, Belgien und den Niederlanden tätig. Er war Angehöriger von niederländischen Widerstandsorganisationen und seit 1944 arbeitete er im &amp;#039;&amp;#039;Bund freier Deutscher&amp;#039;&amp;#039; in den Niederlanden mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Munschke 1945 in seine Heimatstadt Berlin zurück. Er wurde wieder als KPD-Mitglied registriert und wurde zunächst deren Parteisekretär in der Berliner Polizei. 1946 wechselte er nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] in deren Berliner Landesleitung, wo er zunächst stellvertretender Leiter, später Leiter der wichtigen Kaderabteilung war. 1949 wechselte Munschke in das [[ZK der SED]], wo er zunächst Hauptreferent, später wiederum Leiter der wichtigen Kaderabteilung wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Munschke, Ewald 01.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Als 1952 erfahrenes Personal für den Aufbau der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] (KVP) gesucht wurde, fiel die Wahl auch auf Munschke. Als Kommissar der Interbrigaden konnte er auf militärische Erfahrungen zurückgreifen. Munschke trat am 1. Mai 1952 seinen Dienst bei den bewaffneten Organen der DDR an. Ohne vorher einen militärischen Dienstgrad besessen zu haben, wurde er am 1. Oktober 1952 zum Generalmajor ernannt, gleichzeitig wurde er Stellvertreter des Ministers des Innern und Chef der Verwaltung Kader beim Ministerium des Innern, dem die KVP unterstand. Mit Gründung der NVA wurde Munschke per 1. März 1956 Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung&amp;lt;ref&amp;gt;Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon, Links, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; und der erste Chef der Verwaltung Kader beim Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR. Diese Dienststellung hatte er bis zum 31. Januar 1961 inne. Bis dahin gehörte er auch als &amp;quot;Kaderchef&amp;quot; dem Kollegium des Ministeriums für Nationale Verteidigung an, dem engsten Führungszirkel der NVA. Anschließend leitete er bis zu seiner Entlassung am 31. Januar 1969 als Vorsitzender die Parteikontrollkommission der SED in der Politischen Hauptverwaltung der NVA.  Von 1962 bis 1971 war er zudem Kandidat der Zentralen Parteikontrollkommission der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 6. Mai 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1956 [[Hans-Beimler-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1961 Orden [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1966 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1971 Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1976 [[Karl-Marx-Orden]] &lt;br /&gt;
* 1981 [[Scharnhorst-Orden]]&lt;br /&gt;
* Am 1. März 1986 wurde dem Pionierbaubataillon 12 (PiBB-12) in Merseburg der Ehrenname &amp;quot;Ewald Munschke&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ewald-munschke|lemma=Munschke, Ewald|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=2441}}&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Ch. Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Froh: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der NVA&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Köster, Berlin 2010, ISBN 978-3895747458.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Ewald_Munschke Ewald Munschke] im [[DRAFD]]-Wiki&lt;br /&gt;
* http://ddr49-90.nl/General%20Ewald%20Munschke.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12941428X|VIAF=30616039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munschke, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (KVP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Scharnhorst-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Munschke, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der KVP und NVA, SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
	</entry>
</feed>