<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ewald_Kienle</id>
	<title>Ewald Kienle - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ewald_Kienle"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Kienle&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T17:10:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Kienle&amp;diff=2687855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emils Hammer: Archivlink eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Kienle&amp;diff=2687855&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-06T10:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herr Ewald Kienle.jpg|miniatur|Ewald Kienle, 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewald Kienle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1928]] in [[Eberdingen|Nußdorf]] bei Ludwigsburg, heute ein Teil von [[Eberdingen]]; † [[1. Februar]] [[2021]] in [[Heimerdingen|Ditzingen-Heimerdingen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kienle-orgeln.de/historie|titel=Firmenhistorie |hrsg=Kienle Orgeln GmbH|abruf=2021-02-19 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20231004125938/https://www.kienle-orgeln.de/historie | archiv-datum = 2023-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Erfinder]] und Unternehmer. Er entwickelte und produzierte [[Elektronische Orgel|elektronische Kirchenorgeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Kienle wurde als Sohn eines Dorfschmieds und dessen sizilianischer Ehefrau geboren. Im Alter von 15 Jahren wurde er von der Schulbank weg zum Flugzeughersteller [[Messerschmitt AG|Messerschmitt]] beordert, um dort [[Flugzeugbau]] zu erlernen. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] 1945 beschäftigte er sich mit der Verbesserung und Reparatur von Radiogeräten und ersten Fernsehgeräten und begann schließlich mit der Entwicklung eigener [[Elektronische Orgel|elektronischer Sakralorgeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 produzierte Ewald Kienle in Heimerdingen (jetzt Ortsteil der Stadt [[Ditzingen]]) eigene analoge Sakralorgeln (Kienle T-Modell), denen 1971 von der [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt|Physikalisch-Technischen Bundesanstalt]] ein lebendiger Klang bescheinigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Prüfbericht der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt: &amp;#039;&amp;#039;Akustische Untersuchungen einer elektronischen Orgel.&amp;#039;&amp;#039; Gesch.-Nr. 5.23-22105/71, Braunschweig, 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu begann Ewald Kienle mit Resonatorenröhren zu experimentieren, um die Lautsprecherbeschallung zu verbessern, und stellte schließlich 1980 in der Katholischen Kirche St. Rochus in [[Bonn-Duisdorf]] die erste analoge Sakralorgel mit [[Resonator]]en auf (Orgel nicht erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.orgel-information.de/Orgeln/b/bk-bo/bonn_st_rochus_b-duisdorf.html | titel = Die Orgel in St. Rochus Bonn-Duisdorf | hrsg = Daniel Kunert - Musik-Medienhaus | zugriff = 2023-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 beschäftigte sich Ewald Kienle mit der Entwicklung von digitalen Sakralorgeln. 1985 wurde die europaweit erste digitale Sakralorgel&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Klüh: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Schwingungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Okey! Magazin für Orgel, Keyboard und Digitalpiano, Heft Nr. 53, Juli/August 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Modell Kienle PK II) in Form einer erhobenen Hand im Plenarsaal des [[Europapalast]]s in [[Straßburg]] temporär aufgestellt und mit einem [[Johann Sebastian Bach|Bach]]-Konzert eingeweiht (Orgel nicht erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 begann Ewald Kienle mit Forschungen zur Verwendung von Original-[[Orgelpfeife]]n ohne Kern als Resonatoren („Pfeifenresonatoren“). Sie werden seither, teils ergänzt von Resonatorenröhren, für die nach ihm benannte [[Resonatoren-Klangabstrahlungssysteme|Kienle-Klangabstrahlung]] bei Digital-Orgeln jeglicher Art eingesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:KIENLE®-Orgel im Centre for Music and Culture in Georgien.jpg|miniatur|Kienle-Orgel im &amp;#039;&amp;#039;Centre for Music and Culture&amp;#039;&amp;#039; in [[Georgien]]]]&lt;br /&gt;
Ab 1970 erwarb Ewald Kienle mehrere [[Patent]]e,&amp;lt;ref&amp;gt;Patente: https://www.dpma.de/ (über DEPATISnet)&amp;lt;/ref&amp;gt; zuerst auf dem Gebiet der Orgeln mit vollelektronischer (analoger) Tonerzeugung. Weitere seiner Erfindungen führten dazu, dass die technisch aufwändige Luftstrom-Klanganregung von Orgelpfeifen durch eine einfacher ausführbare, zugleich aber frequenzreichere Lautsprecher-Klanganregung ersetzt werden konnte. Dies führte neben Klangneuerungen zu einer erheblichen Reduzierung der Herstellungskosten im Vergleich zu einer traditionell gebauten [[Pfeifenorgel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewald Kienle stellte in rund 50 Jahren weltweit mehr als 3.000 Orgeln auf. Die Instrumente stehen in Europa sowie in Südafrika, Peru und Russland. 2010 entstand die größte Orgel mit der Kienle-Klangabstrahlung im Konzertsaal des neu gestalteten &amp;#039;&amp;#039;Tbilisi Centre&amp;#039;&amp;#039; im georgischen [[Tiflis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = https://www.kienle-orgeln.de/tiflis-resonatorenorgel|titel = Tiflis – Die größte Resonatorenorgel der Welt von KIENLE®|werk = Internetpräsenz Kienle-Orgeln|hrsg = Kienle Orgeln GmbH|archiv-url = https://web.archive.org/web/20231015134950/https://www.kienle-orgeln.de/tiflis-resonatorenorgel|archiv-datum = 2023-10-15|abruf = 2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage besteht nach Angaben der Herstellerfirma aus nur etwa 600 Resonatoren, hätte aber auch mit halb so vielen Resonatoren ausgeführt werden können, wenn dies aus optischen und/oder Kostengründen gewünscht worden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 gab Ewald Kienle seine als Ewald Kienle [[e.K.]] geführte [[Einzelunternehmen (Deutschland)|Einzelkaufmannsfirma]] altershalber auf. Sein Lebenswerk fand unmittelbare Fortführung durch die neugegründete Firma Kienle Orgeln GmbH mit Sitz in Heimerdingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historie&amp;quot; /&amp;gt; 2022 wurden die Produktion und der Vertrieb der Kienle-Klangabstrahlungssysteme an die niederländische Firma Content übergeben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kienle-orgeln.de/ |titel=Kienle Orgeln |hrsg=Kienle Orgeln GmbH |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231004122657/https://www.kienle-orgeln.de/ |archiv-datum=2023-10-04 |abruf=2023-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Kienle Orgeln GmbH liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.handelsregister.de/rp_web/welcome.xhtml | titel = Gemeinsames Registerportal der Länder | hrsg = Land Nordrhein-Westfalen | zugriff = 2023-10-04 | kommentar = Baden-Württemberg Amtsgericht Stuttgart HRB 737934 – Kienle Orgeln GmbH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ewald Kienle war seit 8. November 1953 Diakon, seit 2. Juni 1954 Priester der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] in Heimerdingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Klaus: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Neuapostolischen Kirche. Gemeinde Heimerdingen 1932-1986&amp;#039;&amp;#039; (= Heimerdinger Sonderhefte 10). Ditzingen-Heimerdingen 1986, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem Haus in der Stiegelgasse befand sich von 1957 bis zur Einweihung der Kirche auf der Hohen Warte die Versammlungsstätte der Gemeinde. Am 23. Juli 1958 wurde Kienle als Vorsteher für die Gemeinden Heimerdingen und [[Weissach]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=iwLn7FKW_s0 Interview Ewald Kienle KIENLE® Orgeln] auf [https://www.youtube.com/ youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kienle, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Ditzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kienle, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eberdingen|Nussdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heimerdingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emils Hammer</name></author>
	</entry>
</feed>