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	<title>Ewald Dytko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:19:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Dytko&amp;diff=2734928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-11-24T19:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ewald Dytko 1938.jpg|mini|Ewald Dytko]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewald Oskar Dytko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edward Jan Dytko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[18. Oktober]] [[1914]] in [[Dąb (Katowice)|Domb]], [[Deutsches Kaiserreich]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburt&amp;quot;&amp;gt;Standesamt Domb: &amp;#039;&amp;#039;[[Personenstandsbuch|Geburtenregister]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 477/1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[13. Juni]] [[1993]] in [[Katowice]]) war ein polnischer [[Fußball]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Ewald Dytko wurde 1914 in Domb als [[Königreich Preußen|preußischer]] Staatsbürger geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75 lat&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;75 lat PZPN. Księga jubileuszowa.&amp;#039;&amp;#039; Wydawnictwo Andrzej Gowarzewski. Katowice 1994, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern waren der [[Hauer (Bergbau)|Häuer]] Johann Dytko und dessen Ehefrau Viktorie geb. Granek.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem Anschluss des Ostteils Oberschlesiens an Polen erhielt er 1922 die [[Polnische Staatsangehörigkeit|polnische Staatsbürgerschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;75 lat&amp;quot; /&amp;gt; Als Jugendlicher trat er dem Verein Dąb Katowice bei. 1936 stieg Dąb in die oberste [[Ekstraklasa|Liga]] auf, musste aber im folgenden Jahr wegen eines Punkteabzugs aufgrund eines Bestechungsskandals wieder absteigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://buwcd.buw.uw.edu.pl/e_zbiory/ckcp/p_sportowy/1937/numer005/imagepages/image1.htm Przegląd Sportowy, 18. Januar 1937, S. 1.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieses Abstiegs blieb Dytko im defensiven [[Mittelfeldspieler|Mittelfeld]]  Stammspieler der [[Polnische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]], für die er zwischen 1935 und 1939 insgesamt 22-mal antrat. 1936 erreichte er in den polnischen Farben bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen]] in Berlin 1936 das [[Halbfinale]]. 1938 nahm er an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1938|Fußballweltmeisterschaft]] in Frankreich teil, die mit den [[Achtelfinale]]n begann. Die polnische Mannschaft unterlag dort in ihrem einzigen Spiel den [[Brasilianische Fußballnationalmannschaft|Brasilianern]] mit 5:6 nach Verlängerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://de.fifa.com/classicfootball/matches/match=1150/index.html | title = Die großen Spiele: Entstehung einer Legende | accessdate = 2012-08-29 | work = fifa.com | language = Deutsch | offline = yes | archiveurl = https://web.archive.org/web/20120404100216/http://de.fifa.com/classicfootball/matches/match=1150/index.html | archivedate = 2012-04-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal nahm er an Länderspielen gegen die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|DFB-Elf]] teil, wobei den Polen kein Sieg gelang: 1935 in [[Breslau]] (0:1), 1936 in [[Warschau]] (1:1), der ersten Partie [[Josef Herberger]]s als Reichstrainer, und 1938 in [[Chemnitz]] (1:4). Beim letzten dieser drei Spiele schied Dytko nach einem Zusammenprall mit [[Helmut Schön]] vorzeitig aus.&amp;lt;ref&amp;gt; Teodor Peterek: &amp;#039;&amp;#039;Z butami piłkarskimi na boiskach Europy.&amp;#039;&amp;#039; Chorzów 1957. S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1939 war er einer der Beteiligten der „Spiritusaffäre“: Zu einem Trainingslager der Nationalmannschaft waren Werber der großen Warschauer Vereine gekommen. An einem Abend mit viel Alkohol unterzeichneten mehrere Spieler aus Oberschlesien, darunter der Torjäger [[Ernst Willimowski]] und Dytko, bei ihnen Verträge für die folgende Saison.&amp;lt;ref&amp;gt;Kattowitzer Zeitung, 12. August 1939, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Dytko war für das Länderspiel gegen [[Jugoslawische Fußballnationalmannschaft|Jugoslawien]] vorgesehen, das für den 6. September 1939 vereinbart war.&amp;lt;ref&amp;gt;„Ilustrowany Kuryer Codzienny“, 30. August 1939, Beilage „Kuryer Sportowy“, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des [[Überfall auf Polen|deutschen Einmarsches]] in Polen fand es nicht statt. Er geriet als polnischer [[Wehrpflicht]]iger in deutsche [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], wurde aber als ehemaliger Reichsbürger entlassen und konnte nach Oberschlesien zurückkehren, dessen Ostteil wieder an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] angeschlossen wurde. Wie alle anderen ehemaligen polnischen Fußballnationalspieler aus Oberschlesien unterzeichnete auch er die [[Deutsche Volksliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kattowitzer [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Kreisleiter [[Georg Joschke]] teilte ihn mit den polnischen Auswahlspielern [[Erwin Nytz]] und Ernst Willimowski dem [[1. FC Kattowitz]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Kattowitzer Zeitung, 23. November 1939, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Joschke hatte den Club der [[deutsche Minderheit in Polen|deutschen Minderheit in Polen]] in den dreißiger Jahren selbst geführt. Dytko wurde zum ersten von Reichstrainer Herberger durchgeführten Auswahllehrgang für Spieler aus Oberschlesien eingeladen, der Ende Juni 1940 in Kattowitz stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;Kattowitzer Zeitung, 25. Juni 1940, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurde er in die Auswahl der [[Gauliga Schlesien]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt; Kattowitzer Zeitung, 2. Januar 1940, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1942 wurde er zu einem [[Infanterie]][[regiment]] der [[Wehrmacht]] nach [[Koblenz]] eingezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dds&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Dienststelle, GZ II C2 – 111014/209, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dort kam er dank der Fürsprache des lokalen Fußballstars [[Josef Gauchel]] beim stärksten Club der Region, der [[TuS Koblenz|TuS Neuendorf]], unter und auch in der Auswahl der [[Gauliga Mittelrhein|Gauliga Moselland]] zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Kicker, 23. Februar 1943, S. 4–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden kannten sich von den Länderspielen 1936 und 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen vor Kriegsende geriet Dytko, mittlerweile zu einer [[Militärischer Sanitätsdienst|Sanitätskompanie]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] versetzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dds&amp;quot; /&amp;gt; in [[United States Army|amerikanische]] Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte er nach Kattowitz zurück. Ebenso wie andere oberschlesische Spitzenspieler musste er sich vor dem kommunistisch kontrollierten Sicherheitsamt [[Ministerstwo Bezpieczeństwa Publicznego|UB]] für seine Auftritte in deutschen Vereinen rechtfertigen. Nach seiner späteren Darstellung legte er beim Verhör zu seiner Verteidigung dar, dass er selbst zur [[United States Army|US-Army]] übergelaufen sei, doch sei er daraufhin in [[Untersuchungshaft]] genommen worden. Er sei erst nach der Unterzeichnung einer Loyalitätserklärung zum neuen Regime freigekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;90 lat Śląski ZPN Katowice. Wyd. A. Gowarzewski. Katowice 2010, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde er dem Polizeiclub Guardia Katowice zugeteilt, konnte bald aber zum Traditionsclub [[Baildon Katowice]] wechseln. Nach dem „Dekret vom 10. November 1945 über die Änderung und Festlegung von Vor- und Familiennamen“ musste Dytko seine „nicht polnisch klingenden“ Vornamen ablegen. Amtlich hieß er von nun an „Edward Jan“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dekret z dnia 10 listopada o zmianie i ustaleniu imion i nazwisk&amp;#039;&amp;#039;, Dz.U.R.P., nr.56, poz.310, 1945; vgl.: Matthias Kneip: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Sprache in Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;. Dortmund 1999, S. 169–171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 beendete er seine aktive Karriere und erlangte das Trainerdiplom. Ohne größere Erfolge trainierte er in den folgenden Jahren mehrere oberschlesischen Vereine unterer Spielklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Fotos im Nationalen Digitalarchiv (NAC) Warschau http://www.audiovis.nac.gov.pl/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dytko, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (1. FC Kattowitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (TuS Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katowice)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dytko, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dytko, Ewald Oskar (vollständiger Name); Dytko, Edward (polnisch); Dytko, Edward Jan (vollständiger Name, polnisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Fußballspieler &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Załęże (Kattowitz)|Zalenze]], [[Deutsches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Katowice]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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