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	<title>Ewald Bellingrath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:47:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ewald_Bellingrath&amp;diff=534523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: + Primärquelle</title>
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		<updated>2026-02-09T21:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Primärquelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ewald Bellingrath.jpg|mini|Ewald Bellingrath]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewald Bellingrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1838]] in [[Barmen]]; † [[22. August]] [[1903]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt Dresden I, Sterbe-Neben-Register 1903, Nr. 1130.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Schiffs[[konstrukteur]] und [[Reederei|Reeder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Kaufmanns Karl Friedrich Bellingrath, studierte in [[Lüttich]], [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruhe]] und [[Zürich]] und war Schüler von [[Ferdinand Redtenbacher]] und [[Gustav Zeuner]]. In [[Karlsruhe]] wurde er Mitglied der [[Karlsruher Burschenschaft Teutonia|Burschenschaft Teutonia]]. Seinen Militärdienst leistete er beim Berliner [[Garde-Pionier-Bataillon]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ22&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Karin Grossmann | Titel=Er legte die Elbe an die Kette | Sammelwerk=Sächsische Zeitung | Datum=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ersten technischen Studien und praktischen Tätigkeiten in rheinischen Maschinenfabriken kam er 1860 nach Dresden. Dort wurde ihm bald klar, dass die dahinkümmernde, von [[Treideln]] und [[Segeln]] dominierte Elbeschifffahrt nur mithilfe moderner Technik wie der aus Frankreich stammenden und in [[Magdeburg]] bereits erprobten [[Kettenschifffahrt]] eine Zukunft hatte. Am 1. Januar 1868 gründete er die Aktiengesellschaft „[[Kettenschleppschiffahrt der Oberelbe]]“ (KSO). In der [[Elbe]] wurde eine Kette versenkt, an der sich die [[Kettenschleppschiff]]e mit ihren angehängten Lastkähnen den Strom entlang zogen. Dank der Kettenschlepper florierte der Frachtverkehr von und nach Dresden. Nachdem im Oktober 1881 die „Elb-Dampfschiffahrts-Gesellschaft in Dresden“ und am 1. Januar 1882 auch die „Vereinigte Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie“ (VHMDC) übernommen worden waren, wurde die Reederei umbenannt in [[Kettenschleppschiffahrt der Oberelbe#Kette – Deutsche Elbschiffahrts-Gesellschaft (1881–1903)|„Kette – Deutsche Elbschiffahrts-Gesellschaft“]].[[Datei:Grab Ewald Bellingrath 2017 by walterfilm.jpg|miniatur|hochkant|Grab von Ewald Bellingrath auf dem Johannisfriedhof in Dresden (2017)]]Bereits 1877/78 erwarb Bellingraths Unternehmen die 1871 gegründete „Frachtschiffahrts-Gesellschaft in Dresden“ und damit auch deren 1873 gegründete kleine [[Schiffswerft Übigau|Werft]] in Dresden-[[Übigau]], die in der Folge – insbesondere unter der technischen Leitung von [[Berthold Masing]] 1890–1906 – zu einer führenden Binnenschiffswerft in Deutschland ausgebaut wurde. Ende 1882 war der Besitz der „Kette“ stark angewachsen auf 27 Kettendampfer, 12 Radschleppdampfer, acht Eilgutdampfer, zwei Personendampfer, einen Bugsierdampfer und 107 Schleppkähne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ22&amp;quot; /&amp;gt; 1892 wurde auf dem Werftgelände die erste [[Schiffbau-Versuchsanstalt]] Deutschlands eingerichtet, die „Anstalt zur Prüfung von Schiffswiderständen und hydrometrischen Instrumenten“, wo in enger Zusammenarbeit mit Lehrern und Studenten der [[Technische Hochschule Dresden|TH Dresden]] in Modellversuchen eine günstigere Schiffsform für Binnenschiffe auf dem deutschen Kanalnetz gesucht wurde und wo der Dresdner TH-Professor Gustav Zeuner den von ihm konstruierten Turbinenpropeller mit Kontraktor (zwei [[Wasserturbine]]n, Vorläufer des heutigen [[Wasserstrahlantrieb]]s, mit denen das Schiff gelenkt werden und ohne Kette talwärts fahren konnte) in einem Versuchsschiff hydrokinetisch testete. Bellingrath selbst konstruierte den hydraulischen Wagen zum Schiffstransport und 1892 das nach ihm benannte [[Kettenschleppschiff#Kettengreifrad|Kettengreifrad]], da er erkannt hatte, dass die Kettenbrüche zu einem großen Teil durch Abnutzungserscheinungen am Trommelwindwerk verursacht wurden. Das erste mit Kettengreifrad und Wasserturbinen ausgestattete neugebaute Kettenschiff war 1894 die [[Gustav Zeuner (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Gustav Zeuner&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bellingrath trat am 1. Januar 1903 als Generaldirektor der „Kette“ zurück; Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter, [[Carl Philippi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bellingrath wurde wegen seiner hervorragenden Verdienste um die Förderung der deutschen Binnenschifffahrt von der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] die [[Ehrendoktor]]würde (Dr.-Ing. h. c.) verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewald Bellingrath war Gründungsmitglied der [[Schiffbautechnische Gesellschaft|Schiffbautechnischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Unsere Toten |Sammelwerk=Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft: Fünfter Band |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1904 |Seiten=73–74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Sächsischen Bezirksverein des VDI war er 1883 beigetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[Wochenschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=7 |Nummer=3 |Datum=1883-01-20 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später gehörte er dem Dresdener Bezirksverein des VDI an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=41 |Nummer=20 |Datum=1897-05-15 |Seiten=580}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0746283 Grabmal für Emilie und Ewald Bellingrath.jpg|mini|Tafel am Grabmal für Emilie und Ewald Bellingrath]]&lt;br /&gt;
Ewald Bellingrath wurde, wie auch seine Frau, die Konzertsängerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ22&amp;quot; /&amp;gt; Emilie, auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] in Dresden beigesetzt. Nachdem sie 1901 gestorben war, heiratete Bellingrath erneut. 1903 erlag er einem Herzinfarkt. Während seiner Zeit in Dresden war er sechs Mal umgezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Dresden-[[Tolkewitz]] ist die [[Liste der Straßen und Plätze in Tolkewitz#Bellingrathstraße|Bellingrathstraße]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ewald Bellingrath&amp;#039;&amp;#039;, in: Schiffbautechnische Gesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Schiffbautechnische Gesellschaft – Biografien zur Geschichte des Schiffbaus&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Berlin, 1999, ISBN 3-540-64150-5, S. 36.&lt;br /&gt;
* Sigbert Zesewitz, Helmut Düntzsch, Theodor Grötschel: &amp;#039;&amp;#039;Ewald Bellingrath – Ein Leben für die Schifffahrt.&amp;#039;&amp;#039; Schriften des Vereins zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtmuseums, Heft 4, Lauenburg, 2003.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|30|31|Bellingrath, Ewald|[[Herbert Pönicke]]|135924804}}&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Biographische Enzyklopädie]] (DBE)&lt;br /&gt;
* Artikel zu &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Bellingrath?hl=ewald+bellingrath Ewald Bellingrath]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Großes Konversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Bibliographisches Institut, Leipzig 1905, S. 614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de/museum/archiv_sonder/Sonder/2003/Bellingrath/bellingrath_1.htm | wayback=20071029054121 | text=Sonderausstellung zum 100. Todestag}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de/museum/buecher/buch4.htm | wayback=20070928104007 | text=Festschrift anlässlich seines 100. Todestages}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135808790|VIAF=80263891}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bellingrath, Ewald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffswerft Übigau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kettenschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbschifffahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bellingrath, Ewald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schiffskonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1903&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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