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	<title>Evert van Roden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:07:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Evert_van_Roden&amp;diff=959645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-09-15T04:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Osnabrück St. Johann Altar.jpg|mini|Altar der Stiftskirche [[St. Johann (Osnabrück)|St. Johann]] in Osnabrück. Nach diesem Werk  wurde van Roden bis 1987 unter dem Notnamen &amp;#039;&amp;#039;Meister des Johannisaltars&amp;#039;&amp;#039; geführt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evert van Roden Christusfigur.jpg|mini|hochkant|Christusfigur vom Lettner des Klosters Marienfeld, heute im Franziskanerkloster Wiedenbrück]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EvR Petrus.jpg|mini|hochkant|Apostel Petrus im nördlichen Seitenschiff der ehemaligen Abteikirche [[Kloster Marienfeld (Münsterland)|Marienfeld]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz-Jesu-Kirche Osnabrück Kreuzigungsgruppe Evert van Roden.jpg|mini|hochkant|Kreuzigungsgruppe im Chor der [[Herz-Jesu-Kirche (Osnabrück)|Herz-Jesu-Kirche]] in [[Osnabrück]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evert van Roden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Bildhauer]] der Spät[[gotik]] aus [[Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstgeschichte führte ihn bis zur Zuschreibung seiner Werke unter dem [[Notname]]n &amp;#039;&amp;#039;Meister des Johannisaltars&amp;#039;&amp;#039;. Erst [[Reinhard Karrenbrock]] wies in seiner Dissertation 1987 nach, dass der Meister der Johanniskirche von Osnabrück und Evert van Roden identisch sind. Evert van Roden arbeitete in Stein, aber auch in Eichenholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von Evert van Roden sind nur wenige Lebensdaten bezeugt, so erstmals in einer Urkunde von 1487 zusammen mit dem Münsteraner Maler [[Johann von Soest (Maler)|Johann von Soest]]. Dieser war auch unter dem Notnamen &amp;#039;&amp;#039;Meister von Liesborn&amp;#039;&amp;#039; bekannt, schuf den Brömsen-Altar in der [[Jakobikirche (Lübeck)|Lübecker Jakobikirche]] und stattete sie mit seinen Gemälden aus. Evert van Roden war in Münster Zeitgenosse des Bildhauers [[Heinrich Brabender]] (* um 1475; † um 1537), der von der Kunstgeschichte bis ins erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts als &amp;#039;&amp;#039;Meister des Einzugs Christi&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Evert van Roden war wahrscheinlich älter als Brabender, mit dem er ebenfalls zusammenarbeitete. In Evert van Rodens großer Werkstatt wurde vermutlich Heinrich Brabenders Sohn [[Johann Brabender]] († 1561/1562) ausgebildet, dessen Arbeiten bereits von der [[Renaissance]] geprägt sind. Diese Werkstatt ist in Münster zwischen 1485 und 1517 belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Evert van Rodens frühestes Werk befindet sich in der Erphokapelle der [[St.-Mauritz-Kirche (Münster)|Mauritzkirche]] in Münster. Es ist das [[Epitaph]] des Dechanten Johann Belholt († 1489). Sein Hauptwerk ist in [[Osnabrück]] erhalten, wo es anders als in seiner Heimatstadt Münster keine Zerstörungen durch das [[Täuferreich von Münster|Täuferreich]] gab. Der Passionsaltar (um 1512) mit Szenen vom Leiden und der Auferstehung Christi, der van Roden seinen Notnamen gab, steht in der ehemaligen Stiftskirche [[St. Johann (Osnabrück)|St. Johann]]. Die Seitenflügel, die wahrscheinlich gemalt waren, gingen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=St. Johannes in Osnabrück |url=http://www.bistum-osnabrueck.de/s257.html |wayback=20070927094719 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa acht Jahre später entstand die Große Kreuzigungsgruppe in der benachbarten kleinen Kirche.&lt;br /&gt;
Im Osnabrücker [[Dom St. Peter (Osnabrück)|Dom St. Peter]] blieben die Apostelfiguren aus der Zeit um 1525 erhalten, die sich an acht Pfeilern des Mittelschiffs befinden. Auf Evert van Roden geht auch die [[Kreuzigungsgruppe]] aus der Spätzeit seines Schaffens zurück, die sich bis 1990 an der unmittelbar benachbarten Gymnasialkirche befand und in die [[Herz-Jesu-Kirche (Osnabrück)|Herz-Jesu-Kirche]] am Herrenteichswall versetzt wurde. An der Gymnasialkirche wurde ein Abguss angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzigungsgruppe&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Domgemeinde St. Petrus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; 100 Jahre Herz-Jesu.Kirche Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausgabe eines Teils einer Festschrift zur Geschichte der Herz-Jesu-Kirche anlässlich des 97. [[Katholikentag|Deutschen Katholikentags]] Mai 2008. Osnabrück 2008, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordrhein-Westfalen stammt von ihm der [[Kalvarienberg]] von 1490 aus der katholischen Pfarrkirche in [[Füchtorf]]. Er galt mehr als hundert Jahre als verschollen und war nur in einem Foto überliefert. Es stellte sich heraus, dass es doch erhalten war und befindet sich im Besitz des [[Bistum Münster|Bistums Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Werk Evert van Rodens ist eine Madonna in der Katharinenkirche der [[Burg Bentheim|Burganlage Bentheim]] bei [[Rheine]]. Eine steinerne Marienklage (um 1520) findet sich in [[Steinfurt]] in der Stiftskapelle, einem Anbau der Pfarrkirche St. Nikomedes. In der Kirche des ehemaligen [[Kloster Marienfeld (Münsterland)|Zisterzienserklosters]] in [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]] blieb am ursprünglichen Ort die Ausstattung des [[Lettner]]s erhalten, der um 1520/25 entstand. Dazu zählen 12 Apostelfiguren sowie der Kreuzaltar, einer der beiden Seitenaltäre. Der zweite Seitenaltar, dem Hl. Antonius geweiht, steht heute im [[LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte|LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte]] in Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Philippus-Jakobus-[[Altarretabel]] aus dem [[Paderborner Dom]] (um 1515) von Evert van Roden und Heinrich Brabender gehört zum Bestand des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster, ebenso wie Fragmente des Kalvarienbergs aus dem Dom zu Münster. Kalvarienberge aus seiner Werkstatt, die um 1500 entstanden, befinden sich zudem in Langenberg bei [[Wiedenbrück]], [[Warburg]] und [[Horstmar]], außerdem aus der Zeit zwischen 1520 und 1525 in der Propsteikirche in [[Werl]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lwl.org/wafd-download/PDF/Baud_2_2004.pdf Kalvarienberge (PDF-Datei, 46 Seiten; 2,3&amp;amp;nbsp;MB)] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bremer Dom]] St. Petri befindet sich der Orgellettner mit den Reliefs von St. [[Willehad]], dem ersten Bischof der Stadt, und [[Karl der Große|Karls des Großen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lübeck ist der Kreuzigungsaltar der Brömsenkapelle&amp;lt;ref&amp;gt;Benannt nach dem [[Lübecker Bürgermeister]] [[Heinrich Brömse (Politiker, 1440)|Heinrich Brömse]].&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Jakobikirche (Lübeck)|Jakobikirche]] erhalten. Evert van Roden schuf ihn zwischen 1488 und 1500.&amp;lt;ref&amp;gt;So eine neuere Auffassung in der Kunstgeschichte. Vorher wurde dieser Altar eindeutig Heinrich Brabender zugeordnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Steinskulptur gilt als {{&amp;quot;|zweifellos die subtilste Steinskulptur der ausgehenden Gotik (...) [deren] erlesene Feinheit und Eleganz (...) den Lübecker Bürgermeister veranlasst [haben dürfte], diesen Auftrag trotz der Konkurrenz [[Bernt Notke]]s nach Westfalen zu vergeben}}.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Walter Paatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Münster, Bremen und Lübeck&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Martin  Wackernagel&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1958, S.&amp;amp;nbsp;75–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evert van Rodens Schaffen wurde auch zum Vorbild für Künstler der Gegenwart. So ist der Kreuzaltar in der St. Walburga-Kirche in [[Meschede]] eine Nachbildung des [[Altarretabel|Kreuzigungsretabels]], das um 1525 in Evert van Rodens Werkstatt für die ehemalige Klosterkirche Marienfeld angefertigt wurde. Der dreiflügelige neogotische Reliefaltar aus Sandstein wurde um 1911 von dem Bildhauer [[Anton Mormann]] aus Wiedenbrück geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Nach van Roden ist in [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]] eine Straße benannt, da van Roden der Meister des Lettners in der dortigen [[Kloster Marienfeld (Münsterland)|Klosterkirche]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Karrenbrock: &amp;#039;&amp;#039;Evert van Roden – Der Meister des Hochaltares der Osnabrücker Johanniskirche. Ein Beitrag zur Skulptur der Spätgotik&amp;#039;&amp;#039; in: Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, Band 31, Osnabrück 1992, ISBN 3-87898-332-8.&lt;br /&gt;
* Reinhard Karrenbrock: &amp;#039;&amp;#039;Einflüsse und Wechselwirkungen – die westfälische Steinskulptur in der Zeit zwischen 1470 und 1560 und die Brabender&amp;#039;&amp;#039; in: Hermann Arnhold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Brabender – Skulptur am Übergang vom Spätmittelalter zur Renaissance&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2005, ISBN 3-402-03509-X, S.&amp;amp;nbsp;89–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119035286}}&lt;br /&gt;
* [http://www.st-johann-os.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=61&amp;amp;Itemid=99 Johannisaltar in Osnabrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119035286|VIAF=45964610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Roden, Evert van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roden, Evert van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meister des Johannisaltars&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bildhauer der Spätgotik in Münster (Westfalen)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1487&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1520&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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