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	<title>Eva van Hoboken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:55:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eva_van_Hoboken&amp;diff=2071950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: /* Schriften */ Format</title>
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		<updated>2021-01-28T23:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eva van Hoboken-Hommel (1905–1987) .jpg|alternativtext=Eva van Hoboken-Hommel (1905–1987) Tänzerin, Schriftstellerin. Grab auf dem Friedhof Witikon, Zürich|mini|Grab auf dem [[Friedhof Witikon]], Zürich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva van Hoboken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Eva Helene Mathilde Wilhelmina Hommel&amp;#039;&amp;#039;, [[Pseudonym|Künstlername]] &amp;#039;&amp;#039;Eva Boy&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[28. Juli]] [[1905]] in [[Fiesole]] ([[Toskana]]); gestorben [[3. Dezember]] [[1987]] in [[Zürich]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Schriftstellerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Evas Mutter Carolina (1869–1938) hatte sich von ihrem Mann [[Georg Schuster-Woldan]] (1865–1933)&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Schuster-Woldan &amp;#039;&amp;#039;Georg Schuster-Woldan&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Meyers Konversations-Lexikon|Meyers Großes Konversations-Lexikon]], Band 18. Leipzig 1909, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; und den drei Kindern getrennt und war 1905 zu dem Maler [[Conrad Hommel]] in die Toskana gezogen. Eva Hommel wurde nach der Heirat der Eltern in München 1908 [[Ehelichkeitserklärung|legitimiert]], gleichwohl zog der Vater bald weiter und Eva wuchs bei der Mutter auf. Conrad Hommels Schwester war die Mutter „Mimi“ von [[Albert Speer]], der im selben Jahr geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit achtzehn Jahren wurde „Eva Boy“, wie sie sich jetzt nannte, [[Ausdruckstanz|Ausdruckstänzerin]] in München, wurde von dem Bildhauer [[Fritz Koelle]] modelliert&amp;lt;ref&amp;gt;Werkzeichnis Koelle #37 [http://www.koelle-online.de/Pages_fk/fk_7_werkverzeichnis_1.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;, von dem Maler [[Benjamin Godron]] porträtiert (Titelbild der Zeitschrift [[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]], Nr. 2/1928) und fiel 1924 einer neuen Vaterfigur, dem über zwanzig Jahre älteren [[Lion Feuchtwanger]], auf. Als Feuchtwanger und [[Marta Feuchtwanger|Ehefrau Marta]] 1925 nach Berlin zogen, zog auch Eva Boy nach Berlin und begann neben dem Tanz unter der Anleitung von Feuchtwanger kleine Feuilletonbeiträge zu schreiben, die sie beim [[Berliner Tageblatt]], [[Berliner Börsen-Courier]], [[Tempo (Zeitung)|Tempo]] und der [[Münchner Illustrierte Presse|Münchner Illustrierten Presse]]  unterbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1933 heirateten Boy und [[Anthony van Hoboken]], der sich zuvor von [[Annemarie Seidel]] hatte scheiden lassen. Boy nahm nun auf Dauer den Namen ihres Mannes an und erhielt die [[Niederländische Staatsangehörigkeit|niederländische Staatsbürgerschaft]]. Marta und Lion Feuchtwanger hatten zuvor noch die Verlobungsfeier organisiert. Feuchtwanger war am 8. März 1933 von einer Vortragsreise in den USA nach Europa zurückgekehrt, konnte Deutschland aber nicht mehr betreten, die [[Sturmabteilung|SA]] hatte sein Haus in der Mahlerstraße bereits verwüstet. Seine Werke wurden Opfer der [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|Bücherverbrennung]], sein Name tauchte im Sommer 1933 in der [[Erste Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933|ersten Ausbürgerungsliste Hitlerdeutschlands]] auf. Eine literarische Frucht dieser Zeit war Feuchtwangers Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geschwister Oppermann]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem „Dr. Gustav Oppermann“ sich die Tänzerin „Sybil Rauch“ erzieht, „ihr Liebhaber und Onkel zugleich“, Hoboken sah sich in der Charakterisierung nicht nur geschmeichelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu Feuchtwanger – seine [[Dreiecksbeziehung|„Neue“]] wurde in Frankreich [[Eva Herrmann]] – wurde nun lockerer, hielt aber als [[Brieffreundschaft]] ein Leben lang. Die Feuchtwangers flohen nach [[Sanary-sur-Mer]], die Hobokens übersiedelten nach [[Wien]]. Dort wurde am 21. Juni 1937 der Sohn Tony geboren. Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ 1938 verließen sie [[Deutsches Reich 1933 bis 1945#Großdeutsches Reich|Großdeutschland]] und zogen in die Schweiz nach [[Lausanne]]. 1940 mussten Lion und Martha Feuchtwanger aus Europa in die USA fliehen. Eva van Hobokens Vater Conrad Hommel wurde ein Porträtmaler der NS-Größen und wurde von [[Adolf Hitler|Hitler]] im August 1944 in die [[Gottbegnadeten-Liste]] der wichtigsten Künstler aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoboken reiste nach dem Krieg zweimal zu Feuchtwanger nach [[Los Angeles]], der im November 1943 die [[Villa Aurora]] bezogen hatte, 1946 und 1949. Hoboken versuchte nun ihre eigene Werke zu veröffentlichen, was ihr nur teilweise und unter verlegerischen Anstrengungen gelang. 1953 besucht sie einen Vortrag des Zen-Gelehrten [[Daisetz Teitaro Suzuki]] auf einer [[Eranos|Eranos-Tagung]] in [[Ronco sopra Ascona|Ronco]]. In der Folge unternahm sie eine Studienreise nach Japan und befasste sich mit dem [[Zen]] und ging nun literarisch eigene, von Feuchtwanger unabhängige, Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Briefwechsel]] mit Feuchtwanger ging nach ihrem Tod als Vermächtnis an [[Eugen Gomringer]]. Er wurde 1996 kommentiert herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der offene Kreis. Die Zenmeister&amp;#039;&amp;#039;. Schneider, Tutzing 1980, ISBN 3-7952-0318-X&lt;br /&gt;
* Textbeitrag in: &amp;#039;&amp;#039;Das Hoboken-Archiv der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag  von Anthony van Hoboken&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1977&lt;br /&gt;
* Daisetz Teitaro Suzuki, &amp;#039;&amp;#039;[[Sengai|Sengai Gibon]] 1750-1837&amp;#039;&amp;#039; ; Ausstellung, 15. Juni – 12. Juli 1964 ; Katalog, Aus d. Orig.-Text übers. v. Eva van Hoboken unter Mitarb. v. Takashi Eto. Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien 1964&lt;br /&gt;
* [[Herbert Read]], &amp;#039;&amp;#039;Vocal Avowals : Worte sagen aus.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte, englisch und deutsch. Deutsch von Eva van Hoboken. Tschudy, St. Gallen und Stuttgart 1962&lt;br /&gt;
* [[Hans Rudolf Hilty]],  &amp;#039;&amp;#039;Der schwermütige Ladekran : Japanische Lyrik unserer Tage&amp;#039;&amp;#039; . Übertragen von Shin Aizu. In Verbindung mit Eva van Hoboken ausgewählt und bearbeitet. Tschudy, St. Gallen und Stuttgart 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke bewegt sich.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Mit Bewegungsübungen aus einer japanischen Schreibschule und einem Nachwort von Eugen Gomringer. Tschudy, St. Gallen 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manda wartet&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung.  Origo, Zürich 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lanze im Acker&amp;#039;&amp;#039;. Roman.  Origo, Zürich 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Wege&amp;#039;&amp;#039;, Fortsetzungsroman, redaktionell überarbeitet in: [[Neue Illustrierte]], Köln 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paradies der Wünsche : Ein Moderoman aus Paris&amp;#039;&amp;#039;, Taurus Verlag, Hamburg 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere harten Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Als Fortsetzungsroman, redaktionell überarbeitet, in: &amp;#039;&amp;#039;Echo der Woche&amp;#039;&amp;#039;, München 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nortrud Gomringer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lion Feuchtwanger, Briefe an Eva van Hoboken&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Ed. Splitter 1996&lt;br /&gt;
* Joseph Schmidt-Görg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anthony van Hoboken. Festschrift zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Schott, Mainz 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119429810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119429810|LCCN=n/87/905468|VIAF=821704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoboken, Eva van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lion Feuchtwanger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoboken, Eva van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boy, Eva; Hommel, Eva (legitimiert); Schuster-Woldan, Eva (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fiesole]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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