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	<title>Eva Zeisel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T11:24:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eva_Zeisel&amp;diff=682355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln: /* Literatur */   AKL</title>
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		<updated>2026-01-07T16:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt;   AKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eva Zeisel.jpg|mini|Eva Zeisel (2001)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva Zeisel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als Eva Stricker [[13. November]] [[1906]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[30. Dezember]] [[2011]] in [[New York City|New York]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/2011/12/31/arts/design/eva-zeisel-ceramic-artist-and-designer-dies-at-105.html?_r=1 Eva Zeisel, Ceramic Artist and Designer, Dies at 105]&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Eva Stricker Zeisel&amp;#039;&amp;#039; war eine US-amerikanische [[Produktdesign|Industriedesigner]]in, die hauptsächlich durch ihre [[Keramik]]arbeiten aus der Zeit nach ihrer Einwanderung in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] bekannt wurde. Arbeiten aus Zeisels Karriere sind in Museumssammlungen in aller Welt zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Laura Stricker Arthur Koestler Eva Stricker 1909.jpg|mini|hochkant|Eva (hier 1909 an der Seite ihrer Mutter Laura Stricker im progressiven Budapester Kindergarten) und [[Arthur Koestler]] (vorne) sahen sich auch später noch.]]&lt;br /&gt;
Eva Amalia Stricker war eine Tochter des Textilindustriellen Sándor Stricker (Striker) und der [[Laura Polanyi Stricker]], sie hatte zwei Geschwister.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Szapor: &amp;#039;&amp;#039;The Hungarian Pocahontas : the life and times of Laura Polanyi Stricker, 1882 - 1959&amp;#039;&amp;#039;. Boulder, Colo. : East European Monographs, 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1923 bis 1924 studierte sie Malerei an der Königlichen Kunstakademie in [[Budapest]]. Im Anschluss daran erhielt sie einen Ausbildungsplatz als [[Töpferei|Töpferin]], eröffnete eine Werkstatt an der Kispest Keramikfabrik in Budapest und entwickelte Prototypen. Ab 1927 entwarf sie für die Hansa-Kunst-Keramik (HKK) in Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zelinsky, S. 352–359&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1928 bis 1930 wurde sie Designerin für die [[Schramberger Majolika-Fabrik|Schramberger Majolika]] in [[Schramberg]]. Sie entwarf dort zahlreiche Teeservices, Vasen, Tintenfässer und andere Keramiken. Die wenigen nachweisbaren (und auch zugeschriebenen) Objekte der Hamburger Zeit zeigen neben kräftigen, naturnah reliefierten Oberflächen auch schon einen Übergang zu streng geometrisch en Gefäßformen, daneben auch abstrahierte Tierfiguren. Aus der Schramberger Zeit kennt man mit dem Pinsel aufgetragene Dekore, die sich mit ihren geometrisch angeordneten Farbflächen stärker am [[Bauhaus]]stil orientierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://onlinesammlung.focke-museum.de/exponate/476 Abb. eines Teeservices von Eva Zeisel, Schramberg, um 1931]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings distanzierte sie sich später von diesem, als „zu kalt“ empfundenen Formideal. 1930 zog Eva Stricker nach Berlin, wo sie als Designerin für Christian Carstens arbeitete.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zsolnay Eva Zeisel 3.jpg|mini|Exponate von Eva Stricker Zeisel im Szolnay Kulturzentrum Pecs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 ging Eva Stricker in die [[UdSSR]], wo sie als eine der ausländischen Experten arbeitete, die zu jener Zeit dort sehr willkommen waren. Sie gestaltete Keramik für die staatlichen Porzellanfabriken Lomonosow und Dulewo. 1935 wurde Zeisel sogar Künstlerische Leiterin der sowjetischen Keramikindustrie. Dieser Erfolg war jedoch nur kurzlebig, da sie unter dem Verdacht, Mitverschwörerin in einem Attentat auf [[Josef Stalin|Stalin]] zu sein, verhaftet wurde. Nach fast anderthalb Jahren wurde sie entlassen und nach [[Österreich]] ausgewiesen. Sie kehrte nach ihrer Freilassung nach Budapest zurück und musste erneut fliehen, diesmal vor den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]. Über die Schweiz gelangte sie nach England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 verließ Eva Stricker das Land mit ihrem späteren Ehemann [[Hans Zeisel]]. Die Hochzeit fand in [[England]] statt, von wo aus sie noch im selben Jahr in die Vereinigten Staaten auswanderte, wo sie in [[New York City|New York]] lebte und mit Hans Zeisel zwei Kinder hatte. Sie entwarf weiterhin praktisches, modernes Tafelgeschirr, darunter die Kollektion &amp;#039;&amp;#039;Museum White&amp;#039;&amp;#039; (1942–45), die sie in Kooperation mit dem [[Museum of Modern Art]] (MoMA) entwickelte, wo sie auch 1977 in einer eigenen Ausstellung Werke zeigte. Nebenbei unterrichtete sie am [[Pratt Institute]] und an der [[Rhode Island School of Design]] in Providence. Ihre Porzellanentwürfe mit den typischen sanft geschwungenen Linien wurden weltweite Verkaufsschlager. Später entwarf sie zudem Gläser, Möbel und Teppiche. Auch im höheren Alter, als sie schon nahezu erblindet war, schuf sie mit Hilfe eines Assistenten noch Entwürfe.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schramberg-in-schramberg-grosse-karriere-begruendet.c7eb0c74-25cb-420d-ba7f-48ee2228a582.html |titel=Schramberg: In Schramberg große Karriere begründet - Schramberg &amp;amp; Umgebung - Schwarzwälder Bote |werk=schwarzwaelder-bote.de |datum=2012-01-28 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie starb 2011 im Alter von 105 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2013 widmete ihr (sowie [[Margarete Heymann-Marks]] und [[Marguerite Friedlaender| Marguerite Friedlaender-Wildenhain]]) das [[Bröhan-Museum]] eine Ausstellung im Berliner Themenjahr &amp;#039;&amp;#039;2013 zerstörte Vielfalt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.broehan-museum.de/infoseiten/a_avantgarde.html |titel=Avantgarde für den Alltag. Jüdische Keramikerinnen in Deutschland 1919-1933. |hrsg=Bröhan Museum |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304112308/http://www.broehan-museum.de/infoseiten/a_avantgarde.html |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2025-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Schramberg ist die Eva-Zeisel-Straße nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heike Welzel: &amp;#039;&amp;#039;Krüge, Salzstreuer und andere schöne Dinge: Das Formenparadies der Eva Zeisel&amp;#039;&amp;#039;. In: Britta Jürgs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Salzstreuer bis zum Automobil – Designerinnen&amp;#039;&amp;#039;. Aviva Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-932338-16-2, S. 112–125.&lt;br /&gt;
* Charlotte und Peter Fiell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Design des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Taschen, Köln 2012, ISBN 978-3-8365-4107-7, S. 750.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeisel Eva&amp;#039;&amp;#039;, in: [[biografiA]], 2016, S. 3625f.&lt;br /&gt;
* Anna Grosskopf: &amp;#039;&amp;#039;Eva Stricker-Zeisel.&amp;#039;&amp;#039; In: Tobias Hoffmann / Anna Grosskopf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ansehen! Kunst und Design von Frauen 1880–1940&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2022 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums; 43), ISBN 978-3-7774-4009-5, S. 136–141.&lt;br /&gt;
* Johanna Flawia Figiel: &amp;#039;&amp;#039;Eva Zeisel. Ein Leben spannender als ein Hollywoodfilm.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Tonangebend. Starke Frauen und ihre Kunst 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungskatalog Keramikmuseum Stauffen&amp;#039;&amp;#039;. Badisches Landesmuseum, Karlsruhe 2023, ISBN 978-3-937345-94-9, S. 28–41.&lt;br /&gt;
* Volker Zelinsky: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstkeramik des Carstens-Konzerns. Beispiele für die Durchsetzung der abstrakten Moderne in der Alltagskultur, 1919-1939&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Hamburg 2018, passim. ISBN 978-3-00-061224-4&lt;br /&gt;
* {{AKL|118|411|413|Zeisel, Eva|Henriette Stuchtey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Eva+Zeisel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.evazeisel.org Eva Zeisel Forum]&lt;br /&gt;
* [http://www.ted.com/index.php/talks/eva_zeisel_on_the_playful_search_for_beauty.html Eva Zeisel - TED TALKS 2001]&lt;br /&gt;
* [https://www.doew.at/erinnern/biographien/oesterreichische-stalin-opfer-bis-1945/stalin-opfer-s/stricker-eva &amp;#039;&amp;#039;Stricker, Eva&amp;#039;&amp;#039;], bei: Datenbank österreichische Stalin-Opfer (ÖStA), [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]] (DÖW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121269949|LCCN=n85098001|VIAF=79449493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeisel, Eva}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedesigner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (New York City)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeisel, Eva&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stricker, Eva Amalia; Stricker Zeisel, Eva&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Industriedesignerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]], Österreich-Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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