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	<title>Eva Justin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eva_Justin&amp;diff=1605303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yen Zotto: HC: Entferne Kategorie:Anthropologe; Ergänze Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)</title>
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		<updated>2026-03-20T17:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Anthropologe&quot; title=&quot;Kategorie:Anthropologe&quot;&gt;Kategorie:Anthropologe&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Anthropologe_(20._Jahrhundert)&quot; title=&quot;Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)&quot;&gt;Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1989-110-31, Eva Justin --- bei Schädelmessung.jpg|mini|hochkant|Eva Justin beim Vermessen eines Sinto für die [[Rassenhygienische Forschungsstelle]] in den Räumlichkeiten der [[Kriminalpolizei (Deutschland)|Kripo]] Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva Hedwig Justin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1909]] in [[Dresden]]; † [[11. September]] [[1966]] in [[Offenbach am Main]]) war eine deutsche [[Rassentheorien|Rassenforscherin]] zur [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Sie arbeitete unter [[Robert Ritter]] sowohl im Reichsgesundheitsministerium als auch nach 1948 im Gesundheitsamt der Stadt [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]. Sie nahm Untersuchungen an Häftlingen in [[Jugendkonzentrationslager]]n vor und sorgte für deren Begutachtung. Mit Interventionen bei der Polizei trug sie zum [[Völkermord an den Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus|Völkermord an den Sinti und Roma]] und [[Jenische]]n bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv R 165 Bild-244-72, Eva Justin vor Wohnung.jpg|mini|Eva Justin begutachtet im Rahmen ihrer Tätigkeit für die [[Rassenhygienische Forschungsstelle]] des Reichsgesundheitsamtes zwei alte Frauen und einen Jungen. Aufnahme von 1936.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eva Justin Lebensschicksale 1944 Titel.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Lebensschicksale artfremd erzogener Zigeunerkinder und ihrer Nachkommen&amp;#039;&amp;#039; (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1986-044-10, Stein-Pfalz, Eva Justin bei Schädelmessung.jpg|mini|hochkant|Eva Justin bei der „Feldforschung“ 1938 in [[Stein (Gossersweiler-Stein)|Stein in der Pfalz]]. Diese Erhebungen flossen in die Rassegutachten ein.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1991-014-11, Stein-Pfalz, Ritter und Justin bei Blutabnahme.jpg|mini|hochkant|Eva Justin assistiert Ritter bei einer Blutabnahme, 1938 in Stein in der Pfalz.]]&lt;br /&gt;
Eva Justin wurde als Tochter des [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahnbeamten]] Karl Justin und seiner Ehefrau Magarethe geb. Ebinger in Dresden geboren. Bereits 1925 wurde sie Mitglied im [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abitur machte sie 1933 im Alter von 24 Jahren am [[Gymnasium Luisenstift|Luisenstift]] in [[Kötzschenbroda]]-[[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]. Ab 1934 nahm sie an einem Lehrgang für Krankenschwestern teil und wurde von Robert Ritter an die [[Universitätsklinikum Tübingen|Universitätsnervenklinik in Tübingen]] geholt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_103&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936, als Ritter zum Leiter der „[[Rassenhygienische Forschungsstelle|Rassenhygienischen und Bevölkerungsbiologischen Forschungsstelle im Reichsgesundheitsamt]]“ (RHF) berufen wurde, nahm er Justin mit und machte sie zu seiner Stellvertreterin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_103f&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;103&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie immatrikulierte sich am 2.&amp;amp;nbsp;November 1937 an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer, 2001, ISBN 3-437-26670-5, S.&amp;amp;nbsp;112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Justin, die ein wenig [[Romani|Romanes]] beherrschte, erwarb sich das Vertrauen mancher [[Roma]] und [[Sinti]], welches sie dann für rassehygienische Ziele ausnutzte. Bei den Insassen des [[Zwangslager Berlin-Marzahn|Zwangslagers Berlin-Marzahn]] hatte sie wegen ihrer roten Haarfarbe den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Lolitschai&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;loli&amp;#039;&amp;#039; ‚rot‘ und &amp;#039;&amp;#039;tschai&amp;#039;&amp;#039; ‚Mädchen‘).&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Krahl, Jörn Ellger: &amp;#039;&amp;#039;Lolitschai – Verniedlichung und unverurteilte weibliche Täterschaft im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 2016, hier S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde sie zu den Dreharbeiten von [[Leni Riefenstahl]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Tiefland (Film)|Tiefland]]&amp;#039;&amp;#039; eingeladen, um ihre „Forschung“ an den dort zwangsrekrutierten Sinti- und Roma-[[Komparse]]n weiterzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nina Gladitz |Titel=Leni Riefenstahl: Karriere einer Täterin |Verlag=Orell Füssli Verlag |Ort=Zürich |Datum=2020 |ISBN=978-3-280-05730-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Promotion ===&lt;br /&gt;
Obwohl Justin nach acht Semestern des Studiums der [[Anthropologie]], Erbpsychologie, Rassenhygiene, Kriminalbiologie und Völkerkunde an der Berliner Universität (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Wolfgang Abel (Mediziner)|Wolfgang Abel]], [[Eugen Fischer (Mediziner)|Eugen Fischer]], [[Kurt Gottschaldt]] und [[Fritz Lenz]])&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftlerinnen in Kaiser-Wilhelm-Instituten A-Z.&amp;#039;&amp;#039; Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, 1999, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht die nach der Promotionsordnung erforderlichen Voraussetzungen erfüllte, wurde ihr 1943 unter Umgehung der üblichen Formalien an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät eine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihres Studiums besuchte sie nach eigenen Angaben Vorlesungen von prominenten NS-Professoren und Verfechtern des erbpathologischen Paradigmas: Neben den bereits genannten auch [[Hans F. K. Günther]], [[Günther Hertwig]], [[Paula Hertwig]], [[Wilhelm Emil Mühlmann]], [[Hans Reinerth]], [[Hans Reiter (Mediziner)|Hans Reiter]], [[Bruno Kurt Schultz]], [[Eduard Spranger]], [[Richard Thurnwald]] und [[Otto Wuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ursprünglich von ihrem Hochschullehrer Kurt Gottschaldt vorgeschlagenes Thema ignorierte sie und brach auch die Besuche seiner Vorlesungen ab. Anfang März 1943 legte sie stattdessen eine Arbeit „Lebensschicksale artfremd erzogener Zigeunerkinder und ihrer Nachkommen“ vor – ein Thema, das mit keinem Professor der Universität vereinbart worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_112&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Promotion bedurfte also prominenter Unterstützung. Sie besuchte, von Robert Ritter unterstützt, den emeritierten [[Eugenik]]er und ehemaligen [[NS-Staat|NS]]-Rektor der Berliner Universität [[Eugen Fischer (Mediziner)|Eugen Fischer]] bei einem Kuraufenthalt in [[Baden-Baden]]. In einem Brief vom 4.&amp;amp;nbsp;März 1943 an „seine“ alte Universität bezeichnete Fischer die Psychologiestudentin Justin als „Anthropologin“. Am 12.&amp;amp;nbsp;März nahm die Universität die [[Dissertation]] an. Als indirekter Doktorvater sprang Ritter ein, der nicht zur Betreuung von Dissertationen berechtigt war. Gutachter der Dissertation waren [[Richard Thurnwald]] und Ritter, abschließend Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Schreiben zur Promotion berief sich Justin auf weitere Protektion von [[Hans Reiter (Mediziner)|Hans Reiter]], dem Leiter des Reichsgesundheitsamtes, [[Herbert Linden]] vom [[Reichsministerium des Innern]] und [[Paul Werner (SS-Mitglied)|Paul Werner]], der im [[Reichskriminalpolizeiamt]] für [[vorbeugende Verbrechensbekämpfung]] zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „völkerkundliche Feldforschung“ (Thurnwald) für ihre Dissertation fand im Frühherbst 1942 für sechs Wochen im katholischen Kinderheim St.&amp;amp;nbsp;Josefspflege in [[Mulfingen]] (Württemberg) statt, wo insgesamt etwa 70 Heimkinder lebten. Darunter fanden sich auch 40 sieben- bis 16-jährige [[Sinti-Kinder von Mulfingen]], die aufgrund verschiedener behördlicher Zwangsmaßnahmen zusammengezogen worden waren. Die „[[deutschblütig]]en“ Kinder des Heimes wurden von Justin nicht beachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_117&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage für die Zusammenführung in diesem Heim war der württembergische Heimerlass für „Zigeunerkinder“ vom 7.&amp;amp;nbsp;November 1938.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiter in der Diözese Rottenburg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Protokolle,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;58). Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ISBN 3-926297-87-5, S.&amp;amp;nbsp;306 ([http://www.akademie-rs.de/fileadmin/user_upload/pdf_archive/hp58.pdf Digitalisat] – PDF-Datei; 2,98&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Eltern war aufgrund von [[Heinrich Himmler]]s „[[Asoziale (Nationalsozialismus)|Asozialenerlass]]“ vom 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 1937&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt bei [[Wolfgang Ayaß]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;„Gemeinschaftsfremde“. Quellen zur Verfolgung von „Asozialen“ 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 1998, Nr. 50 ([https://web.archive.org/web/20161122223521/http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/abteilungen/abtg/dzd/dokumentenverzeichnisse/materialien_5_gemeinschaftsfremde.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ins [[Konzentrationslager|KZ]] eingewiesen, weitere Eltern waren infolge des „[[Auschwitz-Erlass]]es“ vom 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1942 [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] worden oder ihnen waren die Kinder aufgrund der Denunziation einer [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]]-Fürsorgerin entzogen und der Heimerziehung zugeführt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_117&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Janker |url=https://www.stolpersteine-cannstatt.de/biografien/otto-sonja-thomas-und-albert-kurz-vier-cannstatter-sinti-kinder |titel=Otto, Sonja, Thomas und Albert Kurz: Vier Cannstatter Sinti-Kinder |werk=stolpersteine-cannstatt.de |datum=2006-04-29 |abruf=2020-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf die Sinti-Kinder von Mulfingen wurde Himmlers Auschwitz-Erlass zunächst nicht angewendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_117f&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;117&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mündliche Prüfung fand am 24.&amp;amp;nbsp;März zwischen 9:15 und 10:15 in Ritters Privatwohnung statt; Fischer, der Justin in Anthropologie u.&amp;amp;nbsp;a. über [[Rot (Haarfarbe)|Rothaarige]] prüfte, unterbrach dafür seine Kur. [[Wolfgang Abel (Anthropologe)|Wolfgang Abel]] führte eine „[[Weltanschauung|weltanschauliche]]“ Besprechung durch, der Völkerkundler Thurnwald befragte sie zu „afrikanischen Wildbeutervölkern“. Fischer gab ihr ein „knappes gut“, Abel: „sehr gut“, Thurnwald: „gut“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_112-115&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;112–115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohabzüge der Dissertation wurden am 5.&amp;amp;nbsp;November 1943 verschickt, die endgültige Druckfassung am 9.&amp;amp;nbsp;März 1944 ausgeliefert. Damit war Justins Promotionsverfahren abgeschlossen. Wenige Tage später, „jetzt konnte Justin sicher sein, dass sie ihr ‚Untersuchungsgut‘ nicht mehr benötigte“ (Gilsenbach&amp;lt;!-- genaue Angabe der Seitenzahl usw. fehlt! Bitte [[Wikipedia:Zitate]] lesen! --&amp;gt;), gab die Polizei dem Kinderheim bekannt, dass ein Abtransport der Kinder in ein „Zigeunerlager“ geplant sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_118&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;118.&amp;lt;/ref&amp;gt; 39 Sinti-Kinder wurden am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 1944 deportiert, sie trafen am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1944 im [[Zigeunerlager Auschwitz]] ein. Im August 1944 wurden diese Kinder bis auf vier im [[KZ Auschwitz-Birkenau]] in der [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammer]] getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Meister, nach Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;117&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Dissertation&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sifaz.org/eva_justin_dissertation_artfremd_erzogene_zigeunerkinder_1943.pdf |titel=Lebensschicksale artfremd erzogener Zigeunerkinder und ihrer Nachkommen |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131219011613/http://www.sifaz.org/eva_justin_dissertation_artfremd_erzogene_zigeunerkinder_1943.pdf |archiv-datum=2013-12-19 |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb Justin, dass „Zigeuner durch ihre mangelhaften Anpassungsfähigkeiten in der Regel doch mehr oder weniger asozial“ würden. Fast alle Zigeuner und Zigeunermischlinge seien durch eine mehr oder weniger große Haltschwäche […] gefährdet. Es würde immer neues „minderwertiges Erbgut“ in den deutschen „[[Volkskörper]]“ einsickern. „Das deutsche Volk braucht aber zuverlässige und strebsame Menschen und nicht den zahlreichen Nachwuchs dieser unmündigen Primitiven.“ Aus diesen Gründen trat sie vehement für die [[Zwangssterilisation]] von Sinti- und Romafrauen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachten und Arbeit in der RHF ===&lt;br /&gt;
Nach 1943 arbeitete Eva Justin weiter als wissenschaftliche Assistentin in der RHF. Dort unterzeichnete sie allein zwischen Februar und Oktober 1944 1320 Rassegutachten. So schrieb sie an die staatliche Kriminalpolizei Berlin am 10. Juli 1944 über die rassische Zuordnung einer Familie von fünf Musikern aus [[Ungarn]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Während das Äußere der Familienangehörigen nicht gerade typisch zigeunerisch ist, sondern – abgesehen von der Mutter – an Neger-Bastarde denken läßt, sprachen Gestik, Affektivität und Gesamtverhalten nicht nur für artfremde, sondern gerade auch für zigeunerische Herkunft. Die unechte Art scheinbar urbanen Auftretens, die Anpassung an sich flacher emotioneller Regungen an die jeweilige Umweltwirkung, die Uneinsichtigkeit und Urteilsschwäche gegenüber sachlichen Erwägungen und Folgerungen, die Standpunktlosigkeit und Unfestigkeit innerer Stellungnahme zeugen bei aller Schläue und Verschlagenheit von einer im Kern vorhandenen hochgradigen Naivität und Primitivität, wie man sie in dieser gelockerten Art bei sesshaften Europäern mit gezüchtetem Arbeitssinn nicht trifft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tilman Zülch]]: &amp;#039;&amp;#039;In Auschwitz vergast, bis heute verfolgt - zur Situation der Sinti und Roma in Europa&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, mit einem Vorwort von [[Ernst Tugendhat]], S. 189–190.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit in Jugendkonzentrationslagern ===&lt;br /&gt;
1943 waren Ritter und Mitarbeiterinnen kriegsbedingt von Berlin auch nach [[Fürstenberg/Havel]] umgezogen und hatten dort in der [[Sicherheitspolizeischule Drögen]] neues Quartier gefunden. Am anderen Ortsende von Fürstenberg lag das [[KZ Ravensbrück|Frauenkonzentrationslager Ravensbrück]]. In den „[[Jugendkonzentrationslager|Jugendschutzlagern]]“ [[KZ Moringen|Moringen]] für männliche und [[KZ Uckermark|Uckermark]] für weibliche Häftlinge waren Ritter und Justin für die Begutachtung der Jugendlichen zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilsenbach_121&amp;quot;&amp;gt;Reimar Gilsenbach: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende lebte Eva Justin gemeinsam mit ihrem bisherigen Vorgesetzten [[Robert Ritter]] und [[Helene Bremer]] in der evangelischen Heil- und Pflegeanstalt in [[Mariaberg (Gammertingen)|Mariaberg]] im Landkreis Sigmaringen. Auch aus Mariaberg wurden Patienten zur [[Zwangssterilisation]] vorgeschlagen oder in die nahe gelegene [[Tötungsanstalt Grafeneck]] verlegt. Anfang August 1946 verließ Ritter, nachdem er erfolglos versucht hatte, Leiter dieser Anstalt zu werden, gemeinsam mit Eva Justin bei „Nacht und Nebel“ Mariaberg. Er kam so einer Kündigung aufgrund des Dauerkonflikts mit der Anstaltsleitung zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des NS-Regimes bezeichnete Justin sich im Fragebogen des [[Entnazifizierung]]sverfahrens als „politisch nicht belastet“ und gab lediglich die Mitgliedschaft im [[Deutsches Rotes Kreuz|Roten Kreuz]] und der [[Deutsche Arbeitsfront|Arbeitsfront]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1948 wurde sie, obwohl sie niemals psychologisch mit Kindern gearbeitet hatte und auch kein Examen oder einen sonstigen Abschluss in [[Psychologie]] besaß, als [[Kriminalpsychologie|Kriminalpsychologin]] in [[Frankfurt am Main]] angestellt. Ihr Vorgesetzter war wiederum Robert Ritter, der seit dem 1. Dezember 1947 für die Stadt Frankfurt arbeitete. In der Folgezeit erstellte sie psychologische Gutachten über schwererziehbare Kinder. Justin und Ritter gaben in dieser Zeit auch die von ihnen unterschlagenen Akten des Reichsgesundheitsamtes, also die Planungsunterlagen des Völkermordes an den europäischen Roma, an Polizeibehörden und ehemalige Mitarbeiter der Forschungsstelle weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 ermittelte die Frankfurter [[Staatsanwaltschaft]] unter der personellen Zuständigkeit des hessischen Generalstaatsanwalts [[Fritz Bauer]] gegen Justin und verkündete, das Verfahren solle „die nationalsozialistischen Vernichtungsmaßnahmen gegen Zigeuner aufklären“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Sandner |url=https://www.frankfurt1933-1945.de/nc/beitraege/show/1/thematik/personelle-kontinuitaeten/artikel/nachkriegskarrieren-von-robert-ritter-und-eva-justin-in-frankfurt-1947-1966/ |titel=Nachkriegskarrieren von Robert Ritter und Eva Justin in Frankfurt 1947-1966 |werk=frankfurt1933-1945.de |datum=2006-01-01 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210116100715/https://www.frankfurt1933-1945.de/nc/beitraege/show/1/thematik/personelle-kontinuitaeten/artikel/nachkriegskarrieren-von-robert-ritter-und-eva-justin-in-frankfurt-1947-1966/ |archiv-datum=2021-01-16 |abruf=2020-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach umfangreicher Beweiserhebung konstatierte die Staatsanwaltschaft zwar, dass die von Eva Justin angefertigten „Rassenhygiene-Gutachten“ über Roma der Gruppen [[Sinti|„Sinte“]], [[Kalderasch|„Gelderari“]], [[Lalleri|„Lallerie“]], [[Lovara|„Lowari“]], „Roma aus Ungarn“ die Grundlage für deren Deportation nach Auschwitz und anschließende Ermordung gewesen seien, konnte aber nicht nachweisen, dass Justin die Folgen ihres Tuns gekannt habe. Andere zweifelsfrei bewiesene Handlungen wie die Zwangssterilisationen wurden als verjährt eingestuft. Im Dezember 1960 stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Justin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1962 begutachtete Justin für die Stadt Frankfurt „Zigeuner“, darunter auch solche, die sie vor 1945 für die Rassenhygienische Forschungsstelle begutachtet hatte. Aufgrund eines Fernsehfilms von Irmgard und [[Valentin Senger]] wurde sie versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rede von Bundesratspräsident {{Internetquelle |autor=[[Hans Eichel]] |url=http://dip21.bundestag.de/dip21/brp/733.asc |titel=Ansprache des Präsidenten zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma |titelerg=Bundesrat: Plenarprotokoll 733 |datum=1998-12-18 |seiten=523 |abruf=2020-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 trat Justin zum [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Glauben]] über. 1964 nahm sie [[Feldforschung]]en in einem Wohnwagen- beziehungsweise sogenannten „[[Wohngemeinschaft Bonameser Straße|Zigeunerlager]]“ bei [[Frankfurt-Bonames]] vor und war danach als Angestellte der [[Universitätsklinikum Frankfurt|Universitäts-Nervenklinik]] in Frankfurt am Main tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1997, S. 80f., ISBN 3-596-14906-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1966 starb sie an Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reimar Gilsenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie Lolitschai zur Doktorwürde kam.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Ayaß, Reimar Gilsenbach, Ursula Körber u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feinderklärung und Prävention. Kriminalbiologie, Zigeunerforschung und Asozialenpolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;6). Rotbuch, Berlin 1988, ISBN 3-88022-955-4.&lt;br /&gt;
* Jessica Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Dahlemer Erinnerungsorte.&amp;#039;&amp;#039; Frank &amp;amp; Timme, 2007, ISBN 3-86596-144-4.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* [[Kathrin Kompisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Täterinnen. Frauen im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20188-3, S. 83.&lt;br /&gt;
* Kathrin Krahl, Jörn Ellger: &amp;#039;&amp;#039;Lolitschai – Verniedlichung und unverurteilte weibliche Täterschaft im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege. Texte über Antiromaismus und historische Lokalrecherchen zu und von Roma, Romnja, Sinti und Sintezze in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien.&amp;#039;&amp;#039; Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Dresden 2016, ISBN 978-3-946541-08-0, S. 195–206 ([https://heimatkunde.boell.de/sites/default/files/vk_32_kathrin_krahl_-_joern_ellger_-_lolitschai_-_verniedlichung.pdf online], PDF).&lt;br /&gt;
* Johannes Meister: &amp;#039;&amp;#039;Die „Zigeunerkinder“ von der St. Josefspflege in Mulfingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;2 (1987), S. 14–51.&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2001, ISBN 3-437-26670-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ute Bales]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bitten der Vögel im Winter&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rhein-Mosel-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Zell/Mosel&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89801-402-1}} Biographischer Roman zu Eva Justin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sifaz.org/eva_justin_dissertation_artfremd_erzogene_zigeunerkinder_1943.pdf Dissertation in digitalisierter Fassung]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124550959}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45143166.html&lt;br /&gt;
   |titel=Zigeuner: So arisch&lt;br /&gt;
   |werk=[[Der Spiegel]] 17/1963&lt;br /&gt;
   |datum=1963-04-24&lt;br /&gt;
   |seiten=45–52&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-08-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46163077.html&lt;br /&gt;
   |titel=Der Spiegel berichtete …&lt;br /&gt;
   |werk=Der Spiegel 6/1964&lt;br /&gt;
   |datum=1964-02-05&lt;br /&gt;
   |seiten=90&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-08-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124550959|VIAF=311073745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Justin, Eva}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflegefachkraft (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des NS-Völkermords an den Sinti und Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Jungdeutschen Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Justin, Eva&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Justin, Eva Hedwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Rassenforscherin zur Zeit des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yen Zotto</name></author>
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