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	<title>Eva Braun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Heirat und Tod */ Tippfehler entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heirat und Tod: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eva Braun portrait - 1 of 3 (242-EB-26-01).jpg|mini|Eva Braun, späte 1930er Jahre]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva Anna Paula Braun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1912]] in [[München]]; † [[30. April]] [[1945]] in [[Berlin]] als am 29.&amp;amp;nbsp;April 1945 verheiratete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva Hitler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war, wahrscheinlich seit 1932, die der Öffentlichkeit verheimlichte Geliebte [[Adolf Hitler]]s. Beide heirateten einen Tag vor dem gemeinsamen [[Suizid]] im [[Schlacht um Berlin|umkämpften Berlin]], kurz vor der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eva Braun, sisters and mother taking portraits - late 30s (242-EB-24-01).jpg|mini|Eva Brauns Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Die Eltern von Eva Braun, Friedrich (genannt „Fritz“, * 1879) und Franziska (Fanny) Katharina Braun (geb. Kronberger, * 1885), überlebten ihre Tochter. Sie starben am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1964 bzw. 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1976 in [[Ruhpolding]] ([[Oberbayern]]) und sind dort auf dem neuen Bergfriedhof begraben. Der Vater war von Beruf Gewerbestudienrat und Kunstschreiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Braun hatte zwei Schwestern, [[Ilse Braun|Ilse]] (1908–1979) und [[Gretl Braun|Margarete]] (1915–1987; genannt „Gretl“). Ilse war dem [[Nationalsozialismus]] gegenüber sehr skeptisch eingestellt. Sie hielt sich weitestgehend von Hitlers Umgebung fern und besuchte ihre Schwester nur selten auf dem [[Obersalzberg]]. Im Lauf der Jahre hielt sie Eva oft vor, immer arroganter und oberflächlicher zu werden. Gretl gehörte zum ständigen Kreis um Eva auf dem [[Berghof (Obersalzberg)|Berghof]]; sie heiratete am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 den aufstrebenden SS-Offizier [[Hermann Fegelein]] (1906–1945), einen [[Verbindungsoffizier]] [[Heinrich Himmler]]s. Fegelein versuchte im April 1945 zu fliehen, wurde jedoch gefangen genommen. Da Hitler ihn verdächtigte, mit dem vorangegangenen Kapitulationsangebot Himmlers an die [[Alliierte]]n in Verbindung zu stehen, ließ er ihn am 29. April 1945 im Hof der [[Neue Reichskanzlei|Neuen Reichskanzlei]] erschießen. Selbst Eva konnte den Diktator nicht davon abhalten. Sie setzte sich zunächst für ihren Schwager ein, beendete aber ihre Bemühungen, als sie feststellte, dass Fegelein ihre Juwelen gestohlen und seine schwangere Frau betrogen hatte. Gretl Fegelein war zu diesem Zeitpunkt hochschwanger und brachte am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 eine Tochter zur Welt, die sie in Erinnerung an ihre Schwester „Eva“ nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Braun wurde an der Kloster-Handelsschule in [[Simbach am Inn]] ausgebildet und nach dem Schulabschluss in München als [[Fotolaborant]]in bei [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]], dem späteren Fotografen Hitlers, angestellt. Dort lernte sie wahrscheinlich 1929 mit 17&amp;amp;nbsp;Jahren Adolf Hitler kennen und wurde von ihm in den folgenden Jahren häufig zum Essen oder zu einem Getränk eingeladen sowie ins Kino ausgeführt. Nach dem Suizid von Hitlers Nichte [[Geli Raubal]] (1908–1931) intensivierte sich ab 1932 der Kontakt zwischen Braun und Hitler, der 23&amp;amp;nbsp;Jahre älter als sie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 2000 berichtete Eva Brauns Cousine [[Gertraud Weisker]] (* 1923 als Gertraud Winckler)&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Lambert: &amp;#039;&amp;#039;The Lost Life of Eva Braun.&amp;#039;&amp;#039; St. Martin’s Publishing Group, 2014, ISBN 1-4668-7996-3, S.&amp;amp;nbsp;448 ({{Google Buch |BuchID=XgQDBAAAQBAJ |SeitenID=448}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; in mehreren Fernsehdokumentationen, Interviews und dem autobiographischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Evas Cousine&amp;#039;&amp;#039; über ihre gemeinsame Zeit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eva Braun at Heinrich Hoffmann&amp;#039;s studio - 1932 (242-EB-33-40).jpg|mini|Eva Braun in Hoffmanns Atelier, 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hitlers Geliebte ===&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren bestand zwischen Eva Braun und Hitler ein intensives Verhältnis, das vor der Öffentlichkeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs geheim gehalten wurde. Hitler zeigte sich fast nie öffentlich mit ihr und gab sie selbst im engsten Kreis des [[Berghof (Obersalzberg)|Berghofs]], wo Braun und Hitler ab 1936 gemeinsam lebten, als Wirtschafterin und Privatsekretärin aus, obgleich die Beziehung einem engeren Kreis von Vertrauten bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Görtemaker 2011, S. 63/64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1932 begannen sie, größtenteils geheim, eine Liebesbeziehung.&amp;lt;ref&amp;gt;Görtemaker 2011, S. 51ff. Nach Aussagen [[Henriette von Schirach]]s begann die Liebesaffäre zwischen Eva Braun und Hitlers bereits im Winter 1931/32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft soll Eva die Nacht in Hitlers Münchner Wohnung verbracht haben, wenn er in der Stadt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Görtemaker 2011, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler unterhielt offiziell keine Liebschaft und verbot Eva Braun, sich in der Öffentlichkeit als Frau an seiner Seite zu zeigen. Im Berghof lagen beider Zimmer nebeneinander und waren miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolf Hitler taking tea with Eva Braun in Bavaria, April 1935 (2 of 5) (ID 242-EB-29-5H).jpg|mini|Eva Braun mit Adolf Hitler, 1935]]&lt;br /&gt;
Am 10. oder 11. August 1932 unternahm Eva Braun einen ersten [[Suizid]]versuch, indem sie sich mit der Pistole ihres Vaters in die Brust schoss.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Görtemaker 2011, S. 60/61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Historiker werten dies als einen Versuch, Hitler näher zu kommen, ohne dabei tatsächlich suizidale Absichten zu verfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Görtemaker 2011, S. 48–51, 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit nach Eva Brauns Selbstmordversuch wurde aus dem bis dahin „lockeren Verhältnis“ zu Hitler „eine feste Beziehung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Görtemaker 2011, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;November 1932 schoss sie sich mit einer 6,35er Pistole in den Hals; sie fühlte sich von Hitler, der vor der [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahl am 6.&amp;amp;nbsp;November 1932]] oft auf Wahlkampfreisen war, vernachlässigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]] [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46196125.html 49/1967]&amp;lt;/ref&amp;gt; Braun unternahm Ende Mai 1935 mit Tabletten einen [[Tagebücher der Eva Braun#Inhalt und Bewertung|weiteren Suizidversuch]], wahrscheinlich um sich erneut Hitlers Zuneigung zu vergewissern;&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Görtemaker 2011, S. 111 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch dieser Suizidversuch wird überwiegend als &amp;#039;&amp;#039;Appellationssuizid&amp;#039;&amp;#039; angesehen, der also nicht zum Tode, sondern zu mehr Beachtung führen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/eva-braun/ &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun (1912–1945)&amp;#039;&amp;#039;]. [[Zukunft braucht Erinnerung]], 7. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler ließ sich vom behandelnden Arzt versichern, dass es sich nicht um eine Vortäuschung gehandelt habe. Nach dem Suizidversuch schenkte Hitler ihr eine Villa in der Wasserburger Straße&amp;amp;nbsp;12 (heute Delpstraße) in Münchens vornehmem Stadtteil [[Bogenhausen]] im Wert von 30.000&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]], wobei Eva Brauns Arbeitgeber Heinrich Hoffmann als Käufer auftrat und Hitler „bei dieser Transaktion zu keinem Zeitpunkt in Erscheinung trat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Görtemaker 2011, S. 204/205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ging auch nicht mehr bei Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann zur Arbeit, wurde aber auf dessen Lohnliste bis zum Kriegsende mit monatlich 450&amp;amp;nbsp;Reichsmark geführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eva Braun laying down - fall 1935 (242-EB-29-31-B).jpg|mini|Eva Braun kurz nach ihrem zweiten Selbstmordversuch, Herbst 1935]]&lt;br /&gt;
Häufig lud Eva Braun Freunde und Verwandte auf Hitlers Landhaus, den [[Berghof (Obersalzberg)|Berghof]], nach [[Obersalzberg]] ein, um dort im Kreise des Diktators, seiner Vertrauten und Adjutanten Zeit zu verbringen. Für die Stubenmädchen des Berghofs entwarf sie die Berufskleidung; laut Aussage einer Angestellten war Eva Braun begeistert von der Schauspielerin [[Marika Rökk]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Salzburger Nachrichten]] |url=https://www.sn.at/salzburg/chronik/im-dienst-des-diktators-adolf-hitlers-hausmaedchen-3635659 |titel=Im Dienst des Diktators: Adolf Hitlers Hausmädchen |sprache=de |abruf=2020-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei offiziellen Anlässen auf dem Obersalzberg, wie Besuchen von ausländischen Politikern, [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Mitgliedern oder hohen Militärs, mussten sich Braun und ihre Begleitung meist zurückziehen. Dies änderte sich in gewissem Umfang erst mit der Heirat ihrer Schwester mit [[Hermann Fegelein]], Verbindungsoffizier der [[Waffen-SS]] beim &amp;#039;&amp;#039;[[Führer#Adolf Hitler|Führer]]&amp;#039;&amp;#039;; dadurch war Braun als Schwägerin Fegeleins mit einer Legende versehen, die ihren Aufenthalt auch vor jenen plausibel machte, die nach Hitlers Willen nichts von der Beziehung Hitler-Braun wissen sollten oder durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer Vorstellungswelt gehörte, offiziell zur ersten Frau im Staat aufzusteigen. Sie äußerte sich mehrfach dahingehend, dass sie sich Hitlers Willen unterordne. Die Beziehung zwischen Eva Braun und Hitler wurde von Zeitzeugen nicht als harmonisch bezeichnet; es sind zahlreiche Streitigkeiten und Demütigungen Brauns durch Hitler innerhalb der eng begrenzten Öffentlichkeit belegt, in der sie zugelassen war. Die Tiefe der gefühlsmäßigen Bindung Hitlers an Braun ist ebenso strittig wie der Umfang der sexuellen Komponente ihrer Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hitler-Biograf [[Joachim Fest]] schrieb: {{&amp;quot; |Im Unterschied zu [[Geli Raubal]] war Eva Braun lediglich seine [[Mätresse]], mit allen Ängsten, Demütigungen, die diese Stellung im Gefolge hat.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Fest: &amp;#039;&amp;#039;Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, 4. Aufl. 2008, S. 716.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eva Braun filming - late 30s (242-EB-8-39C).jpg|mini|Eva Braun besucht einen Drehort des Films „Der laufende Berg“, 1941]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmaufnahmen ===&lt;br /&gt;
Von einer gewissen historischen Bedeutung sind die von Eva Braun angefertigten Foto- und Filmaufnahmen, darunter in großem Umfang Farbfilmaufnahmen, die unter anderem viele nationalsozialistische Würdenträger im privaten Umfeld von Hitlers Berghof zeigen. Sie filmte mit einer [[16-mm]]-[[Agfa Movex|Agfa-Movex]]-Kamera. Den Aufnahmen gab sie den Namen &amp;#039;&amp;#039;Die bunte Filmschau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1994_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 42&amp;#039;&amp;#039; (1994), Heft 2, S. 157 (PDF S. 5; 7,2&amp;amp;nbsp;MB)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heirat und Tod ===&lt;br /&gt;
Eva Braun kam am 7. März 1945&amp;lt;ref&amp;gt;Görtemaker [https://books.google.de/books?id=8yHDo7M0P6EC&amp;amp;pg=PT214 S. 214]; [[Sven Felix Kellerhoff]], [https://books.google.de/books?id=lbXIeWd33HgC&amp;amp;pg=PA79 2. Aufl. 2006, S. 79].&amp;lt;/ref&amp;gt; von München nach Berlin und zog Mitte April in ein Zimmer des [[Führerbunker]]s. Ob sie gegen den Willen Hitlers nach Berlin kam, ist unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;Görtemaker [https://books.google.de/books?id=8yHDo7M0P6EC&amp;amp;pg=PT214 S. 214].&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz Aufforderungen aus ihrer Familie, Berlin wieder zu verlassen, blieb sie bis zu ihrem gemeinsamen Ende dort. In der Nacht vom 29.&amp;amp;nbsp;April 1945 heirateten Eva Braun und Adolf Hitler. Die Eheschließung vollzog der Stadtrat und Gauamtsleiter Walter Wagner,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Manfred Görtemaker]] |Titel=Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Von der Gründung bis zur Gegenwart |Verlag=C.H. Beck |Ort=München |Datum=1999 |ISBN=3-406-44554-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trauzeugen waren [[Joseph Goebbels]] und [[Martin Bormann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag später, am 30. April 1945, vollzog die nunmehrige Eva Hitler gemeinsam mit Adolf Hitler Suizid im Führerbunker. Sie starb durch die Einnahme von [[Zyankali]]. Der russische Obduktionsbericht der Shkaravski-Kommission gibt an, die Leiche habe „schwere Verletzungen am Brustkorb“ gehabt und es hätten sich „sechs kleine Metallfragmente“ in der verletzten Lunge befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Faust Shkaravski |Titel=Autopsy report of the Forensic Medical Commission of the Soviet Army (Berlin-Buch 8.V.1945 Mortuary CAFS 1 No. 496) |Hrsg=Lev Bezymenski |Sammelwerk=The death of Adolf Hitler: Unknown documents from Soviet Archives |Verlag=Michael Joseph |Ort=London |Datum=1945 |Seiten=44-51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leichen wurden von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener [[Heinz Linge]], seinem SS-Adjutanten [[Otto Günsche]] und einigen Leibwächtern aus dem [[Führerbegleitkommando]] im Garten der Reichskanzlei gemäß Hitlers letzten Verfügungen verbrannt. Nach Eintreffen der Alliierten wurden die verkohlten Überreste von diesen zunächst notdürftig in einem Granattrichter auf dem Gelände der Reichskanzlei und Berichten zufolge später gemeinsam mit den Überresten Hitlers, [[Joseph Goebbels|Goebbels]]’ und seiner Angehörigen, General [[Hans Krebs (Offizier)|Hans Krebs]]’ sowie Hitlers Hunden insgesamt acht Mal, zuletzt in einer sowjetischen Kaserne bei [[Magdeburg]], vergraben; erst 1970 seien ihrer aller Überreste auf Anweisung von KGB-Chef [[Juri Wladimirowitsch Andropow]] eingeäschert und in die [[Ehle]] bei [[Biederitz]] gestreut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;V. K. Vinogradov et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitler’s Death: Russia’s Last Great Secret from the Files of the KGB&amp;#039;&amp;#039;. London 2005, ISBN 978-1-904449-13-3, S. 333–336.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Todeszeitpunkt Brauns ist durch Beschluss des [[Amtsgericht Berchtesgaden|Amtsgerichts Berchtesgaden]] vom 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1957 (Az.: II&amp;amp;nbsp;2/57) auf den 30.&amp;amp;nbsp;April 1945, 15:28&amp;amp;nbsp;Uhr, festgestellt worden.&amp;lt;!--Beleg?--&amp;gt; Damit liegt ihr amtlicher Todeszeitpunkt zwei Minuten vor dem Hitlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beurteilung nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tod und dem Ende des [[Nationalsozialismus]] wurde Eva Hitler von der Berufungskammer München als in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] belastet eingestuft (siehe [[Entnazifizierung]]). Ihr Nachlass wurde beschlagnahmt, da festgestellt wurde, dass dieser ausschließlich aus Zuwendungen Hitlers stammte. Ein [[postum]] veröffentlichtes [[Tagebuch]] erwies sich als Fälschung, [[Tagebücher der Eva Braun|von ihrem Tagebuch]] sind nur wenige Seiten aus dem Jahr 1935 erhalten, die erstmals 1968 von dem Autor und Journalisten [[Nerin E. Gun]] herausgegeben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gun&amp;quot;&amp;gt;Nerin E. Gun: &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun-Hitler. Leben und Schicksal.&amp;#039;&amp;#039; [[Siegfried Kappe-Hardenberg|Blick + Bild]], Velbert/Kettwig 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historiker heben hervor, dass Braun eine Scheinwelt aufbaute und in ihr lebte, in der sie alle negativen Seiten des Diktators und seiner Herrschaft ausblendete. In einer Zeit der Not der Bevölkerung und des von Hitler maßgeblich verursachten Weltkrieges genoss sie in der Abgeschiedenheit und der Sicherheit des Obersalzbergs einen Dauerurlaub unter luxuriösen Verhältnissen. Daran ließ sie ihre Eltern teilhaben, wenn sie zum Beispiel gemeinsam mit ihnen und ihrer Schwester Gretl mit dem Flugzeug Hitlers zum Badeurlaub nach Italien flog.&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Dokumentation von Michael Kloft: &amp;#039;&amp;#039;Hitler privat – Das Leben des Diktators&amp;#039;&amp;#039;. Spiegel TV, Hamburg 2009 (Erstausstrahlung auf [[VOX]], 27. März 2010; Skizze auf [https://www.spiegel.de/sptv/dokumentation/a-684606.html Spiegel Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Historische Ereignisse, von denen sie zwangsläufig erfuhr, bewertete sie in ihren Aufzeichnungen ausschließlich danach, ob sie Hitler von einer baldigen Rückkehr nach Hause abhalten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmaufnahmen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das geheime Filmarchiv der Eva Braun.&amp;#039;&amp;#039; [[Polarfilm|POLAR Film + Medien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordlandreise 1939.&amp;#039;&amp;#039; Filmaufnahmen einer Reise Eva Brauns mit der [[Milwaukee (Schiff, 1929)|MS &amp;#039;&amp;#039;Milwaukee&amp;#039;&amp;#039;]], Zeitreisen-Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eva Braun in der Kunst ==&lt;br /&gt;
=== Spielfilm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:The Fall of Berlin (film).jpg|mini|Wladimir Saweljew als Hitler und Marie Nováková als Eva Braun im sowjetischen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fall von Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Падение Берлина&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem in folgenden [[Spielfilm]]en wird Eva Braun dargestellt:&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fall von Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; (1950) wird Eva Braun von Marie Nováková gespielt.&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;[[Der letzte Akt (1955)|Der letzte Akt]]&amp;#039;&amp;#039; (1955) spielt [[Lotte Tobisch]] Eva Braun.&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;[[Hitler – Die letzten zehn Tage]]&amp;#039;&amp;#039; (1973) hat [[Doris Kunstmann]] die Rolle der Eva Braun übernommen.&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;Moloch&amp;#039;&amp;#039; (1999) von [[Alexander Nikolajewitsch Sokurow|Alexander Sokurow]] wird Eva Braun von Yelena Rufanova verkörpert.&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;[[Der Untergang]]&amp;#039;&amp;#039; (2004) wird sie dargestellt von [[Juliane Köhler (Schauspielerin)|Juliane Köhler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
* [[Stefan Kolditz]]: &amp;#039;&amp;#039;Eva, Hitlers Geliebte.&amp;#039;&amp;#039; UA am 29. November 1996 am [[Berliner Ensemble]] mit [[Corinna Harfouch]]&lt;br /&gt;
* [[Karsten Stegemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun Medea, Ein Deutsches Bunkermärchen.&amp;#039;&amp;#039; UA am 26. Januar 2008, Eigenreich Berlin mit [[Sesede Terziyan]]&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Hub]]: &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Braun.&amp;#039;&amp;#039; UA [[Thalia Theater Hamburg]] 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* [[Sibylle Knauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Evas Cousine.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Claassen, München 2000, ISBN 3-546-00236-9.&lt;br /&gt;
* [[Thomas C. Lundmark|Thomas Lundmark]]: Eva Braun: Her Life and Times: 1912–1945, Romanbiographie, Birch Grove Publishing 2018, ISBN 978-1-945148-03-3.&lt;br /&gt;
* Im 1983 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Wenn du geredet hättest, Desdemona]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Christine Brückner]] stammt einer der ungehaltenen Monologe von ihr (&amp;#039;&amp;#039;Die Banalität des Bösen. Rede der Eva Hitler, geb. Braun, im [[Führerbunker]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine Brückner |Titel=Wenn du geredet hättest, Desdemona |Verlag=Hamburg, Hoffmann und Campe |Datum=1983 |ISBN=3455003664}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Die serbische Band [[Eva Braun (Band)|Eva Braun]] nannte sich aus Provokation nach Hitlers Geliebter.&lt;br /&gt;
* Die deutsche Band [[Die Ärzte]] spielte Anfang der 1980er Jahre regelmäßig das Lied &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun&amp;#039;&amp;#039;, nahm es auch auf, veröffentlichte es jedoch erst 2019 auf dem Album [[They’ve Given Me Schrott! – Die Outtakes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heike B. Görtemaker]]: &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun. Leben mit Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-58514-2.&lt;br /&gt;
* Heike B. Görtemaker: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Hofstaat. Der innere Kreis im Dritten Reich und danach.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73527-1. (Eva Braun ist etwa 50-mal erwähnt, sie war die zentrale Figur des Hofstaates.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilme ==&lt;br /&gt;
[[Michael Kloft]] / [[ZDFinfo]] (2017): &amp;#039;&amp;#039;Eva Braun – Die Braut des Bösen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/mitteilung/zweiteilige-doku-eva-braun-die-braut-des-boesen-in-zdfinfo/ presseportal.zdf.de/pressemitteilung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Teil 1 (45 min): &amp;#039;&amp;#039;Heimliche Geliebte&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/eva-braun-die-braut-des-boesen-heimliche-geliebte-102.html online])&lt;br /&gt;
* Teil 2 (45 min): &amp;#039;&amp;#039;Bis in den Tod&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/eva-braun-die-braut-des-boesen-bis-in-den-tod-102.html online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0105751}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118551663|TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://catalog.archives.gov/id/540149 |titel=Digitalisierte Sammlung von Fotoalben (&amp;#039;&amp;#039;Eva Braun&amp;#039;s Photo Albums&amp;#039;&amp;#039;), ca. 1913–ca. 1944 |abruf=2025-01-12}} bei [[National Archives and Records Administration|NARA]]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/002398}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=eva-braun |Titel=Eva Braun |Autor=Kai-Britt Albrecht}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/thema/eva_braun/ Dossier zu Eva Braun] bei [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
* [https://zb-media.com/filme-von-frau-hitler/ Farbfilmaufnahmen von Eva Braun online] auf &amp;#039;&amp;#039;zb-media.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/das-kurze-leben-der-eva-braun?id=11748807 &amp;#039;&amp;#039;Das kurze Leben der Eva Braun&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18. April 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118551663|LCCN=n50043247|NDL=00620825|VIAF=35248393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braun, Eva}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner eines Staatsoberhauptes oder Regierungschefs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer Person des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Adolf Hitler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berchtesgaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braun, Eva&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Braun, Eva Anna Paula (vollständiger Name); Hitler, Eva (Ehename)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lebensgefährtin und Ehefrau von Adolf Hitler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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