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	<title>Eva-Maria Stange - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-11-26T12:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eva-Maria Stange (Martin Rulsch) 1.jpg|mini|hochkant|Eva-Maria Stange (2013)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eva-Maria Stange&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1957]] in [[Mainz]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politikerin]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Gewerkschaftsfunktionärin ([[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft|GEW]]). Sie war vom 13. Dezember 2017 bis zum 20. Dezember 2019 im [[Kabinett Kretschmer I]] die [[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst|Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst]] im [[Sachsen|Freistaat Sachsen]]. Sie bekleidete dieses Amt bereits von 2006 bis 2009 in den Kabinetten [[Kabinett Milbradt&amp;amp;nbsp;II|Milbradt II]] und  [[Kabinett Tillich&amp;amp;nbsp;I|Tillich I]] und vom 13. November 2014 bis zum 12. Dezember 2017 im [[Kabinett Tillich&amp;amp;nbsp;III]]. Von 2009 bis 2019 war sie Mitglied des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Stange als dritte Tochter einer Arbeiterfamilie in Mainz. Der Vater war ungelernter Arbeiter und die Mutter Hausfrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie zog 1958 in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Stange besuchte die [[Polytechnische Oberschule]] (POS) &amp;#039;&amp;#039;Rudi Arndt&amp;#039;&amp;#039; in [[Elsterwerda]] (heute Brandenburg) und anschließend die [[Erweiterte Oberschule]] (EOS) in Elsterwerda (jetziges [[Elsterschloss-Gymnasium]]), die sie an der [[Pestalozzi-Gymnasium Dresden|EOS Pestalozzi]] in [[Dresden]] mit dem Abitur erfolgreich abschloss. Sie erwarb 1979 an der [[Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden|Pädagogischen Hochschule (PH) „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden]] das Diplom als Lehrerin für Mathematik und Physik. Danach war sie von 1979 bis 1982 als Lehrerin in Dresden tätig. 1982 bis 1985 promovierte sie im Fachbereich Methodik des [[Physikunterricht]]s an der PH Dresden zum [[Dr. paed.]] Von 1985 bis 1989 war sie in Lehre und Forschung in der [[Lehrerbildung]] der PH Dresden tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 1993 war sie Lehrerin, ab 1991/92 an einem Gymnasium. Anschließend war sie von 1992 bis 1993 Vorsitzende des [[Bezirkspersonalrat]]es Gymnasien in Dresden, dann von 1993 bis 1997 Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen und von 1997 bis 2005 Bundesvorsitzende der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft|GEW]]. Seit August 2005 war sie abgeordnete Lehrerin am Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Berufsbildungsforschung der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]] (ZLSB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebt in [[Dresden]]-[[Altfranken]], ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Stange war von 1981 bis 1988 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und ist seit 1998 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]/SPD-Koalition schlug sie 2006 der sächsische SPD-Vorsitzende [[Thomas Jurk]] für das Amt der [[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst|Ministerin für Wissenschaft und Kunst]] als Nachfolgerin von [[Barbara Ludwig]] im [[Kabinett Milbradt II]] vor. Dies löste Kritik bei der [[Vereinigung der Opfer des Stalinismus]] (VOS e.&amp;amp;nbsp;V.) und beim Koalitionspartner CDU aus. Der VOS kritisierte, dass sie als langjähriges SED-Mitglied „nicht akzeptabel“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/nachrichten/sed-opfer-gegen-ministerin-stange-37613500.html |titel=SED-Opfer gegen Ministerin Stange |werk=[[Lausitzer Rundschau]] |datum=2006-07-10 |abruf=2013-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/nachrichten/streit-um-neue-spd-ministerin-entzweit-die-koalition-35640774.html |titel=Streit um neue SPD-Ministerin entzweit die Koalition |werk=Lausitzer Rundschau |datum=2006-07-28 |abruf=2013-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ministerpräsident [[Georg Milbradt]] ernannte sie am 13. September 2006 zur Ministerin. Die Kritik von CDU-Politikern hielt auch danach unvermindert an; Bildungsminister [[Steffen Flath|Flath]] sah in Stange „eine Belastung für die Koalition“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdz-1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lr-online.de/nachrichten/neue-machtspiele-in-der-cdu-auf-kosten-der-spd-36029186.html |titel=Neue Machtspiele in der CDU auf Kosten der SPD |werk=Lausitzer Rundschau |datum=2007-02-03 |abruf=2013-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stange gehörte nach Milbradts Rücktritt auch dem 2008/2009 amtierenden Nachfolgekabinett [[Kabinett Tillich&amp;amp;nbsp;I|Tillich I]] an. Ab November 2014 war sie Mitglied des [[Kabinett Tillich III|Kabinetts Tillich&amp;amp;nbsp;III]] und blieb auch unter Tillichs Nachfolger [[Michael Kretschmer|Kretschmer]] in der Landesregierung (siehe [[Kabinett Kretschmer I]]). Seit der [[Landtagswahl in Sachsen 2009]] war sie Abgeordnete des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtags]] und zuständig für Schul- und Bildungspolitik (Runder Tisch Bildung). Sie war ab April 2012 eines von 19 Mitgliedern des sächsischen [[Untersuchungsausschuss]]es zu „kriminellen und korruptiven Netzwerken in Sachsen“ („[[Sachsensumpf]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.landtag.sachsen.de:80/de/landtag/ausschuesse/ausschuss.do/33. |wayback=20140323112926 |text=2. Untersuchungsausschuss Kriminelle und korruptive Netzwerke in Sachsen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Landesparteitag der [[SPD Sachsen]] am 12. Juni 2010 wurde sie zu einer der zwei stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Oberbürgermeisterwahl in Dresden am 7. Juni 2015 trat sie als Kandidatin der [[Wählerinitiative]] „Gemeinsam für Dresden“ an, die unter anderem von den Stadtratsfraktionen der SPD, der Grünen, der Linken und der Piraten unterstützt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Weller |url=https://www.saechsische.de/in-dresden-muss-sich-etwas-aendern-3020601.html |titel=„In Dresden muss sich etwas ändern“ |werk=[[Sächsische Zeitung]] |datum=2015-01-22 |abruf=2015-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 36 Prozent der Stimmen war sie die erfolgreichste der sechs Kandidaten des ersten Wahlgangs, verfehlte jedoch die in diesem Wahlgang notwendige [[absolute Mehrheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juliane Richter, Andreas Weller, Tobias Wol |url=https://www.saechsische.de/cdu-verliert-die-letzte-grossstadt-3120767.html |titel=CDU verliert die letzte Großstadt |werk=Sächsische Zeitung |datum=2015-06-07 |abruf=2015-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Wahlgang am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2015 unterlag sie [[Dirk Hilbert]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]) mit 44 zu 54 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.dresden.de/2015/obwsw/index.html |titel=Oberbürgermeisterwahl Dresden 2015 - Zweiter Wahlgang |abruf=2022-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen 2019|Landtagswahl 2019]] trat sie nicht mehr an.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Saft: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sz-online.de/sachsen/die-aussteiger-3950506.html Die Aussteiger]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Sächsische Zeitung]], 7. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Funktionen ==&lt;br /&gt;
* 1979 bis 1990 Mitglied der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung der DDR&lt;br /&gt;
* 1998 bis 2005 Executive Board Member of [[Bildungsinternationale|Education International]]&lt;br /&gt;
* 1997 bis 2005 Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft&lt;br /&gt;
* 2006 bis 2009 und seit dem 13. November 2014 Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst&lt;br /&gt;
* 2007 bis 2010 Präsidentin des [[Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz|Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
* 2008 bis 2012 Bundesvorsitzende der [[Arbeitsgemeinschaft für Sozialdemokraten im Bildungsbereich|Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD]] (AfB)&lt;br /&gt;
* seit 2011 Vorsitzende der [[Volkssolidarität]] Dresden e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Planung, Führung und Gestaltung des Physikunterrichts unter besonderer Beachtung lernpsychologischer Erkenntnisse mit dem Ziel der bewußten Ausbildung ausgewählter geistiger Handlungen, dargestellt am Beispiel der Stoffeinheit „elektromagnetische Induktion“, Klasse 9.&amp;#039;&amp;#039; Pädagogische Hochschule Dresden, Fakultät für pädagogische Wissenschaft, Dissertation A, 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GEW-Mitglieder in Ost und West – gemeinsame Wege gehen.&amp;#039;&amp;#039; Hauptvorstand der GEW, Frankfurt am Main 1997.&lt;br /&gt;
* Uwe Sandfuchs, Eva-Maria Stange, Siegfried Kost (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleine Grundschule und jahrgangsübergreifendes Lernen. Schülerrückgang als pädagogische Herausforderung.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt, Bad Heilbrunn/Obb. 1997, ISBN 3-7815-0893-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abrüstung statt Sozialabbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gibt es in der Frage Krieg oder Frieden noch den Westen?&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zum 12.&amp;amp;nbsp;Dresdner Friedenssymposium am 14.&amp;amp;nbsp;Februar 2004. (Hrsg.) [[Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik]] (DSS)&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.: [[DSS-Arbeitspapiere]], Dresden 2004, Heft&amp;amp;nbsp;69, S.&amp;amp;nbsp;6–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Sachsen|897}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|eva_maria_stange-599-25665}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133218228}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=133218228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Wissenschaftsminister Sachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133218228|VIAF=3656290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stange, EvaMaria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GEW-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stange, Eva-Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Gewerkschaftsfunktionärin und Politikerin (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altaripensis2</name></author>
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