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	<title>Eutzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eutzsch&amp;diff=444528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref.</title>
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		<updated>2025-10-31T08:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kemberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/49/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/38/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 67&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.83&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 493&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://demografie.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLV/Demografieportal/Dokumente/IGEK_Stadt_Kemberg.pdf#page=16 |titel=Stadt Kemberg  – Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept (IKEK) |seiten=16 |format=PDF; 14,3 MB |abruf=2022-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06901&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03491&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Eutzsch in WB.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils Eutzsch der Stadt Kemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eutzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Kemberg]] im [[Landkreis Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Eutzsch liegt ca. 6 km südlich der [[Lutherstadt Wittenberg]] am Rand der von unzähligen, zum Teil begradigten Kleinstgewässern oder deren Spuren durchzogenen [[Holozän|holozänen]] Elbaue. Unmittelbar westlich des Orts verläuft ein ehemaliger Altarm der [[Elbe]], die bei Wittenberg wiederum dem nördlichen Teil eines vom [[Fläming]] bis zur [[Dübener Heide]] aufgeweiteten [[Urstromtal]]s folgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klamm&amp;quot;&amp;gt;Mechthild Klamm: &amp;#039;&amp;#039;Der Naturraum von Eutzsch, Lkr. Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Meller]] und Susanne Friederich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in der Flussaue. 20 Jahre Hochwasserschutz und Ortsumgehung Eutzsch.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 27), S. 11–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort selber liegt auf einer gegenüber der ihn umgebenden Auenlandschaft maximal 1 Meter höheren Erhebung aus angelagerten Flusssedimenten, die im Verlauf der Geschichte – insbesondere im Umfeld der Dorfkirche und des Friedhofs – möglicherweise zusätzlich künstlich aufgeschüttet wurde. Während östlich des Orts und darin [[Auenböden]] überwiegen, beginnt westlich davon eine ausgedehnte Fläche aus [[Gley]]en mit Eisenausscheidungshorizont – mit einer markanten, heute bewaldeten, ursprünglich [[Pleistozän|pleistozänen]] [[Düne]]naufhäufung in etwa 1,6 km Entfernung westlich der Ortsmitte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klamm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1004]] wurde Eutzsch in einer Aufzählung von dem [[Kloster Berge]] bei [[Magdeburg]] [[Zehnt|zehntpflichtigen]] [[Burg]]en als &amp;#039;&amp;#039;Usizi&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt, obwohl von entsprechenden Befestigungsanlagen archäologisch keinerlei Spuren überkommen sind. Der Name leitet sich aus dem [[Slawische Sprachen|slawischen]] Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Uš&amp;#039;&amp;#039; sowie dem [[Patronym|patronymischen]] [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;‑ici&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zschiesch&amp;quot;&amp;gt;Christian Zschieschang: &amp;#039;&amp;#039;Eutzsch vom Mittelalter bis in die Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Meller]] und Susanne Friederich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in der Flussaue. 20 Jahre Hochwasserschutz und Ortsumgehung Eutzsch.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 27), S. 158–162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert gelangte Eutzsch in den Besitz der [[Leucorea|Universität Wittenberg]] und ihrer Mitglieder. So erwarb unter anderem [[Lucas Cranach der Jüngere]] 1555 ein [[Hufe|Dreihüfnergut]] ebenda. Noch im 19. Jahrhundert bestand das Wittenberger [[Kirchenpatronat|Patronat]] über Kirche, Pfarre und Schule weiter – als Ersatz für die 1814 geschlossene Universität wurde es jedoch vom 1817 neugegründeten Evangelischen [[Predigerseminar]] ausgeübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zschiesch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1838 bestand die [[Gemarkung]] Eutzsch im Rahmen der üblichen [[Dreifelderwirtschaft]] im Wesentlichen aus drei großen östlich des Orts gelegenen Feldern, die jeweils in mehrere [[Gewann]]e eingeteilt waren, in jedem von denen jeder Bauer in der Regel mindestens eine [[Flurstück|Parzelle]] bewirtschaftete. Als Eutzscher Besonderheit sind fast alle dieser Parzellen vom Ort bis zur Gemarkungsgrenze hin durchgängig angelegt sowie parallel westöstlich ausgerichtet. Daran änderte auch die 1846 abgeschlossene [[Separation (Flurbereinigung)|Separation]] noch nichts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zschiesch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine geographische Lage in der Elbaue setzte Eutzsch in geschichtlicher Zeit zahlreichen größeren Überflutungen aus, zumeist im Gefolge von [[Frühjahrshochwasser]]n. Belegt sind entsprechende Ereignisse unter anderem zwischen 1595 und 1602 (insgesamt zehnmal), für 1620, 1651, 1655, 1789, 1798, 1799, 1814, 1830, 1838, 1845, 2002 (aufgrund gleich zweier [[Dammbruch|Deichbrüche]] in [[Pratau]] und [[Seegrehna]]) sowie zuletzt 2013 (aufgrund des [[Hochwasser in Mitteleuropa 2013|europaweiten damaligen Hochwassers]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot;&amp;gt;Jörg Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten zu Überschwemmungen in der Gemarkung Eutzsch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Meller]] und Susanne Friederich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in der Flussaue. 20 Jahre Hochwasserschutz und Ortsumgehung Eutzsch.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 27), S. 15–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodendenkmal Alte Landwehr (Eutzsch).jpg|mini|Bodendenkmal Alte Landwehr bei Eutzsch mit den Gewässern Alte Landwehr von links und Eutzscher Landwehr von rechts]]&lt;br /&gt;
Archäologisch nicht mehr greifbare frühere Bemühungen um [[Hochwasserschutz]] lassen sich aus den Eutzscher [[Flurname]]n &amp;#039;&amp;#039;Dammstücke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dammfeld&amp;#039;&amp;#039; herauslesen. Die noch heute bestehenden Gewässer &amp;#039;&amp;#039;Landwehr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alte Landwehr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Eutzscher Landwehr&amp;#039;&amp;#039; deuten neben Verteidigungs- und Entwässerungszwecken auch auf das Ziel einer Flutabwehr durch ihre bereits hochmittelalterlichen Wälle und Gräben hin. Für eines davon ist in dem &amp;#039;&amp;#039;Deckerschen Kartenwerk&amp;#039;&amp;#039; von 1816–21 sogar eine Schleuse belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1558 wurde für den &amp;#039;&amp;#039;Oberlanddamm&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Pretzsch (Elbe)|Pretzsch]] und Pratau eine Deichordnung erlassen, 1840 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Katzhaindamm&amp;#039;&amp;#039; als westliche Fortsetzung des Oberlanddamms errichtet, bis 1862 wurden – im Gefolge des [[Jahrhunderthochwasser]]s von 1845 – alle Schutzdämme der Elbaue um Eutzsch herum umfassend erneuert sowie ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Pannigkau Eutzsch als Ortsteil eingegliedert. Zum 1. Januar 2010 schließlich wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Eutzsch zusammen mit den Gemeinden [[Dabrun]], [[Rackith]], [[Radis]], [[Rotta]], [[Schleesen (Kemberg)|Schleesen]], [[Selbitz (Kemberg)|Selbitz]], [[Uthausen]] und [[Wartenburg (Kemberg)|Wartenburg]] in die Stadt Kemberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html &amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 28. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde auch die [[Verwaltungsgemeinschaft Kemberg]], zu der Eutzsch gehörte, aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Durch die [[Reformation]] wurde Eutzsch im 16. Jahrhundert lutherisch. Die [[Dorfkirche Eutzsch|Dorfkirche]] in Eutzsch gehört zur [[Kirchengemeinde]] [[Pratau]] im [[Kirchenkreis]] Wittenberg der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kamen durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] wieder Katholiken in größerer Zahl nach Eutzsch und in die umliegenden Ortschaften, so dass in der evangelischen Dorfkirche nun auch katholische Gottesdienste stattfanden. [[Pfingsten]] 1957 wurde in der Dorfstraße eine katholische [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] eingeweiht,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Teil 12, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Rechtsstellung von der Gründung der DDR bis zur Ernennung des Apostolischen Administrators.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; die im Saal eines Gasthauses eingerichtet worden war. Zur Gründung einer katholischen Gemeinde kam es in Eutzsch nicht, die Kapelle gehörte zur Kirchengemeinde Kemberg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde hat zum ersten Mal ein eigenes Gotteshaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 17/1992 vom 26. April 1992, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis [[Weihnachten]] 1999 fanden in der Kapelle die katholischen Gottesdienste statt, dann wurde die Kapelle wieder aufgegeben und die katholischen Gottesdienste wieder in die evangelische Dorfkirche verlegt. Heute gehören die Katholiken in Eutzsch zur [[Unbefleckte Empfängnis (Lutherstadt Wittenberg)|Pfarrei Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eutzsch, Chausseehaus von rechts (2022).jpg|mini|Eutzsch, Chausseehaus von rechts (2022)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eutzsch Kirche 2024-3.jpg|mini|Eutzsch, Dorfkirche, Blick von SW (2024)]]&lt;br /&gt;
→ Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Kemberg#Eutzsch|Liste der Kulturdenkmale in Eutzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Kern ist Eutzsch ein [[Straßendorf]], das um eine von zwei Straßen umschlossene mittlere Fläche aus [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] und [[Friedhof]] herum angelegt wurde. Die zahlreichen historischen landwirtschaftlichen Anwesen sind überwiegend als [[Vierseithof|Vierseit-]] oder [[Dreiseithof|Dreiseithöfe]] errichtet, deren Ausmaße und Architektur vom Wohlstand der ansässigen [[Landwirt|Bauern]] zeugen. Nur eines der Bauernhäuser sowie die [[Taubenhaus|Taubenhäuser]] zweier weiterer Höfe stehen bislang jedoch unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chausseehaus ===&lt;br /&gt;
An der ehemaligen Gabelung der Bundesstraßen 2 und 100 (Straßen &amp;#039;&amp;#039;Am Teich&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Straße des Friedens&amp;#039;&amp;#039;) liegt ein ehemaliges [[Chausseehaus]], das 1834 nach Plänen von [[Karl Friedrich Schinkel]] erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Eutzsch}}&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche wurde 1688 im Auftrag der [[Leucorea|Universität Wittenberg]] vermutlich durch [[Wolf Caspar von Klengel]] in [[Barock|barockem]] Stil wiederaufgebaut, nachdem sie im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fast vollständig zerstört worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EutzschAlteSchule.jpg|mini|Ehemalige Dorfschule Eutzsch (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EutzschBahnhof.jpg|mini|Haltepunkt Eutzsch der Bahnstrecke Pratau–Torgau (2019)]]&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
In Nachfolge der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Sieg des Sozialismus“ überwiegen in Eutzsch weiterhin landwirtschaftliche Strukturen: einerseits als Einzelhöfe im [[Nebenerwerbsbetrieb|Neben-]] oder [[Haupterwerbsbetrieb|Haupterwerb]], andrerseits unter dem Dach der in [[Seegrehna]] sitzenden &amp;#039;&amp;#039;Agrargenossenschaft Elbniederung Eutzsch eG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger größerer sonstiger Betrieb ist der etwas außerhalb des Dorfs gegenüber dem [[Haltepunkt|Bahnhaltepunkt]] gelegene [[RHG]]-Doppelstandort &amp;#039;&amp;#039;RHG Baustoffe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;RHG Bau und Garten&amp;#039;&amp;#039;, welcher aus der ehemaligen [[Heide-Handels GmbH &amp;amp; Co. KG]] hervorgegangen ist. Dieser bietet neben dem branchenüblichen [[Baumarkt]]- und [[Gartencenter]]angebot auch Arbeitskleidung, Tierbedarf, eine Pflanzenauswahl, Geräteverleih und -werkstatt sowie einen Schlüsseldienst an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In dem denkmalgeschützten ehemaligen Schulgebäude von 1832 befindet sich die [[Kindertagesstätte|Kindertageseinrichtung]] „Zwergenhäuschen“ aus [[Kinderkrippe|Krippe]], [[Kindergarten]] und [[Schulhort|Hort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landkreis-wittenberg.de/de/kindertageseinrichtungen-in-kemberg/organisationseinheit/498/kemberg__eutzsch_kita_zwergenhaeuschen.html &amp;#039;&amp;#039;Kemberg | Eutzsch: Kita „Zwergenhäuschen“.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 11. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 2]], die Wittenberg und [[Bad Düben]] verbindet, verlief bis 2019 direkt durch die Gemeinde.  Die [[Bundesstraße 100]] nach [[Halle (Saale)]] zweigt über einen Kreisverkehr südöstlich des Orts von der B 2 ab.  Die Hauptstraße des Orts wurde im Norden und Süden verschwenkt, womit eine Fortführung des massiven Durchgangsverkehrs der letzten Jahrzehnte unterbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingleisige, nicht-elektrifizierte Eisenbahnstrecke [[Bahnstrecke Pratau–Torgau|Pratau–Bad Schmiedeberg]] mit dem Haltepunkt Eutzsch wurde 2014 stillgelegt. In den Sommern 2016 und 2017 verkehrten auf der Strecke an den Wochenenden wieder Reisezüge der &amp;#039;&amp;#039;Heide-Bahn&amp;#039;&amp;#039; bis nach [[Bahnhof Eilenburg|Eilenburg]], die in den Sommern 2018 und 2019 sogar bis [[Leipzig Hauptbahnhof|Leipzig]] verlängert wurden. Dieser Zugverkehr ist jedoch seit 2020 wegen Infrastrukturmängeln wieder eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eisenbahnverein-wittenberg.de/heide-bahn/ &amp;#039;&amp;#039;Heide-Bahn.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 28. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harald Meller]] und [[Susanne Friederich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in der Flussaue. 20 Jahre Hochwasserschutz und Ortsumgehung Eutzsch.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 27).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=106893834X|VIAF=315523920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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