<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eusebius_von_Nikomedia</id>
	<title>Eusebius von Nikomedia - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eusebius_von_Nikomedia"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eusebius_von_Nikomedia&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T11:51:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eusebius_von_Nikomedia&amp;diff=29796&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: WPCleaner v2.05 - Wikipedia:WPSK (Weblink mit doppeltem http://)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eusebius_von_Nikomedia&amp;diff=29796&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-20T04:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WPSK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WPSK&quot;&gt;Wikipedia:WPSK&lt;/a&gt; (Weblink mit doppeltem http://)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eusebius von Nikomedia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[341]]) war von 318 bis 341 mit Unterbrechungen [[Bischof]] von [[Nikomedia]] und ab 338 zudem Bischof von [[Konstantinopel]]. Auf dem [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzil von Nicäa 325]] trat er als Wortführer einer mit [[Arius]] sympathisierenden Gruppe auf. Zwar unterzeichnete er schließlich das [[Bekenntnis von Nicäa|Glaubensbekenntnis]], verweigerte jedoch die Verurteilung des Arius, da er deren Berechtigung anzweifelte. Aufgrund seiner fortgesetzten Unterstützung des Arius wurde er kurz nach dem Konzil nach [[Gallien]] verbannt, kehrte jedoch 328 nach Vorlage einer Glaubenserklärung in den Osten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eusebius kam aus [[Syrien]], ob Arius und er Schüler des [[Lukian von Antiochia]] gewesen waren, ist entgegen einer verbreiteten Ansicht keineswegs sicher. Im Brief des Arius an Eusebius wird dieser als &amp;#039;&amp;#039;Syllucianistes&amp;#039;&amp;#039; angesprochen, was im Zusammenhang des betroffenen Satzes häufig als „Mitschüler des Lukian“ übersetzt wird; Arius und Eusebius wären demnach beide theologische Schüler von Lukian gewesen. Die Satzpassage könnte aber womöglich noch eher so übersetzt werden, dass Arius Eusebius als Anhänger des 312 verstorbenen Lukians bzw. des Märtyrerkultes um Lukian, wie es Arius auch sein wollte, anspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanns Christof Brennecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Lukian von Antiochien in der Geschichte des arianischen Streites&amp;#039;&amp;#039;, in: Hanns Christof Brennecke, Ernst Ludwig Grasmück, [[Christoph Markschies]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Logos. Festschrift für Luise Abramowski zum 8. Juli 1993&amp;#039;&amp;#039;. [[Walter de Gruyter]], Berlin und New York 1993, S.&amp;amp;nbsp;170–192, hier S.&amp;amp;nbsp;177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Bischof von Berytus (dem heutigen [[Beirut]]) ließ er sich den weit bedeutenderen Bischofssitz von Nikomedia zuweisen, der Residenz des Kaisers [[Licinius]], bei dessen Frau [[Flavia Iulia Constantia|Constantia]], der Schwester [[Konstantin der Große|Konstantins des Großen]], er in hoher Gunst gestanden haben soll&amp;amp;nbsp;– nach einer Überlieferung war er angeblich sogar mit dem Kaiserhaus verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arius wegen seiner theologischen Positionen in [[Alexandria]] durch eine von [[Alexander von Alexandria]] einberufene kirchliche Synode 319 verurteilt wurde, floh er nach [[Caesarea Maritima|Caesarea]], wo er von [[Eusebius von Caesarea]] gut aufgenommen wurde. Von dort bat er Eusebius von Nikomedia um Unterstützung. Eusebius von Nikomedia schrieb viele Briefe, um Arius gegen Alexander von Alexandria und die Synoden-Verurteilung zu unterstützen bzw. schützen. In einem ebenfalls erhaltenen Brief an Paulinus, Bischof von [[Tyros]], schilderte Eusebius die arianische Lehre in Details.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bkv.unifr.ch/de/works/cpg-6222-2/versions/kirchengeschichte-bkv/divisions/8 Schreiben des Bischofs Eusebius von Nikomedien an den Bischof Paulinus von Tyrus], online in der &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek der Kirchenväter&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam zu brieflichen Rundumschlägen von [[Alexander von Alexandria]] auf der einen und Eusebius von Nikomedia auf der anderen Seite. Kaiser [[Konstantin der Große|Konstantin I.]], nunmehr römischer Alleinherrscher, versuchte im Herbst 324 zu vermitteln, und berief, als das fehlschlug, das [[Erstes Konzil von Nicäa|erste Konzil von Nicäa]] (325) ein, auf dem Eusebius wohl als führende Person Arius gegen Alexander von Alexandria und dessen Verurteilung von Arius unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eusebius unterzeichnete, wie die anderen Vertreter der ‚origenistischen Mittelgruppe‘, das [[Bekenntnis von Nicäa|Nicaenum]], das abschließende Bekenntnis des Konzils. Nach dem Konzil von Nicäa setzte er sich für die Aufhebung des [[Anathema]]s gegen Arius ein, daraufhin wurde er von Kaiser Konstantin verbannt. 327 wurden Eusebius und Arius von Kaiser Konstantin rehabilitiert, Arius, nachdem dieser ein ‚rechtgläubiges Bekenntnis‘ abgelegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Rohls: &amp;#039;&amp;#039;Gott, Trinität und Geist&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ideengeschichte des Christentums&amp;#039;&amp;#039;, Band III/1). [[Mohr Siebeck]], Tübingen 2014, S.&amp;amp;nbsp;130f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mehrheit der Bischöfe im Osten des Römischen Reiches, das wurde in den nächsten Jahren nach dem nicänischen Konzil durch die fortdauernden Auseinandersetzungen um die [[Christologie]] bzw. [[Dreifaltigkeit|Trinitätslehre]] deutlich, gehörte zur ‚origenistischen Mittelgruppe‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ‚antiarianische‘ Patriarch [[Eustathios von Antiochia]] wurde angeblich auf Grund von Anklagen der Eusebianer abgesetzt und verbannt wegen angeblicher respektloser Bemerkungen über die Mutter des Kaisers. [[Athanasius der Große|Athanasius]], seit 328 einflussreicher wie energischer Bischof des zweiten östlichen Patriarchats von Alexandria, diffamierte abweichende theologische Positionen pauschal als ‚arianisch‘ und geriet damit in Konflikt mit den kaiserlichen Bemühungen um einen theologischen Ausgleich, beispielsweise von [[Constantius II.]], zwischen den verschiedenen Strömungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf-Dieter Hauschild (Theologe)| Wolf-Dieter Hauschild]], [[Volker Henning Drecoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte. Band&amp;amp;nbsp;1. Alte Kirche und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Fünfte, vollständig überarbeitete Neuausgabe. [[Gütersloher Verlagshaus]], Gütersloh 2016, S.&amp;amp;nbsp;75f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 337 starb Kaiser Konstantin in Nikomedia, nachdem er vom dortigen Bischof Eusebius getauft worden war. Das Römische Reich wurde unter seinen Söhnen [[Konstantin II. (Rom)|Konstantin II.]], [[Constantius II.]] und [[Constans]] aufgeteilt, die unterschiedliche kirchenpolitische und theologisch-christliche Positionen verfolgten. Für Eusebius brachte die neue Regierung im Ostteil des Römischen Reiches mit Constantius II. eine verstärkte offizielle Orientierung auf die im Osten des Reiches sowieso kirchliche dominierende ‚origenistische Mittelgruppe‘, aus der sich ab 358 die Strömung der Homöer entwickelte. Daneben war Eusebius die Aufgabe zugeteilt, als Vormund für die Erziehung des späteren Kaisers [[Julian (Kaiser)|Julian]] zu sorgen, der ein Vetter Constantius’ II. und Überlebender der [[Morde nach dem Tod Konstantins des Großen|Morde nach dem Tod Konstantins]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
338 wurde Eusebius [[Liste der Patriarchen von Konstantinopel|Bischof von Konstantinopel]]. Er weihte den Goten [[Wulfila]] in [[Antiochia]] zum „Bischof der Christen im gotischen Land“, welcher damit die Trinitätslehre der ‚origenistischen Mittelgruppe‘ und später der ‚Homöer‘ als Teil dieser Strömung aufnahm und verbreitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Knut Schäferdiek]]: &amp;#039;&amp;#039;Der vermeintliche Arianismus der Ulfila-Bibel&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für antikes Christentum&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;(2002), Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;320ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGG|2|1678|1678|Eusebius von Nikomedien|[[Markus Vinzent]]}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629021838/http://www.bautz.de/bbkl/e/eusebius_v_n.shtml |band=1|spalten=1566–1568|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]}}&lt;br /&gt;
* {{RE|VI,1|1439|1440|Eusebios 25|[[Adolf Jülicher]]|RE:Eusebios 25}}&lt;br /&gt;
* Alexios G. Savvides, [[Benjamin Hendrickx]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedic Prosopographical Lexicon of Byzantine History and Civilization]]&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 2: &amp;#039;&amp;#039;Baanes–Eznik of Kolb&amp;#039;&amp;#039;. Brepols Publishers, Turnhout 2008, ISBN 978-2-503-52377-4, S. 435–436.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Bidez]]: &amp;#039;&amp;#039;Julian der Abtrünnige&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung von Hermann Rinn (Original: Paris 1930). Verlag Georg D. W. Callwey, München 1940. (Älteres Standardwerk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Paulos I. von Konstantinopel|Paulos I.]]|NACHFOLGER=[[Paulos I. von Konstantinopel|Paulos I.]]|AMT=[[Liste der Patriarchen von Konstantinopel|Patriarch von Konstantinopel]]|ZEIT=338–341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102393176|LCCN=n2009020072|VIAF=86233836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eusebius #Nikomedia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arianischer Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenischer Patriarch von Konstantinopel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Theologe (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wulfila]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 341]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eusebius von Nikomedia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Nikomedia und Patriarch von Konstantinopel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=341&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
	</entry>
</feed>